DE451079C - Spaltdichtung fuer Kreiselmaschinen, insbesondere fuer Gasturbinen mit Hilfsfluessigkeit - Google Patents

Spaltdichtung fuer Kreiselmaschinen, insbesondere fuer Gasturbinen mit Hilfsfluessigkeit

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DE451079C
DE451079C DEST41727D DEST041727D DE451079C DE 451079 C DE451079 C DE 451079C DE ST41727 D DEST41727 D DE ST41727D DE ST041727 D DEST041727 D DE ST041727D DE 451079 C DE451079 C DE 451079C
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DE
Germany
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gap
gas turbines
centrifugal machines
gap seal
auxiliary fluid
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DEST41727D
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GEORG STAUBER DR ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type
    • F01D11/025Seal clearance control; Floating assembly; Adaptation means to differential thermal dilatations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description

2 5 PSB. 192
AUSGEGEBEN AM
17. JANUAR 1928
Bei Kreiselmaschinen,. insbesondere bei Gasturbinen mit Hilfsflüssigkeit als Treibmittel, ergeben sicli zwischen den umlaufenden Rädern und dem Gehäuse erhebliche Spaltverluste an Hilfsflüssigkeit. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Verluste zu verkleinern. Sie besteht darin, daß der Spalt sich in der Austrittsrichtung verengt und durch einen frei beweglichen Ring abgedichtet wird, der unter dem Einfluß von periodisch veränderlichen Wanddrücken im Durchflußraum der austretenden Arbeitsflüssigkeit und von entgegenwirkenden Schließkräften beliebiger Herkunft sich selbsttätig auf kleinste Spaltöffnung einstellt.
In der Abbildung ist die neue Erfindung beispielsweise für eine Gasturbine mit Hilfsflüssigkeit dargestellt.
Die Turbine besitzt ein wasserfreies Gehäuse und erzielt dies durch eine elastische Abdichtung an dem Spalt 3. Es wäre naheliegend, an diesen Stellen in bekannter Weise mit elastisch angepreßten Schleifringen von großer Auflagefläche abzudichten, um den Wasseraustritt unmöglich zu machen, doch würden derartige Ringe ohne sorgfältige Ölschmierung leicht fressen. Erfindungsgemäß erhalten die Dichtungsringe diejenige besondere Form, welche aus der Abbildung hervorgeht. Der Dichtungsring 4 dichtet beispielsweise den Spalt 3 zwischen Laufrad 1 und Gehäuse 2. Er bildet gegenüber dem Laufrad einerseits und. der festen Gehäusewand 2 anderseits zwei Ringräumc, einen Belastungsraum 5 und den nach außen vereng' ten Durchflußraum 6. Beide stehen miteinander und mit dem abzudichtenden Spalt 3 in Verbindung. Im Belastungsraum 5 herrscht bei Beharrungszustand ein unveränderlicher Druck, abhängig von den unter sich verschiedenen Spaltdrücken am Umfang des Spalts 3; der Belastungsraum 5 ist gegenüber der Gehäusewand 2 elastisch abgedichtet, etwa durch einen Ring 7, um den sich nach Art der bekannten Fernis-Ventildichtung eine Doppelmanschette 8 aus Gummi oder Leder legt. Im Durchflußraum 6 würde ungefähr der gleiche Druck wie im Belastungsraum 5 herrschen, wenn der Dichtungsring 4 so fest an das Rad 1 anschließen würde, daß kein Wasser zwischen ihnen durchfließen könnte. Dieser Zustand wird erfindungsgemäß nicht · angestrebt, denn er würde zur Abnutzung des Ringes 4 und zum Anfressen des Radbundes führen. Vielmehr ist für die Formgebung des Dichtungsringes 4 die Absicht maßgebend, eine bestimmte Wassermenge zwischen Laufrad und Dichtungsring austreten zu lassen und verloren zu geben, aber nur so viel, wie zur Erzielung der sogenannten reinen Flüssigkeitsschmierung zwischen Rad und Ring und zur Vermeidung der gegenseitigen Abnutzung nötig ist. Mit diesem bewußt zugelassenen Wasserverlust ist notwendigerweise ein Energieverlust verknüpft, jedoch bleibt er wesentlieh unter demjenigen, welcher sich beim Umlauf des Radpaares im wassergefüllten Gehäuse ergeben würde. Um nun den Zustand
