DE257967C - - Google Patents
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- DE257967C DE257967C DENDAT257967D DE257967DA DE257967C DE 257967 C DE257967 C DE 257967C DE NDAT257967 D DENDAT257967 D DE NDAT257967D DE 257967D A DE257967D A DE 257967DA DE 257967 C DE257967 C DE 257967C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/18—Devices or arrangements for assembling matrices and space bands
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257967 KLASSE 15 a. GRUPPE
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum wechselweisen Entnehmen von Matrizen aus
Doppelkanälen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei denen der den beiden
Hemmungen der beiden Magazinkanäle gemeinsame Auslösestab abwechselnd auf die eine und die andere Hemmung durch eine
Umschaltevorrichtung eingestellt wird, die von dem mittelbar oder unmittelbar auf die Hemmungen
wirkenden Auslösestab selbst bei seiner Auf- und Abbewegung in Wirkung gesetzt wird, und besteht im wesentlichen darin, daß
die Umschaltevorrichtung ein Kipphebel oder Schwunggewicht oder eine Weichenvorrichtung
ist. Gegenüber den bisher als Umschaltevorrichtungen benutzten Schaltvorrichtungen
in Verbindung mit Hubscheiben zeigt die neue Vorrichtung eine wesentliche Vereinfachung
und leichteren Gang der Umschaltevorrichtung.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. ι bis 3 sind schematische Vorderansichten
und
Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform, bei der die Umschaltung durch
einen Kipphebel oder ein Schwunggewicht erfolgt.
Fig. 5 zeigt eine Abänderung der Anordnung des Kipphebels oder Schwunggewichtes.
Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht und
Fig. 7 bis 9 in Vorderansicht.
Fig. 10 bis 12 zeigen eine ähnliche Ausführungsform
in der Vorderansicht.
Bei den Fig. 1 bis 4 ist der Auslösestab a
für die beiden Hemmungen b, V der beiden Kanäle durch einen Lenker e mit einem Kipphebel
oder Schwunggewicht d verbunden und zwar derart, daß bei der Aufwärtsbewegung
des Auslösestabes das um den feststehenden Zapfen f drehbare Schwunggewicht eine
Drehung um i8oc erhält. Durch diese Drehung
wird der Auslösestab von der Hemmung b nach der Hemmung V überführt
(Fig. 2, 3). Der am Lenker e angreifende Stift oder Zapfen g am Schwunggewicht d
greift in einen Schlitz e' des Lenkers e, damit das Schwunggewicht die nötige Bewegungsfreiheit
zur teilweise unabhängigen Bewegung zum Auslösestab α besitzt.
Bei dem nächsten Tastenanschlag und Wiederanheben des Auslösestabes α wird das
Schwunggewicht d aus der Stellung Fig. 3 wieder in diejenige Fig. 1 überführt, so daß
der Auslösestab von der Hemmung V unter diejenige b gebracht wird, usw.
Man kann den Schwunghebel, statt ihn um einen feststehenden Zapfen f drehbar anzuordnen,
auch mit seinem Drehzapfen f an der Auslösestange α befestigen und den Lenker
e einerseits an einem Zapfen am Schwunggewicht, andererseits an einem feststehenden
Zapfen h befestigen. Für den Zapfen h be-
sitzt der Lenker β dann wiederum einen Schlitz e'. Die Wirkung ist dieselbe wie bei
der Ausführungsform nach den Fig. ι bis 4. Der Kipphebel oder das Schwunggewicht d
wird bei der Aufwärtsbewegung der Auslösestange zu einer Drehung um 180 ° veranlaßt,
wobei infolge der Mitwirkung des Lenkers e die Auslösestange α mit ihrem oberen Ende
in ihre andere Stellung gelangt.
Bei der in den Fig. 6 bis 9 dargestellten Ausführungsform bleibt der Auslösestab während seiner Aufwärtsbewegung und während
des ersten .Teiles seiner Abwärtsbewegung in seiner wirksamen Endlage und betätigt erst
gegen Schluß der Abwärtsbewegung das durch ihn in Wirkung gesetzte Umschalteorgan. Es
wird hierdurch der Vorteil erzielt, daß das Umschalten erst vor sich geht, wenn die Auslösebewegung
beendigt ist und Auslösestab und Hemmungen nicht mehr miteinander in Eingriff sind.
