DE2601355C2 - Verzagmatte für den Grubenausbau mit hoher Nachgiebigkeit und zugfester Verbindung - Google Patents

Verzagmatte für den Grubenausbau mit hoher Nachgiebigkeit und zugfester Verbindung

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DE2601355C2
DE2601355C2 DE19762601355 DE2601355A DE2601355C2 DE 2601355 C2 DE2601355 C2 DE 2601355C2 DE 19762601355 DE19762601355 DE 19762601355 DE 2601355 A DE2601355 A DE 2601355A DE 2601355 C2 DE2601355 C2 DE 2601355C2
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Auf Nichtnennung Antrag
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Dr. R. Fenne Gmbh & Co Eisen- Und Metallprodukte Kg, 4270 Dorsten
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/15Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
    • E21D11/152Laggings made of grids or nettings

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Verzugmatte für den Grubenausbau, die aus Längs- und Querdrähten besteht, die an den Kreuzungsstellen miteinander verbunden sind und deren Längsdrähte einerseits an den Enden hakenförmig abgebogen und andererseits abgewinkelt und mit einem fest angeordneten Querelement versehen sind, gegen das sich das freie Ende jedes Hakens der Längsdrähte der anschließenden Matte mit seiner Außenseite abstützend anlegt, wobei der Haken im Hakentiefsten einen an der Rückseite der anderen Matte angeordneten Querstab hintergreift.
In der DT-PS 12 05 929 wird ein Verzug für den stählernen Grubenausbau beschrieben, der wie vorstehend erläutert ausgebildet ist. Der bekannten Konstruktion liegt die Aufgabe zugrunde, eine Matte zu schaffen, die sich durch einfaches Einschieben in die bereits eingebrachte Matte einsetzen läßt und den Vorteil hat, daß sie freitragend gestaltet ist, ohne daß besondere Verbindungselemente, wie Schrauben od. dgl. erforderlich sind, d. h., es wird eine Vorpfändmatte geschaffen, die in Vortriebsrichtung ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Werkzeuge an die bereits eingebaute Verzugmatte angehängt werden kann.
Wesentlich bei der bekannten Einrichtung ist dabei, daE der an der Rückseite der anderen Matte angeordnete Querstab, der von dem Haken der vorhergehenden Matte umgriffen wird, fest an der Rückseite der anzuschließenden Matte angeordnet ist. Dieser Querstab ist dabei an allen von ihm untergriffenen Längsdrähten fest angeschweißt.
Die bekannte Matte erfüllt die ihr zugedachten Aufgaben in ausreichendem Maße, d. h., es wird eine vorpfändbare Matte geschaffen, die sicher und ohne große Schwierigkeiten eingebaut werden kann. Ein festes Verbinden der Matten untereinander, d. h. eine zugfeste Verbindung der Matten untereinander, wird bei der bekannten Einrichtung nicht erzielt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verzugmatte für den untertägigen Grubenausbau zu schaffen, die bei Druckeinwirkung aus dem Gebirge zu einem selbsttätigen, zugfesten Verriegeln der Matten gegeneinander führt.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der mit dem Hakentiefsten zusammenarbeitende Querstab im Bereich der angreifenden Haken nachgiebig an den Längsstäben der zugeordneten Matte angeordnet ist.
Im Gegensatz zu der bekannten Anordnung wird dieser Querstab nicht mit den Längsdrähten der Matte fest verschweißt, sondern liegt über die gesamte Breite der Matte gesehen lose an der Rückseite der Längsdrähte an und ist nur an seinen Enden fest mit der zugeordneten Matte verbunden. Hinter diesen lose an der Rückseite der Längsdrähte anliegenden Querstab greift nun der Haken der vorherigen Matte, wobei sich der freie Schenkel dieses Hakens mit seiner Außenseite auf das feste Querelement auflegt, das an der Matte vorgesehen ist, an der auch der lose Querdraht angeordnet ist. Bei Druckeinwirkung z. B. aus dem Gebirge tritt an der Verbindungsstelle ein Zug auf und es erfolgt nunmehr in überraschender Weise ein derartiges Festziehen der Matten gegeneinander, daß durch das Zusammenspiel des festen Querelementes, des losen Querdrahtes und des Hakens, ein schlaufenförmiges Festziehen des Hakens um den losen Querstab erfolgt, so daß hierdurch ein sicheres zugfestes Verriegeln der Matten gegeneinander erfolgt.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß der lose Querstab nur in seinen Endbereichen an der zugeordneten Matte festgelegt ist, wobei vorzugsweise so vorgegangen wird, daß der Querstab in seinen Endbereichen auf die Oberseite der Matte gebogen und an einem Querdraht festgelegt ist, wobei die Festlegung vorzugsweise etwa in der Feldmitte eines Querdrahtes erfolgt. Hierdurch wird erreicht, daß der lose Querdraht ohne nennenswerte Verformung eine gewünschte Nachgiebigkeit in Längsrichtung der Matte hat.
