DE386345C - Schalldose fuer Sprechmaschinen - Google Patents
Schalldose fuer SprechmaschinenInfo
- Publication number
- DE386345C DE386345C DEH89211D DEH0089211D DE386345C DE 386345 C DE386345 C DE 386345C DE H89211 D DEH89211 D DE H89211D DE H0089211 D DEH0089211 D DE H0089211D DE 386345 C DE386345 C DE 386345C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wire
- sound box
- box according
- crosspiece
- sound
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 10
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 229910000737 Duralumin Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011358 absorbing material Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/44—Styli, e.g. sapphire, diamond
- G11B3/46—Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank
Landscapes
- Flexible Shafts (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schalldose für
Sprechmaschinen derjenigen an sich bekannten Art, bei welcher der Schallstiftträger mit
seinem einen Ende durch eine Feder gegen die Membran gepreßt gehalten und dieser eine
\orspannung erteilt wird. Die Erfindung benutzt
die Ausführung, den Schallstiftträger um eine Achse schwingbar zu lagern und eine
gewölbte Alembran zu verwenden, da liese, besonders
we:in sie vorgespannt und demgemäß an der Stelle, gegen welche der Schallstiftträger
drückt, etwas abgeflacht ist, nicht schädliche, radiale Zugspannungen aufweist wie die bisher benutzten riachen Aleml: rauen
mit Vorspannung.
Zur Erzeugung der Vorspannung wird nun gemäß der Erfindung nicht, wie bisher, eine
nur einen Strang bildende Zugfeder verwendet, da hier .lurch die Vorspannung der Membran
nicht in ausreichender und zweckentsprechender Weise zu erzielen war, vielmehr besteht die
Vorspannfeder aus einem in U-IT°rm gebogenen
Draht aus solchem Material, daß er trotz seines auf die Membran auszuübenden Druckes
Eigenelastizität besitzt. Ein solcher Draht läßt trotz der verhältnismäßig starken, auf die
Membran ausgeübten Vorspannung· infolge seiner Elastizität eine genügende freie Beweglichkeit
des Schallstiftträgers und der gewölbten Membran zu. Außerdem kann auf
diese Weise der Schallstiftträger und der Federdraht bequem so an dem Schalldosengehäuse
gelagert werden, daß sowohl die Spannung des Metalldrahtes geregelt als auch das
gegen die Membran drückende Ende des Schallstiftträgers auf den Schwingungsmittelpunkt
der Membran eingestellt werden kann. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
beispielsweise dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen von vorn gesehen und im Achsialschnitt eine Schalldose nach der Erfindung,
während die
Abb. 3 bis 6 Einzelheiten veranschaulichen.
Der schwingbare Schallstiftträger d besitzt lie Form eines Gitterträgers und hat an seinem
äußeren Ende d1 ein kleines Querstück d2. In
dieses sind zwei Löcher eingebohrt, in die zwei kleine Schrauben/ eingreifen, welche durch
Ansätze g geschraubt sind, die an dem Gehäuse b sitzen. An seinem äußeren Ende besitzt
der gitterartige Schallstiftträger d einen Haken d3. Vm die Brücke d" in ihren Schwinglagern
zu halten und sie so einzurichten, daß ihr inneres Ende einen elastischen Druck von
entsprechender Größe auf den Mittelteil der gewölbten Membran α ausübt, ist in den Haken
d'd ein U-förmig gebogener Draht j gelegt,
dessen freie Enden mittelbar an einem Ansatz k befestigt sind, der an dem Gehäuse b
sitzt.
Die Brücke oder das Querstück d2 besteht zweckmäßig aus Duraluminium. Die in dem
Ouerstück d'2 angeordneten Löcher sind nicht in das Querstück selbst eingebohrt, sondern in
besondere, vorteilhaft aus Fiber hergestellte kleine Einsatzstücke, die in dem Ouerstück d2
versenkt liegen.
