DE253032C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE253032C DE253032C DENDAT253032D DE253032DA DE253032C DE 253032 C DE253032 C DE 253032C DE NDAT253032 D DENDAT253032 D DE NDAT253032D DE 253032D A DE253032D A DE 253032DA DE 253032 C DE253032 C DE 253032C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- springs
- shaft rod
- upper shaft
- shed position
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 7
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
- D03D51/18—Automatic stop motions
- D03D51/20—Warp stop motions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 253032 KLASSE 86 c. GRUPPE
FRIEDRICH PICK in WIEN.
Im Webschaft angeordneter Kettenfadenwächter.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf jenen im Webschaft angeordneten
Kettenwächter, bei welchem der obere Schaftstab federnd angeordnet und im unteren
Hubwechsel durch Anschläge nach abwärts gezogen wird, und ist dadurch gekennzeichnet,
daß die in bekannter Weise den oberen Schaftstab nach aufwärts drückenden Federn ο
durch eine zusätzliche Federwirkung unterstützt werden, welche nur in der Oberfachstellung
in Wirksamkeit tritt, indem der obere Schaftstab von elastischen Hebern getragen
wird, deren Hubbewegung größer ist als die jener Heber, welche den Schaftrahmen tragen.
In Fig. ι der Zeichnung ist eine Ausführungsform
eines im Sinne dieser Neuerung konstruierten Schaftes in der Oberfachstellung in Ansicht gezeigt.
Fig. 2 und 3 sind Querschnittsdarstellungen des in Fig. 1 gezeigten Schaftes in den beiden
Hubwechselstellungen im größeren Maßstabe.
Der Schaft u ist in bekannter Weise derart
konstruiert, daß der den Stuhl abstellende Strom bei Fadenbruch durch Abfallen der zugehörigen
Litze p in der Unterfachstellung dadurch geschlossen wird, daß die Litze p auf
eine auf der unteren Schaftrahmenseite angeordnete, geneigte Kontaktschiene q auffällt,
welche mit einem Pole der Stromquelle verbunden ist, während der zweite Pol an die
beiden Schaftstäbe m, η anschließt, auf welchen die Litzen p geführt sind.
Der obere Schaftstab η ist vermittels der
mit ihm verbundenen Leiste a in bekannter Weise (ungar. Patent 50945) im Schaftrahmen
geführt und wird durch zwei passend ange-. ordnete Federn 0, 0 von dem unteren Schaftstabe
m derart abgedrückt, daß die auf den beiden Schaftstäben -m, η aufgezogenen Litzen
in gespannter Lage erhalten und nur dann freigegeben werden, wenn der beweglich angeordnete
Schaftstab η vermittels der beiden Zugstangen z, z, welche gleichzeitig als Führungsorgane
der Federn 0 dienen, nach abwärts gezogen wird; dieses Freigeben der Litzen p erfolgt in bekannter Weise dadurch,
daß die Zugstangen ζ, ζ mit zwei zweiarmigen, an der Unterseite des Schaftes angeordneten
Hebeln b,. b verbunden sind, welche im unteren Hubwechsel gegen fest am Stuhlgestelle
angeordnete Anschläge c, c aufschlagen. Infolge des Freigebens aller Litzen p kann sodann
die einem gerissenen Faden entsprechende Litze auf die vorerwähnte Kontaktschiene q
auffallen und den abstellenden Strom schließen.
Der ganze Schaft u ist in bekannter Weise an den um die Rollen w geschlungenen Hebern
k aufgehängt.
Um zu verhüten, daß die Litzen durch die in der Oberfachstellung auftretende Kettenspannung
nicht nach, abwärts gedrückt werden und durch ihre Berührung mit der Kontaktschiene
m in der Ober fachst ellung Kontakt geben, müßte man diese Federn 0, 0 derart
dimensionieren, daß dieselben auch durch die stärkste Kettenfadenspannung nicht zusammengedrückt
werden.
Die entsprechende Verstärkung der Feder gibt gute Resultate, hat aber den immerhin
in Betracht, kommenden Nachteil, daß der im unteren Hubwechsel zu ihrem Zusammen-
drücken sodann notwendige Stoß ein sehr kräftiger sein muß, das gute Funktionieren
des Kettenfadenwächters aber durch derartige starke Stöße beeinträchtigt wird.
Um in der Oberfachstellung die unerwünschte Berührung der stromführenden Litzen mit der unteren Kontaktschiene zu vermeiden, hat man auch an Stelle sehr starker Federn die Anordnung getroffen, daß der stuhlabstellende
Um in der Oberfachstellung die unerwünschte Berührung der stromführenden Litzen mit der unteren Kontaktschiene zu vermeiden, hat man auch an Stelle sehr starker Federn die Anordnung getroffen, daß der stuhlabstellende
ίο Strom während des größten Teiles der Schaftbewegung
durch Anordnung besonderer Stromunterbrecher unterbrochen und nur im unteren Hubwechsel geschlossen wird.
