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Verfahren zur Herstellung fetthaltiger Wurstpellen

Classifications

A22C17/14 Working-up animal intestines ; Treatment thereof for the manufacture of natural sausage casings; Apparatus for cutting intestines; Machines for pulling intestines to pieces

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DE898864C

Germany

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English
Inventor
Emile De Steenhuysen Piters
Current Assignee
Individual

Worldwide applications
1952 DE

Application DEST4293A events
1953-12-03
Application granted
Expired

Description

  • [0001]
    Verfahren zur Herstellung fetthaltiger Wurstpellen Für feine Wurstwaren sind in vieien, Fäl.iznn, um ein Austrocknen der Wanste zu vermeiden,, fetthaltige Wurstpellen, sogen.annte Weißpellen, erforderlich. Die: natürlichen. Weißpellen, die aus den Schweinefettenden hergestellt werden, reichen, nicht aus, um den Bedarf zu decken, und es wurde deshalbschon nach Auswegen gesucht,, Weißpellen künstlich herzustellen. Unter anderem wurde bereits vorgeschlagen, zu diesem Zweck die sonst nicht verwendbaren Krausedärme zu verwerten. Der Kraused'arm weist an seiner Innenseite eine Fettschicht auf, ist aber wegen seiner stark gewundenen Form zur Herstellung hochwertiger Wurstwaren, nicht geeignet. Um künstliche Weißpellen herzustellen, wurde beispielsweise die äußere Haut des Krausedarmes, das sobgenannte Vlies, entfernt und der übrigbleibende fetthaltige Innendarm in. mehreren Schichten übereinandergezogen. Dieses Übereinanderziehen mehrerer Schichten. des Krausedarrnes machte jedoch Schwierigkeiten, da auch nach Abziehen, des Vlieses der Krausedarm noch seine stark gewundene Form aufweist.
  • [0002]
    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung fetthaltiger Wurstpellen durch Übereiina,nd=i,ehen mehrerer Krausedärme nach Entfeirnung der Außenhaut, wobei das Übereinanderziehen erfindungsgemäß dadurch ohne Verletzung des empfindlichen Darmes möglich ist, daß der Darm zuerst auf ein Rohr, dessen Durchmesser kleiner ist als der durchschnittliche Durchmesser des Krausedarnmes, lose aufgeschoben wird. Daraufhin, wird ein Stück des aufgeschobenen Darmes auf einen geteilten Kern übertragen, dessen Durchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohres, so daß er sich in das Rohr einschieben läßt und beim Herausziehen ein Stück -dies auf das Rohr aufgeschobenep Darmes auf den Kern aufgebracht werden kann. Daraufhin wird der auf den Kern aufgebrachte Darm durch Eingchieben eineis Zwischenstückes zwischen die Kernteile gespannt. Der Kern, der sich nunmehr nicht mehr -in das Rohr einschieben läßt,_ wird dann: mit seiner Stirnfläche, gegen das Ende des. Rohres gedrückt, und es können .jetzt weitere Stücke des au.f dem Rohr befindlichen Darmes schichtweise über den Kern geschoben werden. Die so entstehende mehrschichtige Wurstpelle wird getrocknet und nach dem Trocknen in Salzwässer gelegt, um sie wieder biegsam und geschmeidig zu machen.
  • [0003]
    Die Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird durch die Abb. i - bis- 4 erläutert. Abb-. i zeigt das Rohr i, das etwa 6o. cm lang sein kann. und auf das ein mehrere -Meter- langes Stück 2 des Krausedarmes, das vorher in. Wasser, nicht in Salzwasser, eingeweicht und von dem das Vlies entfernt wurde, lose aufgeschoben ist. Der geteilte Kern 3 wird nun aus dem Rohr i herausgezogen, und dabei ein; Stück 4 des Darmes auf den Kern aufgebracht. Den Querschnitt durch den Kern 3 bei diesem Vorgang zeigt Abb. 3. Nachdem ein der Länge dies. Kerneis 3 entsprechendes