DE258706C - - Google Patents

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DE258706C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/28Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Bogenzuführungs- und Ablegevorrichtung für Tiegeldruckpressen, bei welcher der Bogen mittels endloser, zwangläufig geführter Fördermittel, wie Ketten, Bänder, Seile usw., in die Maschine eingeführt wird. Derartige Einrichtungen sind schon an Tiegeldruckpressen mit schrägem, feststehendem Drucktiegel und auch an Tiegeldruckpressen mit wagerecht liegendem Druck- tiegel bekannt. Bei diesen Maschinen konnten aber kleinere Auflagen oder Arbeiten, bei welchen die Bogen mittels Hand unmittelbar auf die Druckfläche des Tiegels aufgelegt werden müssen, nicht vorteilhaft genug hergestellt werden, weil entweder die Bogenzuführungsvorrichtung hinderlich gewesen oder zum Entfernen derselben zu viel Zeit verloren gegangen wäre. Um derartige Nachteile zu vermeiden, sind bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung die endlosen, zwangläufig geführten Fördermittel an einer Tiegeldruckpresse mit schaukelndem bzw. schwingendem Tiegel angeordnet, und zwar derart am Drucktiegel, daß die Fördermittel den Drucker beim Arbeiten in keiner Weise hindern, obgleich sie den großen Weg, den der Drucktiegel bei solchen Pressen zurücklegt, mitmachen. Die neue Einrichtung gestattet also, daß auch bei Tiegeldruckpressen mit schaukelndem bzw. schwingendem Tiegel die Arbeitsstücke dem Tiegel sowohl selbsttätig zugeführt oder auch auf denselben mittels der Hand aufgelegt werden können. Außerdem werden auch infolge Anordnung der aus endlosen Fördermitteln bestehenden Bogenzuführungsvorrichtung an den schaukelnden Tiegeln die Handverletzungen in großem Umfange verhindert.
In der Zeichnung stellen Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Grundriß, Fig. 3 und 4 in größerem Maßstabe Ansichten des Rollenantriebes der Erfindung dar.
α ist das Druckfundament einer Tiegeldruckpresse. Der Drucktiegel b wird in bekannter Weise durch Kurbeln c vermittels Zugstangen d schaukelnd oder schwingend geöffnet und geschlossen. An dem Drucktiegel b befinden sich vorn die Antriebsrollen e1, e2 und an der Ober- und Unterkante die Laufrollen f1, f2 und fs, f4: Die Fördermittel g1, g2 sind um diese Rollen herumgelegt, und zwar in der Weise, daß dieselben auf diesen Rollen nicht gleiten können, sondern von einem Rollenpaar, beispielsweise den Antriebsrollen e1, e2 in bekannter Weise zwangläufig angetrieben werden. Die Rollen e1, e% erhalten ihren Antrieb durch die Kurbel c vermittels des zweiarmigen Hebels h und der Zahnstange i, welche in ein als Kupplung ausgebildetes Zahnrad k eingreift. Das Zahnrad k sitzt auf derselben Achse I wie die Rolle e1. An der Scheibennabe u, welche mit der Antriebsrolle e1 durch eine Schraube fest verbunden ist, sitzen die Klauen m1, m2; in diese Klauen greif en die Nocken n1, n2 der Kupplungsmuffe η. Die Kupplungsmuffe η ist auf der Achse I längs verschiebbar angeordnet, so daß sie vermittels Hebels ο und Feder p sowohl in als auch außer Eingriff gebracht werden kann. Die Kupplungsmuffe η
und das Zahnrad k sind derartig mit abgeschrägten Zähnen versehen, daß die Kupplungshälfte, Zahnrad k, die Kupplungsmuffe η nur nach einer Richtung hin mitnimmt. Hier in diesem Falle wenn die Kurbel c den oberen Halbkreis beschreibt. Beschreibt die Kurbel c den unteren Halbkreis, so wird die Kupplungsmuffe η infolge ihrer abgeschrägten Zähne beiseite gedrückt, so daß eine Mitnahme derselben
