DE587190C - Schuetzenspindel - Google Patents

Schuetzenspindel

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DE587190C
DE587190C DEG81006D DEG0081006D DE587190C DE 587190 C DE587190 C DE 587190C DE G81006 D DEG81006 D DE G81006D DE G0081006 D DEG0081006 D DE G0081006D DE 587190 C DE587190 C DE 587190C
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DE
Germany
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spindle
spring
radially
springs
foot
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DEG81006D
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EMIL GMINDER DR
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EMIL GMINDER DR
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J2700/00Auxiliary apparatus associated with looms; Weavening combined with other operations; Shuttles
    • D03J2700/10Shuttles
    • D03J2700/12Shuttles for automatic bobbin changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schützenspindel Seit langem beschäftigt man sich mit der Aufgabe, bei automatischen Webstühlen jede Art Garnkötzer auf die Aufsteckspindel zu stecken. Diese Aufgabe hat man bisher nicht befriedigend lösen können. Entweder hat man Zwischenmittel, wie sog. Northrophülsen, benutzt, oder man hat besondere Festhalteeinrichtungen, beispielsweise Krallen, zum Festhalten einer mit Metallrand versehenen Hülse oder Klemmvorrichtungen für glatte Hülsen oder ähnliches angewendet. Alles das ist umständlich, d. h. nicht einfach und gediegen, aber auch nicht billig genug und arbeitet vor allem nicht sicher genug. Die Schwierigkeit liegt darin, daß der Kötzer beim Abweben in dem Automatenschützen unbedingt sicher festgehalten werden muß, da bei den schweren Automatenschützen ein besonders starker Schlag erforderlich ist und infolgedessen die lebendige Kraft des Schützen viel größer als beim gewöhnlichen Webstuhl ist.
  • Die Aufgabe besteht somit darin, den normalen Garnkötzer unmittelbar auf die Aufsteckspindel zu bringen und durch eine geeignete Einrichtung auf dieser Spindel einen unbedingt so sicher wirkenden Halt herbeizuführen, daß die obenerwähnten starken Schläge ausgehalten -,werden und der Garnkötzer sicher auf der Aufsteckspindel haftet. Die Haftung muß sicher sein und darf während des Betriebes Veränderungen nicht erleiden. Erfindungsgemäß sind mit der Schützenspindel mindestens zwei radial verschiebbare Glieder verbunden, die beim Aufstecken des Garnkötzers auf die Spindel gegen die Spindelachse hin verschoben werden und hierdurch zwei verschiedenartige, sich in ihrer Wirkung unterstützende Federsysteme beeinflussen, die die Bewegung der verschiebbaren Glieder nach innen erschweren. Somit ist der Kötzer außerordentlich fest gefaßt.
  • Bei der praktischen Durchbildung verwendet man die an sich bekannten, in Richtung der Spindel liegenden Flachfedern und läßt diese Federn mit ihren freien Enden gegen einen zweiten Federsatz anliegen. Die Flachfedern üben ihre Federwirkung quer zur Spindel und somit auch zur Kötzerachse aus. Sie werden allmählich beim Aufstecken des Kötzers zusammengedrückt und spannen --dabei mit ihren nach dem Spindelfuße hin gelegenen Enden den erwähnten zweiten Federsatz. Der aufgesteckte Kötzer hat eine derartig stärke Spannwirkung hervorgerufen, daß ohne Zuhilfenahme irgendwelcher mechanischen Schlußmittel, wie Krallen o. dgl., die besondere Hülsenausbildung und in der Regel besondere Betätigungsvorrichtungen erfordern, jeder Garnkötzer vollständig sicher haftet.
  • Man hat schon vorgeschlagen, für den Halt des Kötzers bei Aufsteckspindeln für die Schützen von automatischen Webstühlen Federwirkung heranzuziehen. Die hierbei verwendete Spindel ist doppelteilig. Ein Teil sitzt fest am Fuße, ein anderer wird durch Federung in Anlage mit Schrägebenen des ersten Teiles gehalten. Beim Aufstecken des Kötzers gleitet der bewegliche Teil der Spindel gegenüber dem Festteile. Hat man es erstens mit einer unsymmetrischen Bauart der Spindel zu tun, so ist auch die Betriebssicherheit ungenügend, da für ausreichende Federung bei der praktischen Durchbildung der genügende Raum nicht vorhanden ist. Es besteht die Gefahr, daß in der Spindel während des Betriebes durch unvermeidbare Erschütterungen und insbesondere beim Abschuß und Auffang des Schützen Erschütterungen auftreten, die eine Bewegung der beiden Spindelteile gegeneinander hervorrufen und dadurch den Halt lockern, zumal die Federung überhaupt nur axial wirkt. Die dauernde Bewegungsmöglichkeit muß mit der Zeit auch zu Abnutzungen und damit zu Spiel führen.
  • Doppelfederanordnungen sind an sich bei Spindeln, die mit dein Schützen fest verbunden sind, wobei es sich also nicht um Aufsteckspindeln handelt, bekannt, jedoch ist hierbei die eine Feder überhaupt nicht mit der Spindel verbunden, so daß das zusammenarbeitende Spiel der Federn nach der Erfindung nicht zustande kommen kann. Ebenso sind Schützen bekannt, bei denen die übliche Flachfeder der aufklappbaren Schützenspindel am Ende mit einer kleinen zweiten Feder versehen ist, die in einem Falle die Flachfeder in ihrer Lage halten soll, in einem anderen Falle die Wirkung der Flachfeder unterstützen soll; diese zweite Feder ist aber schon für sog. Schützenspindeln praktisch ohne nennenswerte Wirkung, aber . für die unter ganz anderen Schlagverhältnissen arbeitende Aufsteckspindel für Automatenschützen, um die allein es sich in der vorliegenden Erfindung handelt, wäre sie ohne jede Bedeutung.
  • Die Zeichnung stellt in Abb. i teils im Schnitt, teils in Ansicht eine Aufsteckspindel nach der Erfindung dar, während Abb. z eine Seitenansicht dazu ist. Die Abb. 3 und a, zeigen eine Abänderung.
  • Nach den Abb. i und -2 ist die in bekannter Weise auf einem großen 'eile ihrer unteren Länge mit einem Spalte b versehene Aufsteckspindel c in den Fuß a eingeschweißt. Innerhalb des Spaltes b trägt die Spindel die bekannten Flachfedern d und dl, deren freie Enden innerhalb des Fußes a unmittelbar oder über einen Bund e gegen eine axial wirkende Feder, und zwar eine Kegelfeder f anliegen.
  • Bei dem anderen Ausführungsbeispiele wirkt die Zweitfederung nicht axial wie beim ersten Ausführungsbeispiele. Die unteren Enden der Flachfedern d und dl treten in einen keilförmigen Raum g innerhalb eines zweiteiligen Klotzes k1, k°- ein, der auf dem Boden des Fußes a aufruht und zwei Federringe r1 und r'- trägt. Der Streckung der Federn d und dl .arbeiten schließlich die Federringe r1 und r' radial entgegen.
  • Die neue Bauart kann auch auf andere als auf Automatenschützen sinngemäß angewendet werden.
  • Für die Ausbildung der Zweitfederung ist, wie die Ausführungsbeispiele zeigen, genügend Raum verfügbar. Man hat es also in der Hand, diese Federn beliebig stark zu machen. Der Feder f des ersten Ausführungsbeispiels, das dem anderen vorzuziehen ist, kann man auch andere Gestalt geben. Auch die Federn d und dl können eine andere als die dargestellte Ausbildung erhalten. Sie können z. B. bauchiger oder flacher oder gewellt sein, oder es kann der Bauch weiter oben oder unten liegen.
  • Man bekommt bei dieser Grundlage auf, alle Fälle genügend Spannung, wobei während des Aufsteckens des Kötzers der Widerstand nur allmählich wächst und andererseits der Unmöglichkeit Rechnung getragen ist, genügend starke Federn in der Spindel selbst unterzubringen. 1Iaii hat es in der Hand, jeden beliebigen Druck auf die Spindelfedern auszuüben, der das Abrutschen des Kötzers von der Spindel vermeidet. Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen, wie einfach die Lösung ist.

