DE2805200C2 - Verzugmatte für den Grubenausbau - Google Patents

Verzugmatte für den Grubenausbau

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DE2805200C2
DE2805200C2 DE19782805200 DE2805200A DE2805200C2 DE 2805200 C2 DE2805200 C2 DE 2805200C2 DE 19782805200 DE19782805200 DE 19782805200 DE 2805200 A DE2805200 A DE 2805200A DE 2805200 C2 DE2805200 C2 DE 2805200C2
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Dr R Fenne & Co Eisen- und Metallprodukte Kg 4270 Dorsten GmbH
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Dr R Fenne & Co Eisen- und Metallprodukte Kg 4270 Dorsten GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/15Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
    • E21D11/152Laggings made of grids or nettings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

haarnadelartigen Hakens entstehende Schwenkbewegung des freien Schenkels des Hakens aufzunehmen bzw. sich dieser freien Schwenkbewegung zu widersetzen.
In den Unteransprüchen sind verschiedene Ausfühmngsformen definiert, mit denen diese grundsätzliche Lehre der Erfindung verwirklicht werden kann.
Zusammenfassend ist also festzustellen, daß durch den erfindungsgemäßen Vorschlag eine Vergrößerung der Zugfestigkeit durch Erzielen eines zusätzlichen Verformtf.igswiderstandes erreicht wird, und zwar bei einer möglichst geringen Wegvergrößerung zwischen zwei gedachten Punkten der miteinander verbundenen Matten. Ist die Grenze der Wegvergrößerung erreicht, kann die Matte durch Verformen der Verbindung is weitere Last aufnehmen, ehe die Zugfestigkeit der Längsstäbe an irgendeiner Stelle des Systems überschritten wird.
Die Herstellung des Widerstandes oder der in den Unteransprüchen gekennzeichneten Hakenausführungen sind in der die Matte herstellenden Firma möglich, so daß damit sichergestellt ist, daß nicht der einzelne Arbeiter Untertage die Lastaufnahme der Matte bestimmen kann und muß, sondern diese Bestimmung erfolgt serienmäßig durch den Hersteller.
Außerdem ist die Matte ohne besonderen zusätzlichen Arbeitsaufwand einzubauen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert Die Zeichnungen zeigt dabei in F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung, in Fig.la eine zeichnerische Draufsicht auf diese Verbindung, in
F i g. 2 eine abgeänderte gegenüber F i g. 1 ergänzte Ausführungsform, in
Fig.2a eine zeichnerische Draufsicht auf die Verbindung gemäß F i g. 2, in
F i g. 3 eine weitere abgeänderte Ausführungsform, in Fig.4 eine Ausführungsform, die gegenüber der gemäß F i g. 3 weiterhin abgeändert ist, in
Fig.4a eine Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß F i g. 4, in
Fig.4b eine Ausführungsform gemäß Fig.4 bei einer etwas anderen Stellung des freien Endes eines Längsdrahtes, in
Fig.4c eine Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß F i g. 4b, in
F i g. 5 eine abgeänderte Ausführungsform der Verbindung, in
Fig.5a eine zeichnerische Draufsicht auf diese Verbindung, in
Fig.6 eine wiederum abgeänderte Ausführungsform und schließlich in
Fig.6a eine zeichnerische Darstellung der Verbindung gemäß F i g. 6.
In der nachfolgenden Beschreibung werden soweit wie möglich die gleichen Bezugszeichen wie im Hauptpatent verwendet. So sind in der Zeichnung zwei Verzugmatten A und B dargestellt, die aus Längsdrähten 1 und damit fest verschweißten Querdrähten 2 bestehen, die die Längsdräht? im wesentlichen im rechten Winkel kreuzen. Einenendes ist an der Mattenkante ein einen größeren Querschnitt als die Querdrähte 2 aufweisendes Querelement 3 vorgesehen, das fest mit den Längsdrähten 1 verbunden, z. B. verschweißt ist, wobei die Längsdrähte 1 in diesem Bereich gegenüber der eigentlichen Mattenebene nach unten abgebogen sind und derart eine sogenannte
Abbiegung 4 bilden.
Das andere Ende der Verzugmatte A oder Bist derart ausgebildet, daß die Längsdrähte 1 einen haarnadelartigen Haken 5 aufweisen, wobei der Haken 5 dadurch erzielt wird, daß der freie Schenkel 6 in der Mattenebene zurückgebogen ist. Hierdurch wird eine nur sehr geringe Einbauhöhe erreicht.
