AT141456B - Gerät zum Prüfen von Schraubenrad-Evolventenzahnflanken. - Google Patents

Gerät zum Prüfen von Schraubenrad-Evolventenzahnflanken.

Info

Publication number
AT141456B
AT141456B AT141456DA AT141456B AT 141456 B AT141456 B AT 141456B AT 141456D A AT141456D A AT 141456DA AT 141456 B AT141456 B AT 141456B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wheel
lines
button
tooth flanks
testing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zahnradfabrik Friedrichshafen
Filing date
Publication date
Application filed by Zahnradfabrik Friedrichshafen filed Critical Zahnradfabrik Friedrichshafen
Application granted granted Critical
Publication of AT141456B publication Critical patent/AT141456B/de

Links

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gerät zum Prüfen von   Sphraubenrad-EvolventeNzahnHauken.   



   Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Prüfen der Flanken von Zähnen an   Schraubenrädern   mit Evolventenverzahnung. Während Prüfgeräte für geradverzahnte Räder bereits verwendet wurden, fehlte es bis jetzt an Vorrichtungen zum Prüfen der Flanken von Zähnen an Schraubenrädern mit Evolventenverzahnung, was zum Teil daran lag, dass hier Schwierigkeiten infolge der immer strengeren Forderung in bezug auf Genauigkeit des Zahnschliffes bestehen. Die bisherigen Prüfungsarten konnten den bei Evolventen-Schraubenrädern bestehenden Bedürfnissen nicht gerecht werden.

   Bei der Anwendung des sogenannten Abfärbeverfahrens, bei welchem man das zu prüfende Schraubenrad zusammen mit einem gefärbten   Meisterrad   laufen lässt, bedarf es eines zur genauen Bestimmung des Schraubwinkels dienenden Gerätes, das eine ziemlich verwickelte Ausführung verlangt und dabei doch keine Genauigkeit verbürgt, da neben den Fehlern, die bei der Messung des Schraubwinkels unterlaufen, auch noch Fehler von der Evolvente her auftreten. Man hat sich auch damit geholfen, dass man die Evolvente für sich und auch den Schraubwinkel für sich prüfte, was aber umständlich ist.

   Bei allen bisherigen Prüfarten hatte man für die darauffolgende erstmalige oder auch verbessernde Einstellung der Zahnrad-Schleifmaschine nicht die volle Gewähr, ob beim fertigen Rad die Zahnflanken so erzeugt sind, dass die Evolvente und die Schraube beide gleichmässig und voll zu tragen vermögen. 



   Der Aufbau des Gerätes nach der Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass bei Benutzung der Linien gleichzeitigen Eingriffs bei zusammenarbeitenden   Schraubenrädern   mit einwandfreier Genauigkeit geprüft werden kann. Da die Linien des gleichzeitigen Eingriffs sowohl über die Evolventenform als auch über den   Schraubwinkel Aufschluss   geben, erhält man zuverlässige Grundlagen für die richtige Einstellung und Verstellung der Zahnradflankenschleifmaschinen zur Erzielung des richtigen Schiffes, derart, dass weder die Evolvente noch die Schraube bevorzugt das Tragen übernimmt, sondern das Tragen gleichmässig geschieht.

   Mit dem erfindungsgemässen Gerät werden die Flanken entlang den Linien gleichzeitigen Eingriffs des   Schraubenrades,   also auf gerader Bahn abgetastet, wobei demnach ein geradlinig bewegbarer Taster zur Verwendung kommt und das zu prüfende Rad und der Taster zueinander in den erforderlichen Winkel (d. i. zugleich der   Sehraubwinkel)   schräggestellt und auch beide zueinander auf Grundkreisabstand eingestellt werden.

   Als Taster kann sowohl eine bei Prüfgeräten für Geradverzahnungen verwendete Kugel benutzt werden oder an Stelle der Kugel eine Auflageschneide, welche sich quer zu der Bahn des Tasters erstreckt, wobei die Schneide jedoch so kurz gehalten wird, dass die Ungenauigkeiten auf den Zahnflanken nicht   überbrückt   werden, d. h. nicht etwa unberücksichtigt bleiben und ausserdem die Einstellungstoleranz nach beiden Richtungen inbegriffen ist. Vorteilhaft wird als Auflageschneide ein Diamant benutzt.

