DE257967C - - Google Patents

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DE257967C
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trigger rod
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257967 KLASSE 15 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum wechselweisen Entnehmen von Matrizen aus Doppelkanälen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei denen der den beiden Hemmungen der beiden Magazinkanäle gemeinsame Auslösestab abwechselnd auf die eine und die andere Hemmung durch eine Umschaltevorrichtung eingestellt wird, die von dem mittelbar oder unmittelbar auf die Hemmungen wirkenden Auslösestab selbst bei seiner Auf- und Abbewegung in Wirkung gesetzt wird, und besteht im wesentlichen darin, daß die Umschaltevorrichtung ein Kipphebel oder Schwunggewicht oder eine Weichenvorrichtung ist. Gegenüber den bisher als Umschaltevorrichtungen benutzten Schaltvorrichtungen in Verbindung mit Hubscheiben zeigt die neue Vorrichtung eine wesentliche Vereinfachung und leichteren Gang der Umschaltevorrichtung.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. ι bis 3 sind schematische Vorderansichten und
Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform, bei der die Umschaltung durch einen Kipphebel oder ein Schwunggewicht erfolgt.
Fig. 5 zeigt eine Abänderung der Anordnung des Kipphebels oder Schwunggewichtes.
Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht und
Fig. 7 bis 9 in Vorderansicht.
Fig. 10 bis 12 zeigen eine ähnliche Ausführungsform in der Vorderansicht.
Bei den Fig. 1 bis 4 ist der Auslösestab a für die beiden Hemmungen b, V der beiden Kanäle durch einen Lenker e mit einem Kipphebel oder Schwunggewicht d verbunden und zwar derart, daß bei der Aufwärtsbewegung des Auslösestabes das um den feststehenden Zapfen f drehbare Schwunggewicht eine Drehung um i8oc erhält. Durch diese Drehung wird der Auslösestab von der Hemmung b nach der Hemmung V überführt (Fig. 2, 3). Der am Lenker e angreifende Stift oder Zapfen g am Schwunggewicht d greift in einen Schlitz e' des Lenkers e, damit das Schwunggewicht die nötige Bewegungsfreiheit zur teilweise unabhängigen Bewegung zum Auslösestab α besitzt.
Bei dem nächsten Tastenanschlag und Wiederanheben des Auslösestabes α wird das Schwunggewicht d aus der Stellung Fig. 3 wieder in diejenige Fig. 1 überführt, so daß der Auslösestab von der Hemmung V unter diejenige b gebracht wird, usw.
Man kann den Schwunghebel, statt ihn um einen feststehenden Zapfen f drehbar anzuordnen, auch mit seinem Drehzapfen f an der Auslösestange α befestigen und den Lenker e einerseits an einem Zapfen am Schwunggewicht, andererseits an einem feststehenden Zapfen h befestigen. Für den Zapfen h be-
sitzt der Lenker β dann wiederum einen Schlitz e'. Die Wirkung ist dieselbe wie bei der Ausführungsform nach den Fig. ι bis 4. Der Kipphebel oder das Schwunggewicht d wird bei der Aufwärtsbewegung der Auslösestange zu einer Drehung um 180 ° veranlaßt, wobei infolge der Mitwirkung des Lenkers e die Auslösestange α mit ihrem oberen Ende in ihre andere Stellung gelangt.
Bei der in den Fig. 6 bis 9 dargestellten Ausführungsform bleibt der Auslösestab während seiner Aufwärtsbewegung und während des ersten .Teiles seiner Abwärtsbewegung in seiner wirksamen Endlage und betätigt erst gegen Schluß der Abwärtsbewegung das durch ihn in Wirkung gesetzte Umschalteorgan. Es wird hierdurch der Vorteil erzielt, daß das Umschalten erst vor sich geht, wenn die Auslösebewegung beendigt ist und Auslösestab und Hemmungen nicht mehr miteinander in Eingriff sind.
