DE25906C - Apparat zum Messen elektrischer Ströme - Google Patents
Apparat zum Messen elektrischer StrömeInfo
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Description
I1 ^
Uch
KAISERLlHiES
PATENTAMT
in LONDON.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Solenoid und einen verschiebbaren, durch
eine Feder gehaltenen oder ausbalancirten Magnet oder auf einen oder mehrere Elektromotoren
mit beweglichen Ankern, welche letztere mit Hülfe passender Vorrichtungen einen Stift über
einen Papierstreifen oder dergleichen führen,-welcher die Bewegungen des Magnetes - oder
des Elektromotors auf denselben aufzeichnet, wenn der Strom durch die Spulen des Solenoids
oder des Elektromotors geht. Der Papierstreifen wird in passender Weise über Rollen geführt,
welche durch ein Uhrwerk getrieben werden, oder statt des Uhrwerkes durch einen Elektromotor,
so dafs sowohl die Dauer als auch die Stärke und Quantität des elektrischen Stromes
registrirt werden. Der Uhrmechanismus ist so angeordnet, dafs er erforderlichenfalls auch den
elektrischen Strom zu einer elektrischen Lampe leiten kann. In diesem Falle wird zunächst
die Uhr in Bewegung gesetzt, welche dann durch ihr Räderwerk den Strom schliefst, so
dafs derselbe durch die Hauptleitung fliefst und gleich darauf wieder unterbrochen wird. Wird
der Apparat an solchen Orten aufgestellt, wo Elektricität gebraucht wird, so kann er als ein
Messer für die verbrauchte Elektricität dienen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Wirkungsweise dieses Apparates zur Darstellung gebracht.
In Fig. ι ist A das Solenoid, B der bewegliche
Magnet mit den Windungen des feinen Drahtes C. D ist eine Schraubenfeder, welche
die Entfernung des Magnetes B, welcher, je nach der verschiedenen Intensität des Stromes,
mehr oder weniger in das Solenoid hmeingezogen wird, regulirt. Der Magnet B ist durch eine
Schnur F mit dem Multiplicator B verbunden, an dessen anderer Seite die Schnur Fx angebracht
ist, an welcher der Stift <P aufgehängt ist. Letzterer wird zwischen den Schienen H
geführt und zeichnet auf dem unter ihm fortgeführten Papierstreifen eine krumme oder
andere Linie auf. Der Papierstreifen -wird durch die mit Stiften versehene Walze J von der
Walze / -abgewickelt; Walze J wird ihrerseits wieder entweder direct durch ein Uhrwerk oder
durch den in Fig. 2 dargestellten Elektromotor bewegt. In dem Halter K befindet sich ein
Stift, welcher auf dem Papierstreifen die Nulllinie verzeichnet. In Fig. 4 ist eine andere Anordnung
dargestellt, durch welche der Multiplicator E erübrigt wird und an dessen Stelle der
einarmige Hebel E1 tritt, welcher von L aus
bewegt wird.
Es kann aber eine beliebige ähnliche Anordnung für diesen Zweck getroffen werden, ohne
aus den Rahmen der Erfindung zu treten.
Der in Fig. 2 gezeigte Elektromotor wirkt' durch den Stromunterbrecher, Fig. 3, welcher
einen Theil des Uhrmechanismus bildet und so angeordnet ist, dafs bei jeder Umdrehung des
Rades M die an einem Excenter sitzende, von der Welle herabhängende Stange N in die
Quecksilberschale O taucht, wodurch Contact gebildet wird und im Elektromagnet P, Fig. 2,
ein Strom entsteht. Wenn nun der Elektromagnet erregt wird, so zieht er den Anker Q
an, welcher durch die Klinke R das Rad »S in Bewegung setzt, welches mit der Zugwalze J
auf derselben Welle sitzt. Fig. 5 zeigt eine Anordnung', die Uhr direct durch den Strom
in Bewegung zu setzen, indem der Sperrkegel T, durch den Magnet U angezogen, dem gezahnten
Hemmungsrade V einen Impuls giebt; ist der Sperrkegel T von U angezogen, so ist er aufser
Eingriff mit V. W ist ein gewöhnlicher Unterbrecher.
Fig. 6 stellt einen durch die Uhr getriebenen Regulator dar, welcher, wenn er rotirt, bei al
auf den Hebel α wirkt, derart, dafs der am anderen Ende von α befindliche Contactstift f
in die Quecksilberschale b taucht und so den Strom schliefst. Bei χ und y wird die Verbindung
mit der Elektricitätsquelle, welche den Ort, wo dieser Apparat gebraucht werden soll,
mit Elektricität versorgt, hergestellt. Diese Punkte χ und y werden als »Generatorpunkte«
bezeichnet. Der Apparat wirkt nun wie folgt:
Nachdem der' Strom durch den Unterbrecher
^geschlossen ist, geht der Strom durch die Leitung c durch die Drahtwindungen C,
Fig. ι, dann über cl cx durch den Elektromagnet
U, Fig. 5, dann durch c" über die Brücke c'-' zur Hauptleitung e2 bezw. e3, und
setzt so die Uhr in Gang, von der V das Hemmungsrad ist.
Die Uhr wirkt ihrerseits, wie erwähnt, auf die Walze J, welche den Papierstreifen abwickelt
und gleichzeitig auf den Regulator, Fig. 6, und vervollständigt den Contact durch den Hauptstrom,
durch die Lampe oder.die Uebertragungsvorrichtung d. Nachdem nun der Stromkreis
geschlossen' ist, geht der Strom durch die Hauptleitung e, den Hebel α, die Quecksilberschale b,
die Hauptleitung e1, durch die Lampe oder Uebertragungsvorrichtung d, die Hauptleitung «2
den Commutator W, die Leitung es, durch die
Windungen des Solenoids A, Fig. 1, nach dem Generator. Es ist nun einzusehen, dafs nach
Schliefsung des Stromkreises das Solenoid A den Magnet B in sich hineinziehen wird, während
zu derselben Zeit der Multiplicator E, Fig. 1, mittelst der Schnüre F und F1 die Bewegung
des Magnetes B auf den Stift G überträgt, welcher die Quantität des Stromes registrirt,
welcher während der Zeit, in der die Uhr in Bewegung war, durch den Schliefsungsbogen
flofs.
Es wird durch die Bewegung des Papierstreifens auf diesem ein Diagramm entstehen,
welches die Quantität des Stromes angiebt, welche in einer gegebenen Zeit durch die Leitung
flofs.
Claims (3)
1. Der dargestellte Apparat zum Messen elektrischer Kraft und Ströme, bestehend aus
dem Solenoid A, dem beweglichen Magnet C und der Feder £>, in Verbindung mit dem
Multiplicator E, den Schnüren FF1 und
dem Stift G.
2. Die Combination des Apparates, Fig. 5, zum
Ingangsetzen der Uhr mit einer Uhr und dem Unterbrechungsapparat, Fig. 6, zum Unterbrechen und Schliefsen des Stromkreises.
3. Die Verbindung des eingeschalteten Drahtes c mit der Hauptleitung e, in welchem ein in
die Hauptleitung eingeschalteter Unterbrecher W einen Strom entstehen läfst,
welcher die Uhr in Gang setzt und den
. Hauptstrom schliefst.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25906C true DE25906C (de) |
Family
ID=302320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25906D Active DE25906C (de) | Apparat zum Messen elektrischer Ströme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25906C (de) |
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