   Die den Taster tragende   Prüfeinrichtung,   welche zweckmässig mit Einstellmikroskopen ausgerüstet wird, kann in verschiedener Weise ausgeführt sein, u. zw. entweder auf einem festen Prüfstand, wobei das zu prüfende Rad in seiner Achse zwischen Körnerspitzen eingespannt gehalten wird, oder aber man bildet die Einrichtung als Handgerät aus, derart, dass sie an das zu prüfende Rad, vorteilhaft an einen in das Rad einzuführenden Achszapfen od. dgl. zentrisch angesetzt wird. Bei dieser Ausführung ist die Einrichtung nicht an ortsfeste Stützpunkte gebunden. Der Anschluss an das 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Rad muss natürlich entsprechend genau geschehen, und zum Einstellen sowohl des Winkels der Linien gleichzeitigen Eingriffs als auch des Tasters auf den Grundkreisabstand sind Teilungen, gegebenenfalls mit Ablesemikroskop vorgesehen. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Richtung der Linien gleichzeitigen Eingriffs zweier zusammen- arbeitender Räder. Fig. 2 zeigt schaubildlich ein Schraubenrad mit auf einer Zahnflanke angedeuteten
Linien gleichzeitigen Eingriffs. Fig. 3 zeigt beispielsweise und zum Teil schematisch ein   Prüfgerät   nach
Art eines ortsfesten   Prüfstandes.   Fig. 4 zeigt eine weitere beispielsweise Ausführungsform des   Priai-   gerätes, das ohne ortsfeste Unterstützung unmittelbar an das zu prüfende Rad angesetzt werden kann. 



   Fig. 5 zeigt eine Tasterform. 



  Entlang einer Linie gleichzeitigen Eingriffs E (Fig. 1 und 2) werden erfindungsgemäss die Zahn- flanken abgetastet. Die Linien E sind bei   Schraubenrad-Evolventenzahnflanken bekanntlich   Gerade, welche sieh über die Zahnflanke hin vom Zahnfuss bis zum Zahnkopf erstrecken und jeweils bei Auslauf an der entsprechenden Zahnfussstelle wieder neu beginnen, im Winkel a der Steigung des Schraubenrades 
 EMI2.1 
   den Grundkreiszylinder berühren.   



   Gemäss Fig. 3 ist der Halter 4 des Tasters 1 und des mit ihm verbundenen Sehreibstiftes 2 waagrecht verschiebbar geführt, u. zw. auf dem Untersatz 5, welcher die Schreibunterlage 3 trägt und auf der Grundplatte 6 mit Hilfe einer Schraubenspindel 7 derart verstellt werden kann, dass die Einstellung des Tasters auf den Grundkreisabstand von der Radachse möglich ist. Zur genauen Überwachung der Einstellung auf diesen Abstand sind am Schlitten 5 und auf der Platte 6 Teilungen 8 vorgesehen. über denen nötigenfalls ein Ablesemikroskop angeordnet sein kann. Das zu prüfende Rad R wird mit seiner Achse vorteilhaft zwischen Körnerspitzen gehalten und sein Träger 9 ruht um. eine quer zur Radachse angeordnete Achse schwenkbar in einem auf der Platte 6 befestigten Lager 10.

   Das Rad R kann der Richtung der Linien gleichzeitigen Eingriffs entsprechend durch Drehen des Halters 9 mit Hilfe eines Schneckenrades 11 und einer Schnecke 12 schräggestellt werden, bis diese Linien in die Waagrechte fallen. 



  Die jeweilige Verdrehung wird an einer Teilung 13 gegenÜber einer festen Marke 14 abgelesen, wozu das Mikroskop 15 vorgesehen sein kann. 



   Es ist auch eine solche Durchbildung des Gerätes   möglich,   dass das zu prüfende Rad zwischen zwei ortsfesten Spitzen unverstellbar, d. h. nicht schwenkbar eingespannt wird und dem Rad gegenüber die übrigen Teile des Gerätes, welche mit der Tastereinrichtung versehen sind, in die jeweils erforderlichen Winkellagen einschwenkbar sind. 



     Das Prüfgerät   gemäss Fig. 4, das besonders für grössere Räder geeignet ist, welche nicht gut mehr eingespannt werden können, wird zentrisch auf das Rad mittels des Lagerkörpers 16 aufgesetzt, wobei entsprechend den verschiedenen Nabenbohrungen Büchsen   16'benutzt   werden. Der Lagerkörper 16 trägt in einer drehbaren Büchse 17 einen zum Rad radial verstellbaren Arm 18, der an einem Ende den Taster 1 
 EMI2.2 
 auf einer verzahnten Achse 19 sitzen, die mit Hilfe eines Zahnrades und eines Handrades 20 in der Richtung der Linien gleichzeitigen Eingriffes verschiebbar ist. Die Winkellage der Stange 19 entsprechend dem Richtungsverlauf der erwähnten Linien ist mit Hilfe der Büchse   17   einstellbar. auf der ein Schnecken- 
 EMI2.3 
 Kurbel verbunden.

   Ausserdem ist mit der Büchse   1'1   eine Kreisteilung   23   verbunden, über der eine feste Marke 24 steht. Zum Ablesen kann das Mikroskop 25 dienen. Die Einstellung des Grundkreisabstandes des Tasters kann mittels einer Teilung 26 auf dem Arm 18 und einer festen Teilung 27 überwacht werden. 