des kleinstmöglichen Durchflusses zu erzielen, wird der Dichtungsring 4 so gestaltet, daß er im Betrieb weder dauernd geöffnet noch dauernd geschlossen sein kann. Die Belastungsflächen auf beiden Seiten des Ringes 4 sind derartig bemessen, daß, wenn der Dichtungsring 4 dicht am Rad 1 anliegt, er sich unter dem Einfluß des Wanddruckunterschiedes und der Förderwirkung des Radbundes zwischen Laufrad und Dichtungsring· zu öffnen sucht. Im Augenblick des wirklichen Durchflusses sinken aber nach bekannten Gesetzen die Wandpressungen im Durchflußraum 6. während sie im Belastungsraum 5 praktisch unverändert bleiben; der Ring 4 wird also sofort wieder gegen das Laufrad angepreßt, von dem er sich soeben abheben wollte. Auf diese Weise stellt sich eine kleine Spaltöffnung ein, die wenig Leckwasser abziehen
ao läßt und doch genug, um einen hinreichenden Schmierfilm zwischen Laufrad und Dichtungsring zu belassen, der ein gegenseitiges Abnutzen der beiden verhindert.
Die ruhende Abdichtung zwischen dem Ring 4 und der festen Wand 2 kann auch durch Vollgummi, durch elastische oder unelastische Metallringe erfolgen; auch kann die Schließbelastung des Ringes 4 ganz oder teilweise durch Federn erzeugt werden oder auch der Ring 4 die Form eines dicht an das Gehäuse angeschlossenen Blechstreifens erhalten; Erfindungsmerkmal bliebe in allen diesen Fällen das selbsttätige Einstellen des Dichtungsringes auf kleinste Spaltöffnung. Selbstverständlich ist diese Spaltdichtung auch bei allen mit Flüssigkeiten arbeitenden Laufrädern von Pumpen, Turbinen und Umformern anwendbar und neu.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Spaltdichtung für Kreiselmaschinen, insbesondere für Gasturbinen mit Hilfsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen Laufrad und Gehäuse sich in der Austrittsrichtung verengt und durch einen frei beweglichen Ring (4) abgedichtet wird, der unter dem Einfluß von periodisch veränderlichen Wanddrücken im Durchflußraum (6) der austretenden Arbeitsflüssigkeit und von entgegenwirkenden Schließkräften beliebiger Herkunft sich selbsttätig auf kleinste Spaltöffnung einstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEST41727D 1926-10-14 1926-10-14 Spaltdichtung fuer Kreiselmaschinen, insbesondere fuer Gasturbinen mit Hilfsfluessigkeit Expired DE451079C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087416B (de) * 1955-01-24 1960-08-18 Licentia Gmbh Beruehrungsfreie Spaltdichtung
DE974262C (de) * 1952-06-03 1960-11-10 Bristol Siddeley Engines Ltd Spaltdichtung mit selbsttaetiger Einstellung der Spaltbreite
DE1095603B (de) * 1955-02-17 1960-12-22 Klein Schanzlin & Becker Ag Spaltdichtung fuer Gehaeusedurchfuehrungen umlaufender Wellen mit selbsttaetiger Einstellung der Breite des Dichtspaltes

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DE1087416B (de) * 1955-01-24 1960-08-18 Licentia Gmbh Beruehrungsfreie Spaltdichtung
DE1095603B (de) * 1955-02-17 1960-12-22 Klein Schanzlin & Becker Ag Spaltdichtung fuer Gehaeusedurchfuehrungen umlaufender Wellen mit selbsttaetiger Einstellung der Breite des Dichtspaltes

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