Stück des Darmes auf den Kern aufgebracht ist, wird der Kern: durch Einschieben eines oder mehrerer Zwischenstücke 5 auseinandergetrieben, und dadurch der aufgebrachte Darm gespannt. Der vergrößerte Kern, der sich nunmehr nicht mehr in das Rohr i einschieben läßt, wird nun, wie Abb. 2 zeigt, mit seiner Stirnfläche 6 gegen das -Ende .des Rohres i geid'riickt, wobei das Ende des, noch auf dem Rohr i befindlichen Darmes . zweckmäßig zwischen Kern und Rohrende eingeklemmt wird. Nunmehr können weitere Teile des auf dem Rohr i befindlichen Darmes über das erste Darmstück 4 geschoben werden. Dabei ist es zweckmäßig, den Darm, wie aus Abb.a erkennbar; so über den: Kern zu ziehen, d'aß er sich taschenartig um dein. Kern legt, bis das; Ende der Tasche etwa die Mitte- des K ernes erreicht hat. Dann kann der Darm an der Stoßstelle- zwischen Rohr i und Kern 3 abgeschnitten und das abgeschnittene Darmstück weiter üher den Kern gezogen werden. Statt den Darm ab- zuschneiden, kann auch *die Tasche bis zum Ende des Kernes gezogen werden, so, daß. in ernenn Arbeitsgang zwei Schichten gleichzeitig auf den Kern. aufgebracht werden, die dann allerdings ent-, gegenges,eitzt zueinander .Biegen.
  • [0004]
    Beim Spannen. des, ersten, auf den Kern aufgeibrachten Darmstückes und ebenso beim Aufziehen der übrigen Darmstücke werden die, dngeren Teile des Darmes stark gedehnt. Auf diese Weise erhalten, diel übereinanderlieigenden D arm@stücke gledchmäßiges Kaliber, während die Darmwand der einzelnen Stücke durch die verschiedene Dehnung verschieden. stark wird. Dadurch, daß mehrere Schichten übereinander ldegen, gleichen sich aber die verschiedenen Stärken der Darmwand der einzelnen Stücke gegenseitig aus., so, daß nach Übereimanderlegen von etwa vier Schichten ein Darm von; genügender und ausreichend gleichmäßligerWandstärke erhalten wird. Soll einehöhere mechanische Festigkeit erzielt werden,, so können auch mehr als vier Schichten übereinander angeb,recht -werden: Um Wurstpellen verschiedenen Kalibers herstellen zu können, können an der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mehrere Rohre i von vorschfedener Stärke vorgesehen sein., wobei zu jedem Rohr einentsprechender Kern vorsehen wird: Die Rohre bestehen zweckmäßig aus Metall, die Kerne aus Holz. Es sind jedoch sowohl für die Rohre als auch für die Kerne auch Kunststoffe verwendbar.
  • [0005]
    Nach dem Trocknen kann der Kern durch Herausziehen der Mittelstücke entspannt werden. Die so erhaltene Wurstpelle ist aber noch nicht verwendbar, da sie; für die Verarbeitung zu spröde ist. Durch Baden rat Salzwasser wird die Wurstpelle wieder geschmeidig gemacht und kann nun entweder sogleich verarbeitet werden, oder aber sie wird in an sich bekannter Weise eingesalzen und gerollt und kann in dieser Form bis zur Verarbeitung aufbewahrt werden.

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  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Verfahren zur Herstellung fetthaltiger Wurstpellen durch Ü,bereinanderziehen mehrerer Kraus.edärme, dadurch gekennzeichnet, daß der Krauseidarrn nach. Entfernung der Außenhaut (Vlies) auf ein. Rohr lose aufgeschoben wird, ,daraufhin ein Stück des aufgeschobenen Darmes auf einen geteilten, in das Rohr eiangeschobenen Kern aufgebracht -und gespannt wird, -vorauf weitere Teile des auf das Rohr aufgebrachten Darmes schichtweise über den zuerst aufgebrachten Darm gezogen werden- und das ,Ganze im gespannten Zustand getrocknet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß #dieketro.ckne#te und entspannte Wurstpelle in Salzwasser gebadet wird.