DE260333C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K9/00—Reconditioning railroad accessories, e.g. rails
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 260333 KLASSE 19 a. GRUPPE
in LEEDS, Engl.
Die Erfindung bezieht sich auf diejenigen Maschinen, die zum Befestigen und zum Abschneiden
des oberen oder Laufteiles von Verbund-Straßenbahnschienen bestimmt sind, wobei
die Biege- oder Schneidwerkzeuge von einer Gewindespindel aus mittels knieartig zusammenhängender
Glieder gegen das Arbeitsstück bewegt werden. Bei der vorliegenden Verbesserung solcher Maschinen ist nun in den Kraftweg
zu den Werkzeugen eine Rillenscheibe eingeschaltet, die von einer hin und her bewegten Klinke so lange absatzweise gedreht
wird, bis die Werkzeuge unter vollem Preßdruck stehen. Sobald dieser Zeitpunkt erreicht
ist, arbeitet die Klinke zwar unaufhörlich weiter, aber sie ist nunmehr nicht imstande,
die Rillenscheibe mitzunehmen, sondern sie zwängt sich in der Rille fort, bis die
Maschine von derjenigen Arbeitsstelle, an der der volle Preßdruck wirksam war, zu der unmittelbar
danebenliegenden Arbeitsstelle weiterbewegt wird, wo der volle Preßdruck erst noch hergestellt werden soll. Hier ist also
zunächst ein geringerer Preßdruck vorhanden, und demzufolge leistet die Rillenscheibe nun
natürlich einen um so viel geringeren Widerstand, daß sie wieder von der Klinke absatzweise
weiterbewegt werden kann. In dieser wechselnden Weise geht das Arbeiten, also an
der Schiene entlang, vor sich, bis der obere Teil in seiner ganzen Länge an dem unteren
Teil befestigt oder aber gegebenenfalls von ihm gelöst worden ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι die neue Maschine in Vorderansicht;
Fig. 2 zeigt den oberen Teil der Maschine in Seitenansicht, und
Fig. 3 ist eine zum Teil schematisch ausgeführte Draufsicht, die hauptsächlich die
Vorschubmittel angibt.
Mit ι ist das Maschinengestell bezeichnet, an das bei 2 ein Arm 3 angelenkt ist, der
eine Welle 4 enthält. Diese ist an ihrem unteren Ende mit einer Biegerolle 5 versehen.
Gegenüber dem Arm 3 befindet sich ein gleichartiger Arm 7 mit einer Welle 8, die unten
ebenfalls mit einer Biegerolle 9 versehen ist. An den oberen Enden der Wellen 4 und 8 sind
Zahnräder 10 und 11 vorgesehen, die mit zwischen ihnen befindlichen Zahnrädern 12
und 13 in Eingriff sind. Diese sind mit einem größeren Zahnrad 14 verbunden, und von
diesem Zahnrad aus werden die Biegerollen' 5 und 9 gedreht.
An die Arme 3 und 7 sind zwei Kniehebel 15 angeschlossen, die an ihren Gelenkstellen mit
einer Mutter 16 verbunden sind, die sich auf einer Schraubenspindel 17 befindet. Das andere
Ende dieser Schraubenspindel ist mittels eines Zahngetriebes 18 mit einer Welle 19 gekuppelt,
die an ihrem anderen Ende mit einem Schnekkenrad 20 versehen ist. In dieses greift eine
Schnecke 21 ein, welche auf der von einer Kraftquelle aus gedrehten Welle 22 befestigt
ist. Beim Drehen dieser Welle in der einen oder anderen Richtung wird die Mutter 16
entweder aufwärts oder abwärts auf der Gewindespindel 17 bewegt. Wenn sie aufwärts
bewegt wird, dann ziehen die Glieder 15 die Arme 3 und 7 gegeneinander, indem sie sie
um die Zapfen 2 und 6 drehen, und hierbei werden die Rollen 5 und 9 gegen die nach
unten gerichteten Flansche des Kopfoberteils 23 gepreßt, wodurch das Umbiegen dieser
Flansche unter den Kopfunterteil herbeigeführt wird, wie dies deutlich aus Fig. 1 zu erkennen
ist.
