DE257965C - - Google Patents
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- Publication number
- DE257965C DE257965C DE1912257965D DE257965DA DE257965C DE 257965 C DE257965 C DE 257965C DE 1912257965 D DE1912257965 D DE 1912257965D DE 257965D A DE257965D A DE 257965DA DE 257965 C DE257965 C DE 257965C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cutting
- disks
- shaft
- compressed air
- milling
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/16—Machines slitting solely by one or more rotating saws, cutting discs, or wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Gear Transmission (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 257965 ^ KLASSE 5 b. GRUPPE
AUGUST SCHARF in DORTMUND.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1912 ab.
Es sind Schrämmaschinen bekannt, bei welchen zwei Schrämscheiben durch eine zwischen
sie geführte Antriebswelle in gleichem oder entgegengesetztem Sinne in Umdrehung versetzt
werden. Um bei derartigen Schrämmaschinen zu vermeiden, daß die Kohle in dem Schräm zwischen den beiden Schrämscheiben
stehenbleibt, hat man bereits versucht, diesen Kohlensteg durch an den Scheiben angebrachte Zähne zu zerbröckeln. Hierdurch
werden jedoch, besonders wenn die Kohle sehr fest ist, Stöße auf die Maschine erzeugt, die nachteilig auf das Getriebe wirken.
Auch war die Wirkung dieser Zähne eine sehr unvollkommene, durch die eine Verstopfung
zwischen den Schrämscheiben nicht vermieden werden konnte. Zur Beseitigung
dieser nachteiligen Wirkung werden nun gemäß der Erfindung zwischen den beiden
ao Schrämscheiben noch besondere Frässcheiben angeordnet, die von senkrecht zur Hauptwelle
gelagerten Wellen angetrieben werden. Durch diese Frässcheiben wird der zwischen den
Schrämscheiben stehenbleibende Kohlensteg nicht stoßweise zerbröckelt, sondern glatt zerschnitten.
Abgesehen davon, daß durch diese Art von Zerkleinerung des Kohlensteges keinerlei
Stöße auf die Maschine entstehen, geht die Schrämarbeit auch bedeutend schneller und
wirksamer vonstatten, als es mit den bekannten derartigen Schrämmaschinen möglich
ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
näher dargestellt.
Fig. ι ist eine Draufsicht auf die Schrämmaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Stirnansicht, wobei eine der Schräm- und Frässcheiben abgenommen ist.
Die Maschine besteht aus einem Gußkörper α, an welchem vier Stahlzapfen angegossen
sind. Um diese vier feststehenden Zapfen bewegt sich je ein Paar Kegelräder c und d,
die von auf der Hauptwelle t aufgekeilten Kegelrädern e ihren Antrieb erhalten. Mit
den Kegelrädern c sind die beiden zur Herstellung der Schrämnuten dienenden Sägeblätter
oder Schrämscheiben f fest verbunden. Die Hauptantriebswelle t geht durch den Gußkörper
α hindurch und trägt an der vorderen Spitze den Bohrer h.
Zwischen den beiden Schrämscheiben f, f sind zwei je aus einer Reihe von Scheiben
bestehende Fräser g angeordnet, die mit den senkrecht zur Hauptwelle t gelagerten Kegelrädern
d fest verbunden sind.
Beim Gebrauch der Maschine nehmen die beiden Fräser g den zwischen den beiden
Schrämnuten stehenden, noch festen Kohlenkamm hinweg, wodurch ein ungehindertes Vorrücken
des Apparates ermöglicht wird, ohne daß nachteilige Stöße auf das Getriebe entstehen.
Um eine drehende Bewegung des ganzen Kopfes der Welle t. zu verhindern, ist an dem
Gußkörper α ein Bügel k angenietet, mit welchem
der Arbeiter den Apparat in der gewünschten Lage halten kann. Der Antrieb
Claims (1)
- der Welle t erfolgt in üblicher Weise durch einen Preßluftmotor. Das Ausblasen des entstehenden Kohlenstaubes aus dem Bohrloch wird mittels durch die hohle Triebwelle t zugeführter Preßluft bewerkstelligt. Damit das ! Rädergetriebe nicht verschmutzt, ist dasselbe durch ein genau angepaßtes Gehäuse geschützt.Pate ν t-An s PRU c η : Schrämmaschine mit zwei Schrämscheiben, die durch eine zwischen ihnen gelagerte Welle angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schräm- ?cheiben noch Frässcheiben (g) beiderseits auf senkrecht zur Hauptwelle (t) liegenden Wellen angebracht sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE257965T | 1912-04-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257965C true DE257965C (de) |
Family
ID=32604561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912257965D Expired - Lifetime DE257965C (de) | 1912-04-22 | 1912-04-22 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257965C (de) |
| FR (1) | FR456816A (de) |
| GB (1) | GB191309448A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE892735C (de) * | 1948-01-14 | 1953-10-08 | Sonapar Soc De Participation S | Schraemmaschine |
-
1912
- 1912-04-22 DE DE1912257965D patent/DE257965C/de not_active Expired - Lifetime
-
1913
- 1913-04-18 FR FR456816D patent/FR456816A/fr not_active Expired
- 1913-04-22 GB GB191309448D patent/GB191309448A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE892735C (de) * | 1948-01-14 | 1953-10-08 | Sonapar Soc De Participation S | Schraemmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191309448A (en) | 1913-10-09 |
| FR456816A (fr) | 1913-09-05 |
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