DE18397C - Neuerungen an Schmierbüchsen - Google Patents

Neuerungen an Schmierbüchsen

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DE18397C
DE18397C DENDAT18397D DE18397DA DE18397C DE 18397 C DE18397 C DE 18397C DE NDAT18397 D DENDAT18397 D DE NDAT18397D DE 18397D A DE18397D A DE 18397DA DE 18397 C DE18397 C DE 18397C
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DE
Germany
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DENDAT18397D
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English (en)
Original Assignee
E. quesnot in Marseille
Publication of DE18397C publication Critical patent/DE18397C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/08Actuation of lubricating-pumps by hand or foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
EMILE QUESNOT in MARSEILLE. Neuerungen an Schmierbüchsen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. November 1881 ab.
• Fig. ι zeigt eine Vorrichtung, welche zwischen dem mit einem einfachen Deckel verschlossenen Oelbehälter M und dem Schieberkasten , dem Cylinder oder dem sonst zu schmierenden Maschinentheil eingeschaltet ist und. im wesentlichen aus zwei cylindrischen Röhren A und Q besteht, die rechtwinklig zu einander stehen und mit einander verbunden sind.
Das Rohr A ist nach oben und unten durchbohrt, oben in dem mit Gewinde versehenen Schlufsstück Z, welches die Verbindung mit dem Oelbehälter herstellt, unten in dem Theil C, welcher mit dem zu schmierenden Maschinentheil in Verbindung steht. Diese beiden Oeffnungen können durch Ventile S und s geschlossen werden. >S ist auf das mit Gewinde versehene obere Ende der Stange / aufgeschraubt, während das untere Ventil s aus einem Stück mit dieser Stange ist, so dafs sich nun beide Ventile gleichzeitig bewegen.
Die Stange und ihre Ventile sind senkrecht in runden, mit Durchlafsöffnungen für die Schmiere versehenen Scheiben geführt. Die untere Scheibe g ist in einem Stück mit der Stange / und bewegt sich gleich dieser im Cylinder A, die obere Scheibe h dagegen ist durchbohrt und an ihrem Aufsenrand mit Gewinde versehen, mittelst dessen sie in das Innere des Cylinders A hineingeschraubt ist. Die Stange / hat in der centralen Durchbohrung dieser Scheibe Führung.
Die zwischen der festen Scheibe h und der beweglichen Scheibe g befindliche Feder R drückt auf letztere Scheibe, infolge dessen das Ventil S die Oeffnung in Z freigiebt und das OeI in die Kammern A und Q eintreten kann, während das OeI durch den Schlufs des Ventils.? am Abfliefsen auf die Reibungsflächen verhindert ist. Die Spannung der Feder ü wird durch Ab- und Aufschrauben der oberen Platte derart regulirt, dafs ihre Spannung die des Dampfes auf die Unterseite des Ventils s übertrifft. In dem Rohr Q spielt ein kupferner Kolben P, welcher mittelst des Hebels X hin- und herbewegt werden kann; letzterer ist im Arm O bei F drehbar eingehängt. Ein am Kolben befindlicher ringförmiger Ansatz N begrenzt den Hub desselben, während die Packungsschraube Y für die dichte Führung des Kolbens sorgt.
In der in Fig. 1 gezeigten Hebel- und Kolbenr stellung sind die Kammern Q und A mit OeI gefüllt, das Ventil 5 ist offen, s dagegen geschlossen. Treibt nun der Maschinenwärter durch Umlegen des Hebels den Kolben einwärts, so drückt die Flüssigkeit wegen des gröfseren Flächeninhaltes stärker gegen die Unterseite des Ventils S und seinen ledernen Dichtungsring i als gegen s, der Druck überwiegt auch noch den Druck der entsprechend regulirten Feder H, und so gehen beide Ventile nach oben, so dafs die Flüssigkeit durch das untere Ventil in den zu schmierenden Theil hineingespritzt wird. Mehr oder weniger oft wiederholte Hube mit dem Hebel X versehen somit den betreffenden Theil mit einer genau zu regulirenden Menge OeI.

Claims (1)

  1. Die in Fig. 2 bis 4 gezeigte Construction gestattet, zwei, vier und mehr Maschinenteile gleichzeitig mit OeI zu versehen. Auf der Unterseite der Kammer A sind so viel kleine Ventile S1S^s3 etc. angeordnet, als Theile gleichzeitig geschmiert werden sollen, nur ist es nöthig, dafs der Flächeninhalt des oberen Ventils stets ein gröfserer ist.
    Pat en τ-An spruch:
    An Schmierbüchsen M die Anordnung der entsprechend durchbohrten Kammern A und Q in Verbindung mit dem gröfseren Ventil S, der Stange /und einem oder mehreren kleineren Ventilen ί s1 s2 s3 etc. und Scheiben g und h, und ferner in Verbindung mit Kolben P und Hebel X.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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