AT57710B - Sicherheitsvorrichtung für Gasleitungen. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung für Gasleitungen.

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AT57710B
AT57710B AT57710DA AT57710B AT 57710 B AT57710 B AT 57710B AT 57710D A AT57710D A AT 57710DA AT 57710 B AT57710 B AT 57710B
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gas
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gas pipes
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Germain Frederic Picot
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Germain Frederic Picot
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Description


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  Sicherheitsvorrichtung für   ssasteitungen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für Gasleitungen, die aus einem in die Gasleitung eingebauten Ventil besteht, das, durch geeignete Mittel im Gleichgewicht gehalten, sich entgegen dem Gasstrom öffnet, dagegen auf seinen Ritz gedrückt wird. sobald infolge des Entweichens von Gas hinter oder unterhalb des Ventiles bezüglich der Stromrichtung ein Unterdruck auftritt. 



   Zweck der vorliegenden. Erfindung ist es nun, ein Entweichen des Gases nach der Aussenluft zu verhüten, wenn die Gaszuleitung unterbrochen und dann wieder hergestellt wird. Dies wird dadurch erreicht, dass vor oder oberhalb des vorerwähnten Hauptventiles   bezüglich   der Stromrichtung ein zweites Ventil angeordnet wird, das durch den Gasstrom in der Offenstellung gehalten wird, bei Unterbrechung der Gaszufuhr dagegen sich selbsttätig (durch sein Eigengewicht oder ein Gegengewicht) schliesst und dabei das Hauptventil auf seinen Sitz drÜckt.

   An Stelle des Hilfsventiles kann vor dem Hauptventile auch eine drehbare Klappe vorgesehen sein, die in der Offenstellung des Ventiles durch dieses gegen   Drehung   gesichert gehalten wird, bei der durch Auftreten 
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 Ventiles dagegen mit   ihrem     einen klinkenartig ausgebildeten Arm   auf einen Vorsprung des Ventiles einwirkt und dieses dadurch auf seinem Sitz hält. 



   Die Zeichnung stellt in den Fig. 1 bis 5 verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes je in einem achsialen   Längsschnitt   dar. 



   Bei der in der Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform tritt das Gas durch eine Leitung 51 ein, welche mit dem Hauptzuleitungsrohre verschraubt ist. Das Gas gelangt in eine Kammer 32, in welcher sich eine durch ein Ventil 54 abschliessbare Öffnung 5J befindet. 
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   Stellung,   da der   Druck auf beiden Seiten desselben   der gleiche ist. Tritt nun ein   Undichtwerden   der   Gasleitung unterhalb   des Apparates bezüglich zur Stromrichtung auf, so ist on Unterdruck 
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 von einem Träger unterstützt gehalten wird. Das Ventil 7 braucht nicht aus einem   Stück   mit der Stange zu bestehen, sondern kann mit dieser gelenkig verbunden sein.

   Das Ventil 7 trägt auf seiner Oberseite eine Stange 59, auf welche sich ein Block 61 auflegt, der für den Kniehebel 46,   62   
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 Verbindung, an deren unterem Teile sich der Zapfen 6 befindet. Im oberen Teile der Kammer 43 ist eine mit einem Knopf   48   versehene Stange 49 vorhanden, die durch eine Feder 50 in ihrer oberen Stellung gehalten wird. Die Stange 49 stellt mit dem Arm 46 des Kniehebels in Eingriff. 



   Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Das Gas kann in den Apparat eintreten. wenn ein Druck auf den Knopf 48 ausgeübt worden ist. Hiedurch wird der Arm 46 des Knie- 
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 innen gezogen wird und die Löcher 53 freigelegt werden. Zur selben Zeit wird der   Block 67 nach   oben geführt, wodurch das Ventil 7 freigegeben wird. Letzteres kann sich   nunmehr   unter der Wirkung seines Gegengewichtes   13 öffnen.   Das durch die Öffnungen 53 und 44 tretende Gas hält den Kolben   54   und das Ventil 7 in der betreffenden Lage fest, da der Druck auf das Ventil 7 von beiden Seiten der gleiche ist. Das Ventil bleibt also geöffnet und das durch den Zapfen 6 strömende Gas gelangt nach der Verbrauchsstelle.