Gemäß der Erfindung sind zwei Ausführungsformen denkbar, ohne daß hierauf aber die Erfindung beschränkt ist. So kann beispielsweise gemäß der ersten Ausführungsform so vorgegangen werden, daß das feste Querelement durch eine schlaufenförmige Ausbildung und Abbiegung der Längsdrähte der Matte gebildet ist, so daß nach unten abgebogene ringartige ösen geschaffen werden.
/-Q
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Gemäß der anderen Ausführungsforni wird so. vorgegangen, daß das feste Querelement durch einen über die Mattenbreiie durchgehenden Querdraht gebildet ist, der auf die Enden der Langsdr:.ihte aufgeschweißt ist. wobei dieses Maticnende um Ci1Aa 90° abgewinkelt ist. \Orzugsweise weis' hei dieser Ausführungsfnrm der C:\v-. fcsie Qucrelemerii bilJi.-;iJe Querdraht ebenso wie der Querstab einen größere:: Durchmesser ai.s d:e übrigen Querdrahte auf bzw. weist ..'üie größere Biegefestigkeit auf. ic.
Ausführungsbcspiele der F.rfintUtnsi werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen dabei in
Fig. 1 eine erste Ausfiihriingsform einer crfmdungsgemäßen Verzugmattc vor Druckeiir.virkung,
Ι--'ι g. 2 eine Ansieht auf die Veizugmatte gemäß F ι g. 1 nach Druekeinwirkung,
V i g. 3 eine zweite Ausfuhrungsform einer erfiudungsgemäßen Ver/ugniatte vor Druekeinwirkung.
In den Zeichnungen sind allgemein mit 1 und 2 zwei aneinander anzuschließende Verzugmatten bezeichnet, die aus l.iingsdrühten 3 und Querdrahten 4 bestehen. Die Längsdrähte 3 sind mit den Qiierdrähten 4 im Bereich ihrer Kreuzungsstellen fesi \erblinden, beispielsweise durch Verschweißen. Derartige Matten :s gehören seit langem im untertägigen Grubenausbau /um Stand der Technik.
An dieser Stelle muß darauf hingewiesen werden, daß in der Zeichnung die Verbindungsstelle oder der Verbindiingsbereich zweier Matten dargestellt ist. Jede Matte weist am einen Ende eine andere Ausbildung als am anderen Ende auf, wobei durch die Darstellung des Verbindungsbereiehes zweier Matten diese beiden unterschiedlichen Ausbiklungsbereiche erkennbar sind.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Längsdrähte 3 an ihren freien Enden schlaufenförmig bei 5 umgebogen und wieder zurückgeführt und dann im Bereich 6 miteinander fest verschweißt. Das schlaufenförmige Fndc 5 ist dabei nach unten leicht abgewinkelt, so daß die nach unten gerichteten Ösen, die bei 5 in F i g. 1 erkennbar sind, gebildet werden. Das Ende der Schlaufe 5 bildet dabei ein Querelement, das in der Zeichnung mit 7 bezeichnet ist.
Das freie Ende der anderen Matte oder das freie Ende des gegenüberliegenden Teiles der Matte i ist mit einem ί laken 8 ausgerüstet, der durch einfaches Zurückbiegen des jeweiligen Längsdrahtes 3 erreicht wird.
Während die üblichen Querdrähte auf der Oberseite der Matte angeordnet sind, ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel und gemäß der Erfindung zusätzlich ein Querstab 9 an der Unterseite der Matte vorgesehen, wobei dieser Querstab im Endbereich der Matte I liegt, und zwar etwa in dem Bereich, in dem die Abwinklung der nach unten gebogenen Schlaufen 5 erfolgt. Der Querstab 9 ist dabei nicht mit den Längsdrähten 3 verschweißt, sondern wird nur in seinen Endbereichen an der zugeordneten Matte 1 festgelegt.
Diese Festlegung wird nachfolgend noch unter Bezugnahme auf F i g. 3 näher erläutert werden.
iiei Einsatz der erfindungsgeniäuen Matte werden die Haken 8 der Matte 2 hinter den Querstab 9 der Malte I geführt und so um den Queistab eingehängt, daß die Ircien Schenkel der Ilaken 8 die Innenseite der Si hlauleri 5 durchqueren, und sich derart aiii die Innenseite des Quereiementes 7 auflegen. Aus der D'irsteliung in F i g. 1 ist bereits erkennbar, daß hierdurch auch eine frui ■.orpfändbare Ver/ugniatte geschaffen wird, die du- Vorteile der in der Di-PS '2 05 929 dargestellten und beschriebenen Matte aufweist. Soll die derart gebildete Malte schließfest gemacht werden, ist es lediglich erforderlich, mit einen' einfachen Werkzeug die Haken 8 entsprechend zu verbiegen.
