DE259451C - - Google Patents
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- DE259451C DE259451C DENDAT259451D DE259451DA DE259451C DE 259451 C DE259451 C DE 259451C DE NDAT259451 D DENDAT259451 D DE NDAT259451D DE 259451D A DE259451D A DE 259451DA DE 259451 C DE259451 C DE 259451C
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- Germany
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- clamp
- disk
- fixed
- rotatable
- machine
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C13/00—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
- B22C13/02—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes equipped with templates, e.g. for sweeping operation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259451 KLASSE 31 b. GRUPPE
KAREL SIRUCEK und VACLAV PODANY in PRAG.
Formmaschine für Zahnräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1912 ab.
Bei den bisher bekannten Formmaschinen für Zahnräder kann man in der Regel bloß
eine bestimmte Anzahl unveränderlicher Teilungen ausführen, für welche entweder mehrere
Sätze auswechselbarer Ubersetzungszahnräder zur Hand sind, oder aber es ist der Umfang
der festen Scheibe mit Einschnitten, Öffnungen oder Rillen bezeichnet.
Gegenstand der Erfindung ist eine Formmaschine für Zahnräder, die man für verschiedenartigste
Teilungen in weiten Grenzen ohne vorheriges Herrichten verwenden kann.
Die Maschine ist mit einer Teilungseinrichtung versehen, die das Teilen des Umfanges
des Zahnrades, das geformt werden soll, in
so kleine Teilchen (beispielsweise —-^-1 ge-V
ioo ooo / G
stattet, daß praktisch die Teilung des Umfanges in beliebig viel Teile mit genügender
Genauigkeit durchgeführt werden kann.
Zu diesem Zwecke ist die Maschine in bekannter Weise mit zwei gemeinsam gegen
eine unter ihnen liegende Teilscheibe und innerhalb gewisser Grenzen gegeneinander drehbaren
Schellen ausgestattet. Nach der Erfindung sind diese Schellen übereinander an der festen Spindel der Maschine gelagert und
werden gegenseitig durch eine Schraube verstellt, die auf der einen Schelle drehbar und
unverschiebbar gelagert ist und durch eine Mütter hindurchgeht, die auf der anderen
Schelle um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist.
Das Verdrehen des Zahnmodelles um die Teilung geschieht in zwei Stufen. Zuerst werden
die beiden drehbaren Schellen gemeinsam annähernd nach Maßgabe der auf der Teilscheibe
vorgesehenen Teilung (beispielsweise auf Hundertstel des Umfanges) eingestellt und
in bekannter Weise mittels durch die Teillöcher der unteren Schelle und der Teilscheibe
durchgesteckter Stifte o. dgl. gesichert. Sodann wird das genaue Einstellen (beispielsweise
auf Hunderttausendstel des Umfanges) durch Verdrehen der beiden Schellen gegeneinander
mittels der beschriebenen Stellvorrichtung durchgeführt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Maschine nach der Erfindung in drei Ansichten veranschaulicht.
Mit der senkrechten, im Erdboden befestigten Spindel 1 ist die Schelle 2 fest verbunden,
die oben in eine kreisrunde Scheibe 3 ausläuft ; diese ist am Umfang mit Einschnitten 4
versehen, durch die der Umfang beispielsweise in zehn gleiche, fortlaufend numerierte Teile
geteilt ist. Oberhalb der Scheibe 3 sitzt auf der Welle 1 lose drehbar die Schelle 5; diese
läuft in einen Kreissektor 6 aus, dessen Halbmesser jenem der Scheibe 3 gleicht. Der Umfang
des Sektors 6 ist in der Ausdehnung eines Teiles der Scheibe 3 gleichfalls geteilt,
beispielsweise in zehn Teile, und mit entsprechenden fortlaufend numerierten Einschnitten 7
versehen, so daß man den Sektor 6 gegenüber der Scheibe 3 auf Hundertstel des Umfanges
genau verdrehen kann; ein geeignet gestalteter Stift wird durch die entsprechenden Ein-
schnitte hindurchgesteckt; dadurch wird die gewünschte Stellung festgelegt. Um die Reibung
auf ein Mindestmaß zu beschränken, kann in der Scheibe 3 ein Kugellager 8 angeordnet
sein.