Claims (4)

  1. PATEN TA11SPRÜCTII''.: i. Spindel für die Schützen von automatischen Webstühlen, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Schützenspindel mindestens zwei radial verschiebbare Glieder (d und (11) verbunden sind, die beim Aufstecken des Garnkötzers auf die Spindel gegen die Spin<lelachse hin verschoben werden und hierdurch -zwei verschiedenartige, sich in ihrer Wirkung unterstützende, die Bewegung der verschiebbaren Glieder nach innen erschwerende Federsysteme beeinflussen.
  2. 2. Spindel gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der Federsysteme im wesentlichen unmittelbar radial, das andere im wesentlichen zwar axial, aber dadurch die radiale Spannung des ersten unterstützend- wirkt.
  3. 3. Spindel gemäß Anspruch i und »2, dadurch gekennzeichnet, daß als radial verschiebbare Glieder und zugleich als radial wirkendes Federsystem längsliegende Flachfedern (d) benutzt sind, deren freie Enden sich gegen eine axial wirkende Feder im Innern des hohlen Spiridelfußes abstützen.
  4. 4. Spindel gemäß Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß als radial verschiebbare Glieder und zugleich als das eine der beiden Federsysteme die bekannten längsliegenden Flachfedern (d und dl) dienen, deren keilförmig zusammenstoßende freie Enden zwischen die Teile eines zweiteiligen, durch Radialfederung zusammengehaltenen Körpers im Innern des hohlen Spindelfußes eindringen.
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