DE259271C - - Google Patents

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DE259271C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
CL KLASSE 63$.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Pferden, die sich von bekannten Einrichtungen ähnlicher Art, z. B. Scheuklappen, dadurch unterscheidet, daß bei ihr nur eine einzige Wand, die zusammenklappbar unter dem Deichselende angebracht ist, in Wirkung gesetzt zu werden braucht, was gegenüber den bekannten Einrichtungen eine Vereinfachung ίο bedeutet und eine sichere Wirkung gewährleistet.
Die Einschaltung der Vorrichtung erfolgt mittels einer an der Deichsel entlang laufenden, durch eine gespannte Feder beeinflußten Stange derart, daß durch einen Hebel 0. dgl. vom Kutschbock aus die gespannte Feder ausgelöst und daher die Gestellwand augenblicklich hochgeschnellt werden kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht.
Unterhalb der Deichsel α ist in der Blechhülse b die Stange c verschiebbar angeordnet. Gegen das eine Ende dieser Stange drückt die ebenfalls in der Hülse b liegende Feder d. An das andere Ende der Stange c ist ein Hebel e angelenkt, an dem zwei drehbare Arme f, g sitzen, h ist eine zwischen die Teile c, e geschaltete Feder und i ein Streifen elastischen Materials (z. B. Gummi), welcher über die Arme f, g gespannt ist. Der Raum zwischen diesen beiden Armen und dem Hebel e ist mit Zeltleinwand k, Gummistoff o. dgl. überzogen. I ist ein Ansatz an der Stange c, welcher durch den Schlitz m in der Hülse b hindurch-

Claims (2)

  1. Patent- Ansprüche:
    tritt. Hinter diesen Ansatz greift die Nase η einer Sperrklinke 0, die bei p drehbar gelagert ist und durch einen Zug an dem Riemen oder der Schnur q ausgelöst werden kann.
    Die beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
    Ist sie außer Gebrauch, so befinden sich die Teile f, g, e zusammengeklappt in der Blechhülse b. Um sie in die Gebrauchslage zu bringen, genügt ein einziger kurzer Zug an der zum Kutschbock führenden Schnur; dadurch wird die Sperrnase η von dem Ansatz I gehoben, worauf die gespannte Feder d die Stange c augenblicklich vorschleudert. Dadurch wird aber der Hebel e nebst den Teilen f, g, i, k durch die bis dahin gespannte Feder h so gedreht, daß er aus der gezeichneten Lage in die strichpunktierte Stellung kommt, und da durch den Gummi i gleichzeitig die Arme f, g hochgeklappt werden (wie in Fig. 2 dargestellt), erhebt sich plötzlich vor den Pferden eine undurchsichtige Wand, die ihnen die Aussicht nach vorn nimmt und sie zum Stehen nötigt.
    60
    i. Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Pferden, dadurch gekennzeichnet, daß vorn an der Deichsel (a) ein mit Gummistoff, Zeltleinwand o. dgl. überzogenes Gestell (e, f, g) angeordnet ist, welches in zusammengeklappter Lage unterhalb der Deichsel (a) in einer Hülse (b) liegt, dagegen in hochgeklappter Stellung eine Wand bildet, zum Zweck, den durchgehenden Pferden die Aussicht zu versperren und sie zum Stehen zu bringen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausschaltung der Wand mittels einer an der Deichsel (a) entlang laufenden, durch eine gespannte Feder (d) beeinflußten Stange (c) erfolgt derart, daß durch eine Zugvorrichtung vom Kutschbock aus die gespannte Feder (d) ausgelöst und dadurch die Wand aus der Hülse (b) herausgedrückt wird, worauf sie sich unter dem Einfluß einer Feder (h) und einer Gummibespannung (i) in die Gebrauchslage einstellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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