Nahe dem äußeren Rande läuft der Sektor 6 in eine Säule 9 aus. Über der Schelle 5
sitzt auf der Spindel 1 lose drehbar die Schelle 10. Zur Verminderung der Reibung kann
auch in der Schelle 5 ein Kugellager 11 vorgesehen sein. Die Schelle 10 läuft einerseits
in einen radialen hohlen Arm 12 aus, an welchem beim Formen in der Erde oder im
festen Rahmen ein auf den gewünschten Durchmesser des Zahnrades eingestellter Arm
13 befestigt wird, der eine senkrechte Führung für den Schlitten mit dem Modell des Zahnes
trägt, und andererseits oben in eine Scheibe 14, an welcher beim Formen in den drehbaren
Rahmen ein drehbarer Tisch 15 befestigt wird, der den Rahmen 16 trägt. Wendet man dieses
Formverfahren an, so steckt man den Arm 13, der die Führung für den Schlitten mit dem
Modell des Zahnes trägt, in die gegenüberliegende Öffnung der Schelle 17 hinein, die
oben mit der Spindel 1 fest verbunden ist; hat man den Arm 13 auf den gewünschten
Durchmesser des Zahnrades eingestellt, so wird er beispielsweise durch die Schraube 18 festgestellt.
Zum genauen Verdrehen der Schelle 10 um die gewünschte Teilung dient die
Schraube 19, die mit dem Handrade 20 fest verbunden ist. Die Schraube 19 greift in die
Mutter 21 ein, die in eine Scheibe 22 ausläuft, die an der Säule 9 durch eine Schraube oder
einen Stift 23 derart befestigt ist, daß man sie um die senkrechte Achse der Schraube 23
samt der Mutter 21 verdrehen kann. Die Schraube 19 ist ferner drehbar und unverschiebbar
im Lager 24 gelagert, das drehbar in der Schelle 10 gelagert ist; diese Lagerung
besteht beispielsweise in einem Zapfen 25 mit kugelförmigem Ende 26. Der Umfang des
Handrädchens 20 ist in eine bestimmte Anzahl, beispielsweise zehn gleiche Teile geteilt,
die durch numerierte Einschnitte oder Linien 27 bezeichnet sind. An dem Umfang des
Rades 20 liegt das Teilstück 28 an, das mit dem Lager 24 fest verbunden ist. Das Teilstück
28 ist im Umfange eines Teiles des kleineren Rades in eine größere Anzahl von (beispielsweise
100) Teilen geteilt, die der Reihe nach durch numerierte Kerben oder Linien
bezeichnet sind. Das Gewinde der Schraube 19 hat eine solche Steigung, daß beim Drehen
des kleineren Rades 20 um 360 ° die Schelle 10 gegenüber der Schelle 5 um einen der Teile (7),
die am Sektor 6 verzeichnet sind, verdreht wird. Bei der angeführten Teilung der Scheibe 3,
des Sektors 6, des Handrades 20 und des Teilstückes 28 kann man mithin durch Verdrehen
des Sektors 6 gegenüber der Scheibe 3 und durch Einstecken des Sicherungsstiftes das
Teilen des Umfanges des Zahnrades ausführen, das geformt werden soll, und zwar in Hundertstel;
durch weitere Verdrehung des Handrädchens 20 kann man den Umfang in Hunderttausendstel
teilen.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Soll beispielsweise ein Zahnrad mit 32 Zähnen. geformt werden, so entfallen bei dem angeführten
Ausführungsbeispiel der Maschine mit der Einteilung des Umfanges in Hunderttausendstel auf
rw 1_ i -1 100 000 „ ., 1 ,
eine Zahnteilung = 3125 Teile, d. h.
32
3 Hundertstel und 125 Tausendstel des Umfanges. Der Arbeiter nimmt eine Tafel zur
Hand, auf welcher für ein Zahnrad mit 32 Zähnen der Reihe nach die Nummern der Zähne
und die Zahl der Teile verzeichnet sind, die die Entfernung der Grenzpunkte der Teilung
vom Nullpunkte am Umfang angeben, wobei der Übersicht halber die die Hundertstel bezeichnenden
Stellen des Umfanges von den anderen Stellen übersichtlich, etwa durch einen senkrechten Strich abgeteilt sind, also beispielsweise
:
1. Zahn 3
2. Zahn 6
3. Zahn 9
125
250
375 usw.
250
375 usw.