Derartige Stromunterbrecher werden jedoch infolge der großen Tourenzahlen der Stühle
schon nach verhältnismäßig kurzer Funktionszeit unverläßlich und ergeben oft unerwünschte
Kontakte.
Um sowohl die Anordnung sehr starker Fedem als auch jene der besonderen Stromunterbrecher
entbehrlich zu machen, wird im Sinne der vorliegenden Erfindung der beweglich angeordnete Schaftstab in der Oberfachstellung
des Schaftes noch durch besondere Federn nach aufwärts gezogen, welche nur in dieser Stellung in Wirksamkeit sind bzw. in
der Unterfachstellung gänzlich außer Funktion treten.
Diesem Erfindungsgedanken entsprechend, wird die im Schafte u geführte, mit dem oberen
Schaftstab η starr verbundene Traverse a unter Zwischenschaltung von Federn t von
Hebern h, h getragen, die um Walzen ν, ν geschlungen
sind, deren Durchmesser größer ist als jener der Walzen w, w, von welchen die
Heber k des Schaftes u betätigt werden.
Da bei der das Anheben des Schaftes u bewirkenden
Drehung der Welle r die Heber h der Traverse α bzw. des oberen Schaftstabes η
um eine größere lineare Strecke als jene k des
Schaftes u aufgewickelt werden, so wird bei dieser Schaftbewegung ein Spannen der Federn
t eintreten (s. Fig. 3).
Die Wirkung der zwischen den beiden Schaftstäben η, η angeordneten Federn 0, 0
wird sohin im Oberfach durch die hinzutretende Zugwirkung der Heberfedern t, t unterstützt,
und ein Abwärtsgehen des Schaftstabes η unter Einwirkung des Kettenzuges würde
zur Voraussetzung haben, daß derselbe die Wirkung der beiden Federnpäare 0, 0 und t, t
überwinden könnte, was durch richtige Wahl der Heberfedern t, t unbedingt vermieden werden
kann.
Hingegen wird sich beim Niedergehen des Schaftes u der verkehrte Vorgang abspielen,
so daß die Wirkung der Heberfedern t, t gänzlich aufgehoben erscheint, wenn der Schaft in
die Unterfachstellung gelangt ist (s. Fig. 4).
Beim Auftreffen der Hebel b gegen die Anschlage
c, c wird demnach, wie bei bekannten Konstruktionen, lediglich die Spannung der
zwischen den Schaftstäben m, η eingespannten Federn 0, 0 überwunden werden müssen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Im Webschaft angeordneter Kettenfadenwächter, bei welchem der obere Schaftstab federnd angeordnet und im unteren Hubwechsel durch Anschläge nach abwärts gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise den oberen Schaftstab nach aufwärts drückenden Federn (0) durch eine zusätzliche Federwirkung unterstützt werden, welche nur in der Oberfachstellung in Wirksamkeit tritt, indem der obere Schaftstab von elastischen Hebern (h, t) getragen ,wird, deren Hubbewegung größer ist als die jener Zugbänder- oder -schnüre (k), welche den Schaftrahmen tragen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253032C true DE253032C (de) |
Family
ID=511336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253032D Active DE253032C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253032C (de) |
-
0
- DE DENDAT253032D patent/DE253032C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE253032C (de) | ||
| DE97989C (de) | ||
| DE149648C (de) | ||
| DE266285C (de) | ||
| AT54811B (de) | Kettenfadenwächter. | |
| DE99190C (de) | ||
| DE20993C (de) | Handwebstuhl mit vertikal schlagender Lade und horizontal beweglichen Schäften | |
| DE279451C (de) | ||
| DE125266C (de) | ||
| DE108203C (de) | ||
| DE204560C (de) | ||
| DE68230C (de) | Schützenwechsel | |
| DE9479C (de) | Neuerungen an Webstühlen | |
| DE13214C (de) | Neuerung an Schaftmaschinen | |
| DE101725C (de) | ||
| DE83924C (de) | ||
| DE82206C (de) | ||
| AT40554B (de) | Kettenfadenwächter. | |
| DE114692C (de) | ||
| DE260105C (de) | ||
| DE271837C (de) | ||
| DE190058C (de) | ||
| DE189010C (de) | ||
| DE272317C (de) | ||
| DE35022C (de) | Schützenschlagvorrichtung für Wechselstühle |