Gegenüber der Einrichtung gemäß dem Hauptpatent ist bei der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung jeweils der Längsdraht 1 über das zugeordnete Querelement 3 hinaus verlängert, wobei diese Verlängerung als »freies Ende 7« bezeichnet ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist das freie Ende 7 jenseits des Querelementes 3 durch eine Rückbiegung nach oben hochgebogen und liegt somit an de: Außenseite des freien Schenkels 6 des haarnadelartigen Hakens S an und bewirkt, daß es hier ein Widerlager C schafft, gegen das sich bei Zugbeanspruchungen der beiden Matten dann der freie Schenkel 6 des Hakens 5 anlegt, wenn der Haken bestrebt ist, dem Zug durch Aufbiegen nachzugeben.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 ist das freie Ende 7 des Längsdrahtes 1 nicht nur nach oben hinter dem Querelement 3 hochgebogen, sondern wieder über den freien Schenkel 6 des haarnadelartigen Hakens 5 parallel zum Querdraht 3 umgebogen, so daß dadurch das freie Ende 7 den freien Schenkel 6 übergreift und damit auch verhindert, daß sich ggf. der freie Schenkel 6 bei Zugbeanspruchungen nach oben abbiegen kann. Hier wird also eine Bewegung des freien Schenkels 6 in der Mattenebene und aus der Mattenebene hinaus verhindert.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig.3 ist das freie Ende 7 durch den Innenraum des Raumes geführt der durch den haarnadelartigen Haken 5 gebildet wird. Aus diesem Innenraum hinaus ist dann das freie Ende 7 über den freien Schenkel 6 gebogen, so daß durch diese Ausführungsform wiederum die Bewegung des freien Schenkels 6 in der Mattenebene und aus der Mattenebene heraus sicher verhindert wird.
Bei dieser Ausführungsform legt sich das freie Ende 7 bei Druckausübung durch den freien Schenkel 6 gegen die Seite des Querelementes 3, die der Matte A benachbart ist und bildet somit ein Widerlager. Erst bei festem Anliegen des freien Schenkels 6 an dem freien Ende 7 und des freien Endes 7 an dem Querelement 3 kann eine Längung zwischen zwei Punkten der Matte A und B eintreten, die dadurch bedingt wird, daß sich der Haken zunächst etwas aufzieht und bei zunehmender Kraftschlüssigkeit der Verbindung der Längsdraht 1 irgendwo reißt.
Bei der in Fig.4 dargestellten Ausführungsform ist das freie Ende 7 ebenfalls durch den Innenraum des haarnadelartigen Hakens 5 geführt, aber auch noch zusätzlich über das Querelement 3 hinweg, so daß bei Anlage des freien Schenkels 6 am freien Ende 7 das Querelement 3 kein Widerlager bildet, sondern hier Bewegungen möglich sind. Hierdurch kann die Nachgiebigkeit der Matte entsprechend eingestellt werden.
Die Fig.5 und 6 zeigen eine in ihrem Grundsatz gegenüber den vorher erläuterten Ausführungsformen abgeänderte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Verbindung. Ebenso wie be: den vorher beschriebenen Ausführungsformen liegt an der Oberseite der Abwinkelung 4 das Querelement 3 auf und ist hier fest angeschweißt, wobei nunmehr aber im Unterschied zu den vorher erläuterten Ausführungsformen das freie
Ende 7 des Längsdrahtes 1 auf der gleichen Seite
zurückgebogen ist auf der auch der Längsdrahl 1 am Querelement 3 befestigt ist.
Dies ist besonders deutlich aus der Darstellung in den Fig.5a und 6a zu erkennen, wobei weiterhin zu erkennen ist, daß es durchaus möglich ist, die freien Enden mit dem Querelement 3 zu verschweißen, so wie das zeichnerisch bei 8 in F i g. 5a und F i g. 6a dargestellt
ist.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 6a ist das äußerste Ende des freien Endes 7 wiederum zurückgebogen, so daß hier eine käfigartige Halterung des freien Schenkels 6 des haarnadelartigen Hakens 5 erreicht wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Verzugmatte für den Grubenausbau, bestehend aus Längs- und Querdrähten, die an den Kreuzungsstellen miteinander verbunden sind, deren Längsdrähte an einem Mattenende zu haarnadelartigen Haken abgebogen und an dem anderen Mattenende aus der Mattenebene heraus so abgewinkelt sind, daß sich bei einer Verbindung zweier Matten der freie Schenkel jedes Hakens der einen Matte auf einem gegenüber der Mattenebene tiefer gelegenen Querelement abstützt, welches im Bereich der Abwinkelungen des anderen Mattenendes der benachbarten Matte fest angebracht ist, wobei der freie Schenkel der haarnadelartigen Haken in der Mattenebene die Abbiegung des entsprechenden Längsdrahtes der benachbarten Matte im Einbauzustand umgreifend verläuft und so lang ausgebildet ist, daß er das Querelement der benachbarten Verzugmatte mit einem Teil übergreift, nach Patent 2637 587, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzugmatte (A, B) im Bereich ihres die Abwinkelung (4) aufweisenden Endes ein Widerlager (C) für die bei Aufbiegen des haarnadelartigen Hakens (5) entstehende Schwenkbewegung des freien Schenkels (6) des Hakens 5 aufweist
2. Verzugmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (C) vom Querelement (3) gebildet oder getragen ist
3. Verzugmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (C) durch eine Verlängerung des Längsdrahtes (1) über das Querelement (3) hinaus und Abbiegen des derart gebildeten freien Endes (7) gebildet ist (F i g. 1 —6).