Eine zugfeste Verbindung der beiden aneinander anzuschließenden Matten 1 und 2 erfolgt bei Druekeinwirkung auf die Matte durch den Gebirgsdruck. Gemäß Fig. 1 werden die dann von den Haken auf den Querstab 9 und die Querelemente 7 bzw. die Schlaufen 5 ausgeübten Zugkräfte diese Endteile in der in F i g. 2 dargeste'Uen Form verformen, d. h. Schlaufen bilden, wobei die Haken 8 sich zuziehen und den Querstab 9 fest umgreifen. Die so entstandene Verbindung ist in der Lage Zugkräfte bis zur Zerreißfestigkeit der Längsstäbe 3 zu übertragen.
Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform ist die Wirkungsweise der erreichten Verbindung die gleiche, nur ist die Verbindung selbst etwas anders ausgebildet. Die Längsdrähte 3 der Matte 1 sind dabei an ihren Endbereichen hakenförmig um etwa 90 abgewinkelt und tragen dann an ihrer Außenseite ein Querelement 7,7. das durch einen Stab gebildet wird, der fest auf die Außenseite der Längsdrähte 3 aufgeschweißt wird. Der Querstab 9;/ liegt wiederum frei an der Rückseite der Längsdrüiue 3 an. Er ist in seinem Endbereich auf die Oberseite der Matte abgebogen und bei 10 fest mit dem Querdraht 4 verschweißt, und zwar vorzugsweise etwa in der Mitte eines Feldes, so daß damit eine gewünschte Nachgiebigkeit des Querdrahtes 9,7 erreicht wird.
Die Haken 8.7 der Matte 2 sind in gleicher Weise ausgebildet wie die Haken 8 der Matte 2 gemäß dem in F 1 g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiei.
Auch durch die in F i g. 3 dargestellte Ausführungsform wird eine vorpfändbare Matte geschaffen und auch bei dieser Ausführungsform wird bei Druckeinwirkung ein Zuziehen der Haken 8;; derart erreicht, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist, el. h.. es wird eine Schlaufe gebildet, die ein zugfestes Anschließen der Matten untereinander gewährleistet. Die so entstandene Verbindung ist in der Lage Zugkräfte bis zur Zerreißfestigkeit der Längsstäbc 3 zu übertragen. Durch die in der Verbindung liegenden Schweißstellen wird diese Stabilität der Verbindung nicht gestört, da die auftretenden Kräfte, bedingt durch die Kinematik der Verbindung, die Schweißstellen nur mit Teilkräften belasten.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

i. 26 Ol Patentansprüche:
1. Verzugmatte für den Grubenausbau, die aus Längs- und Querdrähten besteht, die den
Kreuzungsstellen miteinander verbunden J und deren Längsdrähte einerseits an den Enden hakenförmig abgebogen und andererseits abgewinkelt und mit einem fest angeordneten Querelement versehen sind, gegen das sich das freie Ende jedes Hakens der Längsdrähte der anschließenden Matte mit seiner Außenseite abstützend anlegt, wobei der Haken im Hakentiefsten einen an der Rückseite der anderen Matte angeordneten Querstab hintergreift, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Hakentiefsten zusammenarbeitende Querstab (9,9a) im Bereich der angreifenden Haken (8, Sa) nachgiebig an den Längsdrähten (3) der zugeordneten Matte angeordnet ist.
2. Verzngmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querstab (9, 9a) in seinen Endbereichen an der zugeordneten Matte festgelegt ist.
3. Verzugmalte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querstab (9, 9a) in seinen Endbereichen auf die Oberseite der Matte gebogen und an einem Querdraht (4) festgelegt ist.
4. Verzugmatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung des Querstabes (9, 9a) etwa in der Feldmitte eines Querdrahtes (4) erfolgt.
5. Verzugmatte nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß das Querelement (7) durch eine schlaufenförmige Ausbildung und Abbiegung der Längsdrähte (3) der Matte (1) gebildet ist.
6. Verzugmatte nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß das Querelemeni. (7ajdurch einen über die Mattenbreite durchgehenden Querdraht gebildet ist, der auf die Enden der Längsdrähte (3) aufgeschweißt ist, wobei dieses Mattenende etwa um 90° abgebogen ist.
7. Verzugmatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der das Querelement (Ta) bildende Querdraht einen größeren Durchmesser als die übrigen Querdrähte (4) aufweist.
8. Verzugmatte nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der lose Querstab (9, 9a) einen größeren Durchmesser als die übrigen Querdrähte (4) aufweist.
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