DE273797C - - Google Patents
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- DE273797C DE273797C DENDAT273797D DE273797DA DE273797C DE 273797 C DE273797 C DE 273797C DE NDAT273797 D DENDAT273797 D DE NDAT273797D DE 273797D A DE273797D A DE 273797DA DE 273797 C DE273797 C DE 273797C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D27/00—Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
- B61D27/0036—Means for heating only
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Temperature-Responsive Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 273797 KLASSE 20 c. GRUPPE
Niederdruck- Dampfheizungsanlage für Eisenbahnwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1912 ab.
Bei den Niederdruck-Dampfheizungsanlagen für Eisenbahnwagen wird der Dampf durch entweder
von Hand einzustellende oder durch den Hinterdruck sich selbsttätig einstellende Druckminderer
auf die geringste Menge vermindert, die genügt, die am Ende frei mit der atmosphärischen
Luft in Verbindung stehenden Heizrohrleitungen zu füllen, so daß nur noch ein kleiner
Bruchteil Dampf aus diesen Öffnungen entweicht,
ίο Bei sehr großer Kälte besteht iedoch durch die
erheblich größere Kondensation des in die Heizrohre eingeführten Dampfes die Gefahr,
daß die Entwässerungsrohre nicht mehr vom Rest des Dampfes erreicht werden und dann
einfrieren, so daß das Kondenswasser nicht mehr abfließen kann, die Heizungsanlage sich
schließlich allmählich mit Wasser füllt und vollständig einfriert.
Außerdem sind aber auch Heizungseinrichtungen mit Dampfluftgemisch bekannt geworden,
die an der Entwässerungsstelle eine Kammer besitzen, in die ein besonderer Spannungsregler
eingebaut ist, der entsprechend dem an ihm vorbeistreichenden Dampfluftgemisch die Zufuhr des Frischdampfes regelt.
Auch diese Einrichtungen haben für den Betrieb in Eisenbahnwagen, abgesehen davon,
daß die Spannungsregler früher oder später erneuerungsbedürftig werden und auch in ihrer
Wirkungsweise nachlassen, den gleichen Nachteil, daß die Temperatur des am Abtropfende
abfließenden Wassers so weit sinkt, daß eine Einfriergefahr besteht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Niederdruck-Dampfheizungsanlage,
deren Frisch-, dampfzufuhr unter Vermeidung eines besonderen Spannungsreglers lediglich durch die Temperatur
des letzten in den Dampfkreislauf eingebauten Leitungsrohres geregelt wird und die
derart ausgebildet ist, daß die Entwässerung an einer Stelle des Leitungsnetzes angeordnet
ist, wo die zur Heizung erforderliche Dampfmenge noch nicht bis auf den letzten Rest
verbraucht ist, sondern bis zur Eintrittsstelle des Frischdampfes noch annähernd die Hälfte
des Weges zurückzulegen hat, so daß an der Abflußöffnung des Kondenswassers immer noch
Dampf in genügender Menge zur Verfügung steht, um das Einfrieren dieser Öffnung sicher
zu verhüten. Ein Entweichen des Dampfes mit dem Wasser wird aber nicht eintreten,
weil die düsenartige Ausbildung des Eintrittsventils den an dieser Stelle noch überschüssigen
Dampf durch die Rückleitung wieder ansaugt. Die Temperatur dieses Dampfwassers und die hierdurch bedingte Erwärmung des
letzten Teiles dieses Rohres bewirkt dann die Drosselung des Frischdampfes, dem jeweiligen
Bedürfnis entsprechend.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Beispiel einer solchen Heizungsanlage dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 eine Gesamtanordnung, Fig. 2 den Dampfeinlaßapparat mit Einstellvorrichtung
in Ansicht, Fig. 3 denselben Apparat im Längsschnitt, und Fig. 4 im Schnitt A-B.
