DE256C - Rotirende Maschine - Google Patents

Rotirende Maschine

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DE256C
DE256C DE000000000256DA DE256DA DE256C DE 256 C DE256 C DE 256C DE 000000000256D A DE000000000256D A DE 000000000256DA DE 256D A DE256D A DE 256DA DE 256 C DE256 C DE 256C
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  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

1877.
Klasse 14.
C. BLANK in CÖLN. Rotirende Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. August 1877 ab.
Fig. ι stellt einen Grundrifs, Fig. 2 einen Durchschnitt nach A B und in Fig.- 3 einen Querschnitt nach CD des nachstehend beschrie-. benen Motors dar. : .;.
■■. Die in Fig. i)mit α α bezeichneten Ventilgehäuse nehmen den vom Dampfkessel kommenden frischen Dampf auf. Derselbe gelangt durch die in Fig. 2 mit b b bezeichneten Röhrenventile ■ in der Richtung der Pfeile, in die mit c c bezeichneten Hohlschieber und drückt dieselben gegen den in der Linie dd stehenden Kolbenkörper F an; gleiten nun an den die Form eines Evolventen-Zahnes bildenden Erhöhungen, des sich . in der Richtung des Pfeiles drehenden Kolbenkörpers dampfdicht herunter, bis der Kolbenkörper in der punktirten Stellung der Linie e e angelangt ist: In dieser Stellung des Kolbenkörpers mit einer Füllung 0,2 wird nun die Expansion des Dampfes beginnen können, indem die Ventile b b, welche, (wie aus Fig. 1 ersichtlich,, durch Hebelwerk mit der Muffe E in Fig. 1 und 3,! die
' auf der Maschinenwelle sitzt, in Verbindung stehen, welcher durch den Regulator vermittelst des mit demselben in Verbindung stehenden Hebelwerks,:.·'wie aus Fig. 3 ersichtlich, ein- und ausgeschoben wird und durch die auf der Muffe befindlichen Knaggen kürzere oder längere Zeit, bis der Kolbenkörper in die Stellung der Linie// angelangt ist, gleich einer Füllung von 0,6 je nach Kraftbedarf der Maschine durch den Regulator geöffnet gehalten werden.
Die Schieber c c gleiten über den Kolbenkörper, bis derselbe in die Linie // angelangt ist und werden nun durch die Erhöhungen desselben zurückgeschoben, bis derselbe wieder in die Linie dd gelangt ist, wo dann die Ventile durch die Muffe Έ wieder geöffnet werden und das Spiel von* neuem beginnt. Die Führungsstangen gg der Schieber cc Im. Fig. 2 bewegen sich nach aufsen hin in einer Röhre, welche sich durch die mit denselben In Verbindung stehenden Kupferröhrchen mit Dampf füllt, sobald sich die Ventile Öffnen und so auf die Stangen und Schieber einen Druck ausüben, wodurch dieselben an den bearbeitenden Flächen des Kolbenkörpers heruntergleiten müssen. Der verbrauchte Dampf entweicht durch die hinter den Schiebern befindlichen Oeffnungen h h .ins Freie oder zu einer nach ähnlichen Principien wie die Maschine construirteii Luftpumpe bezw. Condensator.
v Die Dichtung des Kolbenkörpersykn "der Peripherie des Gehäuses G wird durchbin jEjg. 2) mit i i bezeichnete Federn, welche dufeh Spiralfedern an das Gehäuse gedrückt werden ,^^ewirkt. Der Kolbenkörper selbst bewegt M"ch, (Vieaus Fig. 3 ersichtlich,) zwischen zwei mit k k bezeichneten Scheiben, die durch Spiralfedern anuf^. die Seitenflächen des Kolbenkörpers angedrückt y werden. (Die Scheiben k k sind aus Rothgufs _, gefertigt. Da nun die Ausdehnung des Rothgusses bei gleicher Temperatur eine etwas gröfsere ist, wie bei Gufseisen, so werden die passend abgedrehten Scheiben sich vollkommen dicht beim Gange der Maschine an die Peripherie des Gehäuses anpressen, y Um nun dem zwischen : den Scheiben auf den Kolbenkörper wirkenden Dampfdruck das Gleichgewicht zu halten, dafs die Scheiben von den Seitenflächen des Kolbenkörpers nicht abgedrückt werden, ist zwischen den Scheiben k k und den Deckeln / / des Gehäuses ein Zwischenraum gelassen ,f=-welcher sich durch die in Fig. 1 mit μ m bezeichneten Röhren mit Dampf füllt und so dem Dampfdruck zwischen den Scheiben das Gleichgewicht hält, bezw. da die Druckfläche in dem Zwischenraum gröfser ist, werden die Scheiben noch mit einem Ueberdruck angeprefst. )
v^Die Schieber c c werden seitlich zwischen den Scheiben durch eingelegte Federn, welche von innen durch den Dampf an die Scheiben gedrückt werden, gedichtet, um so ein seitliches Entweichen des Dampfes zwischen Scheibe und Schieber zu verhüten und so den ganzen nutzbaren Dampfdruck in einem geschlossenen Räume auf das vollkommenste zu einer rotirenden Bewegung wirken zu lassen, ν Die Maschine ist als Doppelmaschine construirt, um auf einem kleinen Räume eine gröfstmöglichste Kraftwirkung hervorzubringen, auch läfst sich dieselbe durch Anbringung einer einfachen Umsteuerung als Förderund als Dampfschiffmaschine herstellen, ebenso, wird sich der Motor durch sein ökonomisches Arbeiten und billige Herstellung als Wassermotor in Städten mit Wasserleitung vielen Eingang bezw. Anwendung finden. Durch die Anwendung der Dichtungsscheiben k k, welche dem Kolbenkörper auch eine seitliche Beweglichkeit gestatten, Wird ein bemerkbares Einlaufen des Schwungradlagers ohne Einflufs auf die Dichtigkeit des Kolbenkörpers sein. ) .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE000000000256DA 1878-08-11 1878-08-11 Rotirende Maschine Expired - Lifetime DE256C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20180244214A1 (en) * 2015-09-04 2018-08-30 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg Device comprising a floor cover for a loading space
  • 1878

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20180244214A1 (en) * 2015-09-04 2018-08-30 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg Device comprising a floor cover for a loading space

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