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Sicherheitsvorrichtung für ssasteitungen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für Gasleitungen, die aus einem in die Gasleitung eingebauten Ventil besteht, das, durch geeignete Mittel im Gleichgewicht gehalten, sich entgegen dem Gasstrom öffnet, dagegen auf seinen Ritz gedrückt wird. sobald infolge des Entweichens von Gas hinter oder unterhalb des Ventiles bezüglich der Stromrichtung ein Unterdruck auftritt.
Zweck der vorliegenden. Erfindung ist es nun, ein Entweichen des Gases nach der Aussenluft zu verhüten, wenn die Gaszuleitung unterbrochen und dann wieder hergestellt wird. Dies wird dadurch erreicht, dass vor oder oberhalb des vorerwähnten Hauptventiles bezüglich der Stromrichtung ein zweites Ventil angeordnet wird, das durch den Gasstrom in der Offenstellung gehalten wird, bei Unterbrechung der Gaszufuhr dagegen sich selbsttätig (durch sein Eigengewicht oder ein Gegengewicht) schliesst und dabei das Hauptventil auf seinen Sitz drÜckt.
An Stelle des Hilfsventiles kann vor dem Hauptventile auch eine drehbare Klappe vorgesehen sein, die in der Offenstellung des Ventiles durch dieses gegen Drehung gesichert gehalten wird, bei der durch Auftreten
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Ventiles dagegen mit ihrem einen klinkenartig ausgebildeten Arm auf einen Vorsprung des Ventiles einwirkt und dieses dadurch auf seinem Sitz hält.
Die Zeichnung stellt in den Fig. 1 bis 5 verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes je in einem achsialen Längsschnitt dar.
Bei der in der Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform tritt das Gas durch eine Leitung 51 ein, welche mit dem Hauptzuleitungsrohre verschraubt ist. Das Gas gelangt in eine Kammer 32, in welcher sich eine durch ein Ventil 54 abschliessbare Öffnung 5J befindet.
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Stellung, da der Druck auf beiden Seiten desselben der gleiche ist. Tritt nun ein Undichtwerden der Gasleitung unterhalb des Apparates bezüglich zur Stromrichtung auf, so ist on Unterdruck
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von einem Träger unterstützt gehalten wird. Das Ventil 7 braucht nicht aus einem Stück mit der Stange zu bestehen, sondern kann mit dieser gelenkig verbunden sein.
Das Ventil 7 trägt auf seiner Oberseite eine Stange 59, auf welche sich ein Block 61 auflegt, der für den Kniehebel 46, 62
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Verbindung, an deren unterem Teile sich der Zapfen 6 befindet. Im oberen Teile der Kammer 43 ist eine mit einem Knopf 48 versehene Stange 49 vorhanden, die durch eine Feder 50 in ihrer oberen Stellung gehalten wird. Die Stange 49 stellt mit dem Arm 46 des Kniehebels in Eingriff.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Das Gas kann in den Apparat eintreten. wenn ein Druck auf den Knopf 48 ausgeübt worden ist. Hiedurch wird der Arm 46 des Knie-
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innen gezogen wird und die Löcher 53 freigelegt werden. Zur selben Zeit wird der Block 67 nach oben geführt, wodurch das Ventil 7 freigegeben wird. Letzteres kann sich nunmehr unter der Wirkung seines Gegengewichtes 13 öffnen. Das durch die Öffnungen 53 und 44 tretende Gas hält den Kolben 54 und das Ventil 7 in der betreffenden Lage fest, da der Druck auf das Ventil 7 von beiden Seiten der gleiche ist. Das Ventil bleibt also geöffnet und das durch den Zapfen 6 strömende Gas gelangt nach der Verbrauchsstelle.
Tritt ein Undichtwerden der Gasleitung unterhalb des Apparates bezüglich zur Stromrichtung ein. so ist ein Unterdruck in der Rohrleitung
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weitere Zuleitung des Gases. Wenn ferner die Gaszuleitung aus irgend einem Grunde unterbrochen wird. verbleibt der Kolben nicht weiter in seiner Stellung, sondern wird durch die Wirkung des Gegengewichtes 67 nach hinten geführt. Der als Gegengewicht dienende Block 61 legt sich hiebei auf die Stange J9 des Ventiles 7 und druck letzteres auf seinen Sitz. Wenn also darauf Gas wieder zugeleitet wird, bleibt das Ventil 7 verschlossen, so dass kein Gas ausströmen kann. Um von neuem Gas zuzuleiten. ist es erforderlich, auf den Kopf 48 zu drücken, wie dies oben beschrieben worden ist.
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In der Fig. 4 ist eine weitere Abänderung veranschaulicht.
Hier wird das Ventil 7 durch einen halbkugelförmigen Körper gebildet, welcher mit der mit Gewinde versehenen Stange 12 verbunden tst. Letztere ist an einem Träger 64 schwingbar gelagert und weist zwei Gegen-
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aufgehängt und mit einer in der Zeichnung nicht näher dargestellten Druckstange versehen.
Das Ventil 7 besitzt einen Vorsprung 73, mit welchem eine Klinke 72 in Eingriff kommt, die an dem vorderen Teile der Klappe 67 sitzt. Letztere befindet sich in einer Kammer und ist bei 71
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sich eine Kugel 69 verschiebt, die mit der Klappe 67 und der Stellschraube 70 ein Gegengewicht gegenüber der Klinke 72 bildet.
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Die Wirkungsweise ist hiebei folgende : Wenn Gas nach dem Apparate geleitet. werden, soll, wird das Ventil 7 dadurch geöffnet, dass auf den Knopf der nicht dargestellten Stange "gedrückt wird. Bei dieser Bewegung übt der unterhalb des VOfspr, unges 73, befindliche Teil des Ventiles 7 ein Drehmoment entgegen dem Sinne des Uhrzeigers auf die Klinke 72 aus, so dass die Klappe 67 die in gestrichelten Linien gezeichnete Lage einnimmt, in welcher die Kugel 69 sich in der Nähe des Drehpunktes 71 befindet. Die Klappe 67 verbleibt infolge des auf das Ventil 7 wirkenden Gasdruckes in der angehobenen Stellung.
Wenn durch Undichtwerden der Leitung ein Unterdruck unterhalb des Apparates bezüglich zur Stromrichtung auftritt, schliesst sich das Ventil 7, wie dies oben beschrieben worden ist. Die Klappe 67 fällt alsdann unter der Wirkung des Gegengewichtes 69 und 70 auf ihren Sitz zurück, wobei die Klinke 72 auf den Vorsprung 73 des Ventiles 7 drückt und dadurch letzteres auf seinen Sitz presst.
Wenn ferner die Zuführung des Gases durch Schliessen des Hahnes oder aus irgend einem anderen Grunde unterbrochen wird, so fällt die Klappe 67, da sie nicht mehr durch den auf das Ventil 7 wirkenden Gasdruck in der angehobenen Stellung gehalten wird, unter der Wirkung des Gegengewichtes ebenfalls herab und die Klinke 72 presst, wie eben beschrieben wurde, durch Drücken gegen den Vor- sprung 73 das Ventil 7 auf seinen Sitz.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherheitsvorrichtung für Gasleitungen, bei welcher ein entgegen dem Gasdruck sich öffnendes Ventil beim Auftreten eines Gasverlustes geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet. dass vor dem Ventil (7) ein zweites Ventil (54) angeordnet ist, welches durch den Gasdruck in Offenstellung gehalten wird, bei Unterbrechung der Gaszufuhr dagegen sich selbsttätig schliesst und dabei das Hauptventil (7) in der Schliessstellung sichert.