DE257232C - - Google Patents

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DE257232C
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pressure rail
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/02Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
    • B61L1/04Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Streckenstromschließer, bei dem ein den Kontakt herstellender Körper durch Niederdrücken einer Druckschiene bewegt wird. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Bewegung der eine geringe Masse besitzenden Druckschiene elastisch auf den Kontaktkörper übertragen wird, ' der infolge seiner bedeutenden Masse langsam ausschwingt und während dieser langen Schwingung die Druckschiene nicht eher ihre Ruhelage einnehmen läßt, bevor er nicht selbst seine Anfangsstellung erreicht hat.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. ι die Vorrichtung im Ruhezustand von der Seite gesehen,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 im Grundriß,
Fig. 3 die Vorrichtung von hinten gesehen, teilweise im Schnitt.
Fig. 4 veranschaulicht die von den Teilen der Vorrichtung eingenommene Stellung nach dem von den Rädern des Zuges hervorgerufenen Stoß.
Fig. 5 zeigt die Stellung der Teile in einem beliebigen Augenblick während der Schwingung.
Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine Vorrichtung, die ein Inbetriebsetzen der Druckschiene nur durch eine Masse von bestimmtem Gewicht ermöglicht.
Die mit dem eigentlichen Kontaktkörper h verbundene Druckschiene besteht aus einem Stahlband, das mit seinem aufwärts gebogenen Teil α längs der Schiene b angeordnet und derartig umgebogen ist, daß es zwei Arme c und c1 bildet, deren Enden bei d und d1 auf zwei Hülsen e und e1 aufgenietet sind. Die Hülsen sind durch einen Bügel f, der aus einem Stück mit ihnen besteht, miteinander verbunden und können sich um die beiden Zapfen g und g1 drehen, die an h befestigt sind. Der Kontaktkörper h hat in dem Aus- _ führangsbeispiel die Gestalt eines schweren viereckigen Blockes und besitzt zwei Schneiden i und i1, die mit der Mittellinie j der beiden Zapfen g und g1 zusammenfallen. Die beiden Schneiden ruhen in geeignet gestalteten Ausschnitten des Lagerbockes k.
Die Druckschiene α, c, c1, f ist mit dem Kontaktkörper h durch eine oder mehrere Federn I verbunden, die unter Spannung am Bügel f befestigt sind und diesen gegen die beiden mit dem Kontaktkörper k aus einem Stück bestehenden Anschläge m und m1 ziehen.
Die Druckschiene α, c, c1, f und der Kontaktkörper h sind als Ganzes derart angeordnet, daß der Gesamtschwerpunkt nahe unterhalb des Stützpunktes der Schneiden liegt, um die Zeit, die die Vorrichtung braucht, um wieder in ihre gewöhnliche Lage zurückzukommen, möglichst lang zu machen. Für gewöhnlich stützen sich die beiden Teile unter der Wirkung ihres Gewichtes auf den Anschlag n, der aus einem Stück mit dem Lagerbock k besteht. In dieser Ruhelage der Vorrichtung drückt der Kontaktkörper h die Federzunge 0 abwärts, die mit einer zweiten passend von ihr isolierten Zunge o1 (Fig. 1) einen Stromkreis schließen kann, und hält den Kontakt der beiden Zungen offen.
Wenn das vorderste Rad eines Zuges den gebogenen Teil α der Druckschiene berührt, stößt er die Druckschiene mehr oder weniger heftig
nach unten und läßt diese sich um die Zap- fen g und g1 drehen. Unter der Wirkung der Federn I beginnt dann auch der Block h mit auszuschwingen (Fig. 4).
Wenn die Wirkung des Stoßes zu Ende ist, führen die Federn I den Bügel f an die bei- ! den Anschläge m und m1 (Fig. 5) zurück, das Ganze bewegt sich langsam weiter und nimmt allmählich die in Fig. 1 veranschaulichte
ίο Grundstellung an.
Während der ganzen Zeit der Bewegung des Kontaktkörpers h, die beliebig lang gemacht werden kann, berühren sich die beiden Federn 0 und o1 und schließen einen elektrisehen Stromkreis genügend lange, um die Vorrichtungen, die durch den Strom ausgelöst werden sollen, wirksam werden zu lassen.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung zeigt folgende wesentlichen Vorteile:
i. die Druckschiene a, c, c1, f, die vom Laufkranz des Wagenrades niedergedrückt wird, kann durch den Stoß der Räder nicht zerstört werden, da sie nur mit Teilen geringer Masse starr verbunden ist, deren Trägheitsmoment mit Beziehung auf die Drehachse j sehr gering ist;
2. die langsame Bewegung des Kontaktkörpers h verursacht einen langen Schluß der elektrischen Kontakte, der sich mit der Heftigkeit des Stoßes, also mit der Geschwindigkeit des den Stoß hervorrufenden Zuges vergrößert ;
3. während der Bewegung des Kontaktkörpers h wird die durch die federnde Verbindung des Bügels f gegen die Anschläge m und m1 gehaltene Schiene α der Berührung durch die anderen Räder des Zuges entzogen, vorausgesetzt, daß die Dauer des Durchganges des Zuges geringer als die Schwingungsdauer der Vorrichtung ist.
In vielen Fällen ist es nötig, daß die Druckschiene beim Überschreiten der Schienen durch einen Fußgänger oder bei deren Überfahren durch einen leichten Wagen nicht zur Wirksamkeit kommt. Eine Vorrichtung, die diesen Zweck erreichen soll, ist in den Fig. 6 und 7 veranschaulicht. Längs der Schiene b ist eine starke Feder f angeordnet, die mit ihrem einen Ende an einem Bock q befestigt ist, und deren anderes Ende auf einem zweiten Bock r gleiten kann. Die Feder ist aufwärts gebogen und überragt für gewöhnlich die oberste Kante der Schiene b. Unter dem gebogenen Teil der Feder f befindet sich in geringem Abstand der gebogene Teil α der Druckschiene. Die Feder fi ist derart angeordnet, daß sie sich nur unter der Einwirkung eines bestimmten Gewichts so weit durchbiegen kann, daß sie den Teil α erreicht und ihn bewegt.
Es ist selbstverständlich, daß durch die Vorrichtung eine beliebige Zahl von Kontakten geöffnet oder geschlossen werden kann; auch kann die Druckschiene durch den Radreifen, durch den Spurkranz des Rades oder sogar durch die durch das Gewicht des Zuges verursachte Durchbiegung der Schiene niedergedrückt und damit die Vorrichtung wirksam gemacht werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Streckenstromschließer, bei dem ein den Kontakt herstellender Körper durch Niederdrücken einer Druckschiene bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der eine geringe Masse besitzenden Druckschiene (a, e, f) elastisch auf den Kontaktkörper (h) übertragen wird, der infolge seiner bedeutenden Masse langsam ausschwingt und während dieser langen Schwingung die Druckschiene nicht eher ihre Ruhelage einnehmen läßt, bevor er nicht selbst seine Anfangsstellung erreicht hat.
2. Streckenstromschließer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschiene (a, c, f) durch Federn (I) mit dem Kontaktkörper (h) verbunden ist, mit dem sie sich um eine zu den Schienen parallele Achse (g, g1) dreht.
3. Streckenstromschließer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schutzvorrichtung (Feder o. dgl. p) für die Druckschiene (a, c, f) vorgesehen ist, die diese nur unter dem Einfluß eines bestimmten Gewichtes zur Wirkung kommen läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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