DE260366C - - Google Patents
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- DE260366C DE260366C DENDAT260366D DE260366DA DE260366C DE 260366 C DE260366 C DE 260366C DE NDAT260366 D DENDAT260366 D DE NDAT260366D DE 260366D A DE260366D A DE 260366DA DE 260366 C DE260366 C DE 260366C
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- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/20—Excess-flow valves
- F16K17/22—Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
- F16K17/24—Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - Mi 260366 KLASSE
4 c. GRUPPE
GERMAIN-FREDERIC PICOT in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. November 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für Gasleitungen, bei welcher in
der Gasleitung ein in geeigneter Weise im Gleichgewicht gehaltenes Ventil vorgesehen ist,
welches entgegen der Gasstromrichtung öffnet und bei Auftreten eines großen Gasverlustes
infolge des stromabwärts entstehenden Unterdrucks auf seinen Sitz geführt wird. Durch
den Erfindungsgegenstand wird die bekannte
ίο Wirkung erreicht, daß ein Entweichen von
Gas in die Atmosphäre verhindert ist, wenn nach Unterbrechung des Gaszuflusses dieser darauf
wieder freigegeben wird. Zu dem angegebenen Zweck ist nach der Erfindung in dem
Apparat vor dem Hauptventil ein Hilfsventil oder eine Klappe angebracht, welche durch
den Gasstrom in der offenen Lage gehalten wird. Sowie die Gaszuleitung unterbrochen
wird, fällt das fragliche Glied auf seinen Sitz und beeinflußt das Haüptventil derart, daß
letzteres sich schließt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. ι bis 5 veranschaulicht.
Wie aus der Fig. 1 der Zeichnung ersichtlieh, tritt das Gas durch eine Leitung 51 ein, welche mit dem Hauptleitungsrohr verschraubt ist. Das Gas gelangt in eine Kammer 52, in welcher sich eine durch ein Ventil 54 abschließbare Öffnung 53 befindet. Das Ventil sitzt auf den beiden Stangen 55,56, die in Führungen 57, 58 verschiebbar sind.
Wie aus der Fig. 1 der Zeichnung ersichtlieh, tritt das Gas durch eine Leitung 51 ein, welche mit dem Hauptleitungsrohr verschraubt ist. Das Gas gelangt in eine Kammer 52, in welcher sich eine durch ein Ventil 54 abschließbare Öffnung 53 befindet. Das Ventil sitzt auf den beiden Stangen 55,56, die in Führungen 57, 58 verschiebbar sind.
Durch die Öffnung 53 ist die Kammer 52 mit der Kammer 43 verbunden, in welcher
sich das senkrecht angeordnete Ventil 7 befindet. Dasselbe ist an einer Wand der Kammer
angelenkt und wird durch ein Gegengewicht 13 im Gleichgewicht gehalten. Das
Ventil regelt den Durchfluß des Gases entsprechend dem herrschenden Druck. Ein an
dem Ventil 7 vorgesehener Ansatz 59 kommt mit einer wagerechten Stange 65 in Eingriff,
die an der Ventilstange 55' befestigt ist und durch eine Nut in einer zwischen den Kammern
43 und 19 vorgesehenen Scheidewand geführt wird. In der Ruhelage stützt sich die
Stange 65 auf den Ansatz 59 und drückt das Ventil auf seinen Sitz. Die Kammer 43 steht
mittels einer Öffnung 44 mit einer Kammer. 19 in Verbindung. In dem unteren Teil dieser
Kammer oder in einer anderen beliebigen Stelle mündet der Zapfen 6, auf den der Leitungsschlauch
gesteckt wird. Fraglicher Zapfen kann mit einem Hahn ausgestattet werden.
Im oberen Teil der Kammer 19 befindet sich eine mit einem Knopf 48 versehene Stange 49,
die durch eine Feder 50 o. dgl. in der oberen Lage gehalten wird. Das untere Ende der
Stange kommt nach erfolgter Abwärtsbewegung in Eingriff mit dem äußersten Ende der
das Gegengewicht 13 unterstützenden Stange.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Im normalen Betrieb tritt das Gas in den Apparat ein, wenn man das Ventil 7 öffnet,
indem ein Druck auf den Knopf 48 ausgeübt wird. Das Gas hebt alsdann das ebenfalls
geöffnete wagerechte Ventil 54 an, welches in dieser Lage so lange verbleibt, als durch das
Ventil 7 Gas nach der Verbrauchsstelle strömt. Das Ventil 7 verbleibt in der offenen Stellung,
da der 'Gasdruck auf beiden Seiten desselben der gleiche ist.