Hat der Arbeiter den Arm 13, der die senkrechte Führung und den Schlitten mit dem
Modell des Zahnes trägt, entweder in den Arm 12 beim Formen in der Erde oder einem festen
Rahmen oder aber in die Schelle 17 beim Formen in einem drehbaren Rahmen eingesteckt
und hat er den Arm 12 auf den gewünschten Durchmesser des Zahnrades eingestellt, so
formt er den ersten Zahn bei der Nullstellung der Teileinrichtung, d. h. der Einschnitt mit
der Bezeichnung Ü am Sektor 6 kommt über den Einschnitt mit der Bezeichnung O auf der
Scheibe 3 und wird mit dem Stift festgestellt; desgleichen fällt die Kerbe mit der Bezeichnung
O am kleineren Rade 20 mit der Kerbe mit der Bezeichnung O am Teilstück 28 zusammen.
Nach dem Formen des ersten Zahnes und dem darauffolgenden Anheben des Modelies des Zahnes usw. verdreht der Arbeiter
den Sektor 6 gegenüber der Scheibe 3 um 3 Hundertstel des Umfanges, d. h. bis der Einschnitt
Nr. 3 am Sektor 6 über dem Einschnitt Nr. 0 auf der Scheibe 3 steht; diese Stellung
wird mittels des Stiftes festgelegt. Darauf dreht der Arbeiter das Handrädchen 20 um
so viel, bis sich die Kerbe Nr. 1 am Rad 20 mit der Kerbe Nr. 25 am Teilstück 28 deckt.
Da der Sektor 6 durch den Stift mit der Scheibe 3 verbunden ist, so kann sich die
Schelle 5 nicht verdrehen; beim Drehen des Rades 20 und der damit verbundenen Schraube
19, die in die Mutter 21 eingreift, wird die
Schelle 10, die den Arm 13 mit dem Modell des Zahnes oder aber den drehbaren Tisch 15
mit dem Rahmen 16 trägt, gegenüber der Scheibe 3 bzw. der damit verbundenen Schelle 5
verdreht, und zwar entsprechend dem Maße der Verdrehung des Handrades 20, wodurch
eine genaue Verschiebung um die Teilung durchgeführt ist. Hat man den zweiten Zahn
geformt, so verfährt man in gleicher Weise auch beim Formen der anderen Zähne.
Die Maschine kann man für das Teilen des Umfanges in eine beliebige Anzahl von Teilen
einrichten, und zwar im Zehnersystem oder in einem anderen System. Das Teilen in
Hunderttausendstel ist bloß als Beispiel angeführt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Formmaschine für Zahnräder, bei welcher das Verdrehen des Zahnmodelles um die Teilung durch zwei drehbare Schellen erfolgt, die gemeinsam gegen eine feste, unter ihnen liegende Teilscheibe und innerhalb gewisser Grenzen gegeneinander drehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schellen (5,10) übereinander an der festen Spindel (1) der Maschine gelagert sind und gegenseitig durch eine Schraube (19) verstellt werden, die auf der einen Schelle (10) drehbar und unverschiebbar gelagert ist und durch eine Mutter (21) hindurchgeht, die auf der anderen Schelle (5) um eine senkrechte Achse (23) drehbar gelagert ist..
- 2 Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schelle (5) in einen mit der festen Teilscheibe (3) konzentrischen und in den Grenzen eines Teiles der festen Scheibe mit einer Teilung versehenen Kreisausschnitt (6) ausläuft.
- 3. Formmaschine für Zahnräder nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Schelle (10) einerseits in bekannter Weise einen radialen hohlen Arm (12) für den Modellträger, andererseits an ihrem oberen Ende eine Scheibe (14) trägt, an welcher der Formkastentisch befestigt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259451C true DE259451C (de) |
Family
ID=517178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259451D Active DE259451C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259451C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2532634A (en) * | 1942-12-14 | 1950-12-05 | Meunier Odon Ghislain Joseph | Strickling machine |
| AT505329B1 (de) * | 2007-08-09 | 2008-12-15 | Sensortechnik Gmbh H | Vorrichtung zum bestimmen einer schüttgutmenge auf einem förderband |
-
0
- DE DENDAT259451D patent/DE259451C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2532634A (en) * | 1942-12-14 | 1950-12-05 | Meunier Odon Ghislain Joseph | Strickling machine |
| AT505329B1 (de) * | 2007-08-09 | 2008-12-15 | Sensortechnik Gmbh H | Vorrichtung zum bestimmen einer schüttgutmenge auf einem förderband |
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