DE255052C - - Google Patents

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DE255052C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0252Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding
    • A23G3/0289Compression moulding of paste, e.g. in the form of a ball or rope or other preforms, or of a powder or granules

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 255052 KLASSE 53/. GRUPPE
Zweiter Zusatz zum Patent 220935.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1911 ab. Längste Dauer: 13.Februar 1923.
Die Erfindung stellt eine weitere Ausbildung der Maschine nach dem Hauptpatent 220935 insofern dar, als nach derselben die Bonbonstangen von vier Seiten gepreßt oder eingekerbt werden können, während es nach dem erwähnten Patent nur von zwei Seiten möglich ist.
Zwischen die durch das erwähnte Patent bekannt gewordenen, in zwei gegenüberliegenden endlosen Führungen laufenden Einkerbestempel sind weitere, rechtwinklig zu erster en verschiebbare Prägestempel eingesetzt. Der durch die Umrißlinie der Bonbons bestimmte Zwischenraum zwischen den in den endlosen Führungen laufenden Stempeln dient unmittelbar als Führung für die rechtwinklig darin verschiebbaren Prägestempel.
Hierin liegt der außerordentliche Vorteil der Erfindung gegenüber ähnlichen bekannten Einrichtungen mit seitlich verschiebbaren Prägestempeln; denn es ist hierdurch die Möglichkeit gegeben, das gesamte Stempelmaterial aus gezogenem Profilmessing von sehr einfacher Form herzustellen und auf jegliche künstliche Führung der verschiebbaren Stempel durch besondere Lagerungen usw. zu verzichten, da solche Lagerungen infolge der zweckgeeigneten Form der Einkerbestempel nicht erforderlich sind. Durch die Verwendung von gezogenem Metall fällt jegliche Paßarbeit an den die Umrißlinien der Bonbons erzeugenden Flächen sowie an sonst erforderlichen Führungslagern
o. dgl. der Preßstempel fort; diese werden nur von der Stange abgeschnitten und auf mechanischem Wege mit einigen einfachen Einfräsungen und Bohrungen versehen.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Teil der Maschine im Querschnitt; Fig. 2 ist eine Seitenansicht und Fig. 4 der Querschnitt eines Einkerbestempeis, während Fig. 3 den Querschnitt des dazugehörigen Prägestempels beispielsweise darstellt. Fig. 5 ist eine Seitenansicht zu Fig. i, während Fig. 6 eine andere Querschnittsgestalt für die Einkerbestempel zeigt, die zu den in Fig. 3 dargestellten Prägestempeln passen. In Fig. 7 ist die Maschine im Aufriß, in Fig. 8 in der Seitenansicht und in Fig. 9 im Grundriß dargestellt.
Die Einkerbestempel ä sind einzelne, untereinander nicht verbundene Körper, die sich in der durch das Hauptpatent 220935 bekannt gewordenen Weise mittels Vorsprünge in endlosen Bahnen, die in die Seitenwände d eingearbeitet sind, führen. Diese Stempel erhalten ihren Antrieb durch Räder n, die auf Wellen q befestigt sind, und durch auf den gleichen Wellen sitzende Stirnräder 0 o. dgl. Diese sind in den Gestellwänden -p gelagert. Die seitlich verschiebbaren Prägestempel b, die genau in die die Umrißlinie der Bonbons bildenden Lücken zwischen den Einkerbestempeln α passen, führen sich in diesen Lücken und werden durch die Einkerbestempel angetrieben, Die Führungsbogen h verhindern, daß
die Prägestempel b auf dem Teil ihres Weges, in den Kurven und beim Rücklaufen unten, wenn die oberen Einkerbestempel α nicht als Gegenführung wirken können, aus den unteren Einkerbestempeln α herausfallen.
Die seitliche Verschiebung der Prägestempel beim Pressen und zum Entfernen der gepreßten Bonbons wird in ähnlicher Weise wie bei bekannten ähnlichen Einrichtungen bewirkt. ίο Zum Zusammenbewegen der Prägestempel b sind Führungsbacken e, in denen sich die Prägestempel b mittels der Stifte oder Rollen c führen, vorgesehen. Federn f bewirken, daß die Führungsbacken e sich elastisch auseinanderbewegen können, wenn der Durchmesser des Zuckerstranges versehentlich zu reichlich bemessen sein sollte, und um eine scharfe Ausprägung der Bonbons herbeizuführen.
Zum Auseinanderbewegen der Prägestemao pel b sind auf dem übrigen Teile des Weges, den diese zurückzulegen haben, vor und hinter den Führungsbacken e entsprechend gebogene Schienen r (Fig. 8) vorhanden, gegen welche die Stifte oder Rollen c laufen, so daß diese die Prägestempel auseinanderziehen und auseinanderhalten.
Zum Einführen des Zuckerstranges ist ein trichterförmiges Rohr I (Fig. 7 und 9), zum Ableiten der geprägten Bonbons eine schräge Platte m vorgesehen.
Um zu verhüten, daß die seitlichen Prägestempel b, wenn sie mit Zuckerkrümeln bedeckt sind, sich in den als Führung dienenden Einkerbestempeln α festsetzen und so die seitliche Verschiebung erschweren, können in den Stempeln geeignete Einfräsungen angebracht werden, in denen sich die Krümel absetzen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Bonbons aus Zuckermassesträngen nach Patent 220935, dadurch gekennzeichnet, daß die in endlosen Führungsgeleisen (d) laufenden, untereinander nicht verbundenen Einkerbestempel (a) mit ihren einander zugekehrten Formflächen, die durch die jeweilige Gestalt der Bonbons bestimmt sind, unmittelbar als Führung für die rechtwinklig zu ersteren Stempeln (a) verschiebbaren Prägestempel (b) dienen, wodurch weitere Lagerungen überflüssig werden und die Möglichkeit gegeben ist, alle Stempel (a, b) aus gezogenem Profilmessing einfachster Form herzustellen.
2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägestempel (b) mit Stiften (c), auf denen auch Rollen laufen können, versehen sind, die in seitlich angebrachten Führungen (e) laufen, so daß die Stempel (b) zwangläufig gegeneinander bewegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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