DE257527C - - Google Patents

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DE257527C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/12Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure
    • F16T1/14Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure involving a piston, diaphragm, or bellows, e.g. displaceable under pressure of incoming condensate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
257527 KLASSE 13 <Z. GRUPPE
WILHELM VOSS in JENA. · Dampfwasserableiter.
Zusatz zum Patent 256805.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1912 ab. Längste Dauer: 6. Februar 1927.
Diese Zusatzerfindung besteht in einer Weiterbildung und Verbesserung des im Patent 256805 beschriebenen Dampfwasserableiter, dessen wesentliches Merkmal darin zu erblicken ist, daß in einem Rohr eine federbelastete und an ihrem unteren Ende mit einem Ventilkegel ο. dgl. versehene Stange untergebracht ist, welche in einiger Entfernung unterhalb der Dampfzuführung für das Rohr einen Kolben trägt, um die durch die Mischung des Dampfes mit dem Wasser auftretenden Wasserschläge auszugleichen und zum Öffnen des betreffenden Ventils auszunutzen. Bei der im Hauptpatent 256805 beschriebenen Ausführungsform des Dampfwasserableiters, bei welchem die die Ventilspindel belastende Feder außerhalb des Rohres angeordnet und die Ventilspindel selbst mit einer gewissen Klemmung bzw. Reibung durch eine aus Gummi o. dgl. bestehende Scheibe hindurchgeführt ist, hat sich herausgestellt, daß der Dampfwasserableiter zwar bei innerhalb gewisser Grenzen gehaltenen Drücken sehr gut arbeitet, dagegen bei sehr hohen Dampfdrücken nicht mehr eine nach jeder Richtung hin einwandfreie Arbeit gewährleistet.
Die Zusatzerfindung besteht nun darin, daß die Feder, welche die mit einem Ventilkegel ο. dgl. versehene Stange belastet, nicht außerhalb des Dampfwasserabieiters, sondern innerhalb des Rohres selbst angeordnet ist, wobei die Ventilstange ihrerseits unterbrochen ist und das Federungsmittel zwischen ihren beiden Teilen aufnimmt. Das zur Belastung der Ventilspindel dienende Federungsmittel kann nun eine oben und unten mit den beiden Spindelteilen innig verbundene Schraubenfeder oder aber ein Gummipuffer sein, wobei im letzteren Fall ein starker Gummiring oder aber ein Ring aus ähnlichem nachgiebigen Material zwischen zwei Platten angeordnet sein kann, von denen die eine an dem unteren Ende des oberen Spindelteiles, die andere dagegen am oberen Ende des unteren Spindelteiles , sitzt. Sieht man die Unterbrechung der Spindel und demzufolge die Anordnung der beiden den federnden Ring zwischen sich aufnehmenden Scheiben oder Platten unterhalb des Dampfeintrittes vor, so kann dann der Gummipuffer gleich selbst als Kolben zum Ausgleich und zur Ausnutzung der auftretenden Wasserschläge verwendet werden. In allen Fällen fällt die bei der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform erforderliche Gummiplatte, welche dort das Rohr am oberen Ende abschließt, fort.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Zusatzerfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Ebenso wie bei dem Gegenstand des Hauptpatents ist auch bei dem Gegenstand dieser Zusatzerfindung innerhalb eines Rohres α und unterhalb der Dampfzuführung b auf einer an ihrem unteren Ende mit einem Ventilkegel
ο. dgl. h1 versehenen Stange h ein Kolben i vorgesehen, dessen äußerer Durchmesser geringer ist als die lichte Weite des Rohres a. Das Rohr α ist ebenso wie beim Gegenstand des Hauptpatents am unteren Ende mit einem Flansch c versehen, mit welchem, zweckmäßig unter Benutzung einer Dichtungsscheibe d, ein Bodenflansch e verschraubt ist, der eine als Ventilsitz ausgebildete Büchse f trägt und
ίο zum Anschluß der Ableitung für das Dampfwasser einen Stutzen g aufweist.
Gemäß der Zusatzerfindung ist nun die die Stange h belastende Feder nicht außerhalb, sondern vielmehr innerhalb des Rohres α untergebracht, wobei die Stange h selbst unterteilt ' ist und zwischen ihren beiden Teilen das Federungsmittel aufnimmt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist dieses Federungsmittel, welches die auftretenden Zuckungen aufzunehmen hat, von einer Schraubenfeder k gebildet, welche innig mit den beiden Teilen der Stange h verbunden ist.
. Die Art der Verbindung ist für das Wesen der Zusatzerfindung gleichgültig. Diese Einrichtung ermöglicht nun als obere Abdichtung die Verwendung einer Stopfbuchse / statt der Gummischeibe, welche bei der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform Verwendung findet. Die Stange h und damit der Ventilkegel h1 ist mittels Gewindes m in dem oberen Deckel η einstellbar.
Durch die Möglichkeit, eine Stopfbuchse als obere Abdichtung verwenden zu können, ist dann der Vorteil erzielt, daß der Dampfwasserableiter auch bei höchsten Dampfdrücken in vollständig einwandfreier Weise zu arbeiten vermag.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 der Zeichnung ist die Federung, welche die Schläge aufzunehmen hat, selbst als Kolben zum Ausgleich und zur Ausnutzung der auftretenden Wasserschläge ausgebildet. Hierzu ist die Unterteilung der Stange h an derjenigen Stelle vorgenommen, an welcher sich der Kolben i gemäß dem Hauptpatent befinden muß. Die beiden Stangenteile sind hier mit h2 und h3 bezeichnet. An dem oberen Ende des unteren Stangenteiles h2 und an dem unteren Ende des oberen Stangenteiles Ä3 ist nun je eine Scheibe bzw. eine Platte o1 bzw. o2 angeordnet, wobei zwischen diesen Platten an der Unterbrechungsstelle der Stange h ein federnder Ring p untergebracht ist, der entweder aus Gummi bzw. einem anderen geeigneten Material bestehen oder aber wiederum von einer Feder gebildet sein kann. Zur Führung der Stangenteile sind Bolzen q vorgesehen, welche zweckmäßig in der einen Scheibe fest sind, dagegen naturgemäß die andere Scheibe nur lose durchdringen.
Auch hier ist die Gummiabdichtung gemäß dem Hauptpatent durch eine richtige Stopfbuchse I ersetzt, so daß auch bei diesem Ausführungsbeispiel der Vorteil vorliegt, daß der Dampfwasserableiter auch bei höchstem Dampfdruck vollständig einwandfrei arbeitet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. . Dampfwasserableiter nach Patent 256805, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Kolben (i) versehene Ventilstange (K) im Innern des Rohres (a) unterteilt ist und zwischen ihren beiden Teilen eine Feder bzw. eine sonstige Abfederungseinrichtung aufnimmt.
2. Ausführungsform des Dampfwasserableiters nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den beiden Teilen der mit dem Ausgleichkolben (i) versehenen Ventilspindel angeordnete Abfederungsmittel selbst als Kolben dient und zu genanntem Zweck aus zwei an den benachbarten Enden der Ventilstangenteile (h2 und hs) angeordneten Scheiben und einem dazwischen befindlichen Gummio. dgl. Ring (p) gebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
uerlin. gedruckt in der Reichsdruckerei.
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