Der U-förmig gebogene Draht; besteht gemäß der Erfindung aus solchem Material, daß
er trotz seines auf die gewölbte Membran ausübenden Druckes Elastizität besitzt. Ferner
stehen die beiden freien Enden des Drahtes / mit dem Ansatz k unter Vermittlung eines
Querstückes j1 in Verbindung.
Der Draht/ besteht aus Klaviersaitendraht von i,s zehntel Millimeter Durchmesser oder
auch aus hartgezogenem Silberdraht mit zwei zehntel Millimeter Durchmesser. Das
880345
Querstück j1 besitzt zwei Löcher, in die die freien Drahtenden eingeführt sind. Rechtwinklig
zu diesen Löchern ist je ein Gewinde angebracht, das zur Aufnahme je einer Klemmschraube;2 dient. Das Ende dieser
Schrauben reicht bis über die Drahteinführungslöcher hinaus, so daß die in die Löcher
gesteckten Drahtenden mittels der Schrauben /2 breitgedrückt werden können.
ίο In das Querstück j1 ist das eine Ende eines
Gewindebolzens j3, der eine achsial laufende
Längsnut besitzt, derart eingesetzt, daß es entweder — entgegen dem dargestellten Ausfüh-
. rungsbeispiel — parallel zur Richtung der Drahteinführungslöcher liegt oder zweckmäßiger,
wie dies die Zeichnung veranschaulicht, senkrecht hierzu. In diesem Falle wird nach Einführung und Befestigung der Drahtenden
die Drähtschlinge so umgebogen, daß die Drahtteile / und der Bolzen /3 parallel zueinander
liegen, aber von dem Ouerstüok/2 nach entgegengesetzten Richtungen laufen. Die
Längsnut ist in dem Bolzen /3 derart angebracht,
daß sie möglichst nahe an der Ebene des Drahtes j liegt.
Der Ansatz k besitzt ein Querloch von solchen
Abmessungen, daß der Bolzen /3 frei in ihm gleiten kann. Er hat ferner ein Gewindeloch,
welches mit seiner Längsachse zusammenfällt. Nach Einführung des Bolzens /8 in das
Loch des Ansatzes k wird eine Schraube k1 in
das achsiale Gewindeloch des Ansatzes geschraubt, dessen Ende in die Nut des Bolzens
greift und diesen an der Drehung hindert, ohne seine freie Längsbeweglichkeit zu stören.
Schließlich wird auf das aus dem Ansatz k herausragende Bolzenende eine Mutter /* geschraubt,
die sich gegen den Ansatz k, zweckmäßig unter Zwischenlage einer Dämpfungsscheibe,
stützt. Auf diese Weise kann durch Drehen der Mutter/4 ein Anziehen des Bolzens
/3 und hiermit auch des eine Schlinge bildenden Drahtes erfolgen, wodurch sich der
Draht spannt.
Nach Einsetzen der Teile in der beschriebenen Weise und Anziehen der Mutter /* derart,
daß die Schlinge oder der Draht/ eine geeignete Spannung erhält, werden mit der Membran besonders günstige Ergebnisse erzielt,
und zwar namentlich aus dem Grunde, weil durch die geeignete Ausbildungsform des
Drahtes zum mindesten die Mehrzahl der Ursachen einer Entstehung von Sekundärschwingungen
ausgeschaltet sind.
Zweckmäßig können über den Draht/ Körper /° gezogen werden, welche aus schalldämpfendem
Stoff, beispielsweise aus Gummi, bestehen. Auf diese Weise werden die'vorher
erwähnten Störungsursachen noch vollkommener ausgeschaltet und hierdurch vor allem
die Gefahr beseitigt, daß1 sich die Schlinge selbst und die Brücke d unmittelbar berühren,
vielmehr wird die letztere sozusagen seitlich derart eingespannt, daß sie in dieser Richtung
nicht zu schwingen vermag, während ihre Schwingbewegung in ihrer Symmetrieebene in
keiner Weise behindert ist. Die über die Drahtschlinge gezogenen Körper /° wirken in
diesem Falle als Rollen, wobei sie sich unter der von den Seiten der Brücke auf sie ausgeübten
Reibung um ihre Achse drehen.
