DE25514C - Verdunstungsapparat für Ventilationsanlagen - Google Patents

Verdunstungsapparat für Ventilationsanlagen

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DE25514C
DE25514C DENDAT25514D DE25514DA DE25514C DE 25514 C DE25514 C DE 25514C DE NDAT25514 D DENDAT25514 D DE NDAT25514D DE 25514D A DE25514D A DE 25514DA DE 25514 C DE25514 C DE 25514C
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Germany
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DENDAT25514D
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E. KELLING in Dresden
Publication of DE25514C publication Critical patent/DE25514C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/02Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air
    • F24F6/04Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air using stationary unheated wet elements

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27: Gebläse und Lüftungsvorrichtungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1883 ab.
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt die Erreichung einer in gewissen Grenzen regulirbaren Wasserverdunstung, welche in Luftkammern angebracht werden soll, aus welchen dem zu ventilirenden Raum die atmosphärische Luft zugeführt wird.
Die zur Verdunstung erforderliche Wärme wird dem Wasser auf zweierlei Art zugeführt: entweder wie in Fig. 1 bis 5 durch aufserhalb der Verdunstungspfanne liegende Calorifereröhren R R oder wie in den Fig. 6 und 7 durch im Wasser liegende Dampf- und Wasserheizröhren r r.
Die Verdampfpfannen P1 P% und P3 erhalten die zur Verdunstung erforderliche Wärme zum Theil durch Ausstrahlung der Röhren R, zum Theil dadurch, dafs die durch R erzeugte warme Luft die äufseren Flächen der Verdampfpfannen bestreicht.
Mit verschieden hoher Füllung der Pfanne mufs sich die wirksame Heizfläche der Verdampfpfanne, somit auch die Verdampfungsmenge ändern, und zwar so, dafs bei gröfserer Füllung mehr, bei kleinerer Füllung weniger Heizfläche der Verdampfpfanne wirksam wird. Da man nur bei gleicher Ventilationsmenge mehr verdampfen mufs, je kälter die äufsere Luft ist, so kann man sich eine Scala für die Füllung der Pfanne bilden, welche der erforderlichen Verdampfungsmenge nahezu entspricht.
In dem anderen Falle, welcher in Fig. 6 und 7 dargestellt ist, hängt die Verdampfungsmenge davon ab, wieviel Heizfläche der Dampfoder Wasserröhren mit' dem zu verdunstenden Wasser in Berührung ist. Wenn man nun die Heizfläche in Form einer schiefliegenden Spirale anordnet, so ändert sich wiederum mit der Höhe der Füllung des Verdampfungsreservoirs die Gröfse der Heizfläche, und es wird wiederum die Verdampfung stärker bei gröfserer und schwächer bei kleinerer Füllung sein. Es ist also auch hierbei eine Scala auffindbar, welche der Verdampfung entspricht, die man haben will. . ■ '
Zur Erreichung des angegebenen Zweckes dient nun in den Fig. 1 bis 5 die unten schmale und oben breite Form der Verdunstungspfanne in Verbindung mit dem regulirbaren Speiseapparat s, welcher in den Fig. 12, 13, 14 und 15 detaillirt gezeichnet ist.
In Fig. 6 und 7 ist die Form der Verdampfpfanne, wie in Fig. 1 bis 5, nicht erforderlich, wohl aber ist es nothwendig, die Menge des den Röhren r zuzuführenden Wassers oder Dampfes reguliren zu können. Hierzu dient der Drehschieber in den Fig. 8, 9, 10 und 11.
Das Wasser oder der Dampf kommt stets von der Seite D.
In Fig. 11 steht der Schieber s so, dafs der Durchgang nach der Zweigleitung oder dem Ansatz v, welcher auch, wie in Fig. ι ο ersichtlich, gekrümmt sein kann, ganz geschlossen ist.
In dieser Stellung steht der Knopf K am Hebel H in Fig. 9 auf kalt. Sobald man den Hebel in der Richtung des Pfeiles α oder von der Aufschrift »kalt« nach der Aufschrift »warm« dreht, öffnet sich der Eingang nach v; die Röhren r in Fig. 6 und 7 werden geheizt und dadurch Wasser in den Verdunstungspfannen P1 verdampft. Mittelst der Arretirvorrichtung a in Fig. 8 und 10 kann man sich den Durchgang
zu ν so einstellen, dafs er einer bestimmten Temperatur des Wassers in D oder einer bestimmten Kesselspannung entspricht.
In der in Fig. io gezeichneten Stellung von α würde der Hebel H bis auf die Stellung »warm« zu öffnen sein und dadurch der Durchgang nach ν ganz frei, dagegen der Durchgang nach D\ ganz geschlossen werden können.
Der zur Speisung der Verdampfungspfannen angewendete selbstthätige Speiseregulator ist eine Art von Schwimmerventil, unterscheidet sich aber von anderen derartigen Apparaten:
1. durch die Möglichkeit, den Wasserspiegel in verschiedenen Höhen einstellen und selbstthätig erhalten zu können;
2. durch die Anordnung eines sich nach unten öffnenden, doppelt geführten Abschlufsventils;
3. durch die Einschaltung eines Rückschlagventils.
Die Möglichkeit eines innerhalb gewisser Grenzen beliebig einzustellenden Wasserniveaus wird durch die verschiebbare Anordnung des Schwimmerhebel-Drehpunktes erzielt. Die Anordnung des Abschlufsventils hat den Zweck, letzteres jeder Zeit herausnehmen und reinigen zu können, ohne den Schwimmerhebel entfernen zu müssen. Die Einschaltung eines Rückschlagventils bezweckt, bei momentanen Stöfsen in der Wasserleitung ein unzeitiges Oeffnen des Hauptventils zu verhindern.
Fig. ι zeigt den Apparat in der Vorderansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt, Fig. 3 einen Horizontalschnitt bezw. Qberansicht und Fig. 4 einen Querschnitt.
A ist ein mit einem Deckel^ zu schliefsendes gufseisernes Gefäfs, an dessen Bodenfläche das Abschlufskegelventil b und der Ablafshahn c angebracht ist. Ersteres steht mit der Wasserleitung durch Uebermutter in leicht lösbarer Verbindung.
In dem Verbindungsstück der Uebermutter liegt das Rückschlagkugelventil b1. Der Drehpunkt d des mit der Nase e auf das Ventil drückenden Schwimmerhebels /, an dessen äufserstem Ende sich der Schwimmer g befindet, ist in einer verticalen Schlittenführung beweglich und wird durch die Feder h und Regulirschraube S1 gegen das fest gelagerte Excenter i angedrückt. Dieses Excenter sitzt auf einer kurzen Achse k, welche mittelst der Stopfbüchse / durch die Vorderwand des gufseisernen Gefäfses hindurchgeführt ist.
Aufserhalb des Gefäfses trägt diese Achse einen Zeiger m, durch dessen Einstellung auf die Theilung einer Scala η man im Stande ist, den Drehpunkt d des Schwimmerhebels um eine gewisse, von der Excentricität des Excenters abhängige Gröfse nach oben oder unten zu verlegen. Hierdurch wird erzielt, dafs sich der durch den Schwimmer zu regulirende Wasserstand innerhalb bestimmter, durch das Excenter bedingter Grenzen veränderlich einstellen läfst, indem einem erhöhten Drehpunkt ein niederer, einem erniedrigten Drehpunkt ein höherer Wasserstand entspricht, da die Nase des Hebels hierdurch früher oder später zur Einwirkung auf das Ventil gebracht werden kann. Die Scaleneintheilung nach Temperaturgraden bedeutet, dafs man bei -f- 200C. den geringsten, bei — 2 0° C. den höchsten Wasserstand in dem Speiseregulator und somit auch in den Verdampfpfannen haben soll.
Dem höchsten Wasserstande entspricht das Ueberlaufrohr ο. ρ ist das Verbindungsrohr, welches bei px in Fig. 5 ^ und 6 in die Verdampfungspfanne einmündet. Um letzteres beliebig nach beiden Seiten anschließen zu können, trägt das Gefäfs A beiderseits die Anschlufsstutzen q. t ist ein flaches Wasserstandsglas zur Controle.
Der Apparat ist aufserhalb der Luftheizkammer so angebracht, dafs der höchste Wasserstand im Apparate dem höchsten Niveau in den Verdampfungspfannen entspricht.
Schlitten, Führung, Excenter, Hebel, Drehzapfen, Stopfbüchse, Ventil und Ablafshahn sind aus Rothgufs, der Hebel aus Schmiedeisen mit verstärkter Nase hergestellt.
Der Apparat functionirt bei jedem Wasserdruck bis zu '/4 Atmosphäre herab. Bei noch niederem Druck wird unterhalb des Abschlufsventils an Stelle des hier uniiöthigen Rückschlagkugelventils eine kleine Entlastungsspirale eingelegt, welche das Ventil stets gegen den Sitz drückt und letzteres somit vollständig entlastet.

Claims (2)

PATENT-Ansprüche:
1. An einem Speiseregulator, Fig. 12, 13, 14 und 15, die Anordnung der verticalen Verstellung des Drehpunktes d für den Schwimmerhebel, wodurch der Wasserstand in dem Regulator und in den damit communicirenden Verdampfungspfannen geändert wird.
2. Die Construction des Drehschiebers, Fig. 8, 9, 10 und 11, welcher, in eine Dampfleitung oder Heifswasserleitung eingeschaltet, die Zweigleitung um genau denselben Querschnitt öffnet, um welchen er die Hauptleitung schliefst, und welcher vermittelst des um die Achse drehbaren, mit einem Anschlagstift versehenen Schiebers α eine genaue Einstellung der beabsichtigten Oeffnung züläfst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25514D Verdunstungsapparat für Ventilationsanlagen Active DE25514C (de)

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