ίο und somit eine Bewegung der Förderbänder nicht stattfindet. Dieselben stehen also während dieser Zeit still, und zwar ist dies derart eingerichtet, daß die Ruhelage der Förderbänder unmittelbar vor geschlossener Presse, also vor der Druckperiode eintritt und auch noch während des Zurückschwingens des Drucktiegels bis in seine weiteste Offenlage anhält. An den Fördermitteln g1, g2 sind Greifer q1, q2, qs angebracht. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist nun folgende: Das Arbeitsstück wird auf den an der Maschine befindlichen Anlegetisch r angelegt und von dem Greifer q1, wenn sich der Drucktiegel in der weitesten Offenlage befindet, erfaßt. Bei dem Zurückgehen des Tiegels beginnen die Fördermittel ihre Bewegung und führen den von dem Greifer q1 erfaßten Druckbogen zunächst etwa bis zu der unteren Laufrolle f3. Der von dem vorhergehenden Greifer q2 erfaßte Bogen ist während dieser Zeit auf die Druckfläche des Tiegels geführt worden, damit derselbe nun bedruckt werden kann. Inzwischen ist der vor dem vorher bedruckten Bogen hergestellte Druckbogen auf die obere schräge Fläche des Drucktiegels b von dem Greifer qz befördert worden. In diesem Augenblick öffnet sich der Greifer qs, so daß der zu vorletzt gedruckte Bogen auf einer schiefen Ebene s gleiten nnd auf den Ablegetisch t fallen kann. Ist dann der Drucktiegel wieder in seiner äußersten Offenlage angelangt, so erfaßt der in dieser Stellung befindliche Greifer ^3 einen inzwischen auf den Tisch angelegten weiteren Druckbogen und die Arbeitsweise wiederholt sich von neuem.
Bemerkenswert ist noch, daß die Greifer an den Fördermitteln unverrückbar befestigt sind. Da es aber von Wichtigkeit ist, daß der angelegte Druckbogen immer in der Mitte der Druckfläche sich während des Druckes befindet, so können die Fördermittel mitsamt ihren Greifern in beiden Richtungen ihrer Laufbahn verstellt werden. Zu diesem Zwecke ist die Scheibennabe u mit einem Langloch-Segment versehen. In diesem Langlochsegment führt sich die in der Antriebsrolle e1 festsitzende Stiftschraube. Wird beispielsweise ein kleineres Format bedruckt, so werden die Fördermittel g1, g2 mit den Greifern q durch Drehung der Antriebsrollen e1, e1 so weit gegen die Mitte der Druckfläche bewegt, bis die Greifer, der Größe des zu bedruckenden Bogens entsprechend, die richtige Stellung haben. Dann wird die Mi tter der in der Antriebsrolle e1 sitzenden Stiftschraube fest angezogen und die Antriebsrolle e1 bildet mit der Scheibennabe u ein festes Ganzes, um mittels der Kupplungsmuffe η durch das Kupplungszahnrad k angetrieben werden zu können.
Ein weiterer Vorzug des Gegenstandes der Erfindung ist noch der, daß zum Anlegen des Bogens das denkbar weiteste Maß an Zeit zur Verfügung steht, und zwar während des ganzen Arbeitsganges der Maschine kann der Bogen angelegt werden, da er ja immer erst in dem Augenblick der äußersten Offenlage des Tiegels vom Greifer erfaßt und vom Anlegetisch r abgenommen wird.
Erwähnenswert ist noch, daß die Bogen auf den Anlegetisch r anstatt mittels der Hand auch selbsttätig von dem Papierstoß abgenommen und angelegt werden können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Bogenzuführungs- und Ablegevorrichtung für Tiegeldruckpressen mit schaukelndem oder schwingendem Tiegel, dadurch gekennzeichnet, daß um die Druck-
• fläche des schaukelnden oder schwingenden Tiegels endlose, zwangläufig bewegte Fördermittel, wie Ketten, Bänder, Seile usw., welche den Bogen der Druckfläche zuführen und nach erfolgtem Druck wieder ablegen, derartig geführt sind, daß die Fördermittel den Weg, welchen der Drucktiegel zurücklegt, mitmachen, zum Zwecke, die Bogen auch mittels Hand unmittelbar auf den Tiegel anlegen zu können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Tisch angelegte Bogen von den Greifern erst dann erfaßt wird, wenn sich der Drucktiegel in seiner weitesten Offenlage befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer an den Fördermitteln unverrückbar befestigt sind itnd die Einstellung der Greifer beim Formatwechsel der Bogen in der Weise erfolgt, daß die Rollenscheiben, welche die Fördermittel zwangläufig antreiben, nach Lösen ihres Antriebes entsprechend gedreht und dann mit den letzteren wieder fest verbunden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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