DE256201C - - Google Patents
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- DE256201C DE256201C DENDAT256201D DE256201DA DE256201C DE 256201 C DE256201 C DE 256201C DE NDAT256201 D DENDAT256201 D DE NDAT256201D DE 256201D A DE256201D A DE 256201DA DE 256201 C DE256201 C DE 256201C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B39/20—Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 256201 -KLASSE Ta. GRUPPE
in WITKOWITZ.
Kant- und Verschiebevorrichtung für Walzwerke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1911 ab.
Die Kant- und Verschiebevorrichtung gemäß vorliegender Erfindung, die im wesentlichen
aus zwei gegeneinander beweglichen, zwischen den Rollgangsrollen sitzenden Schiebern
besteht, die lotrecht verschiebbare Daumen tragen, deren untere Enden sich je auf
eine in vertikaler Ebene um ein Endgelenk schwingbare Schiene stützen, gestattet zum
Kanten mit beiden Daumen und zum Verschieben mit einem Daumen zu arbeiten, indem
dann die eine Stützschiene gesenkt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt,
und zwar zeigt: Fig. ι die Verschiebe-Vorrichtung
im Aufriß, teilweise im Schnitt, Fig. 2 dieselbe in Draufsicht, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit halber nicht gezeichnet
sind, und Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Zwischen zwei Rollen des Rollganges ist eine nach unten offene, U-förmig profilierte
Traverse a, die zweckmäßig eine der üblichen Abdeckungstraversen des Rollganges sein kann,
beiderseits mit dem Rollgangsrahmen fest verschraubt.
Der nach nnten offene Hohlraum der Traverse bildet die Führung für zwei quer zur Rollenbahn bewegliche Schieber I1
und ö2. In jedem Schieber ist ein in lotrechter
Richtung verschiebbarer Daumen C1 bzw. C2 gelagert. Der Rücken der Traverse a
ist mit Längsschlitzen ^1 bzw. d2 versehen, um
ein Heraustreten der Daumen über die RoIlgangsoberfiäche
zu ermöglichen. Jeder Daumen trägt an seinem unteren Ende eine Rolle ex
bzw. ez, die zwischen den Schenkeln einer unterhalb der Traverse α und längs dersel-.ben
sich erstreckenden, C-förmig- profilierten Schiene f1 bzw. f2 geführt ist. Jede Schiene
ist an dem der Endstellung des Daumens (das ist die in Fig. ι gezeigte Stellung) gegenüberliegenden
Ende um eine horizontale Achse gj bzw. g2 drehbar gelagert und kann
durch Vermittlung eines an ihrem freien Ende angreifenden Bewegungsgestänges A1 bzw. A2
mit Hilfe einer Kraftquelle, z. B. eines Elektromotors I1 bzw. i2, gehoben oder gesenkt
werden.
Jeder Schieber ist mit dem freien Ende eines unterhalb der Traverse α gelagerten, in
der durch die Traversenlängsmitte gelegten Vertikalebene drehbaren Hebels K1 bzw. K2
geeignet verbunden. Beide Hebel K1 und K2
tragen ineinandergreifende Zahnbqgen I1 bzw. I2,
so daß zur Verschwenkung beider Hebel bzw. zur Bewegung beider Schieber zu- oder voneinander
nur eine Betätigungsvorrichtung erforderlich ist. Zu diesem Zwecke ist der eine Hebel, z. B. K2,
als zweiarmiger Hebel ausgebildet und das freie Ende desselben mit einem Bewegungsgestänge A3 verbunden, das mit Hilfe einer
Kraftquelle, z. B. eines Elektromotors is, betätigt
werden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Während der Walzarbeit sind beide Daumen C1 und c2 in gesenkter Stellung. Wird
das Bewegungsgestänge A3 durch den Elektromotor ig hin und her bewegt, so bewegen sich
die beiden Schieber S1 und b2 zu- und voneinander.
Angenommen nun, daß das Walz-
gut aus irgendeinem Grunde von links nach rechts verschoben werden soll, so wird nur
das Bewegungsgestänge Ji1 mit Hilfe des Elektromotors
i} derart verschoben, daß die Schiene fx
und durch diese auch der Daumen C1 gehoben wird. Der Daumen tritt dadurch über die
Rollgangsoberfiäche, und das Walzgut wird nach Maßgabe der Bewegung der Schieber
verschoben. Hierauf wird durch Rückverschiebung des Gestänges A1 der Daumen wieder
gesenkt und die die Schieber bewegende Kraft außer Wirkung gebracht. Die Verschubarbeit
bis zur Mitte des Rollganges ist vollzogen. Es ist ohne weiteres ersichtlich, wie das
Walzgut auch von der Mitte zur Seite des Rollganges gebracht werden kann, und daß
mit Hilfe des gegenüberliegenden Daumens das Walzgut von der Mitte des Rollganges weiter
nach rechts und umgekehrt verschoben werden kann.
Je nach dem Verwendungszwecke, beispielsweise zum Verschieben oder Schrägstellen von
Blöcken oder Blechen, kann man eine, zwei oder mehrere solcher Vorrichtungen in den
Rollgang eines Walzwerkes einbauen.
Sämtliche Bewegungsorgane sind unterhalb des Rollganges eingebaut, so daß dieselben nicht
hinderlich und gegen eine Beschädigung geschützt sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kant- und Verschiebevorrichtung für Walzwerke, gekennzeichnet durch zwei gegeneinander bewegliche, zwischen den Rollgangsrollen sitzende Schieber (blr b2), die lotrecht verschiebbare Daumen (C1, cj tragen, deren untere Enden sich auf je eine in vertikaler Ebene um ein Endgelenk (gv g2) schwingbare Schiene (fx, f2) stützen. QHierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256201C true DE256201C (de) |
Family
ID=514231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256201D Active DE256201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256201C (de) |
-
0
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