DE254583C - - Google Patents

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DE254583C
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punching
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 254583 -S KLASSE Te. GRUPPE
WILHELM POST in ISERLOHN i.W.
aus fortlaufendem Stahldraht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Nadeln aus ungeteiltem Draht in ununterbrochenem Arbeitsgange. Durch die Erfindung soll die genaue Einstellung der zu bearbeitenden Teile des Drahtes unter den Werkzeugen durch die Verwendung der Stanze zur Weiterbeförderung des Drahtes mit voller Sicherheit erreicht werden. Die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung besteht. aus einem in wagerechter Führung laufenden Schlitten, auf dem die Fördervorrichtung in Verbindung mit der Stanzvorrichtung und die Unterlage für die Lochvorrichtung des Öhres fest angeordnet sind, und den außerhalb liegenden entsprechenden Ergänzungsteilen.
.In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt und zeigt
Fig. ι die Gesamtanordnung in der Ansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 bis 5 Einzelteile. ;
Der auf dem Unterbau α in Führungen b ' verschiebbare Förderschlitten c, der durch die Kurbel d, e, durch Zahnantrieb oder sonstige Einrichtungen angetrieben wird, trägt die durch das Übergewicht des Teiles g offenstehende Stanzvorrichtung, die mittels einer zweckmäßig von der gleichen Welle w. angetriebenen Exzenterscheibe bewegt wird. Zweckmäßig wird man, um einer vorzeitigen Abnutzung des Armes der Stanzvorrichtung durch die Reibung des Exzenters vorzubeugen, ein Rollengehäuse Zwischenschalten, wobei gleichzeitig eine übermäßige Inanspruchnahme der Maschine durch den hohen Druck vermieden und durch Einschaltung eines keilförmigen .Einsatzes ein Nachstellen ermöglicht wird. Die Stanzmatrizen h und k im Ober- und Unterteil ergänzen sich gegenseitig, prägen während eines toten Ganges der Zugstange und demzufolge eintretenden Stillstandes des Förderschlittens die Kopffurche und dienen anstatt der bisher üblichen messerartigen Werkzeuge während des Vorschubes zum Halten des Drahtes i. Um ein Hochheben des Schlittens während des Prägens der Furche zu verhüten, empfiehlt sich die Anordnung von Stellbolzen am Ausgangspunkte, unter die sich das rückwärtige Ende des Schlittens während der Dauer des toten Ganges schiebt. Bei hochgehobenem Obergesenk der Lochpresse bringt der vorgehende Schlitten mit den geschlossenen Stanzgesenken die Kopffurche unter die Lochpresse. Dann öffnet sich die Zange, und der Rückweg des Schlittens erfolgt ohne den Draht, so daß das eben vorgestanzte öhr unter der Lochvorrichtung m liegt. Sobald der auch zum Lochen erforderliche tote Gang in Wirkung tritt, tritt gleichzeitig ein seitlich angebrachtes, nach beiden Seiten abgeflachtes Verschlußstück w in Wirksamkeit, das aus einem Bolzen x, dem eine entsprechende Ausnehmung y am Schlitten gegenüberliegt, besteht (Fig. 5), wodurch bei jedesmaliger Herstellung der Arbeitslage eine genaue Einstellung für das Lochen ermöglicht ist. Die Lochvorrichtung m besteht zweckmäßig aus einem in einem Zylinder geführten Kolben n, in dem der eigent-
liehe Locher q gelagert ist. Darüber hinaus wird eine weitere Sicherung durch den unter dem Druck der Feder ο stehenden Führungsdrücker j> gegeben, der sich von oben auf den Öhrteil legt, bevor der eigentliche Locher q' das öhr durchstößt. Der Abfall gelangt durch den Abfallkanal r (Fig. 4) nach außen. An dem Locher empfiehlt sich die Anordnung eines Schlitzes, in dem sich mit öl getränkter Filz zur fortlaufenden Schmierung des Lochstiftes befindet. Ein einstellbarer Stellbolzen verhindert ein Hinausgehen des Schlittens beim Vorschub infolge des toten Ganges. Das Festhalten des Drahtes während der Rückbewegung des Schlittens wird durch Druckbolzen und Druckstück der Abschneidevorrichtung o. dgl. bewirkt. Vor der Abschneidevorrichtung wird zweckmäßig eine Schleifvorrichtung s eingeschaltet, die mit den beschriebenen Einrichtungen in Verbindung steht. Der Stanzhebel g kann beliebig angetrieben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Stanzen und Lochen des Öhres bei der Herstellung von Nähnadeln aus fortlaufendem Stahldraht, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schlitten (c), der die Stanze (h, k) und das Untergesenk der Lochpresse trägt, nach dem Stanzen mittels der geschlossenen Stanze den Draht unter das angehobene Obergesenk der Lochpresse (m) bringt und bei seiner Rückkehr mit geöffneter Stanze den Draht freigibt und das Untergesenk unter das Obergesenk zurückbringt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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