DE260413C - - Google Patents

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DE260413C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/04Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers
    • B28B11/041Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers for moulded articles undergoing a thermal treatment at high temperatures, such as burning, after coating

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 260413 KLASSE BOa. GRUPPE
Zusatz zum Patent 204241.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1909 ab. Längste Dauer: 16.November 1922.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung eines Überzuges an Ziegeln u. dgl. gemäß Patent 204241. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zwecks Herstellung eines reliefartigen Überzuges die Maserungswalzen (10,11) nach Art der Auftragwalzen ausgebildet sind. Es wird hierdurch die Auftragvorrichtung derart gestaltet, daß dieselbe dazu dienen kann, dem mit dem Überzug versehenen Ziegel auch noch eine Maserung, und zwar von beständig sich änderdem Aussehen zu erteilen.
Diesem Zwecke entsprechend wird mit einem Auftragzylinder, welcher nach Art desjenigen der Einrichtung nach Patentschrift 204241 an einem exzentrisch zu ihm liegenden Auflagekörper unterstützt gehalten wird, eine Maserungswalze in Zusammenwirkung gebracht, die jedoch von kleinerem Durchmesser wie der genannte Auftragzylinder ist und mit ihrem Umfang oder Mantelfläche konzentrisch zu ihrer Achse angeordnet ist. Diese Walze besitzt an ihrer Außenfläche eine reliefartige Musterung. Desgleichen erhält nötigenfalls auch der exzentrisch gelagerte Auftragzylinder außer seinen Durchlochungen an den undurchbrochenen Stellen eine reliefartige Musterung, die sowohl gleich wie auch abweichend zu derjenigen der konzentrisch gelagerten Walze gestaltet sein kann.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι schematisch die hauptsächlichsten Teile der Vorrichtung in zusammenhängender Aufeinanderfolge.
Fig. 2 zeigt die eine der beiden Maserungswalzen.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht der zweiten hohlzylindrischen Maserungswalze.
Die mittels der Einrichtung nach dem Patent 204241 mit einem Auftrag oder Überzug versehenen Ziegel werden von letzterer aus durch eine Förderbahn 9 o. dgl. der den Gegenstand der Erfindung bildenden Maserungsvorrichtung zugeführt. Dieselbe besteht aus einem Auftragzylinder 11 von der Gestaltungs- und ^5 Anordnungsweise desjenigen nach dem Hauptpatent 204241, der seine Unterstützung exzentrisch an seinem zugehörigen Auflagekörper h erhält, und zwar derart, daß letzterer unterhalb der tangentialen Auflagestelle des Ziegels den Auftragzylinder berührt, vor und hinter der tangentialen Auflagestelle aber den Auftragzylinder nicht berührt. Hierbei wird ebenfalls bewirkt, daß die überschüssige Maserungsmasse 17, die sich in dem Behälter 12 befindet, hinter der tangentialen Auftragstelle durch die Durchlochungen des Zylinders in das Innere desselben zurücktreten kann.
Mit dem Auftragzylinder 11 wirkt eine zweite Walze 10 zusammen, die konzentrisch an ihrer Achse gelagert ist, jedoch von klei-
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nerem Durchmesser wie die Walze ii ist. Diese Walze io ist an ihrer Mantelfläche mit einem reliefartig hervortretenden gemaserten Muster ausgestattet, wie etwa aus Fig. 2 zu ersehen. Auch die Walze 10 kann gewünschtenfalls außer mit Durchlochungen an ihren nichtdurchbrochenen Stellen reliefartige Musterungen von gleicher oder von anderer Gestaltung wie diejenigen der Walze 11 erhalten. Da beide Walzen von verschiedenem Durchmesser sind und eine verschiedene Umlaufbewegung ausführen, wird die Auftragmaserung des Ziegels, welcher mit der Auftragseite oben über die beiden Walzen unter Berührung mit denselben hinweggeführt und durch die Förderbahn 15 o. dgl. abgeführt wird, eine sich beständig ändernde.
Die Regelung des Höhenstandes der in dem Behälter 12 befindlichen Maserungsmasse kann durch einen an dem Behälter in senkrechter Richtung beweglichen Schieber 14 bewirkt werden. Das Entleeren des Behälters kann durch einen am unteren Teil desselben angeformten, durch einen abnehmbaren Stopfen o. dgl. verschließbaren Ablaufstutzen 13 erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur Herstellung eines Überzuges an Ziegeln u. dgl. nach Patent 204241, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung eines reliefartigen Überzuges die Maserungswalzen (io, 11) nach Art der Auftragwalzen ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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