Tritt Frischdampf von der Hauptleitung 1 durch die Zweigleitung 2 in den Einströmapparat
oder die Ventilgehäuse 3,4, so gelangt er durch das offenstehende Düsenventil 5
und die Auffangdüse 6 in das Zuleitungsrohr 7 und bei offenstehenden Stellhähnen 9, ga, 9*
auch in die jeweiligen Heizrohre 8, 8", 8*. Er
(2. Auflage, ausgegeben am 20. Juni 1914.}
gelangt weiter, das Kondenswasser infolge des Leitungsgefälles mit sich führend, bis zum
Verbindungsstück io, wo das Kondenswasser
abfließt und wird vermittels der Düse 6 durch den Kanal 13 und Rückleitung 14, 14^ wieder
angesaugt. Das Ventilgehäuse 3, 4 ist auf der Grundplatte 26 achsial verschiebbar, das Ventil
5 selbst dagegen durch die Verbindungsmittel 18 bis 25 fest mit der Grundplatte 26
verbunden. Die in das Ventilgehäuse mündende Rückleitung 14" ist mit ihrem anderen
Ende durch die Verankerung 27 am Wagengestell unverrückbar befestigt. Wird sie zwischen
der Verankerung 27 und dem Ventilgehäuse 3,4 durch den Dampf erwärmt, so
dehnt sie sich aus und bewirkt hierdurch eine seitliche Verschiebung des Gehäuses. Da aber
der exzentrisch gelagerte Zapfen 24 in dem Zapfen 25 und der Platte 26 fest gelagert
und gegen Verdrehung gesichert ist, so wird vermittels des Gestänges 22, 23 und des Klemmstückes
21 der Hebel 20 an seinem oberen Ende festgehalten und durch die Verschiebung
des Gehäuses 3, 4 gedreht. Im gleichen Maße verdreht sich auch mittels der Welle 19
der Hebel 18, so daß das Düsenventil 5 durch die Feder 17 gegen seinen Sitz gedrückt wird.
Je nach der Temperatur des Rückleitungsrohres 14" wird auch die Längsausdehnung
desselben und die Lage des Ventilgehäuses sich verändern und somit auch das Düsenventil
5 mehr oder weniger geöffnet sein, so daß lediglich die Temperatur dieses Rohres
die Abgabe von Frischdampf regelt.
Die Stellschraube 28 des Gestänges 22, 23 gestattet eine genaue Einstellung bei der Inbetriebnahme,
während mittels des Klemmstückes 2i durch Verschiebung auf den Hebel
20 der Wirkungsgrad der Dampfdrosselung beliebig gewählt werden kann. Es kann also die Länge des Rohres 14^ beliebig lang
gewählt werden.
Die übrigen Leitungsrohre 7 bis 16 müssen so angebracht sein, daß sie ohne Rücksicht
auf ihre Temperatur jederzeit der Bewegung des Gehäuses 3, 4 leicht folgen können. Hierzu
können beispielsweise federnd nachgiebige Rohrschellen dienen.
Claims (2)
1. Niederdruck-Dampfheizungsanlage für Eisenbahnwagen mit Umlauf, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse des Einströmventils (3, 4) achsial verschiebbar, das Ventil (5) dagegen fest mit der Grundplatte
(26) verbunden ist, und daß die Rückdampfleitung (ΐ4α) mit einem Ende nur
am Gehäuse, mit dem anderen Ende fest an dem Wagengestell angebracht ist, während
die Frischdampfleitung (7) sich frei mit dem Gehäuse bewegen kann.
2. Regelvorrichtung für Niederdruck-Dampfheizungsanlagen in Eisenbahnwagen
mit Umlauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Ventil mit
der Grundplatte verbindenden Gestänge (18 bis 25) von Hand einstellbar angeordnet
sind, so daß die Größe der Öffnung des Dampfeinlaßventils von außen regelbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273797C true DE273797C (de) |
Family
ID=530219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273797D Active DE273797C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273797C (de) |
-
0
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