DE256299C - - Google Patents

Info

Publication number
DE256299C
DE256299C DENDAT256299D DE256299DA DE256299C DE 256299 C DE256299 C DE 256299C DE NDAT256299 D DENDAT256299 D DE NDAT256299D DE 256299D A DE256299D A DE 256299DA DE 256299 C DE256299 C DE 256299C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
exclusion
curve
recess
casting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT256299D
Other languages
English (en)
Publication of DE256299C publication Critical patent/DE256299C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/38Devices for aligning or clamping lines of matrices and space bands

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Gießeinrichtung für Setzmaschinen, besonders Maschinen für Matrizen mit V-förmiger Ablegeverzahnung.
Bei derartigen Maschinen ist es üblich, das maschinelle Ausschließen der gesetzten Zeile vor dem Abgießen in zwei Zeiten zu vollziehen. Nach der ersten Teilausschließbewegung, nach welcher die sich bei der Ausschließung seitlieh verschiebenden Matrizen noch nicht ihre endgültige Stellung eingenommen haben, wird die Matrizenzeile in senkrechte/ Richtung gegen ein wagerechtes Richtlineal .gepreßt, um sie genau auf Linie auszurichten. Alsdann wird ohne Nachlassen des für die Ausrichtung erforderlichen erheblichen Druckes die zweite endgültige Ausschließung vorgenommen. Hierbei ergibt sich infolge dieses Druckes eine starke Reibung, die eine seitliche Wanderung der Matrizen erschwert, so daß die Zeile nicht genügend fest ausgeschlossen wird; die dadurch auftretenden Zwischenräume zwischen den einzelnen Matrizen rufen das sogenannte Spießen hervor, durch welches die feinen Buchstabenbilder beschädigt werden, so daß eine häufige Erneuerung des Matrizenmaterials erforderlich ist.
Nach der Erfindung soll dieser Übelstand dadurch vermieden werden, daß vor. Beendigung der zweiten Ausschließperiode der die Zeile gegen das Richtlineal pressende Druck gemindert und dadurch die Wanderung der Matrizen beim Ausschließen erleichtert wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform als Beispiel schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in der Stellung nach dem ersten Ausschließen und vor dem Ausrichten auf Linie,
Fig. 2 in der Stellung während des Ausrichtens auf Linie.
Die Gießform ist mit a, der Gießschlitten mit b, die Matrizenzeile mit c, die auf der Welle d sitzende Antriebsscheibe des Gießschlittens mit e, die zugehörige Kurvenrolle mit f und das die Bewegung übertragende Gestänge mit g, h, i bezeichnet. Die Spatienkeile sind mit k, das dieselben hochtreibende Ausschlußquerstück mit / benannt.
Während des ersten Ausschließens ruht die Kurvenrolle f in der mit m bezeichneten Vertiefung der Kurvenscheibe e, so daß der Gießschlitten in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise vollständig gesenkt ist und auf der Oberfläche des mit dem Maschinengestell verbundenen Teiles u (Schraubstock) aufruht. Bei dieser Stellung ist zwischen der an der Gießform a vorgesehenen wägerechten Richtfläche η und der Oberfläche 0 der unteren Matrizenohren ein Spielraum p vorhanden.
Nachdem die erste Ausschließung beendet ist, hat sich die Kurvenscheibe e so weit gedreht, daß die Kurvenrolle f auf den erhöhten, zur Achse d konzentrischen Teil q der Kurve e gelangt und der Gießschlitten aus der Stellung nach Fig. 1 in die Stellung nach Fig. 2 angehoben wird, wobei die Flächen η und 0 zur gegenseitigen Anlage kommen und die die Zeile bildenden Matrizen in senkrechter Richtung ausgerichtet werden.
Während nun früher der Kurventeil q auf ein großes Stück des Kurvenumfanges kon-
zentrisch zur Achse d glatt durchlief, schließt sich nach der Erfindung an das kurze Kurvenstück q unmittelbar eine Vertiefung r, welche so bemessen ist, daß der die Flächen η und p gegeneinander pressende Richtdruck während der zweiten nunmehr erfolgenden Ausschließung gemildert oder aufgehoben wird, diese sich also mit wenig oder keiner Reibung vollzieht.
Die Tiefe der Aussparung r kann je nach Wunsch und Bedarf bemessen werden. Zweckmäßig ist sie nur so groß, daß die Berührung der Flächen η und ο nicht aufgehoben, sondern nur der Berührungsdruck gemindert wird.
An die Vertiefung r schließt sich der erhöhte Kurventeil s an, der auf demselben Kreise liegt wie der Kurventeil q, der während der Abgießperiode die Matrizenzeile wieder an das Richtlineal anpreßt.

Claims (1)

  1. Pat ent-Anspruch:
    Ausschließvorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß vor Beendigung des zweiten Ausschlußhubes der die gesetzte Zeile beim Ausrichten gegen eine Richtfläche pressende Druck durch entsprechende Ausbildung der das Anpressen bewirkenden Maschinenteile, z. B. durch eine Aussparung des zugeordneten Teiles der Steuerkurve aufgehoben bzw. gemindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT256299D Active DE256299C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE256299C true DE256299C (de)

Family

ID=514318

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT256299D Active DE256299C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE256299C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE256299C (de)
DE1213379B (de) Papierstapelausrichtvorrichtung fuer Papier-schneidemaschinen der Guillotinebauart
DE2249717A1 (de) Vorrichtung zum intermittierenden vorschub von bandfoermigem material
DE2649916A1 (de) Werkzeugmaschine zum laengseinrollen von profilen
DE106668C (de)
DE276510C (de)
DE171749C (de)
DE489519C (de) Zahnradschleifmaschine, bei der die Form der Zahnflanken durch eine Leitkurve erzeugt wird
DE202605C (de)
DE49346C (de) Sperrhebel mit ausrückbarem Klemmrollengesperre
DE558253C (de) Flache Kulierwirkmaschine
DE114689C (de)
DE272954C (de)
DE291212C (de)
DE221484C (de)
DE657610C (de) Maschine zum Kerben von Stiften
DE691459C (de) Kopiervorrichtung fuer hydraulisch gesteuerte Werkzeugmaschinen, insbesondere Feinbohrwerke
DE602406C (de) Kammschneidemaschine
DE286661C (de)
DE2422791A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung der werkzeugzustellung in einer keilnutenziehmaschine
DE447819C (de) Schaltvorrichtung fuer automatische Nutenstanzmaschinen
DE241671C (de)
DE225130C (de)
DE430271C (de) Formmaschine mit in einem senkrecht verstellbaren Wenderahmen beweglicher Modellplatte
DE120903C (de)