DE547860C - Hilfsschraube fuer den Abstieg von Hubschraubern - Google Patents

Hilfsschraube fuer den Abstieg von Hubschraubern

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DE547860C
DE547860C DEC38541D DEC0038541D DE547860C DE 547860 C DE547860 C DE 547860C DE C38541 D DEC38541 D DE C38541D DE C0038541 D DEC0038541 D DE C0038541D DE 547860 C DE547860 C DE 547860C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/04Helicopters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Hilfsschraube für den Abstieg von Hubschraubern. Gegenüber den bekannten Auftriebsschrauben für Luftfahrzeuge, bei denen der Schraubenflügel mit zwei übereinanderliegenden, gegeneinander drehbaren Begrenzungsleisten versehen ist, zwischen denen ein Gewebe gespannt ist, zeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch aus, daß die Gewebebespannung fächerartig zusammengefaltet werden kann, indem die Begrenzungsleisten unter und über das zusammengefaltete Gewebe gedreht werden. Für gewöhnlich befindet sich die Hilfsschraube im zusammengefalteten Zustand, in welchem ihr Luftwiderstand sehr gering ist. Die Auseinanderfaltung der Hilfsschraube findet nur im Notfalle beim Versagen der Hubschrauben und dem dadurch erforderlichen oder erzwungenen. Abstieg statt, um den Abstieg zu verlangsamen und um eine sichere Landung zu gewährleisten.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar:
Abb. ι ist eine Seitenansicht des Luftfahrzeuges.
Abb. 2 ist ein Grundriß von Teilen des Luftfahrzeuges.
Abb. 3 ist ein Teil eines Schnittes nach Linie 3-3 der Abb. 2.
Abb. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Abb. 2.
Abb. 5 ist ein Teil eines Längsschnittes nach Linie 5-5 der Abb. 2, und .
Abb. 6 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 5.
Der Rumpf 10 des Luftfahrzeuges ist mit einer vorderen Achse 11 für die Lauf räder 13 und einer hinteren Achse 14 für die Laufräder 15 versehen. Die Hubschrauben 16 und 17 sitzen an senkrechten Antriebswellen 19 und 20 und haben nach aufwärts gebogene Flügel 18, die so geformt sind, daß beim Drehen der Schrauben dem Fahrzeug eine Aufwärtsbewegung mitgeteilt wird.
Seitlich von dem Rumpf 10 ist ein Stützrahmen 35 angebracht, in welchem Lager 36 für die seitlichen Vortriebsschrauben 38 und 39 angeordnet sind, welche die Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges bewirken. Die Vortriebsschrauben 38, 39 werden" durch ein Kegelradvorgelege 40, 41 von Antriebswellen 42 gedreht, die seitlich in den Rumpf 10 hineinragen und von einem Motor 30 wahlweise angetrieben werden, der auch mittels ein- und ausrückbarer Vorgelege die Hubschrauben 16, 17 mit verschiedener Geschwindigkeit antreiben kann.
Die Hubschraube der Erfindung wird im Falle einer Notlandung, wie beispielsweise beim Versagen des Motors, auseinandergefaltet und wird durch den Luftstrom in Drehung versetzt, der beim Absteigen des Flugzeuges entsteht. Diese Hilfsschraube ist an einer senkrechten Welle 65 in der Mitte des Fahrzeuges befestigt. Die Welle dieser Hilfsschraube läuft konzentrisch in einem röhrenförmigen Gehäuse 66. Am unteren
Ende der Welle 65 ist eine Hülse 67 mittels eines Keiles gleitbar befestigt und kann durch einen gegabelten Arm 68 und die Stange 69, welche mit einem Handhebel 33 in Verbindung steht, verschoben werden. An der Hülse. 67 sitzt ein Zahnrad 71, welches mit einem Zahnrad 72 an der die Schrauben 16, 17, 38, 39 antreibenden Hauptwelle 26 in Eingriff gebracht werden kann, so daß, wenn der Motor 30 versagen sollte, die Zahnräder miteinander in Eingriff gebracht werden können, wodurch die Hilfsschraube entfaltet wird, um den Abstieg zu verzögern.
Diese Hilfsschraube besteht aus den Leisten 78,79, welche sich kreuzen und einen Winkel mit Bezug aufeinander einschließen. Die Leisten sind röhrenförmig (Abb. 3), und zwischen denselben ist ein Gewebe 80' angebracht, welches in Falten 80 zusammengelegt ist. Dieses Gewebe hat die Form eines Kreisausschnitts, so daß die einzelnen Teile zwischen den Begrenzungsleisten 78 und 79 fächerartig zusammengelegt oder auseinandergebreitet werden können. Im zusammengefalteten Zustand dieser Hilfsschraube liegen die Leisten 78 und 79 parallel und senkrecht übereinander. Die obere Leiste 79 ist fest mit der Welle 65 verbunden, während die untere Leiste 78 fest mit der Hülse 66 verbunden ist. Die Abb. 5 und 6 zeigen, in welcher Weise die Auseinanderfaltung der Hilfsschraube stattfindet. Wenn durch Verstellung des Handhebels 33 die Hülse 67 verschoben wird, derart, daß das Zahnrad 71 in Eingriff mit dem Zahnrad 72 gerät, dann beginnt die Welle 65 sich zu drehen. Diese Welle 65 ist mit einer Schnecke 65' versehen, welche mit entsprechend ausgebildetem Innengewinde 66' des röhrenförmigen Gehäuses 66 zusammenarbeitet. Auf diese'Weise wird eine der Begrenzungsleisten der Hilfsschraube teilweise gedreht, und der senkrechte Abstand zwischen den beiden Leisten wird vergrößert, wobei gleichzeitig das Gewebe 80' auseinandergefaltet wird, so daß dasselbe die Flügel der Hilfsschraube bildet. Die Bewegung der Schnecke 65' in dem röhrenförmigen Gehäuse ist begrenzt, und nach einer kleinen Zeitspanne bewegen sich die Wellen und das Gehäuse 66 zusammen, so daß diese beiden Teile die Achse für die Hilfsschraube bilden. Das untere Ende der Hülse ist in irgendeinem passenden Lager 85 gelagert.

Claims (3)

  1. 55 Patentansprüche:
    i. Hilfsschraube für den Abstieg von Hubschraubern mit zwei übereinanderliegenden, gegeneinander drehbaren Begrenzungsleisten der Schraubenflügel und zwischen den Leisten ausgespanntem Gewebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsschraube fächerartig zusammengefaltet werden kann, indem die Begrenzungsleisten (78, 79) unter und über das zusammengefaltete Gewebe (80') gedreht werden.
  2. 2. Schraubenflieger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Auseinanderfaltung der Hilfsschraube eine mit der einen Leiste (79) durch eine Welle (65) starr verbundene Schnecke (65') in einer mit der anderen Leiste (78) starr verbundenen Hülse (66) gedreht wird, wodurch der senkrechte Abstand zwischen den Leisten (78, 79) vergrößert wird.
  3. 3. Schraubenflieger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Schnecke (65') in .der Hülse (66) begrenzt ist, wodurch die Auseinanderfaltung der Hilfsschraube auch begrenzt wird, und daß nach der Entfaltung derselben die Hülse (66) und die Schnecke (65') gemeinsam sich weiterdrehen und die Drehachse der Hilfsschraube bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC38541D 1926-07-31 1926-07-31 Hilfsschraube fuer den Abstieg von Hubschraubern Expired DE547860C (de)

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