DE258584C - - Google Patents
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- DE258584C DE258584C DENDAT258584D DE258584DA DE258584C DE 258584 C DE258584 C DE 258584C DE NDAT258584 D DENDAT258584 D DE NDAT258584D DE 258584D A DE258584D A DE 258584DA DE 258584 C DE258584 C DE 258584C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C13/00—Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines
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- Textile Engineering (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 258584 KLASSE 52 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1912 ab. Längste Dauer: 14. Juni 1927.
Der Vorrichtung nach Patent 253665 haften einige Mängel an, die durch vorliegende Erfindung
behoben werden sollen, wobei die ältere Vorrichtung vereinfacht wird.
Das Hauptmerkmal der Erfindung ist das, daß der Antrieb für den die Werkzeuge tragenden verschiebbaren Hängeschlitten von einer im Kluppenwagen gelagerten Welle aus unter Vermittlung von Zwischenrädern durch eine im Hängeschlitten gelagerte Schnecke erfolgt, welche in Eingriff mit einem der in bestimmten Abständen an einer oberen Gleitschiene des Kluppenwagens befestigten Ansätze (Rollen o. dgl.) steht und einen in einen Ruhegang auslaufenden Steigegang besitzt, so daß bei fortlaufender Drehung der Schnecke eine genau dem Abstand der Nadeln der Kluppen entsprechende Vorbewegung des Hängeschlittens und hierauf ein Stillstand des letzteren eintreten muß, damit die Zangengreifer, Schere usw. an den Kluppen zur Wirkung gelangen können.
Das Hauptmerkmal der Erfindung ist das, daß der Antrieb für den die Werkzeuge tragenden verschiebbaren Hängeschlitten von einer im Kluppenwagen gelagerten Welle aus unter Vermittlung von Zwischenrädern durch eine im Hängeschlitten gelagerte Schnecke erfolgt, welche in Eingriff mit einem der in bestimmten Abständen an einer oberen Gleitschiene des Kluppenwagens befestigten Ansätze (Rollen o. dgl.) steht und einen in einen Ruhegang auslaufenden Steigegang besitzt, so daß bei fortlaufender Drehung der Schnecke eine genau dem Abstand der Nadeln der Kluppen entsprechende Vorbewegung des Hängeschlittens und hierauf ein Stillstand des letzteren eintreten muß, damit die Zangengreifer, Schere usw. an den Kluppen zur Wirkung gelangen können.
Weiter ist bei der Erfindung als wesentlich zu betrachten, daß die Antriebs- und Bewegungsmittel,
wie Kurvenscheiben, Exzenter, Nocken o. dgl., für die Mechanismen des Hängeschlittens
auf einer von der Kluppenwagenwelle aus fortlaufend gedrehten Hauptwelle
befestigt und die Zangengreifer sowie die Schere je aus zwei symmetrischen, an Auslegern
drehbar befestigten Teilen gebildet sind, welche mittels von der Hauptwelle gesteuerten Schubstangen
einerseits geschlossen und andererseits durch Federn geöffnet werden.
Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung am Kluppenwagen in Seitenansicht. Die
Fig. 2 und 3 veranschaulichen Rückansichten der Vorrichtung bei gesenkter und bei
gehobener Antriebswelle, und die
Fig. 4 stellt eine Draufsicht zur Fig. 1 dar mit wagerecht gelegtem Ausleger für die Zangengreifer
unter Fortlassung aller nebensächlichen Teile für die Nadelkissen- und Fadengreifervorrichtungen.
Fig. 5 zeigt einen Antrieb der Zangengreifer in Seitenansicht und
Fig. 6 eine Schneckenradstellung in Draufsieht, während die
Fig. 7 und 8 die Scherenaufhängung in Vorderansichten mit geöffneter und mit geschlossener
Schere darstellen.
Fig. 9 zeigt die Anordnung der Stößer für die Kluppen in Vorderansicht.
