DE47565C - Rotirende Dampfmaschine - Google Patents

Rotirende Dampfmaschine

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DE47565C
DE47565C DENDAT47565D DE47565DA DE47565C DE 47565 C DE47565 C DE 47565C DE NDAT47565 D DENDAT47565 D DE NDAT47565D DE 47565D A DE47565D A DE 47565DA DE 47565 C DE47565 C DE 47565C
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Germany
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steam engine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47565D
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English (en)
Original Assignee
K. A. BELL in Hernais bei Wien
Publication of DE47565C publication Critical patent/DE47565C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/34Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/356Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the outer member
    • F01C1/3566Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the outer member the inner and outer member being in contact along more than one line or surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Maschine besteht aus einem Cylinder a mit ebenen Abschlufswänden (Cylinderdeckeln). In der geometrischen Achse des kreisrunden Cylinders befindet sich die anzutreibende Welle b, welche, mit Stopfbüchsen abgedichtet, beiderseitig oder einseitig aus den Abschlufswänden heraustritt.
Der Kolben c ist nach Art der Kolbenringe bei gewöhnlichen Dampfmaschinen in dem elliptischen Profil, wie es die Zeichnung zeigt, hergestellt und ist seine Wandstärke verschieden grofs, am schwächsten an den Scheiteln der grofsen Ellipsenachse, was bei der. Form des Kolbens zur Folge hat, dafs der Kolben nach der genannten Achse, wenn der Dampfdruck auf ihn wirkt, sich zu verlängern strebt, wodurch ein gutes Anliegen bezw. Abdichten an der -Cylinderwand erzielt wird. Die Welle b hat flügelartige Ansätze d, welche in entsprechende Falze des Kolbens eingreifen, so dafs die Welle, wenn sich der Kolben um den Ellipsenmittelpunkt seines Umfanges in Drehung versetzt, mitgenommen wird.
Die mondförmigen Räume zwischen Kolbenumfang und Cylinderwand sind durch Schieber Zf1 in zwei Räume getheilt, von. denen die beiden e ex durch den Dampfeintritt k mit der Dampfzuströmung, die anderen Räume durch i mit dem Freien oder dem Condensator communiciren.
Die Maschine ist, wie man aus der Zeichnung ersieht, eine Doppelmaschine, und sind die Vorgänge oberhalb der horizontalen Mittellinie dieselben wie unterhalb derselben, indem die mit gleichen Buchstaben bezeichneten Maschinentheile oben wie unten die gleiche Function haben.
Sind also die Räume e ex mit dem Kessel in Verbindung gesetzt, so erfolgt die Drehung des Kolbens nach der durch Pfeile angedeuteten Richtung.
Die Abdichtung der Schieber ffY auf dem Kolben geschieht durch die Walzen g gx, welche in entsprechende halbrunde Aussparungen der Schieber passen und überdies noch in verticalen Schlitzen der Abschlufswände (mit entsprechender Dichtung) geführt werden können. Die Abdichtung des Kolbens und der Schieber an den Stirnflächen wird durch genaue Anlage an die Cylinderdeckel erzielt, welch letztere nachstellbar einzurichten sind.
Die Schieber ffx werden durch den Druck des Dampfes in ihrem Gehäuse constant auf den Kolben niedergedrückt. Der Gegendruck in e wirkt nur auf die halbe Projection des Schiebers, weshalb immer Druck nach dem Kolben zu vorhanden sein wird und ein guter Schlufs erzielt werden wird.
. Man sieht, dafs bei der Bewegung des Kolbens die Schieber demselben folgen und entsprechend dem Wachsthum oder der Abnahme des Radius vector der Ellipse eine auf- und abwärtsgehende Bewegung annehmen werden.
Beim äufsersten Ausschlag derselben, wenn nämlich die grofse Achse der Ellipse vertical·' steht, würde nun ein freies Durchströmen des Dampfes von k zu I1 und von Ar1 zu i stattfinden. Um dieses zu verhindern, ist mit dem Schieber der Steuerkolben m in Verbindung, welcher in der höchsten Schieberstellung, wo eben obenerwähnter Uebelstand eintreten würde,
die Dampfeinströmung ganz abschliefst, und zwar so lange, als der Scheitel der Kolbenellipse die Ein- und Ausströmung passirt. Die Maschine hat hier einen todten Punkt, welcher durch ein Schwungrad oder eine zweite gekuppelte, senkrecht zur ersten wirkende Maschine überwunden werden mufs.
Nach Passirung des todten Punktes schliefsen die Schieber wieder neue Dampfräume e ey ab, und das Spiel beginnt wieder von neuem.
Es versteht sich, dafs die Räume h über und unter dem Steuerkolben m stets mit frischem Dampf gefüllt sein und mit einander communiciren müssen.
Man kann auch eine Expansion des Dampfes erzielen, sowie auch die Maschine zur Umsteuerung von Rechts- auf Linksgang einrichten.
Ersteres ist nicht schwer zu erreichen, das letztere ergiebt sich aber dadurch ganz einfach, dafs man beiderseits der Schieber f fx sowohl die Einströmung als Ausströmung anbringt und einen Verschluss der betreffenden Kanäle in der Weise einrichtet, dafs man beliebig Dampfeintritt und -Austritt mit einander verwechseln kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rotirende Dampfmaschine mit ovalem, selbstspannendem Kolben c in einem kapselartigen Cylinder, dessen geometrische Achse Wellenmittel der Maschine ist, mit selbsttätig durch Dampfdruck schliefsenden Absperrschiebern ffx und selbstthätiger Abschliefsung der Einströmkanäle k Jc1 beim todten Punkt der Maschine.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47565D Rotirende Dampfmaschine Expired - Lifetime DE47565C (de)

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