DE253032C - - Google Patents

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DE253032C
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shaft
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 253032 KLASSE 86 c. GRUPPE
FRIEDRICH PICK in WIEN.
Im Webschaft angeordneter Kettenfadenwächter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1911 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf jenen im Webschaft angeordneten Kettenwächter, bei welchem der obere Schaftstab federnd angeordnet und im unteren Hubwechsel durch Anschläge nach abwärts gezogen wird, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise den oberen Schaftstab nach aufwärts drückenden Federn ο durch eine zusätzliche Federwirkung unterstützt werden, welche nur in der Oberfachstellung in Wirksamkeit tritt, indem der obere Schaftstab von elastischen Hebern getragen wird, deren Hubbewegung größer ist als die jener Heber, welche den Schaftrahmen tragen.
In Fig. ι der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines im Sinne dieser Neuerung konstruierten Schaftes in der Oberfachstellung in Ansicht gezeigt.
Fig. 2 und 3 sind Querschnittsdarstellungen des in Fig. 1 gezeigten Schaftes in den beiden Hubwechselstellungen im größeren Maßstabe.
Der Schaft u ist in bekannter Weise derart
konstruiert, daß der den Stuhl abstellende Strom bei Fadenbruch durch Abfallen der zugehörigen Litze p in der Unterfachstellung dadurch geschlossen wird, daß die Litze p auf eine auf der unteren Schaftrahmenseite angeordnete, geneigte Kontaktschiene q auffällt, welche mit einem Pole der Stromquelle verbunden ist, während der zweite Pol an die beiden Schaftstäbe m, η anschließt, auf welchen die Litzen p geführt sind.
Der obere Schaftstab η ist vermittels der mit ihm verbundenen Leiste a in bekannter Weise (ungar. Patent 50945) im Schaftrahmen geführt und wird durch zwei passend ange-. ordnete Federn 0, 0 von dem unteren Schaftstabe m derart abgedrückt, daß die auf den beiden Schaftstäben -m, η aufgezogenen Litzen in gespannter Lage erhalten und nur dann freigegeben werden, wenn der beweglich angeordnete Schaftstab η vermittels der beiden Zugstangen z, z, welche gleichzeitig als Führungsorgane der Federn 0 dienen, nach abwärts gezogen wird; dieses Freigeben der Litzen p erfolgt in bekannter Weise dadurch, daß die Zugstangen ζ, ζ mit zwei zweiarmigen, an der Unterseite des Schaftes angeordneten Hebeln b,. b verbunden sind, welche im unteren Hubwechsel gegen fest am Stuhlgestelle angeordnete Anschläge c, c aufschlagen. Infolge des Freigebens aller Litzen p kann sodann die einem gerissenen Faden entsprechende Litze auf die vorerwähnte Kontaktschiene q auffallen und den abstellenden Strom schließen.
Der ganze Schaft u ist in bekannter Weise an den um die Rollen w geschlungenen Hebern k aufgehängt.
Um zu verhüten, daß die Litzen durch die in der Oberfachstellung auftretende Kettenspannung nicht nach, abwärts gedrückt werden und durch ihre Berührung mit der Kontaktschiene m in der Ober fachst ellung Kontakt geben, müßte man diese Federn 0, 0 derart dimensionieren, daß dieselben auch durch die stärkste Kettenfadenspannung nicht zusammengedrückt werden.
Die entsprechende Verstärkung der Feder gibt gute Resultate, hat aber den immerhin in Betracht, kommenden Nachteil, daß der im unteren Hubwechsel zu ihrem Zusammen-
drücken sodann notwendige Stoß ein sehr kräftiger sein muß, das gute Funktionieren des Kettenfadenwächters aber durch derartige starke Stöße beeinträchtigt wird.
Um in der Oberfachstellung die unerwünschte Berührung der stromführenden Litzen mit der unteren Kontaktschiene zu vermeiden, hat man auch an Stelle sehr starker Federn die Anordnung getroffen, daß der stuhlabstellende
ίο Strom während des größten Teiles der Schaftbewegung durch Anordnung besonderer Stromunterbrecher unterbrochen und nur im unteren Hubwechsel geschlossen wird.
Derartige Stromunterbrecher werden jedoch infolge der großen Tourenzahlen der Stühle schon nach verhältnismäßig kurzer Funktionszeit unverläßlich und ergeben oft unerwünschte Kontakte.
Um sowohl die Anordnung sehr starker Fedem als auch jene der besonderen Stromunterbrecher entbehrlich zu machen, wird im Sinne der vorliegenden Erfindung der beweglich angeordnete Schaftstab in der Oberfachstellung des Schaftes noch durch besondere Federn nach aufwärts gezogen, welche nur in dieser Stellung in Wirksamkeit sind bzw. in der Unterfachstellung gänzlich außer Funktion treten.
Diesem Erfindungsgedanken entsprechend, wird die im Schafte u geführte, mit dem oberen Schaftstab η starr verbundene Traverse a unter Zwischenschaltung von Federn t von Hebern h, h getragen, die um Walzen ν, ν geschlungen sind, deren Durchmesser größer ist als jener der Walzen w, w, von welchen die Heber k des Schaftes u betätigt werden.
Da bei der das Anheben des Schaftes u bewirkenden Drehung der Welle r die Heber h der Traverse α bzw. des oberen Schaftstabes η um eine größere lineare Strecke als jene k des Schaftes u aufgewickelt werden, so wird bei dieser Schaftbewegung ein Spannen der Federn t eintreten (s. Fig. 3).
Die Wirkung der zwischen den beiden Schaftstäben η, η angeordneten Federn 0, 0 wird sohin im Oberfach durch die hinzutretende Zugwirkung der Heberfedern t, t unterstützt, und ein Abwärtsgehen des Schaftstabes η unter Einwirkung des Kettenzuges würde zur Voraussetzung haben, daß derselbe die Wirkung der beiden Federnpäare 0, 0 und t, t überwinden könnte, was durch richtige Wahl der Heberfedern t, t unbedingt vermieden werden kann.
Hingegen wird sich beim Niedergehen des Schaftes u der verkehrte Vorgang abspielen, so daß die Wirkung der Heberfedern t, t gänzlich aufgehoben erscheint, wenn der Schaft in die Unterfachstellung gelangt ist (s. Fig. 4).
Beim Auftreffen der Hebel b gegen die Anschlage c, c wird demnach, wie bei bekannten Konstruktionen, lediglich die Spannung der zwischen den Schaftstäben m, η eingespannten Federn 0, 0 überwunden werden müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Im Webschaft angeordneter Kettenfadenwächter, bei welchem der obere Schaftstab federnd angeordnet und im unteren Hubwechsel durch Anschläge nach abwärts gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise den oberen Schaftstab nach aufwärts drückenden Federn (0) durch eine zusätzliche Federwirkung unterstützt werden, welche nur in der Oberfachstellung in Wirksamkeit tritt, indem der obere Schaftstab von elastischen Hebern (h, t) getragen ,wird, deren Hubbewegung größer ist als die jener Zugbänder- oder -schnüre (k), welche den Schaftrahmen tragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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