   Der Taster 1 kann in üblicher Weise vorne in einer Kugel enden oder aber gemäss Fig. 5 in einer derart kurzen   Auflagese. hneide X,   dass, wie eingangs   erwähnt,   die Ungenauigkeiten auf den Zahnflanken nicht überbrückt werden, d. h. nicht unberücksichtigt bleiben, und   ausserdem   die Einstellungstoleranz nach beiden Richtungen inbegriffen ist. Bei geringer Schneidenlänge von etwa   0'1-0'3 mm   kann man dann statt des   Grundkreismikroskops   einen   gewöhnlichen   Nonius verwenden, vorausgesetzt, dass man mit dem Gerät nicht Riefen in der Flanke messen will, die man mit   der Messspitze   des mit einem   Mess-   mikroskop ausgerüsteten Gerätes noch   berücksichtigen,   d. h. noch messen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gerät zum Prüfen von   Sehraubenrad-Evolventenzahnflanken   mit Taster. dadurch gekennzeichnet. dass der Taster und das zu prüfende Rad zueinander in der Richtung der sich bei zusammenarbeitenden Rädern ergebenden Linien gleichzeitigen Eingriffs      verschiebbar und dabei der Grösse des Winkels (a) zwischen den Linien (E) und der Radachse und des Grundkreisabstandes   (pro)   der Linien (E) entsprechend einstellbar sind. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. forderliche Winkellage eingestellt zu werden.
    3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Ganzes in das zu prüfende Rad (l ? v) oder in eine in das Rad einzubringende Büchse (16') zentrisch aufsteckbar ist. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (1) mit einer kurzen linienartigen Auflageschneide (S) versehen ist, welche sich quer zu der Bahn erstreckt, die der Taster (1) bei seiner Fühlbewegung über dem Rad (R) beschreibt. EMI3.1
AT141456D 1933-08-14 Gerät zum Prüfen von Schraubenrad-Evolventenzahnflanken. AT141456B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141456B true AT141456B (de) 1935-04-25

Family

ID=2558

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141456D AT141456B (de) 1933-08-14 Gerät zum Prüfen von Schraubenrad-Evolventenzahnflanken.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141456B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111366062A (zh) * 2020-04-29 2020-07-03 重庆市江津区禾丰机械有限公司 一种圆柱齿轮螺旋角检测装置及检测计算方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111366062A (zh) * 2020-04-29 2020-07-03 重庆市江津区禾丰机械有限公司 一种圆柱齿轮螺旋角检测装置及检测计算方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT141456B (de) Gerät zum Prüfen von Schraubenrad-Evolventenzahnflanken.
DE609265C (de) Geraet zum Pruefen von Schraubenrad-Zahnflanken
DE344334C (de) Vorrichtung zum Pruefen von Verzahnungen
DE857283C (de) Zahnradpruefgeraet
DE676104C (de) Verfahren zum Messen der rechtwinkligen Lage von Maschinenteilen mit zylindrischen oder konischen Flaechen zueinander
DE358451C (de) Sextant
DE661230C (de) Profilmessvorrichtung
DE976912C (de) Vorrichtung zum Pruefen von Zahnflanken schraeg verzahnter Raeder
DE904950C (de) Elektrische Induktionsmesslehre
DE847206C (de) Vorrichtung zum Pruefen der Evolvente und des Schraegungswinkels an Radzaehnen
DE836575C (de) Vorrichtung zum Messen des Zahnschraegewinkels von Schraubenraedern
CH172411A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Schraubenrad-Evolventenzahnflanken.
CH389915A (de) Vorrichtung zur Prüfung eines Umrisses eines Körpers
DE2935898C2 (de) Rotationstransduktor zur Positionsmessung
DE453567C (de) Vorrichtung zum Pruefen der Zahnflanken von Zahnraedern
DE337443C (de) Werkzeug zum Messen der Winkel usw. an Kegelzahnraedern
US1858840A (en) Hob tester
DE930650C (de) Messinstrument zur gleichzeitigen Anzeige zweier voneinander unabhaengiger Messgroessen, insbesondere fuer Blutdruckmesser
DE442006C (de) Vorrichtung zum Vermessen von Lokomotivachsen
DE259451C (de)
DE1915122C3 (de)
DE415972C (de) Messvorrichtung zum Pruefen der Kurvenflaechen von Maschinenteilen
DE405093C (de) Schnittgeschwindigkeitsanzeiger fuer Werkzeugmaschinen
DE874510C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Durchmesser und Vergleichen der Profile von grossen Drehkoerpern, insbesondere von Lokomotiv- und Wagenraedern
DE357169C (de) Gewindesteigungslehre