Diese Weichenvorrichtung besteht z. B. aus einer Weichenzunge i, die den dritten Arm eines dreiarmigen Hebels i, i', i" bildet. Dieser dreiarmige Hebel ist ein Kipphebel, der um einen feststehenden Zapfen k drehbar ist und unter der Einwirkung einer Zugfeder I steht, die oberhalb des Drehpunktes k an der Weichenzunge i angreift. Auf die Arme i' und i" wirkt ein Zapfen m am Auslösestab a, der sich gleichzeitig an der Weichenzunge i führt. Wird der Auslösestab a in seiner einen Stellung (Fig. 7) aufwärts bewegt, so kann der Zapfen oder Stift m am Auslösestab infolge Nachgebens der Feder I an der Zunge vorbei aufwärts gehen, um auf die Hemmung δ zu wirken. Bei der Abwärtsbewegung des Stabes gleitet dagegen der Zapfen η am Auslösestab α auf der anderen Zungenseite in die zweite Stellung des Auslösestabes unter die Hemmung b'. Gleichzeitig wirkt beim weiteren Abwärtsgang der Stift m auf den Arm i' der Weichenvorrichtung und dreht damit (Fig. 9) die Weichenvorrichtung in die andere Stellung, in die sie vollends durch die Feder I gezogen wird, welche gleichzeitig die Arbeitsstellungen der Weiche sichert. TBeim Wiederanheben des Auslösestabes ist das Spiel dasselbe nach der anderen Seite.
Eine andere Weichenvorrichtung zur Bewegung des oberen Auslösestabes abwechselnd aus der einen in die andere Stellung zeigen die Fig. 10 bis 12. Hier ist eine kleine Weichenzunge i um einen feststehenden Zapfen k drehbar angeordnet, die wiederum mit einem Zapfen oder Stift m am Auslösestab α zusammenwirkt. Hier wird jedoch der Auslösestab durch die Weichenzunge i jedesmal bei der Aufwärtsbewegung in einer durch die Weichenzunge i einseitig gesperrten Führung η so abgelenkt, daß er die andere Hemmung b trifft. Die Umstellung der Weichenzunge erfolgt dabei durch am Auslösestab vorgesehene Umstellarme 0, 0' bei der Abwärtsbewegung des Auslösestabes, indem die freien Enden der Arme 0 und 0' exzentrisch auf die Weichenzunge i wirken und sie dadurch jeweils in die andere Stellung drehen (Fig. 12). Das Wechselspiel der Ablenkung des Auslösestabes durch die Weichenzunge und der Umstellung der Weichenzunge bei der Abwärtsbewegung des Auslösestabes wiederholt sich bei jedem Tastendruck.
Die umschaltbare Auslösestange braucht nicht unmittelbar auf die Hemmungen b und V einzuwirken, sondern kann auch so angeordnet sein, daß sie auf zwei zwischen sie und die Hemmungen eingeschaltete Stoßstangen wirkt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum wechsel weisen Auslösen von Matrizen aus Doppelkanälen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die abwechselnde Einstellung des oberen Endes des den beiden Hemmungen der Magazinkanäle gemeinsamen Auslösestabes auf die eine oder die andere Hemmung durch einen bei seiner Aufwärts- oder Abwärtsbewegung betätigten Kipphebel (Schwunggewicht) oder eine weichenartige Einrichtung erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösestab (α) an seinem oberen Ende mit dem gewicht- oder federbelasteten Kipphebel (Schwunggewicht d) derart verbunden ist, daß er bei seiner Aufwärt .,bewegung die Drehung des Kipphebels in dessen andere Lage veranlaßt und der Kipphebel bei dieser seiner Bewegung das obere Ende des Auslösestabes in die andere Lage zieht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösestab während seiner Aufwärts- und während des ersten Teiles seiner Abwärtsbewegung in seiner wirksamen Endlage bleibt und erst gegen Schluß der Abwärtsbewegung das durch ihn in Wirkung gesetzte Umschalteorgan betätigt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenvorrichtung aus einem dreiarmigen, um einen feststehenden Zapfen (k) drehbaren Hebel (i, i', i") besteht, dessen Arm (i) die den Auslösestab lenkende Zunge bildet, an der ein bei der Abwärtsbewegung des Auslösestabes auf einen der Arme
(i', i") wirkender und dadurch die Weiche umstellender Zapfen oder Stift (m) am Auslösestab entlang gleitet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenvorrichtung aus einer um einen feststehenden Zapfen (k) drehbaren Weichenzunge (i) besteht, die den Auslösestab bei seiner Aufwärtsbewegung ablenkt und bei der Abwärtsbewegung des Stabes (a) durch an diesem vorgesehene Umstellarme (0, 0') abwechselnd umgestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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