DE253304C - - Google Patents
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- DE253304C DE253304C DENDAT253304D DE253304DA DE253304C DE 253304 C DE253304 C DE 253304C DE NDAT253304 D DENDAT253304 D DE NDAT253304D DE 253304D A DE253304D A DE 253304DA DE 253304 C DE253304 C DE 253304C
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- Germany
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- strip
- positions
- signal
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L25/00—Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
- B61L25/06—Indicating or recording the setting of track apparatus, e.g. of points, of signals
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20 L GRUPPE
C.LORENZ AKT..-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1911 ab.
Es gibt bereits Einrichtungen, die die Stellungen der Signale durch Lochungen eines
Papierstreifens aufzeichnen, der sich mit Uhrgeschwindigkeit bewegt und eine Zeiteinteilung
besitzt. Diese Einrichtungen bestehen darin, daß einfache Löcher in einen Papierstreifen
gestanzt werden. Um nun die Löcher für die Haltstellung und für die Fahrtstellung
voneinander zu unterscheiden, sind sie seitlich versetzt und man muß, wenn man erkennen
will, ob das Signal hochgezogen oder heruntergelassen wurde, untersuchen, ob das Loch
etwas mehr rechts oder mehr links in den Papierstreifen eingeschlagen ist. An einem
Loch allein, kann man nichts feststellen; es muß immer erst die Stellung des zugehörigen
Loches verglichen werden. Infolge dieses unklaren Bildes ist es bei Unglücksfällen schwer
möglich, einwandfrei festzustellen, wie die Signale gestanden haben. Man hat daher
versucht, den Streifen breiter zu machen, um die Löcher mehr zu versetzen und um die
Versetzung besser erkennen zu können. Hierbei hat sich aber der Nachteil ergeben, daß
für jede Einfahrt ein besonderer Streifen erforderlich
ist. Würde man die Marken der Signale mehrerer Einfahrten auf einen gemeinsamen Papierstreifen bringen wollen, so würde
der Streifen eine Breite annehmen, die sich aus praktischen Gründen nicht gut verwenden
läßt; denn je breiter ein Papierstreifen ist, Um11SO ungenauer geht die Uhr. Ein weiterer
Nachteil der einfachen runden Lochung ist der, daß man im Zweifel ist, an welcher
Stelle des Loches die Zeit abgelesen werden soll, in der Mitte des Loches, am Rande, vorn
oder hinten.
Durch die Erfindung sind diese, Ubelstände beseitigt. An jeder Markierung allein kann
man ohne weiteres erkennen, welche Stellung das betreffende Signal einnimmt; es ist nicht
nötig, hierbei erst die andere zugehörige Marke und deren seitliche Versetzung zu vergleichen.
Ferner kann man auch ohne weiteres die Stelle der Marke erkennen, an welcher die
Zeit abgelesen werden muß. Ein Irrtum ist hierbei ausgeschlossen.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß die Marke, die beim Hochziehen
des Signales geschlagen wird, ein anderes Bild zeigt, als die Marke, die beim Herunterlassen
des Signalflügels geschlagen wird. Eine seitliche Versetzung der beiden Marken ist nicht
mehr erforderlich und es ergibt sich der Vorteil, daß die zusammengehörigen Marken der
Signale einer Einfahrt, nur einen geringen Raum des Papierstreifens einnehmen. Infolgedessen
lassen' sich die Marken der Signale .mehrerer Einfahrten auf einem einzigen Papierstreifen
zusammenbringen. Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß das Messer pfeilartig ausgebildet ist. Es kann auch eine f-förmige
Schneide besitzen, oder es kann beispielsweise der Registrierhebel für die Haltstellung T-förmig
und für die Zugstellung pfeilartig ausgebildet sein. Die Hauptsache ist, daß man die Be-
deutung einer jeden Marke ohne Rücksicht auf eine andere Marke und ihre seitliche Verschiebung
erkennen kann.
Die Einrichtung ist auf der Zeichnung näher dargestellt.
In Fig. ι ist ein Papierstreifen für fünf Einfahrten eingerichtet, auf dem sich die
Markierungen für die Stellungen der Signale befinden. Beim Gegenschlagen gegen die
ίο Walze schlägt ein Messer in den Papierstreifen
einen scharfen Schnitt, der die Zeit äußerst genau angibt, so daß man diese mit einem
spitzen Zirkel bis auf Bruchteile von Sekunden messen kann.