Claims (6)
1. Schalldose für Sprechmaschinen, bei der der um eine Achse schwingbare Schallstiftträger
mit seinem einen Ende durch eine Feder gegen eine gewölbte Membran gepreßt gehalten wird und dieser eine Vorspannung
erteilt, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einem in U-Form gebogenen Draht (/) aus solchem Material
besteht, daß er trotz seines auf die Membran ausübenden Druckes Eigenelastizität
besitzt.
2. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus Klaviersaitendraht
oder hartgezogenem Silberdraht besteht.
3. Schalldose nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden des
U-förmig gebogenen Drahtes (/) zweckmäßig durch Klemmung an einem Querstück (Z1) befestigt sind, welches am Gehäuse
(b) zwecks Regelung der Spannung verstellbar angeordnet ist.
4. Schalldose nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Querstück
(Z1) zwei Löcher zur Aufnahme der freien Drahtenden besitzt und quer dazu
Gewindelöcher zur Aufnahme von Klemmschrauben (/2)_ trägt.
5. Schalldose nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung
aus einem in das Querstück (j1)
eingesetzten, mit einer Mutter (/*) ausgerüsteten Schraubenbolzen (/3) besteht, der
eine Längsnut zur Aufnahme einer seine Drehung hindernden Feststellschraube (k1)
besitzt.
6. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (/) einen
oder mehrere zweckmäßig in Form von Gummirollen ausgebildete Dämpfungskörper (/°) trägt.
Hierzu \ Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH89211D DE386345C (de) | Schalldose fuer Sprechmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH89211D DE386345C (de) | Schalldose fuer Sprechmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE386345C true DE386345C (de) | 1923-12-07 |
Family
ID=7165527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH89211D Expired DE386345C (de) | Schalldose fuer Sprechmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE386345C (de) |
-
0
- DE DEH89211D patent/DE386345C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2655772C3 (de) | Spannband mit beweglichen Spannklötzen | |
| CH381869A (de) | Haltevorrichtung | |
| DE2229965A1 (de) | Verfahren zum Verbinden eines Kopfhörers bzw. Hörschutzes mit einem Schutzhelm und eine zugehörige Vorrichtung | |
| DE2941549A1 (de) | Musiktrommel | |
| DE386345C (de) | Schalldose fuer Sprechmaschinen | |
| DE826149C (de) | Knochenleitungskopfhoerer | |
| DE371911C (de) | Schalldose fuer Sprechmaschinen | |
| DE379052C (de) | Kugelgelenkverbindung fuer die Schallrohrleitung von Sprechmaschinen | |
| DE1137253B (de) | Vorrichtung zum Teilen von Weich- oder Hartkaese mittels Schneiddraehte | |
| DE939785C (de) | Befestigungsschelle | |
| DE168795C (de) | ||
| DE384044C (de) | Schallstifttraeger fuer Sprechmaschinen | |
| DE1962805A1 (de) | Messgeraetstativ | |
| DE513062C (de) | Elektrische Wiedergabedose fuer Schallplattenuebertragung | |
| DE954741C (de) | Schallplattentonabnehmer mit auf Torsion beanspruchtem Kristall | |
| DE947427C (de) | Hakengeschirr | |
| AT154439B (de) | Federnde Gabel für zweirädrige Fahrzeuge. | |
| DE914742C (de) | Empfindliches polarisiertes Relais | |
| DE441898C (de) | Elektromagnetische Hupe, bei welcher ausser der Schallplatte eine mit dieser fest verbundene Vibrationsscheibe durch einen Elektromagneten in Schwingungen versetzt wird | |
| DE637306C (de) | Zentriervorrichtung fuer die Schwingspule elektrodynamischer Lautsprecher | |
| AT236718B (de) | Einteilige Spannschelle | |
| DE409217C (de) | Befestigung einer Membran an der Schalldose | |
| DE1810133U (de) | Klemmbuchse. | |
| DE417743C (de) | Lagerung des Nadelhalters an der Schalldose von Sprechmaschinen | |
| AT44852B (de) | Dynamobürstenhalter. |