DE257953C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C13/00—Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
;/te 257953 KLASSE Ä, GRUPPE ^
ERNST BÜCHER in HEIDELBERG.
Steuervorrichtung mit zwei ineinander gelagerten Wellen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1910 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Steuerapparat für Luftfahrzeuge, bei welchem sämtliche
Steuerorgane mit Hilfe von zwei Handrädern bewegt werden, so daß die Füße des
Führers frei bleiben.
Bekannt sind bereits Flugzeugsteuerungen, bei welchen durch ein Handrad durch Hin-
und Herschieben in Richtung der Steuerwelle das Höhensteuer bewegt wird (Voisin, M. Far-ίο
man), durch Drehen des Handrades das Seitensteuer oder die Stabilisierungsorgane. Die
dritte Steuervorrichtung, die Seitensteuerung oder die Quersteuerung, wird auch bei dieser
Steuerung durch die Füße des Führers bedient.
Bei dem vorliegenden Steuerapparat ist nun in der ersten Steuerwelle, die als Hohlwelle
ausgebildet ist, eine zweite Steuerwelle mit einem Handrad verschiebbar.
Dieses Handrad läßt sich ebenfalls drehen, so daß man im ganzen mittels der beiden Handräder 4 verschiedene Steuerorgane bedienen kann.
Dieses Handrad läßt sich ebenfalls drehen, so daß man im ganzen mittels der beiden Handräder 4 verschiedene Steuerorgane bedienen kann.
Man kann jedoch auch auf die eine Bewegung verzichten, d. h. das zweite Handrad nur hin
und her schiebbar oder nur drehbar anordnen.
In diesem Falle genügt der Steuerapparat
für die meisten Drachenflieger, die nur ein Höhensteuer, ein Seitensteuer und die Quersteuerung
besitzen.
Größere Flugzeuge (z. B. von Farman gebaute Zweidecker, der Luftomnibus von BIeriot,
das große Wasserflugzeug von Curtiß) besitzen jedoch schon heute zwei Höhensteuer,
und zwar eines vorn, eines hinter den Tragflächen, die jedoch zur Zeit miteinander verkuppelt
sind, also gleichzeitig bedient werden.
Für viele Zwecke ist jedoch die besondere Bewegung jedes dieser Höhensteuer ein Vorteil.
Außerdem ist die besondere Bewegung aus Gründen der Betriebssicherheit zu empfehlen.
Wird nämlich durch irgendeinen Umstand das eine Höhensteuer defekt, so kann man
durch das andere Höhensteuer die Längs-Stabilität erhalten, ohne daß das mitgeführte
defekte Höhensteuer mitbewegt wird, der Bewegung hinderlich ist oder die beabsichtigte
Steuerwirkung stört.
Letzteres kann z. B. eintreffen, wenn auf 5"
einer Seite des einen Höhensteuers eine Verspannung zerrissen ist. Auf dieser Seite gibt
dann die Steuerfläche nach, und eine Bewegung dieser defekten Steuerfläche wirkt dann
ähnlich wie die Verwindung der Tragflächen auf die Querstabilität.
In der Zeichnung ist in
Fig. ι ein solcher Steuerapparat schematisch in der Draufsicht dargestellt, in
Fig. 2 im Längsschnitt.
In den Lagerböcken 4, 5 ist eine Steuerwelle 6 mit Seilscheibe 10 drehbar gelagert.
Die Welle 6 ist eine Hohlwelle und nimmt die Welle 8 auf, die an ihrem einen Ende ein
Handrad 9 trägt. Wird das Handrad und damit die Welle 8 gedreht, so wird mittels
der in der Welle befindlichen Nut 13 und der Keilschrauben 11 und 12 am Seilrad 10 letzteres
mitgedreht.
Die Nut 13 ist so lang gemacht, daß das Handrad 9 und damit die Welle 8 in Richtung
ihrer Achse verschoben werden kann, ohne daß die Welle 6 mit der Seilscheibe 10 bei
dieser Bewegung mitgenommen wird.
Claims (2)
1. Steuervorrichtung mit zwei ineinander gelagerten Wellen, dadurch ge kennzeichnet,
daß jede der beiden Steuerwellen sowohl durch Drehung als auch durch achsiale Verschiebung zur Steuerung verwendet
werden kann.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 mit seitlichen gleichartig oder entgegengesetzt
verstellbaren Steuerflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwelle (17)
mit ihrem freien, eine doppelte Seilscheibe zur Bewegung der seitlichen Steuerflächen
tragenden Ende in einem mittels Führungsstangen (24) verschiebbar im Rahmen gelagerten
Führungsbügel (26) drehbar gelagert ist, durch dessen ösen die Steuerleinen
geführt sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257953C true DE257953C (de) |
Family
ID=515820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257953D Active DE257953C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257953C (de) |
-
0
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