Tritt nun ein Undichtwerden der an den Stutzen 6 angeschlossenen Verbrauchsleitung
ein, so ist ein Unterdruck in der fraglichen Rohrleitung die Folge. Das Ventil 7 schließt
sich demzufolge unter der Wirkung des Gasdrucks im Gaszuleitungsrohr und verhindert
sofort den weiteren Zufluß des Gases. Wenn auf der anderen Seite aus irgendeinem Grunde
die Zuleitung des Gases unterbrochen oder erheblich vermindert wird, so verbleibt das
wagerechte Ventil 54 nicht mehr in seiner abgehobenen Stellung, sondern fällt auf seinen
Sitz herab. Hierbei tritt die Stange 65 mit dem Ansatz 59 in Eingriff und schließt das
Ventil 7. Wenn also durch das Schließen des Hahnes oder infolge eines auftretenden Hindernisses
in der Gaszuleitung der Gaszufluß unterbrochen wird, verbleibt das Ventil 54 nicht
mehr in. seiner abgehobenen Stellung, sondern fällt auf seinen Sitz herab, wodurch durch
Vermittlung der Stange 65 das Ventil 7 geschlossen wird. Um den Apparat wieder in
Betrieb zu setzen, wird ein Druck auf den Knopf 48 ausgeübt. Hierdurch wird die Stange des Gegengewichts 13 durch die Stange
49 beeinflußt und das Ventil 7 von seinem Sitz abgehoben. Wie ersichtlich, kann das Ventil
54 sich nicht abheben, wenn der Gasdurchfluß durch öffnen des Ventils 7 nicht freigelegt
wird, da, falls das Ventil 54 nicht dicht abschließt, der Gegendruck oberhalb genannten
Ventils lastet.
Bei der in der Fig. 2 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform tritt das Gas durch
die Leitung 51 in die Kammer 52. Am Boden dieser Kammer befindet sich ein zylindrisches
Rohr 66, welches mit Öffnungen 53 versehen ist. In diesem Rohr kann sich ein Kolben 54
verschieben, an welchem eine Lenkstange 60 angebracht ist. Die letztere ist mit dem
einen Arm eines Kniehebels 46, 62 verbunden, welcher an seinem Scheitelpunkt an einer
Unterstützungsstange 63 schwingbar angebracht ist. Durch die Öffnungen 53 steht die Kammer
52 mit der Kammer 43 in Verbindung, in welcher das Hauptventil 7 sich befindet. Letzteres
ist an einer mit Gewinde versehenen Stange angebracht, auf der sich ein einstellbares
Gegengewicht 13 befindet. Die Stange schwingt um eine Achse 64, welche von einem
an einer Wand der Kammer 43 befestigten Träger unterstützt gehalten wird. Das Ventil 7
braucht andererseits nicht aus einem Stück mit der Stange zu bestehen, sondern kann
mit dieser gelenkig verbunden sein. Das Ventil trägt auf seiner Oberseite eine Stange 59, auf
welche sich ein Block 61 auflegt, der für den Kniehebel 46, 62 ein Gegengewicht bildet. Die
Kammer 43 steht durch eine Öffnung 44 mit der Kammer 19 in Verbindung, an deren unterem
Teil sich der Zapfen 6 befindet. Im oberen Teil der Kammer 43 ist eine mit einem
Knopf 48 versehene Stange 49 verbunden, die durch eine Feder 50 in ihrer oberen Stellung
gehalten wird. Fragliche Stange 49 steht mit dem Arm 46 des Kniehebels in Eingriff.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Das Gas kann in den Apparat eintreten, wenn ein Druck auf den Knopf 48 ausgeübt
worden ist. Hierdurch wird der Arm 46 des Kniehebels nach unten geschwungen, so daß
durch Vermittlung des Armes 62 der Kolben nach innen gezogen und die Löcher 53 freigelegt
werden. Zu derselben Zeit wird der Block 61 nach oben geführt und dadurch das
Ventil 7 freigegeben. Letzteres kann sich nunmehr unter der Wirkung seines Gegengewichts
13 öffnen. Das durch die Öffnungen
53 und 44 eintretende Gas hält den Kolben
54 und das Ventil 7 in den betreffenden Lagen fest, da der Druck auf das Ventil 7 von
beiden Seiten der gleiche ist. Das Ventil bleibt also geöffnet, und das durch den Zapfen 6
strömende Gas gelangt nach der Verbrauchsstelle. Tritt ein Undichtwerden der an den
Stutzen 6 angeschlossenen Verbrauchsleitung ein, so ist ein Unterdruck in dieser Rohrleitung
die Folge. Das Ventil 7 schließt sich also unter der Wirkung des Gasdrucks in der
Gaszuleitung und verhindert einen weiteren Zufluß des Gases. Wenn auf der anderen
Seite die Gaszuleitung aus irgendeinem Grunde unterbrochen wird, verbleibt der Kolben nicht
weiter in seiner vorderen Stellung, sondern wird durch die Wirkung des Gegengewichts 61
nach hinten geführt. Der als Gegengewicht dienende Block 61 legt sich hierbei auf die
Stange 59 des Ventils 7 und drückt letzteres auf seinen Sitz. Wenn also darauf Gas wieder
zugleitet wird, bleibt das Ventil 7 verschlossen, so daß kein Gas ausströmen kann. Um von
neuem Gas zuzuleiten, ist es erforderlich, auf den Knopf 48 zu drücken, wie dies oben beschrieben
worden ist.