Diese Weichenvorrichtung besteht z. B. aus einer Weichenzunge i, die den dritten Arm
eines dreiarmigen Hebels i, i', i" bildet. Dieser dreiarmige Hebel ist ein Kipphebel, der
um einen feststehenden Zapfen k drehbar ist und unter der Einwirkung einer Zugfeder I
steht, die oberhalb des Drehpunktes k an der Weichenzunge i angreift. Auf die Arme i'
und i" wirkt ein Zapfen m am Auslösestab a, der sich gleichzeitig an der Weichenzunge i
führt. Wird der Auslösestab a in seiner einen Stellung (Fig. 7) aufwärts bewegt, so kann
der Zapfen oder Stift m am Auslösestab infolge Nachgebens der Feder I an der Zunge
vorbei aufwärts gehen, um auf die Hemmung δ zu wirken. Bei der Abwärtsbewegung
des Stabes gleitet dagegen der Zapfen η am Auslösestab α auf der anderen Zungenseite
in die zweite Stellung des Auslösestabes unter die Hemmung b'. Gleichzeitig wirkt
beim weiteren Abwärtsgang der Stift m auf den Arm i' der Weichenvorrichtung und dreht
damit (Fig. 9) die Weichenvorrichtung in die andere Stellung, in die sie vollends durch die
Feder I gezogen wird, welche gleichzeitig die Arbeitsstellungen der Weiche sichert. TBeim
Wiederanheben des Auslösestabes ist das Spiel dasselbe nach der anderen Seite.
Eine andere Weichenvorrichtung zur Bewegung des oberen Auslösestabes abwechselnd
aus der einen in die andere Stellung zeigen die Fig. 10 bis 12. Hier ist eine kleine Weichenzunge
i um einen feststehenden Zapfen k drehbar angeordnet, die wiederum mit einem
Zapfen oder Stift m am Auslösestab α zusammenwirkt. Hier wird jedoch der Auslösestab
durch die Weichenzunge i jedesmal bei der Aufwärtsbewegung in einer durch die Weichenzunge
i einseitig gesperrten Führung η so abgelenkt, daß er die andere Hemmung b
trifft. Die Umstellung der Weichenzunge erfolgt dabei durch am Auslösestab vorgesehene
Umstellarme 0, 0' bei der Abwärtsbewegung des Auslösestabes, indem die freien Enden
der Arme 0 und 0' exzentrisch auf die Weichenzunge i wirken und sie dadurch jeweils
in die andere Stellung drehen (Fig. 12). Das Wechselspiel der Ablenkung des Auslösestabes
durch die Weichenzunge und der Umstellung der Weichenzunge bei der Abwärtsbewegung
des Auslösestabes wiederholt sich bei jedem Tastendruck.
Die umschaltbare Auslösestange braucht nicht unmittelbar auf die Hemmungen b und
V einzuwirken, sondern kann auch so angeordnet sein, daß sie auf zwei zwischen sie
und die Hemmungen eingeschaltete Stoßstangen wirkt.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum wechsel weisen Auslösen von Matrizen aus Doppelkanälen bei
Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die abwechselnde
Einstellung des oberen Endes des den beiden Hemmungen der Magazinkanäle gemeinsamen
Auslösestabes auf die eine oder die andere Hemmung durch einen bei seiner Aufwärts- oder Abwärtsbewegung
betätigten Kipphebel (Schwunggewicht) oder eine weichenartige Einrichtung erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösestab
(α) an seinem oberen Ende mit dem gewicht- oder federbelasteten Kipphebel
(Schwunggewicht d) derart verbunden ist, daß er bei seiner Aufwärt .,bewegung die
Drehung des Kipphebels in dessen andere Lage veranlaßt und der Kipphebel bei dieser seiner Bewegung das obere Ende
des Auslösestabes in die andere Lage zieht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösestab
während seiner Aufwärts- und während des ersten Teiles seiner Abwärtsbewegung in seiner wirksamen Endlage bleibt und
erst gegen Schluß der Abwärtsbewegung das durch ihn in Wirkung gesetzte Umschalteorgan
betätigt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenvorrichtung
aus einem dreiarmigen, um einen feststehenden Zapfen (k) drehbaren Hebel (i, i', i") besteht, dessen Arm (i)
die den Auslösestab lenkende Zunge bildet, an der ein bei der Abwärtsbewegung des Auslösestabes auf einen der Arme
(i', i") wirkender und dadurch die Weiche umstellender Zapfen oder Stift (m) am
Auslösestab entlang gleitet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenvorrichtung
aus einer um einen feststehenden Zapfen (k) drehbaren Weichenzunge (i) besteht, die den Auslösestab bei seiner
Aufwärtsbewegung ablenkt und bei der Abwärtsbewegung des Stabes (a) durch an
diesem vorgesehene Umstellarme (0, 0') abwechselnd umgestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257967C true DE257967C (de) |
Family
ID=515830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257967D Active DE257967C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257967C (de) |
-
0
- DE DENDAT257967D patent/DE257967C/de active Active
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