An dem Kluppenwagen der Stickmaschine, von welchem in Fig. 1 ein Arm A angedeutet
ist, sind zwei Winkelschienen, eine obere mit Ansätzen oder zweckmäßiger mit Rollen 2 ausgestattete
Schiene 1 und eine untere Schiene 3, fest angebracht, und zwischen denselben ist
eine mit Längsnut versehene Antriebswelle 4 drehbar gelagert, auf welcher ein Antriebsrad
5 verschiebbar Führung hat, und welche in irgendeiner Weise in gleichmäßige Drehung
versetzt werden kann. An die Schienen 1 und 3 wird der Rahmen oder Schlitten C der Vorrichtung
mittels seiner vorteilhaft mit Gleitrollen versehenen Gleitschienen 7 und 8 gehängt, und
die Antriebswelle 4 muß derart auf eine verstellbare Lagerschale 9 zu liegen kommen, daß das
Antriebsrad 5 sich dicht vor letzterer befindet. Der die Lagerschale 9 tragende Winkelarm
10 ist in Schlitzen von Vertikalleisten 11 des Schlittens durch seinen Stab 12 in einer
Durchbrechung der Schiene 7 geführt und mittels eines Gelenkhebels 13 aufgehängt. Der
Gelenkhebel ist einerseits im Auge 14 des Armes 10, andererseits am Bolzen 15 angelenkt,
der an den Zapfen 16 der Lagerscheibe 17 eines Griffhebels 18 derart angelenkt ist, daß bei
Drehung des letzteren in Pfeilrichtung I (Fig. 2) der Winkelarm 10 mit der Lagerschale 9 und
dadurch die Antriebswelle 4 so weit angehoben werden, bis die Welle 4 sich an feste Lagerschalen
19 und 20 anlegt und dabei das Antriebsrad 5 zum Eingriff mit einem im Schlitten C
gelagerten Zwischenrad 21 kommt. Der Winkelarm 10 trägt noch zwei Rollen 22, welche beim
Hochgehen desselben (siehe Pfeile II, Fig. 2) gegen die Unterseite der Schiene 7 drücken, um
ein Zittern des Hängeschlittens bei der Wirkung der Stößer für die Nadelkluppen auszugleichen
und ein Hochgehen zu verhindern. Die Hochlage des Winkelarms 10 ist in Fig. 3 veranschaulicht
; durch Drehung des Griffhebels 18 im Sinne des Pfeiles III würde dann dieser
Arm 10 mit der Lagerschale 9, Welle 4 wieder in die Tief lage (Fig. 2) gelangen, und der Antrieb
der Vorrichtung wäre in solchem Falle unterbrochen.
Das Zwischenrad 21 steht im Eingriff mit einem auf der Hauptwelle 24 der Vorrichtung
festsitzenden Zahnrad 23, dieses wieder mit einem Zahnrad 25 einer Nebenwelle 26, und auf
letzterer ist eine nur eine Windung aufweisende
Schnecke 27 aufgekeilt, deren Windung zu etwa 2/3 des Umfanges ansteigt, zu einem Drittel
jedoch, und zwar im Teil 28 ganz gerade verläuft, so daß bei einer vom Antriebsrad 5 aus
unter Vermittlung der Räder 21, 23, 25 bewirkten Drehung der im Eingriff mit einer der
Rollen 2 der Schiene 1 stehenden Schnecke 27 jedesmal der Hängeschlitten C eine längere
Zeit, und zwar genau um den Abstand von Nadel zu Nadel der Kluppen B vorbewegt
und darauf eine kürzere Zeit still steht. Der Abstand der Rollen 2 der Schiene 1 voneinander
entspricht dem Abstande der Kluppennadeln und läßt sich entsprechend dem
letzteren auch verändern, da die Rollen 2 beispielsweise in Schlitzen 6 der Schiene 1
verstellbar sind (Fig. 1 und 3).
Auf der Hauptwelle 24 sitzen die verschiedenen Scheiben und Exzenter, welche
unter anderem zum Antriebe eines Auslegers 29, der beiden Zangengreifer, von denen nur einer
(30) dargestellt ist, der Schubstangen 35 und 36 für die Greifer, der Stößer 46, 47 zum öffnen
der Kluppen und zur Bewegung des Scherenhebels 70 dienen.
An einem Lagerbock 32 des Hängeschlittens C ist im Auge 33 der Ausleger 29 drehbar gelagert,
welcher nach oben hin in einen Rollenarm 34 ausläuft und in seinem unteren Teil die Zange 30,
30" und 31" trägt (Fig. 1, 4 und 5). Die Rolle 34"
des Auslegerarms 34 läuft in der Führung einer Kurvenscheibe 37 eier Hauptwelle 24, und dadurch
erfährt der Ausleger 29 eine Hin- und Herschwenkung in Pfeilrichtung VI (Fig. 1).