Die Fig. 3 der Zeichnung stellt eine abgeänderte Ausführungsform dar, in welcher das
Ventil 7 an einer Wand der Kammer 43 gelenkig angebracht ist. Fragliches Ventil trägt,
wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1, ein einstellbares Gegengewicht 13 und eine Stange
59, auf welcher sich das Gegengewicht 61 des Kniehebels 46, 62 aufstützt. Die Wirkung
dieser abgeänderten Ausführungsform ist dieselbe wie die der Vorrichtung nach Fig. 2.
In der Fig. 4 ist eine weitere Abänderung veranschaulicht. Hier wird das Ventil durch
einen halbkugelförmigen Körper 7 gebildet,
der mit der mit Gewinde versehenen Stange verbunden ist. Letztere ist an einem Träger
64 schwingbar und weist zwei Gegengewichte 13,13' auf. Das Gegengewicht 13, welches
auf der Gewindestange verschiebbar ist, steht mit dem äußeren Ende des Blockes 61 in. Eingriff,
der von dem Kniehebel 46, 62 unterstützt gehalten wird.
Die Fig. 5 stellt eine Ausführungsform des Apparates dar, nach welcher an Stelle des
Hilfsventils eine Klappe zur Anwendung kommt, auf welche der Gasdruck wirkt. Das
Ventil 7, welches die öffnung 44 verschließt, ist, wie bei den vorigen Ausführungsformen,
aufgehängt und mit einer (in der Zeichnung nicht dargestellten) Druckstange versehen.' Das
Ventil 7 hat einen Vorsprung 73, mit welchem eine Klinke 72 in Eingriff kommt, die an dem
vorderen Teil der Klappe 67 sitzt. Letztere befindet sich ,in einer Kammer 19 und ist bei
71 an einem feststehenden Träger schwingbar, an dem auch das Ventil 7 aufgehängt ist.
Durch die Klappe geht eine Schraube 70 hindurch, welche eine Einstellung derselben gestattet.
Außerdem weist die Klappe ein Rohr 68 auf, in dem sich eine Kugel 69 verschiebt,
um die Klappe in ihren beiden Endstellungen festzulegen.
Die Wirkungsweise ist hierbei folgende:
Wenn Gas in den Apparat geleitet werden soll, wird das Ventil 7 dadurch geöffnet, daß
auf den Knopf der nicht dargestellten Stange gedrückt wird. Bei dieser Öffnungsbewegung
stützt sich der Vorsprung 73 auf die Klinke 72, wodurch die Klappe 67 angehoben wird.
Letztere verbleibt infolge des Gasdrucks in dieser Stellung. Wenn durch Undichtwerden
der Leitung ein Unterdruck in der Verbrauchs leitung auftritt, schließt sich das Ventil 7,
wie dies oben beschrieben worden ist. Die Zuführung des Gases wird unterbrochen, und
die Klappe 67 fällt auf ihren Sitz zurück. Wenn auf der anderen Seite die Zuführung
des Gases durch Schließen des Hahnes oder aus irgendeinem anderen Grunde unterbrochen 4'5
wird, fällt die Klappe 67 herab, und die Klinke 72 drückt auf den Vorsprung 73 des
Ventils 7 derart, daß letzteres auf seinen Sitz gepreßt wird. .
Claims (3)
1. Selbsttätige Absperrvorrichtung für Gasleitungen mittels eines in der Gasleitung
gegen die Stromrichtung sich öffnenden Schwebeventils, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Haupt ventil (7) ein Hilfsventil
(54) vorgesehen ist, welches sich im Sinne der Strömungsrichtung des Gases öffnet, und welches sich schließt, wenn
eine Unterbrechung des Gaszuflusses im Zuleitungsrohr (51) stattfindet, wodurch das
Hauptventil (7) geschlossen und in der Schlußstellung gesperrt wird.
2. Absperrvorrichtung für Gasleitungen gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hilfsventil durch einen Kolben gebildet wird, der durch ein Gegengewicht
(61) in seine Ruhelage geführt wird, wobei das Gegengewicht (61) sich
auf das Hauptventil (7) legt und dieses in der Schlußstellung sperrt.
3. Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung für Gasleitungen gemäß Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsventil durch eine um eine wagerechte
Achse schwingende und den Gasweg nicht verengende bewegliche Klappe (67) ersetzt ist, welche mit einer Klinke (72)
versehen ist, die mit einem Vorsprung (73) des Hauptventils (7) in Eingriff tritt, derart,
daß bei jeder Unterbrechung in der Gaszuführung die Klappe herabfällt, wobei durch den Eingriff der Klinke in den
Ansatz des Hauptventils (7) letzteres geschlossen wird (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260366C true DE260366C (de) |
Family
ID=518008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260366D Active DE260366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260366C (de) |
-
0
- DE DENDAT260366D patent/DE260366C/de active Active
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