DE64080C - Verbunddampfmaschine mit drei nebeneinanderliegenden, excentrischen, kreisenden Kolben - Google Patents

Verbunddampfmaschine mit drei nebeneinanderliegenden, excentrischen, kreisenden Kolben

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DE64080C
DE64080C DENDAT64080D DE64080DA DE64080C DE 64080 C DE64080 C DE 64080C DE NDAT64080 D DENDAT64080 D DE NDAT64080D DE 64080D A DE64080D A DE 64080DA DE 64080 C DE64080 C DE 64080C
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pistons
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DENDAT64080D
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S. KLEMM in Szegedin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/40Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
    • F01C1/46Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Dampfmaschine, deren Schwungrad bezw. Antriebswelle, den Dampfcylinder axial durchbrechend, durch einen auf ihr excentrisch aufgekeilten, im Dampfcylinder um diese Welle rotirenden Kolben direct in Rotation versetzt . wird.
In der Zeichnung ist diese Dampfmaschine als Hoch- und Niederdruckmaschine dargestellt, und zeigt Fig. 1 dieselbe in senkrechtem Längsschnitt, Fig. 2 in senkrechtem Querschnitt nach x-y der Fig. 1 und Fig. 3 in Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt den Grundrifs dieser Maschine und Fig. 5 ebenfalls einen Grundrifs, aber bei abgenommenem Ventilkasten. Fig. 6 ist ein Detail und Fig. 7 und 8 zeigen verschiedene Stellungen des Kolbens während eines Umlaufes. Die Dampfmaschine besteht aus einem horizontalen, mit Doppelmantel α umgebenen Cylinder A, in dessen beiden Deckeln b die Antriebswelle i in Stopfbüchsen c gelagert ist. Durch zwei zu den Deckeln b parallele, in konische Ringflächen d eingeschliffene Platten e ist der Cylinder A in zwei gleich grofse seitliche Kammern f und eine breitere mittlere Kammer g getheilt. In jeder dieser Kammern befindet sich ein cylindrischer Kolben h, der excentrisch auf der Welle i aufgekeilt ist (Fig. 2).
Jeder dieser Kolben h ist so bemessen, dafs der von der Welle i am weitesten abstehende Punkt seines Umfanges bei der Rotation mit der glattgeschliffenen inneren Mantelfläche des Cylinders Ά gar nicht in Berührung kommt, sondern es ist zwischen dem Kolben h und der Cylinderwand ein kleiner Zwischenraum. Letzterer wird durch einen lose um den Kolben h angeordneten dünnen Cylinder j ausgefüllt, der durch einen im Innern des Kolbens angeordneten und durch eine Feder k gespannten Bolzen / gegen die innere Fläche des Cylinders A geprefst wird.
Der Cylinder j hat den Zweck, den dichten Ab.schlufs zwischen Kolben h und Cylinder A zu vermitteln, sowie auch die Abnutzung des Kolbens an einer Stelle zu verhindern, da der Cylinder bei der Rotation des Kolbens h durch die Reibung an der Wand des Cylinders A in eine zu der Bewegung des Kolbens entgegengesetzte, rollende Bewegung versetzt wird. Der obere Theil jeder der Kammern f und g ist durch eine dicht schliefsende, um einen Bolzen m bewegliche Klappe η gebildet (Fig. 6), welche mit ihrer abgeschliffenen inneren Fläche die Cylinderfläche ergänzt.
Ueber jeder Klappe η befindet sich ein rechteckiger Raum ο, Fig. 5, der in eine Flantschpiatte ρ mündet. Die Räume 0 bilden die Dampfeinströmungen und sind durch einen gemeinschaftlichen, aber die einzelnen Räume ο von einander gut trennenden Deckel q, Fig. 1, 2 und 4, oben abgeschlossen. Letzterer enthält vorn über jedem Raum 0 ein Einströmventil r, das im geeigneten Moment von der Klappe η aus bethätigt wird. Die über den seitlichen Kammern f liegenden Ventile r sind durch den Stutzen s ihres Gehäuses mit der Dampfleitung verbunden, während das mittlere, über der Kammer g liegende Ventil r durch das Kniestück t und den am Cylinder A sitzenden Stutzen «, Fig. 5, mit dem Hohl-