4. Verzugmatte nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (7) der Verlängerung des Längsdrahtes (1) den freien Schenkel (6) übergreift (F i g. 2,3,4 und 6).
5. Verzugmatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (7) durch den Jnnenraum des haarnadelartigen Hakens (S) geführt ist (Fig.3 bis 6).
6. Verzugmatte nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (7) der Verzugmatte (B) sich an der der benachbarten Verzugmatte (A) zugewandten Seite des Querelementes (3) abstützt (F i g. 1 —3).
7. Verzugmatte nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (7) den freien Schenkel (6) des haarnadelartigen Hakens (5) übergreifend auf der zu dem Haken (5) benachbarten Verzugmatte (B) hingerichteten Seite des Querelementes (3), aber unterhalb der Ebene dieser Verzugmatte fß^ endet (F i g. 4).
8. Verzugmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (7) an dem Querelement (3) angeschweißt ist.
9. Verzugmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (C) durch eine Verlängerung des Längsdrahtes (1) gebildet ist, wobei diese Verlängerung parallel zum Längsdraht (1) zurückgebogen ist und sich an der Seite des Querelementes (3) anlegt, die zu der Abwinkelung (4) hin gerichtet ist.
Die Erfindung betrifft eine Verzugmatte für den Grubenausbau, bestehend aus Längs- und Querdrähten, die an den Kreuzungsstellen miteinander verbunden sind, deren Längsdrähte an einem Mattenende zu
^ haarnadelartigen Haken abgebogen und an dem anderen Mattenende aus der Mattenebene heraus so abgewinkelt sind, daß sich bei einer Verbindung zweier Matten der freie Schenkel jedes Hakens der einen Matte auf einem gegenüber der Mattenebene tiefer
ίο gelegenen Quereiement abstützt, welches im Bereich der Abwinkelungen des anderen Mattenendes der benachbarten Matte fest angebracht ist, wobei der freie' Schenkel der haarnadelartigen Haken in der Mattenebene die Abbiegung des entsprechenden Längsdrahtes der benachbarten Matte im Einbauzustand umgreifend verlaufe und so lang ausgebildet ist, daß er das Querelement der benachbarten Verzugmatte mit einem Teil übergreift, nach Patent 26 37 587.
Der Verzugmatte gemäß dem Hauptpatent, die
aufgrund des DE-GM 76 24 507 zum Stand der Technik gehört, liegt die Aufgabe zugrunde, eine zug- und druckfeste, vorpfändbare Matte zu schaffen, die möglichst einfach hergestellt werden kann und bei welcher die Endquerdrähte und damit die Schweißverbindungen weitgehend von den direkten Zugbelastungen im Kettenverband entlastet sind.
Diese Aufgabe wird durch die Einrichtung gemäß dem Hauptpc-tent in vollem Umfang gelöst
Bei der Einrichtung gemäß dem Hauptpatent besteht die Möglichkeit, den freien Schenkel des haarnadelartigen Hakens in der Ebene der dem haarnadelartigen Haken zugeordneten Verzugmatte frei enden zu lassen oder aber ihn hinter das von ihm übergriffene Querelement abzubiegen. Bei der ersten Möglichkeit wird bei einer entsprechenden Zugbelastung der beiden
Matten sich der Haken dadurch aufbiegen, daß sich der
freie Schenkel des haarnadelartigen Hakens in der
Ebene der Matte aufbiegt.
Wird das Ende dieses freien Schenkels hinter das
Querelement abgebogen, ist dieses Aufbiegen nicht so schnell möglich, sondern hier wird eine gewisse zugfeste und druckfeste Verbindung geschaffen, die aber relativ arbeitsaufwendig ist, da vom Arbeiter verlangt wird, nunmehr die freien Schenkelenden der zusammengefügten Matten über die Querelemente abzubiegen. Diese Maßnahme ist sehr zeit- und damit kostenaufwendig und die einwandfreie Verbindung der Matten mit der gewünschten hohen Zugfestigkeit hängt außerdem ausschließlich von der sorgfältigen Bearbeitung durch den einzelnen Arbeiter ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vorpfändbare Verzugmatte für den Grubenausbau zu schaffen, bei welcher das Arbeitsvermögen und die Zugfestigkeit durch Erzielen eines zusätzlichen Verformungswiderstandes vergrößert wird, wobei dieser Verformungswiderstand automatisch durch die Herstellung der Matte geschaffen wird, ohne daß zusätzliche Abbiegungen der Verzugmatte beim Einbau erforderlich sind. Über die somit erreichte Verbindung soll gemäß der Erfindung weiterhin erreicht werden, daß dann, wenn diese Zugfestigkeit vorliegt, durch eine gewisse Nachgiebigkeit der Mattenverbindung eine Lastaufnahme erfolgen kann, ohne daß sich die Matten voneinander lösen und ohne daß die Verbindung reißt.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird c'λ durch gelöst, daß die Matte im Bereich ihres die Abwinkelung aufweisenden Endes ein Widerlager aufweist, das dazu bestimmt ist. die bei Aufbiesen des
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