   Tritt ein Undichtwerden der Gasleitung unterhalb des Apparates bezüglich zur Stromrichtung ein. so ist ein Unterdruck in der Rohrleitung 
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 weitere Zuleitung des Gases. Wenn ferner die Gaszuleitung aus irgend einem Grunde unterbrochen wird. verbleibt der Kolben nicht weiter in seiner Stellung, sondern wird durch die Wirkung des   Gegengewichtes 67 nach   hinten geführt. Der als Gegengewicht dienende Block 61 legt sich hiebei auf die   Stange J9   des Ventiles 7 und druck letzteres auf seinen Sitz. Wenn also darauf Gas wieder zugeleitet wird, bleibt das Ventil 7 verschlossen, so dass kein Gas ausströmen kann. Um von neuem Gas zuzuleiten. ist es erforderlich, auf den Kopf 48 zu drücken, wie dies oben beschrieben worden ist. 
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In der Fig. 4 ist eine weitere Abänderung veranschaulicht.

   Hier wird das Ventil 7 durch einen halbkugelförmigen Körper gebildet, welcher mit der mit Gewinde versehenen Stange 12   verbunden tst. Letztere ist   an einem Träger 64 schwingbar gelagert und weist zwei   Gegen-   
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 aufgehängt und mit einer in der   Zeichnung nicht   näher dargestellten Druckstange versehen. 



  Das Ventil 7 besitzt einen Vorsprung 73, mit welchem eine Klinke 72 in Eingriff kommt, die an dem vorderen Teile der Klappe 67 sitzt. Letztere befindet sich in einer Kammer und ist bei 71 
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 sich eine Kugel 69 verschiebt, die mit der Klappe 67 und der Stellschraube 70 ein Gegengewicht gegenüber der Klinke 72 bildet. 

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   Die Wirkungsweise ist hiebei folgende : Wenn Gas nach dem Apparate   geleitet. werden,   soll, wird das Ventil 7 dadurch geöffnet, dass auf den Knopf der nicht dargestellten Stange   "gedrückt   wird. Bei dieser Bewegung übt der unterhalb des   VOfspr, unges 73, befindliche   Teil des Ventiles 7 ein Drehmoment entgegen dem Sinne des Uhrzeigers auf die Klinke 72 aus, so dass die Klappe 67 die in gestrichelten Linien gezeichnete Lage einnimmt, in welcher die Kugel 69 sich in der Nähe des Drehpunktes 71 befindet. Die Klappe 67 verbleibt infolge des auf das Ventil 7 wirkenden Gasdruckes in der angehobenen Stellung.

   Wenn durch   Undichtwerden   der Leitung ein Unterdruck unterhalb des Apparates   bezüglich   zur Stromrichtung   auftritt, schliesst sich   das Ventil 7, wie dies oben beschrieben worden ist. Die Klappe 67 fällt alsdann unter der Wirkung des Gegengewichtes   69   und 70 auf ihren Sitz zurück, wobei die Klinke 72 auf den Vorsprung 73 des Ventiles 7 drückt und dadurch letzteres auf seinen Sitz presst.

   Wenn ferner die Zuführung des Gases durch Schliessen des Hahnes oder aus irgend einem anderen Grunde unterbrochen wird, so fällt die Klappe 67, da sie nicht mehr durch den auf das Ventil 7 wirkenden Gasdruck in der angehobenen Stellung gehalten wird, unter der Wirkung des Gegengewichtes ebenfalls herab und die Klinke 72 presst, wie eben beschrieben wurde, durch Drücken gegen den Vor- sprung 73 das Ventil 7 auf seinen Sitz. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherheitsvorrichtung für Gasleitungen, bei welcher ein entgegen dem Gasdruck sich öffnendes Ventil beim Auftreten eines Gasverlustes geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet. dass vor dem Ventil (7) ein zweites Ventil (54) angeordnet ist, welches durch den Gasdruck in Offenstellung gehalten wird, bei Unterbrechung der Gaszufuhr dagegen sich selbsttätig schliesst und dabei das Hauptventil   (7)   in der Schliessstellung sichert.

Claims (1)

  1. 2. Ausfiihrungsform der Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Hilfsventil (54) belastendes Gewicht (61) in der Schliessstellung des Hilfsventiles auf dem Hauptventil (7) aufruht.
    3. Abgeänderte Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Ventil (7) eine drehbare Klappe (67, 72) angeordnet ist, die in der Offenstellung des Ventiles (7) durch dieses gegen Drehung gesichert gehalten wird, bei der durch einen Gasverlust oder eine Unterbrechung der Gaszufuhr erfolgenden Schliessbewegung des Ventiles (7) dagegen mit ihrem einen klinkenartig ausgebildeten Arm (72) auf einen Vorsprung (7. des Ventiles drückt und dadurch letzteres auf seinem Ritz hält.
AT57710D 1911-12-05 1911-12-05 Sicherheitsvorrichtung für Gasleitungen. AT57710B (de)

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