Die Zangengreifer bestehen aus je zwei symmetrischen, doppelhebelartigen Teilen, die
durch Bolzen 38 drehbar am Ausleger 29 befestigt sind und mittels Federn 40 (Fig. 5),
welche die rückwärtigen Enden 30*, 31" der
Greiferdoppelhebel umgreifen, werden letztere geschlossen gehalten, während die an den
Winkelhebeln 41 und 42 der Schubstangen 35 und 36 befestigten Nocken 39 zwischen die
Greiferenden 30", 31° derart eingreifen, daß sie
beim Vordrücken der Winkelhebel 41 und 42 diese Greiferenden 30", 31" auseinanderspreizen
und dabei das Maul, der Zangengreifer schließen. Die Winkelhebel 41 und 42 sind drehbar auf
dem am Ausleger 29 verstellbaren Lagerring 43 angebracht, und die Schubstangen 35 und 36
dieser Winkelhebel besitzen in verstellbaren Lagerplatten 44 und 45 des Auslegers 29 ihre
Führung, sind außerdem mit · Rollen 48 versehen, auf welche die kurvenartig gebogenen
Enden 49 und 50 von im Rahmen des Hängeschlittens C drehbar gelagerten Doppelhebeln 51
und 52 wirken. Durch zwischen die Lagerplatte 44 und das verstärkte obere Ende der
Schubstangen 35, 36 eingelegte Spiralfedern 53 werden die Schubstangen und damit die Winkelhebel
41 und 42 stets in ihre Ruhelage zurückgezogen. Die rückwärtigen Enden der
Doppelhebel 51 und 52 laufen mittels Rollen 54 und 55 auf den Exzentern 56 und 57 der Hauptwelle
24, die ein Vor- und Zurückschwenken der Doppelhebel-Kurvenarme 49 und 50 und
dadurch ein Schließen und öffnen der Zangengreifer bewirken.
Das öffnen und Schließen der Nadelkluppen B (Fig. 1) zur Entnahme von leeren und zum
Einsetzen von gefädelten Nadeln erfolgt durch zwei in einer festen Führung 58 am Boden
des Hängeschlittens C nebeneinander ver-
schiebbäre Stößer 46 und 47, deren mit Rollen versehene obere Enden an Exzentern 5g, 60
(Fig. 4) anlaufen, da die an den unteren Enden der Stößer angreifenden Federn 61 stets bestrebt
sind, die Stößer 46 und 47 nach oben j in ihre Anfangslage zurückzuziehen (Fig. 1 und 9).
Bei der Drehung der Exzenter 59, 60 drücken die Stößer 46 und 47 auf die in bekannter
Weise ausgebildeten rückwärtigen Enden der
ίο Nadelkluppen B und öffnen letztere hierbei;
An dem Boden des Hängeschlittens C ist noch
ein Tragarm 62 (Fig. 1) starr befestigt zum Tragen eines die Schere 64 haltenden Stabes 63.
Auch die Schere 64 besteht jetzt aus zwei symmetrisch ausgebildeten Doppelhebelschneiden,
die durch einen Zapfen 65 am Stab 63 drehbar befestigt sind und deren obere Enden durch
eine an ihnen angebrachte Spiralfeder 66 zusammengezogen werden, so daß die Schneiden
der Schere gewöhnlich offen stehen (Fig. 7). An dem Stab 63 ist im Lagerstück 67 eine
kleine Schubstange 68 verschiebbar, an welcher ein von einem Exzenter 69 (Fig. 4) der Hauptwelle
24 aus beeinflußter Hebel 70 (Fig. 1) mittels Zapfen 71 angreift, und welche sich mit
ihrem unteren Ende 68" zwischen die freien durch die Feder 66 zusammengehaltenen oberen
Enden der Schere 64 einklemmt, so daß bei einem Herunterdrücken des Hebels 70 und der Schubstange
68 die Schneiden der Schere 64 geschlossen werden. An dem Stab 63 ist noch dicht vor der Schere ein kleines Bürstchen 72
mittels Feder blatt 73 o. dgl. elastisch angebracht, welches die abgeschnittenen Fadenreste
der alten Nadeln zurückhalten soll.