Claims (3)

raum ν (zwischen dem Doppelmantel α und dem Cylinder A) communicirt. Die beiden seitlichen Kammern f bilden nämlich die Hochdruckcylinder, welche den verbrauchten Dampf durch die Oeffnungen w in den Hohlraum ν auspuffen, von wo er dann erst durch den oben erwähnten Stutzen u und das mittlere Ventil r in die den Niederdruckcylinder bildende mittlere Kammer g eintritt. Aus letzterer pufft dann der Dampf vollkommen ausgenutzt durch das Rohr ^ aus. Die Kolben h sind unter einander um 60 ° versetzt, so dafs sie nie zu gleicher Zeit in Wirksamkeit treten können, sondern in stetiger Aufeinanderfolge. Die Function der einzelnen Kolben ist die gleiche und ist es daher nur nothwendig die Function eines Kolbens zu erklären, um die Wirkungsweise der ganzen Maschine klarzulegen. Jeder Kolben dreht sich um die Welle i von rechts nach links und beginnt seine Wirksamkeit gleich, nachdem er mit dem von seiner Drehachse i am entferntesten liegenden Punkt das freie Ende der Klappe η eben passirt hat (Fig. 7). Diese senkt sich alsdann, um den !Bolzen in drehend, infolge ihres eigenen Gewichtes mit ihrer vorderen Kante al auf den Cylinderring. In diesem Augenblick beginnt der Dampf einzuströmen und dreht den Kolben h so weit, bis er mit seinem von der Achse i am entferntesten liegenden Punkte die Auspufföffnung w (bezw. ^) passirt (Fig. 8). Von der Auspufföffnung bis zur Spitze der jetzt gehobenen Klappe η läuft der Kolben todt. Ueber diese Strecke aber helfen die anderen Kolben hinweg. Während sich der Kolben von der Auspufföffnung nach der Drehachse der Klappe hinbewegt, hebt er.dieselbe hoch, wodurch der Dampfzutrift gesperrt wird. Das Oeffnen der Ventile r erfolgt durch den an der' Unterseite des Deckels q im Raum 0 angeordneten zweiarmigen Hebel bl, dessen längerer Hebelarm durch einen Anschlag cl der Klappe η bei deren Sinken nach abwärts gedrückt wird, so dafs dann der kürzere Hebel-■arm mit seiner Nase d1 das Ventil r hebt und Dampf eintreten läfst. Die Kolben und die Cylinderringe sind an den ebenen Seitenflächen gut geschliffen, so dafs sie dicht an die Zwischenboden e anschliefsen. Die beiden seitlichen Kolben h sind an den Aufsenseiten mit einem excentrischen, zur Welle i aber centrischen Flantsch e1 versehen, welcher, durch die in den Cylinderdeckeln b angeordneten Spiralfedern f1 angedrückt , den aufsenseitlichen Abschlufs der Cylinderkammern f bildet. Pate ν τ-Ansprüche:
1. Eine Verbunddampfmaschine mit drei neben einander liegenden, excentrischen, kreisenden Kolben, bei welcher der in den beiden seitlichen Hochdruckcylindern wirksam gewesene Dampf in einen die sämmtlichen drei Cylinder umgebenden Raum auspufft und dann in den mittleren Niederdruckcylinder zur vollkommenen Ausnutzung gelangt.
2. Eine Dampfmaschine der unter 1. bezeichneten Art, sofern bei ihr die rotirenden Kolben h von losen Dichtungsringen j umgeben sind, welche durch einen im Kolben gelagerten federnden Bolzen /gegen die Cylinderwandung geprefst werden und sich in entgegengesetzter Richtung wie die Kolben drehen.
3. Eine Dampfmaschine der unter 1. bezeichneten Art, sofern bei ihr die Dampfeinlafsventile r unter Vermittelung zweiarmiger Hebel bl von den auf den Dichtungsringen j schleifenden, den Abschlufs gegen die Auspufföffnungen bewirkenden drehbaren Klappen η geöffnet und geschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64080D Verbunddampfmaschine mit drei nebeneinanderliegenden, excentrischen, kreisenden Kolben Expired - Lifetime DE64080C (de)

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