DE379052C - Kugelgelenkverbindung fuer die Schallrohrleitung von Sprechmaschinen - Google Patents

Kugelgelenkverbindung fuer die Schallrohrleitung von Sprechmaschinen

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DE379052C
DE379052C DEH89181D DEH0089181D DE379052C DE 379052 C DE379052 C DE 379052C DE H89181 D DEH89181 D DE H89181D DE H0089181 D DEH0089181 D DE H0089181D DE 379052 C DE379052 C DE 379052C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/10Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
    • G11B3/34Driving or guiding during transducing operation

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  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kugelgelenkverbindung für die Teile des Schallarmes von Sprechmaschinen, und zwar werden diese Teile an der Gelenkstelle in bekannter Weise durch ein Zugglied zusammengehalten.
Im wesentlichen bezweckt die Erfindung, diese Gelenkverbindung so auszubilden, daß sie den verschiedenen praktischen Anforderangen besser entspricht als bisher, daß sie insbesondere eine möglichst geringe Reibung an der Verbindungsstelle aufweist, um hierdurch auch schädliche Reibungen der Nadel auf der Schallplatte zu verhindern.
Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung das Kugelgelenk in dem wagerecht verlaufen-. den, sich an die Schalldose anschließenden Teil des Schallarmes angeordnet. Auch der Angriff des die Gelenkteile zusammenhaltenden Zuggliedes, der in bekannter Weise im ■ Mittelpunkt des Kugelgelenks erfolgt, ist so ausgebildet, daß er die freie Schwenkbarkeit des einen Rohrteiles dem anderen gegenüber
; nicht hindert.
! Neben dieser hauptsächlichsten Ausgestaltung erstreckt sich die Erfindung auf weitere Anordnungen, die im folgenden ausführlich behandelt sind.
Die Zeichnung stellt teils in Ansicht, teils im Achsialschnitt eine Sprechmaschine mit den neuen Einrichtungen dar.
Der Schallarm besteht aus den beiden rohrförmigen Teilen α und b. Das Ende a1 des Teiles α besitzt die Form einer Vollkugelzone mit kleinem Radius. Dieser Armteil enthält eine Einrichtung, die eine Befestigung des einen Ende eines Drahtes c im Kugelmittelpunkt gestattet. Diese Einrichtung kann zweckmäßig aus einem Stift a2 mit Mittelloch as bestehen, der quer durch den Rohrteil
gesteckt und so befestigt ist, daß das Loch ar die gewünschte Stellung besitzt.
Der Teil b des Schallarmes ist an seinem dem Schalltrichter abgewandten Ende b1 mit einer Hohlkugelfläche ausgestattet, deren Abmessungen denen der Vollkugelfläche a1 entsprechen. Dieser Anteil besitzt Mittel, um das andere Ende des Drahtes so zu befestigen, daß der Draht in der radialen Richtung xo liegt, welche durch den Pol der Hohlkugelfläche hindurchgeht. Diese Mittel können zweckmäßig aus einem am Schallarmteil h vorgesehenen Ansatz b2 mit durchgehendem Loch b3 bestehen, das in der Weise in diesem Armteil vorgesehen ist, daß die Richtung des Loches mit der vorher erwähnten radialen Richtung zusammenfällt.
Zur Verbindung der beiden Schallarmteile wird ein Draht c verwendet, dessen beide Enden so ausgebildet sind, daß sie in der vorher beschriebenen Weise an den beiden Teilen α und b befestigt werden können. Der Draht ist zu diesem Zweck so ausgebildet, daß sein eines Ende eine \^erdickung, vorteilhaft in Form einer ganz kleinen Kugel besitzt, die für dieses Drahtende als Halt dient, wenn der Draht durch das Loch a3 gezogen ist.
Das andere Ende des Drahtes ist durch das Loch b3 gesteckt. Um den Draht zu spannen, kann eine kleine Mutter c1 benutzt werden, welche über dieses mit Gewinde versehene Ende des Drathes c geschraubt wird und sich gegen die Stirnfläche des Ansatzes b" stützt. Zweckmäßig wird noch eine Gummischeibe zwischen die Mutter und die Ansatzfläche gelegt.
Der Draht kann in seiner Lage gesichert werden, und zwar kann dies, wie dargestellt, mittels einer Druckschraube c2 erfolgen, welche in einem Gewindeloch des Ansatzes b in der Weise sitzt, daß sie dem gewünschten Zweck dienen kann; oder aber es können auf der Stirnfläche des Ansatzes b Einkerbungen angebracht werden, die von dem Loch b3 nach beiden Richtungen laufen und in welche sich entsprechende, an der Stützfläche der Mutter c1 befindliche Vorsprünge legen können, nachdem die Mutter eine entsprechende Teildrehung ausgeführt hat.
Zweckmäßig wird, wie dies auf der Zeichnung veranschaulicht ist, der mittlere Drahtteil durch eine Feder ersetzt, wobei die j Spannung in der ganzen Vorrichtung so ein- I gerichtet wird, daß sie stark genug ist, um !
den Armteil a, welcher die Schalldose trägt, ' zu verhindern, daß er den Bewegungen nachgibt, welche die durch die Rille der Schallplatte auf die Membrannadel ausgeübten Kräfte auf ihn gegebenenfalls übertragen wollen. Andererseits muß jedoch die Span- fio nung auch schwach genug sein, daß sie eine Schwingbewegung des Teiles α um den Mittelpunkt des Kniegelenks, durch welches er mit dem Teil b verbunden ist, nicht hemmt. Ferner muß das Ganze so ausgebildet sein. daß es die Güte und Klangfarbe der erzeugten und weitergeleiteten Töne nicht beeinträchtigt.
Mit dem als Verbindung der beiden Teile α und b benutzten Kniegelenk werden zweckmäßig Mittel verbunden, welche sich einer Drehbewegung jedes dieser Teile um ihre Längsachse widersetzen. Diese Mittel bestehen zweckmäßig, wie auf der Zeichnung veranschaulicht, aus einem einfachen Balg mit sehr kleinen Faltungen. Der Balg wird an besonderen hierfür vorgesehenen Teilen der Armstücke befestigt, deren Verbindung hierdurch zugleich dichter wird.

Claims (4)

80 Patent-Ansprüche:
1. Kugelgelenkverbindung für die Schallrohrleitung von Sprechmaschinen, bei der die beiden kugelförmigen Enden der Rohrstücke durch ein Zugglied miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelgelenk in dem wagerecht verlaufenden, sich an die Schalldose anschließenden Teil des Schallarmes angeordnet ist. go
2. Kugelgelenkverbindung nach Anspruch i, bei welcher das eine Ende des Zuggliedes im Kugelmittelpunkt angreift, dadurch gekennzeichnet, daß sich dieses Ende mit einem allseits beweglichen Kugelkopf auf seiner Tragfläche abstützt.
3. Kugelgelenkverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung des in achsialer Richtung durch die Außenwand des fest angeordneten Schallarmteiles (b) hindurchgeführten elastischen Zuggliedes (c) durch ein Gewinde am Ende des Zuggliedes regelbar ist.
4. Kugelgelenkverbindung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten, an der Gelenkstelle die beiden Schallarmteile (a, b) verbindenden Balg, welcher die Drehung des die Schalldose tragenden Schallarmteiles (a) um seine Achse verhindert.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BEBLIS. OEDRUCKT IN DER
DEH89181D 1921-04-05 1922-03-23 Kugelgelenkverbindung fuer die Schallrohrleitung von Sprechmaschinen Expired DE379052C (de)

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