Diese vorstehend beschriebene Vorrichtung wirkt nun in folgender Weise:
Bei der von dem Antriebsrade 5 aus unter Vermittlung der Zahnräder 21, 23 und 25 bewirkten
Drehung der Schnecke 27 in Richtung des Pfeiles IV (Fig. 5 und 6) tritt zunächst zur
rapportgemäßen Vorbewegung der ganzen Vorrichtung die ansteigende Schneckenwindung 27
an einer Rolle 2 der Schiene 1 in Wirkung, ' und die Schnecke zieht dadurch den Hängeschlitten
C in Pfeilrichtung V (Fig. 6) um einen Nadelabstand der Kluppen B (Fig. 1) vorwärts;
hierauf wirkt der gerade Teil 28 der Schnecke auf die gleiche Rolle 2 der Schiene 1, so daß
also ein Stillstand des Hängeschlittens C entsprechend der Länge des Teiles 28 der Schnecke
eintreten muß, damit die Zangengreifer auf die Nadeln von zwei Kluppen B gemäß dem
Hauptpatent einwirken können.
Die Kurvenscheibe 37 für den Ausleger 29 und die Exzenter 56 und 57 für die Schubstangen
35, 36 der Zangengreifer sind nun derart geformt und gegeneinander versetzt angeordnet, daß beim Vorschwenken des Auslegers
29 gegen die Nadelkluppen B der die frisch gefädelte Nadel enthaltende Greifer geschlossen
ist, während der die gebrauchte Nadel aus der vorhergehenden Kluppe entnehmende Greifer bis
zum Übergreifen seines Zangenmaules über diese Nadel geöffnet bleibt. Geht der Ausleger 29
in Pfeilrichtung VII (Fig. 5) zurück, so wird umgekehrt der Greifer für die gebrauchte Nadel
geschlossen, während sich der Greifer für die soeben in die Kluppe eingesetzte, frisch gefädelte
Nadel öffnet, also diese in der Kluppe zurückläßt. Es ist hierbei noch zu bemerken,
daß beim Beginn des Vorschwenkens des Auslegers 29 auch der Greifer für eine frisch gefädelte
Nadel so lange geöffnet bleibt, bis er auf das durch eine besondere, in der Zeichnung
nicht ausführlich dargestellte Vorrichtung in seinen Weg gehobene Nadelkissen 74 (Fig. 1)
trifft und hier eine frische Nadel ergreift; alsdann erfolgt sofort eine Schließung des
Greifermauls, die Nadel wird durch ein kurzes, infolge eines Knickes in der Kurvenführung
37 bewirktes Zurückschwenken des Auslegers 29 aus dem darauf wieder zurückbewegten Nadelkissen
74 entnommen und sofort beim endgültigen Vorschwenken in die durch den Stößer47
geöffnete Nadelkluppe B eingesetzt. Der Stößer 46 wirkt stets auf die vorhergehende,
eine gebrauchte Nadel enthaltende Kluppe öffnend.
Zur besseren Führung des Auslegers 29 beim Hin- und Herschwenken dienen zwei am
Boden des Hängeschlittens C angeschraubte Führungseisen 75 (Fig. 1); in Fig. 4 sind dieselben
punktiert im Querschnitt angedeutet.
Wenn der durch die offenstehenden Schneiden der Schere 64 (Fig. 7) hindurch gegen das federnd
nachgebende Bürstchen 72 gedrückte und nach der Nadelkluppe B bewegte Zangengreifer 30
mit der erfaßten gebrauchten Nadel zurückgeht und die letztere gerade mit ihrem äußersten
Ende die Scherenschneiden passiert hat, wird die kleine Schubstange 68 durch den Hebel 70
nach unten geschoben und schließt für einen Augenblick die Schere 64 (Fig. 8), die dabei den
an der gebrauchten Nadel herabhängenden, von dem Bürstchen 72 glattgezogenen Fadenrest
dicht an der Nadelspitze abschneidet. Beim weiteren Zurückgehen des Auslegers 29 gelangt
derselbe in die Anfangslage (Fig. 1), wobei jetzt der die gebrauchte leere Nadel enthaltende
Zangengreifer 30 geöffnet wird und die Nadel in einen in der Zeichnung punktiert angedeuteten
Behälter 76 herabfallen läßt.
