DE256299C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/38—Devices for aligning or clamping lines of matrices and space bands
Landscapes
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Gießeinrichtung für Setzmaschinen, besonders
Maschinen für Matrizen mit V-förmiger Ablegeverzahnung.
Bei derartigen Maschinen ist es üblich, das maschinelle Ausschließen der gesetzten Zeile
vor dem Abgießen in zwei Zeiten zu vollziehen. Nach der ersten Teilausschließbewegung, nach
welcher die sich bei der Ausschließung seitlieh verschiebenden Matrizen noch nicht ihre
endgültige Stellung eingenommen haben, wird die Matrizenzeile in senkrechte/ Richtung gegen
ein wagerechtes Richtlineal .gepreßt, um sie genau auf Linie auszurichten. Alsdann wird
ohne Nachlassen des für die Ausrichtung erforderlichen erheblichen Druckes die zweite
endgültige Ausschließung vorgenommen. Hierbei ergibt sich infolge dieses Druckes eine
starke Reibung, die eine seitliche Wanderung der Matrizen erschwert, so daß die Zeile nicht
genügend fest ausgeschlossen wird; die dadurch
auftretenden Zwischenräume zwischen den einzelnen Matrizen rufen das sogenannte Spießen hervor, durch welches die feinen Buchstabenbilder
beschädigt werden, so daß eine häufige Erneuerung des Matrizenmaterials erforderlich
ist.
Nach der Erfindung soll dieser Übelstand dadurch vermieden werden, daß vor. Beendigung
der zweiten Ausschließperiode der die Zeile gegen das Richtlineal pressende Druck
gemindert und dadurch die Wanderung der Matrizen beim Ausschließen erleichtert wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform als Beispiel
schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in der Stellung nach dem ersten Ausschließen und vor dem
Ausrichten auf Linie,
Fig. 2 in der Stellung während des Ausrichtens auf Linie.
Die Gießform ist mit a, der Gießschlitten mit b, die Matrizenzeile mit c, die auf der
Welle d sitzende Antriebsscheibe des Gießschlittens mit e, die zugehörige Kurvenrolle
mit f und das die Bewegung übertragende Gestänge mit g, h, i bezeichnet. Die Spatienkeile
sind mit k, das dieselben hochtreibende Ausschlußquerstück mit / benannt.
Während des ersten Ausschließens ruht die Kurvenrolle f in der mit m bezeichneten Vertiefung
der Kurvenscheibe e, so daß der Gießschlitten in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise
vollständig gesenkt ist und auf der Oberfläche des mit dem Maschinengestell verbundenen
Teiles u (Schraubstock) aufruht. Bei dieser Stellung ist zwischen der an der Gießform a
vorgesehenen wägerechten Richtfläche η und der Oberfläche 0 der unteren Matrizenohren
ein Spielraum p vorhanden.
Nachdem die erste Ausschließung beendet ist, hat sich die Kurvenscheibe e so weit gedreht,
daß die Kurvenrolle f auf den erhöhten, zur Achse d konzentrischen Teil q der
Kurve e gelangt und der Gießschlitten aus der Stellung nach Fig. 1 in die Stellung nach
Fig. 2 angehoben wird, wobei die Flächen η und 0 zur gegenseitigen Anlage kommen und
die die Zeile bildenden Matrizen in senkrechter Richtung ausgerichtet werden.
Während nun früher der Kurventeil q auf ein großes Stück des Kurvenumfanges kon-
zentrisch zur Achse d glatt durchlief, schließt sich nach der Erfindung an das kurze Kurvenstück
q unmittelbar eine Vertiefung r, welche so bemessen ist, daß der die Flächen η und p
gegeneinander pressende Richtdruck während der zweiten nunmehr erfolgenden Ausschließung
gemildert oder aufgehoben wird, diese sich also mit wenig oder keiner Reibung vollzieht.
Die Tiefe der Aussparung r kann je nach Wunsch und Bedarf bemessen werden. Zweckmäßig
ist sie nur so groß, daß die Berührung der Flächen η und ο nicht aufgehoben, sondern
nur der Berührungsdruck gemindert wird.
An die Vertiefung r schließt sich der erhöhte Kurventeil s an, der auf demselben
Kreise liegt wie der Kurventeil q, der während der Abgießperiode die Matrizenzeile wieder
an das Richtlineal anpreßt.
Claims (1)
- Pat ent-Anspruch:Ausschließvorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß vor Beendigung des zweiten Ausschlußhubes der die gesetzte Zeile beim Ausrichten gegen eine Richtfläche pressende Druck durch entsprechende Ausbildung der das Anpressen bewirkenden Maschinenteile, z. B. durch eine Aussparung des zugeordneten Teiles der Steuerkurve aufgehoben bzw. gemindert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256299C true DE256299C (de) |
Family
ID=514318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256299D Active DE256299C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256299C (de) |
-
0
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