DE256142C - - Google Patents

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DE256142C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C13/00Sausage casings
    • A22C13/0013Chemical composition of synthetic sausage casings

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 256142 -KLASSE 66 b. GRUPPE
CARL HUGO HASSELBLAD in STOCKHOLM. Verfahren zur Herstellung künstlicher Wursthaut.
Zusatz zum Patent 232022.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1912 ab. Längste Dauer: 11. Juli 1925.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Schweden vom 28. Februar 1911 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung künstlicher Wursthaut gemäß Patent 232022.
Nach diesem Patent wird die künstliche Wursthaut in der Weise hergestellt, daß man zuerst eine Hülse aus Zeugstoff anfertigte und diese sodann auf ein dem Zweck entsprechendes Modell aufzog, worauf die so aufgezogene Hülse mit der leim- oder kleisterartigen Masse imprägniert und sodann von dem Modell entfernt wurde.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Herstellung solcher künstlichen Wursthaut zu vereinfachen, so daß die Herstellung billiger und die Ausführung bequemer wird.
^ Nach der Erfindung wird die künstliche Wursthaut in der Weise hergestellt, daß das als Stoff für dieselbe dienende Gewebe in seinem ursprünglichen Zustande, d. h. ohne daß zuvor Hülsen daraus angefertigt werden, durch Eintauchen, Bestreichen, Übergießen oder auf andere Weise mit der leim- oder kleisterartigen Masse, z. B. einem Absud von Speckhaut, Gelatine u. dgl., imprägniert wird, worauf aus dem in solcher Weise imprägnierten Zeugstoff die wursthautartigen Hülsen,
z. B. durch Zusammennähen, hergestellt werden.
Der imprägnierte Zeugstoff kann vor oder nach der Anfertigung der eigentlichen Hülsen zweckmäßig geräuchert werden, z. B. mit Rauch von Laubholzspänen und Wachholderzweigen, oder er kann einer Behandlung mit Flüssigkeiten oder Gasen unterzogen werden, um ihn zu konservieren oder ihn gegen Einwirkung von kochendem Wasser widerstandsfähiger zu machen.
Auch in den Fällen, wo nach dein älteren Verfahren die Hülsen vor dem Imprägnieren angefertigt werden, ist es zweckmäßig, die imprägnierten Hülsen zu räuchern.
Um den imgrägnierten Zeugstoff oder die Hülsen weicher zu machen, so daß sie für den betreffenden Zweck besser verwendbar werden, ist es gut, dieselben in Wasser zu kochen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung künstlicher Wursthaut nach Patent 232022, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeugstoff vor seiner Verarbeitung zu Hülsen, z. B. durch
    Eintauchen, Begießen, Bestreichen oder auf andere Weise mit der leim- oder kleisterartigen Masse imprägniert wird, und daß darauf die als künstliche Wursthaut dienenden Hülsen z. B. durch Zusammennähen oder auf andere Weise aus dem imprägnierten Zeugstoff angefertigt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der imprägnierte Zeugstoff vor der Anfertigung der Hülsen oder die aus demselben angefertigten Hülsen der Räucherung, z. B. mittels Rauch von Laubholz und Wachholderzweigen, unterzogen werden.
DENDAT256142D 1909-07-12 Active DE256142C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1101117B (de) * 1959-02-20 1961-03-02 Martin Scholz Wursthuellen

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DE2803361C2 (de) * 1978-01-26 1985-05-09 Huckfeldt & Thorlichen, 2082 Uetersen Gewebte Wursthülle
DE3124028A1 (de) * 1981-06-19 1982-12-30 Naturin-Werk Becker & Co, 6940 Weinheim Zweischichtige wursthuelle aus einem aeusseren textilgewebe und einer innenliegenden kollagenbeschichtung und verfahren zu ihrer herstellung sowie unter verwendung dieser wursthuelle hergestellte roh- und bruehwurst
DE3147519A1 (de) * 1981-12-01 1983-07-14 Röhm GmbH, 6100 Darmstadt Zweischichtige huelle aus einem textilgewebe und einer acrylharzbeschichtung zur direkten umhuellung von lebensmitteln und verfahren zu ihrer herstellung sowie mit dieser huelle umgebene lebensmittel

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