Der andere, die frisch gefädelte Nadel in eine durch den Stößer 47 geöffnete Kluppe
einsetzende Zangengreifer wird sofort beim Beginn des Zurückgehens geöffnet und die davor
befindliche Nadelkluppe mit der frischen Nadel durch Hochgehen des Stößers 47 geschlossen.
Alsdann beginnt ein neuer, rapportgemäßer Vorschub der Vorrichtung durch die eine weitere
Rolle 2 der Schiene 1 erfassende Schnecke 27.
Bei diesem Vorschub nimmt der Zangengreifer 3ο eine frische Nadel vom gehobenen Nadelkissen
74, und der ganze Vorgang wiederholt sich, bis ■ sämtliche Kluppen einer Reihe bedient sind.
Durch die Anordnung der mit kurzem Steigegang und noch kürzerem Ruhegang ausgestatteten Schnecke 27 wird eine durchaus gleichmäßige Abwicklung des Arbeitsvorganges der Vorrichtung und ein sicherer und genauer Vorschub derselben erzielt.
Durch die Anordnung der mit kurzem Steigegang und noch kürzerem Ruhegang ausgestatteten Schnecke 27 wird eine durchaus gleichmäßige Abwicklung des Arbeitsvorganges der Vorrichtung und ein sicherer und genauer Vorschub derselben erzielt.
Um den Hängeschlitten nicht erst von den Schienen 1 und 3 abnehmen zu müssen, wenn
derselbe am Kluppenwagen in die äußerste Anfangshängelage zurückgebracht werden soll,
wird die Schnecke 27, 28 mit ihrem Triebrad 25 zweckmäßig in ihrem Lager ausrückbar eingerichtet,
so daß man zwecks Rückführung des Hängeschlittens C denselben nach Ausrückung der Schnecke einfach auf den Schienen 1 und 3
zurückschieben kann, ohne daß dabei die Schnecke mit den Ansätzen 2 der Schiene 1 in
Berührung kommt.
Die Schlitze 6 in der Schiene 1 können auch zur größeren Festigkeit derselben in Fortfall
kommen, wenn die Ansätze oder Rollen 2 in anderer Weise, etwa an besonderen Führungsstegen der Schiene 1, verstellbar angeordnet
werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung für Handstickmaschinen zur gleichzeitigen Entnahme leerer und Einführung gefädelter Sticknadeln nach Patent 253665, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Hängeschlittens (C) eine von einer Kluppenwagenwelle (4) aus mittels Zahnräder (5, 21, 23, 25) angetriebene Schnecke (27, 28) angeordnet ist, die in rapportgemäß angeordnete Ansätze (Rollen 2) der einen Tragschiene (1) des Kluppenwagens eingreift und deren Gewindegang (27) in einen kurzen Fl.ichgang (28) derart ausläuft, daß bei Drehung der Schnecke abwechselnd eine rapportgemäße Vorbewegung und darauf ein Stillstand des Hängeschlittens (C) eintritt, während die Zangengreifer wirken.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangengreifer aus zwei symmetrischen, an dem Ausleger (29) drehbar befestigten, doppelhebelartig ausgebildeten Maulhälften bestehen, die durch in ihre Fortsätze (30", 31°) eingreifende, am Ausleger gelagerte und durch Exzenter oder Kurvenscheiben von der Hauptwelle (24) aus mittels Schubstangen gesteuerte Winkelhebel (41, 42) geschlossen und durch Federn (40) geöffnet werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aus zwei symmetrischen, doppelhebelartigen, mittels Federn geöffnet gehaltenen Schneiden bestehende Schere (64), die durch eine ihre rückwärtigen Fortsätze auseinandertreibende Schubstange (68) geschlossen wird, die ihre Bewegung von der Hauptwelle aus durch einen Hebel (70) erhält.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258584C true DE258584C (de) |
Family
ID=516396
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258584D Active DE258584C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258584C (de) |
-
0
- DE DENDAT258584D patent/DE258584C/de active Active
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