DE26040C - Neuerungen an Gasmotoren - Google Patents

Neuerungen an Gasmotoren

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DE26040C
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DENDAT26040D
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(Abhängig von Patent Nr. 532.) Neuerungen an Gasmotoren. (I. Zusatz zu P. R. 22827.) — G. ADAM in München
Publication of DE26040C publication Critical patent/DE26040C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
GERHARD ADAM in MÜNCHEN. Neuerungen an Gasmotoren.
Abhängig vom Patent No. S32. Erstes Zusatz-Patent zu No. 22827 vom .11-October 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1882 ab. Längste Dauer: 10. October 1896.
Vorliegende Neuerungen beziehen sich im wesentlichen 1. auf den Zwischenkolben zwischen den brennbaren und nicht brennbaren Gasen, -mit dem Unterschied, dafs dieser keine Dichtung hat; 2. auf die Art der Condensirung, wodurch in einem kleineren Raum eine gröfsere Abkühlungsfläche erzielt wird.
In den Cylinder α und b, Fig. 1, werden beim Vorgang des Kolbens c Luft und Wasserdünste durch den Kanal e der Mulde f und den Kanal g vom Anfang bis 0,5 des Hubes in die Cylinder eingesogen; von 0,5 des Hubes bis Hubwechsel wird zu den zwei Gasärten, Leucht- oder Petroleumgas, überhaupt ein solches Gas, welches, mit Luft vermischt, brennbar ist, hinzugemischt, wobei eventuell auch die Wasserdünste weggelassen werden können. Der Cylinder a ist so bemessen, dafs er denselben Rauminhalt hat, als dem halben Kolbenhub des Cylinders b entspricht; es wird somit der Cylinder α voll von brennbarem Gas sein. Der Kolben c geht nun zurück bis 0,4 des Hubes und stöfst aus dem Ventil /, Fig. 2, einen Theil der im Cylinder b befindlichen Gasarten durch den Condensator und das Rückschlagventil ins Freie.
Das Ventil p wird durch zwei auf der Kurbelscheibe befindliche Nocken gesteuert; dieselbe Kurbelscheibe bewirkt gleichzeitig das Steuern des Schiebers und wird getrieben durch ein Rädervorgelege.
Von 0,4 Rückgang bis Hubwechsel wird nun der Inhalt in α und b verdichtet.
Diese Vorrichtung ist so bemessen, dafs es unmöglich ist, dafs ein Theil der nicht brennbaren Gasarten zu den brennbaren Gasen tritt, und umgekehrt, und zwar nimmt die Verdichtung gleichmäfsig zu, so dafs die beiden Gasarten im verdichteten Zustand noch geschieden gehalten sind.
Die Wandungen des Cylinders α sowie der Zwischenkolben werden nicht gekühlt, sind somit sehr heifs, und es beginnt daher jetzt die eigenthümliche Wirkung und der Schieber bewirkt die Entzündung. Der Druck der brennbaren Gase würde nun, da sie auf 2,5 Atmosphären verdichtet sind, sich um das Sechsfache erhöhen, also 15 Atmosphären erhalten, wenn nicht der Luftbuflfer vorhanden wäre und nachgäbe, wodurch nur 5 Atmosphären Druck entstehen , wie solches das Diagramm andeutet. Der Kolben d wird nun im Moment der Entzündung gegen den Kolben c getrieben, weil die Druckfläche des Kolbens d gröfser als der Zwischenraum zwischen Kolben d, und Wandung des Cylinders ist; es müssen . sich somit die nicht brennbaren Gasarten einestheils an den heifsen Wandungen und dem Kolben stark

Claims (1)

  1. reiben und erhitzen, und anderentheils, indem sie jetzt das brennende Gas berühren, sich noch weiter erhitzen.
    Die Gase expandiren dadurch und geben Kraft an den Kolben c bezw. die Kurbelwelle, welche mit einem Schwungrad verkuppelt ist, ab bis auf 0,8 des Hubes; in diesem Moment öffnet sich das Ausströmventil p. Die heifsen Gase besitzen hier noch ca. 1,5 Atmosphären Ueberdruck und ca. 3500 C. und treten blitzschnell durch den Condensator ins Freie. Da dessen Wandungen gekühlt werden, so entsteht hier eine Abkühlung der Verbrennungsgase und Wasserdämpfe, wodurch eine theilweise Luftleere entsteht; währenddem drückt die äufsere Atmosphäre den Kolben wieder zurück und der Vorgang wiederholt sich.
    PATENT-AnsρRüche:
    Den Zwischenkolben d, Fig. 1 und 2, so einzurichten, dafs er keine Dichtung hat und die beschriebene Wirkung erzielt wird.
    Die Maschine so einzurichten und wirken zu lassen, dafs folgende Perioden eintreten:
    a) beim ersten Vorgang: Einsaugen von Wasserdünsten und Luft, dann Gas und Luft;
    b) beim ersten Rückgang: Ausstofsen und Verdichten;
    c) beim zweiten Vorgang: Wirkung der Verbrennung;
    d) beim zweiten Rückgang: Wirkung der Condensation.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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