DE25576C - Apparat zum Heben von Flüssigkeiten - Google Patents

Apparat zum Heben von Flüssigkeiten

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DE25576C
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DENDAT25576D
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G. J. WESCH in Eppelheim, Baden
Publication of DE25576C publication Critical patent/DE25576C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/08Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having tubular flexible members
    • F04B43/086Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having tubular flexible members with two or more tubular flexible members in parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S9: Pumpen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt die Erfindung als Hauswasserleitung angewendet dar.
Das Gewicht a, Fig. 1, wirkt mittelst eines Zuges b über Rolle c auf Trommel und Kammrad d, Fig. 2, und setzt dadurch Kammrad e in Rotation. Kammrad e überträgt seine Bewegung mittelst Pleuelstange/1 auf den Balancier und das Gestänge g. Hierdurch werden die Ledersackkolben der doppelcylindrischen Saug- und Druckpumpe gehoben und gesenkt; dadurch steigt das Wasser durch Saugrohr i, Saugventile k aus dem Brunnenschacht und wird durch Druckventil /, Windkessel m, in die Röhrenleitung gedrückt, welche nach gewöhnlicher Art mittelst Hähne geschlossen ist; nur wenn ein Abflufs offen ist, kann die Pumpe in der beschriebenen Weise arbeiten, da die in der Röhrenleitung und den Pumpencylindern stehende Wassersäule eine weitere Bewegung der Sackkolben und dadurch des Gewichtes nicht zuläfst.
Es kann die Vorrichtung zum Heben verschiedener Flüssigkeiten, als Petroleum, Essig, Wein u. s. w., in gleicher Weise angewendet werden.
Fig. 3 stellt die Pumpe zum Heben von Bier mittelst comprimirter Luft dar.
Die Feder α im Gehäuse b überträgt ihre Kraft auf die Kammräder c und d, die Pleuelstange e, die Kolbenstange f und auf den Ledersackkolben g, welcher sich dadurch hebt und senkt; er saugt hierbei durch das Saugventil h Luft an und drückt sie durch Druckventil i und Röhre k auf die Flüssigkeit; diese steigt dann bis zu dem Ablafshahn m empor. Ist nun infolge des selbsttätigen Auf- und Niederganges des Kolbens die Luft in dem Raum zwischen Flüssigkeit und Fafs derart comprimirt, dafs der Feder- oder Gewichtsdruck nicht mehr hinreicht, den Druck der comprimirten Luft zu überwinden, so ist die Pumpe gezwungen, momentan zu ruhen. Saugventil h ist infolge des Luftdruckes geschlossen und läfst, wie der dichte Ledersackkolben, keine Luft entweichen. Fliefst dann Flüssigkeit beim Oeffnen des Hahnes m aus, so entsteht eine Druckabnahme in erwähntem Raum, wodurch die Pumpe sofort ihre Thätigkeit wieder aufnimmt und die Luft wieder bis zu einem Druck comprimirt, welcher der Kraft des Triebwerkes entspricht. Die doppeltwirkende Pumpe, Fig. 4, kann als Zimmer- oder Garten-Springbrunnen angewendet werden. Die Feder α wirkt auf die beiden Pumpen b, saugt das Wasser aus dem oberen Behälter und drückt es in den Windkessel c, von wo aus es zu dem Mundstück d gelangt, um wieder in den oberen Behälter zurückzufallen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination einer durch ein Federuhrwerk oder durch Gewichte betriebenen Pumpe mit einer Absperrvorrichtung im Druckrohr (Hahn oder dergleichen) derart, dafs durch Schliefsen oder Oeffnen der letzteren die Pumpe abgestellt oder in Thätigkeit gesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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