Fig. 2 ist die Schaltung der Einrichtung. In Fig. 3 und 4 ist das Messer eines Registrierhebels
dargestellt. Wenn das Messer nach Fig. 3 gegen die Walze schlägt, so entsteht
auf dem Papierstreifen ein Pfeil, an dessen Spitze man die Zeit ablesen kann.
• Der Papierstreifen ist, wie Fig. 1 zeigt, seitlich mit einer Anzahl Löcher versehen, in die eine Zackenscheibe zum Antrieb des Streifens mit Uhrgeschwindigkeit eingreift.
• Der Papierstreifen ist, wie Fig. 1 zeigt, seitlich mit einer Anzahl Löcher versehen, in die eine Zackenscheibe zum Antrieb des Streifens mit Uhrgeschwindigkeit eingreift.
Unter der Annahme, daß der Streifen für fünf Einfahrten eingerichtet sein soll, ist er
der Länge nach in fünf Abteilungen eingeteilt. Ferner sind Querstriche für die Zeiteinteilung
angebracht. Über jeden Querstrich ist die Zeit in Minuten aufgedruckt.
In Fig. 2 ist α der Signalflügel mit dem
Kontakt b. c ist ein Relais, durch das beim jedesmaligen Wechseln der Signalflügelstellung
ein Stromstoß in den Ortstromkreis geschickt wird. Wenn das Relais c seinen Anker r anzieht,
so gleitet die Spitze des Ankers an der Nase d vorbei. Hierbei wird die Feder e.
einen Augenblick angehoben und der Kontakt f vorübergehend geschlossen. Elektromagnet
g erhält einen Stromstoß und dadurch wird der Registrierhebel h einen Augenblick
gegen die Walze gedrückt. Wenn das Signal« wieder zurückgestellt wird, so fällt der Anker r
vom Relais c wieder ab und dreht die Nase d nach der entgegengesetzten Seite. Hierbei
wird der Kontakt f1 vorübergehend geschlossen,
der Elektromagnet g1 erregt und der Registrierhebel
k einen Augenblick gegen die Walze i gedrückt. Wenn ein Eisenbahnzug über den
Schienenkontakt I hinwegfährt, so erhält der Elektromagnet m Strom und der Registrierhebel
η wird gegen die Walze gedrückt. Um zu verhindern, daß der Registrierhebel η
dauernd angezogen wird, wenn etwa der Eisenbahnzug auf dem Schienenkontakt I stehen
bleiben sollte, kann man in die Leitung des Schienenkontaktes / ein gleiches Relais wie c
schalten, damit nur kurze Stromstöße gegeben werden können.
Die Registrierhebel sind nun an der Fläche, die gegen die Walze schlägt, messerartig ausgebildet.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Papierstreifen sind der Deutlichkeit halber
die Pfeile durch Striche verbunden und man erkennt unzweideutig folgendes:
Das Signal No. 1 wurde um 12 Uhr 59 Minuten
heruntergelassen und blieb auf Halt bis um ι Uhr 1 Minute stehen. Dann wurde es
wieder auf Fahrt gestellt und um 1 Uhr 3 Minuten abermals auf Halt gestellt. Alsdann
wurde es um 1 Uhr 5 Minuten und 30 Sekunden wieder hochgezogen. Während dieser Zeit,
und zwar um 1 Uhr 3 Minuten und 30 Sekunden, wurde das Signal unberechtigter Weise
überfahren, obgleich der Signalflügel heruntergelassen und auf Halt gestellt wurde.
An Stelle der Pfeile kann man auch, wie in Fig. 4 angegeben ist, das Messer mit
Schneiden f und q versehen. Die Marke, die die Schneide p schlägt, dient zum Ablesen
der Zeit.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Aufzeichnen der Stellungen von Streckensignalen auf einem
umlaufenden Papierstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem gemeinsamen
Streifen die Stellungen der Signale mehrerer Einfahrten durch Richtungsmarken
bezeichnet werden, wobei die Marke für die Fahrtstellung ein anderes Bild als die
für die Haltstellung zeigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung
der ungleichen Richtungsmarken ein mit dem Signalkontakt in Verbindung stehendes
doppelt wirkendes Relais angeordnet ist, das beim Wechseln der Signalstellungen
Stromstöße für die Markierung in die zugehörigen Elektromagnete (g g1) schickt, ίοο
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253304C true DE253304C (de) |
Family
ID=511594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253304D Active DE253304C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253304C (de) |
-
0
- DE DENDAT253304D patent/DE253304C/de active Active
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