Die bisher beschriebene Einrichtung, die Rollen 5 und 9 zu drehen und sie gegen die
Flanschen des Kopfoberteils zu drücken, ist bekannt; neu ist aber, was folgt:
Die Welle 22, von der aus, wie bereits erklärt, die eine Art von Kniehebel oder Kniegelenk
bildenden Glieder 15 bewegt werden, ist mit einer Rillenscheibe 24 versehen, in die
eine Klinke 25 eingreift. Diese wird von einem Arm 26 getragen, der auf der Welle 22
sitzt. Es befindet sich nun auf dem Zahnrad 14, von dem aus, wie ebenfalls schon erklärt,
die Rollen 5 und 9 gedreht werden, eine teilweise erhöhte Lauffläche 27, gegen die
eine Rolle 28 anliegt. Diese ist an einem Hebel 29 befestigt, der an den einen Arm
eines Winkelhebels 30 angelenkt ist, dessen anderer Arm mittels einer Stange 31 mit dem
Tragarm 26 der Klinke 25 in Verbindung steht. Die Hebel 29 und 30 sind bei 32 und
33 an einer Konsole 34 gelagert, die ihrerseits an dem Gestell 1 befestigt ist. Der Winkelhebel
30 steht unter der Wirkung einer Feder 35, deren Wirkungsrichtung die ist, daß die Laufrolle 28 immer gegen die Lauffläche 27
gedrückt wird.
Die Klinke 25 befindet sich unter der Wirkung eines unter Federdruck stehenden kleinen
Kolbens 36, der sich gegen die eine oder andere von zwei abgeflachten Stellen des Drehzapfens
37 der Klinke 25 legt, so daß die Klinke auf diese Weise ein- oder ausgeschaltet
erhalten werden kann.
Wenn die Maschine arbeitet, so wird durch das Einwirken der Kurvenlauffläche 27 auf
die Rolle 28 bewirkt, daß der Hebel 29, der Winkelhebel 30 und die Stange 31, der Arm
26 und die Klinke 25 hin und her bewegt werden, wobei diese letztere bei jedem Vorgang
die Rillenscheibe 24 um ein gewisses Maß dreht. Die Biegerollen 5 und 9 werden zuerst mittels des vorerwähnten absatzweisen
Drehens der Scheibe 24, der Welle 22, der Schnecke 21, des Schneckenrades 20, der
Welle 19, des Getriebes 18, der Gewindespindel 17, der Mutter 16, der Glieder 15 und der
Arme 3 und 7 gegen die Flansche des Kopfoberteils 23 gepreßt, und der Preßwiderstand
nimmt bei diesem Arbeiten zu, bis schließlich die Reibung zwischen der Rillenscheibe 24
und der Klinke 25 überwunden wird., so daß die Klinke sich in der. Scheibenrolle fortzwängt,
ohne die Scheibe und die erwähnten anderen Teile noch weiterdrehen zu können. Sobald aber bei dem Weiterdrehen der ganzen
Vorrichtung an dem Schienenkopf der Widerstand wieder abnimmt, wird auch die Rillenscheibe
24 gleich wieder von der Klinke 25 gedreht, und so geht das Anpressen der Schienenkopfflansche und das Weiterrücken
der Vorrichtung vollkommen selbsttätig vor sich an dem ganzen Schienenkopf entlang, bis
dieser eben gehörig auf dem Schienensteg befestigt ist.
Wenn die Maschine zum Abschneiden des einen oder anderen oder beider Schienenkopfflansche
benutzt werden soll, so wird natürlich die eine und die andere der Preßrollen 5 und 9, oder es werden beide Preßrollen durch
geeignete Schneiderollen bzw. Schneideräder ersetzt, wie solche ja bereits bekannt sind und
deswegen nicht erst besonders gezeigt und beschrieben zu werden brauchen.
Das Weiterrücken der ganzen Vorrichtung an der Schiene erfolgt auch im vorliegenden
Fall einfach durch das Angreifen der Werkzeuge an dem Schienenkopf, worüber ebenfalls
nichts Weiteres gesagt zu werden braucht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Maschine zum Befestigen und zum Lösen von Laufschienen auf Schienenträgern, bei der die Biege- oder Schneidwerkzeuge von einer Gewindespindel aus mittels kniehebelartig zusammenhängender Glieder gegen das Arbeitsstück bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einer Kurvenlauffläche (27) eines dauernd gedrehten Zahnrades (14) der Maschine mittels Ubertragungsteile hin und her bewegte Klinke (25) in einer in den Kraftweg zu den Werkzeugen eingeschalteten, absatzweise weitergedrückten Rillenscheibe (24) arbeitet, no in der, sobald die Werkzeuge sich unter vollem Preßdruck befinden, die Klinke (25) sich ohne weiteres Mitnehmen der Scheiben (27) allein weiterzwängt, bis die nächste Arbeitsstelle mit dem anfänglich geringeren Preßdruck zu behandeln ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260333C true DE260333C (de) |
Family
ID=517977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260333D Active DE260333C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260333C (de) |
-
0
- DE DENDAT260333D patent/DE260333C/de active Active
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