DE189010C - - Google Patents
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- DE189010C DE189010C DENDAT189010D DE189010DA DE189010C DE 189010 C DE189010 C DE 189010C DE NDAT189010 D DENDAT189010 D DE NDAT189010D DE 189010D A DE189010D A DE 189010DA DE 189010 C DE189010 C DE 189010C
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- Germany
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- rod
- lever
- bobbin
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J3/00—Weavers' tools, e.g. knot-tying tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86β:. GRUPPE
FREDERIC JACQUEL in NATZWEILER i. Els.
Den Gegenstand der'Erfindung bildet eine
an Webstühlen anzubringende Vorrichtung, durch welche die Schußspule durch einen
vom Webstuhle aus angetriebenen, in geeigneter Weise ein- und ausschaltbaren Preßbecher
fest auf die Schützenspindel aufgesteckt wird.
Das Aufstecken der Schußspulen auf die Schützenspindel wird im Webereibetriebe
ίο meist von Hand ohne irgendwelche Hilfsmittel
bewirkt. Zur Erleichterung dieses den Arbeiter sehr ermüdenden Verfahrens sind bereits Vorrichtungen ersonnen worden, mittels
derer die Schußspule durch ein von Hand oder mechanisch bewegtes Hebelwerk auf die
Schützenspindel aufgetrieben wird. Außerdem sind Vorrichtungen bekannt, welche dazu bestimmt
sind, die Fadenlagen der Schußspulen zu verdichten, indem dieselben während des eine gewisse Zeit in Anspruch nehmenden
Verdichtungsvorganges ein Festerstecken der Spule bewirken, ohne jedoch dem Arbeiter
die gesamte ermüdende Arbeit abzunehmen, da vor Beginn des Verdichtungsvorganges
bereits ein Feststecken der Spulen erfolgt sein muß.
Im Gegensatz zu diesen bekannten Verfahren erledigt die vorliegende Erfindung
das endgültige Feststecken der Schußspule auf der Webschützenspindel in kürzester Frist
und sieht von einer vorher auszuübenden Kraftäußerung des Arbeiters vollständig ab,
indem der vom Webstuhl aus bewegte Preßbecher die nur lose aufgesteckte Spule in
einem Zuge fest auf die Schützenspindel auftreibt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung in Fig. I in seitlicher Ansicht. Die
Fig. 2 und 3 stellen einzelne Teile der Vorrichtung in etwas größerem Maßstabe dar.
Am Maschinengestell α ist ein Anlagestück b befestigt und derart geformt und abgemessen,
daß es den Webschützen c in wagerechter oder annähernd wagerechter Lage aufnehmen kann. Beim Aufstecken einer
Spule wird der Webschützen c mit der lose aufgesteckten Spule von Hand in dieses Anlagestück
b eingeführt und in dieser Stellung festgehalten (Fig. 1). Die aufgeklappte
Schützenspindel ist auf diese Weise in ihrer Achsenrichtung abgestützt.
Am unteren Teil der Maschine ist ein Hebel e h in wagerechter Lage auf einem
Zapfen d drehbar gelagert. Der eine Arm e des Hebels steht im Bereich eines der Trittexzenter,
die an fast allen Webstühlen vorhanden sind; sollten diese fehlen, so würde ein auf der unteren Maschinenwelle aufgekeiltes
Exzenter/ dem Hebel dauernd eine pendelnde Bewegung erteilen.
Der hintere Arm h des Hebels bewegt die eigentliche Vorrichtung zum Aufstecken der
Spule. Dieselbe besteht aus einer senkrecht verschiebbaren Stange z, die an ihrem oberen
Ende einen für den gleichen Zweck bereits bekannten konischen, der kegelförmigen
Spulenspitze entsprechend geformten Becher k trägt. Der gesamte Hub dieser durch den
Hebel e h bewegten Stange wird zum einmaligen Eintreiben der Spule / auf die
Schützenspindel in einem Zuge nutzbar gemacht.
Es ist dafür gesorgt, daß die Bewegung der Stange i nur dann stattfindet, wenn eine
Spule eingetrieben werden soll, damit eine Beschädigung des Garnes durch zu frühes
Eingreifen des Preßbechers k vermieden werde, • ίο indem das Ein- und Ausschalten der Bewegung
durch eine Sperrklinke geschieht. Zu diesem Zwecke befindet sich am unteren Ende der Stange in einer Verdickung m derselben
ein vertikal verlaufender Schlitz, weleher eine Führungskulisse des Hebelarmes h
bildet, und in welchem eine an einem Zapfen η drehbar aufgehängte Sperrklinke 0
angeordnet ist, an welcher ein beliebiges Zugorgan p, wie Schnur, Kette oder dergl., befestigt
ist.
Indem nun der Arbeiter im geeigneten Augenblick die Schnur ρ in einen am oberen
Teile der Maschine vorgesehenen Haken einhängt oder aus demselben herausnimmt, bewirkt
er nach Wunsch den Stillstand oder die Bewegung des Preßbechers k. Hängt nämlich die Sperrklinke ο innerhalb des
Schlitzes frei herunter (Fig. 1), so nimmt der Hebelarm h die Stange i bei seiner Bewegung
stets mit, befindet sich jedoch die Klinke in der durch Fig. 2 veranschaulichten
Stellung, so bleibt die Stange i mit dem Preßbecher unbeweglich.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Aufstecken von Schußspulen auf die Webschützenspindel
mittels eines mechanisch bewegten Preßbechers, dadurch gekennzeichnet, daß die den Preßbecher (k) tragende Stange (i)
durch einen vom Webstuhl aus mittels Exzenters (f) dauernd pendelnd angetriebenen
Hebel (e h) bewegt und so der ganze Hub der Stange (i) zum festen Aufstecken der Spule in einem Zuge auf
die in der Hubrichtung abgestützte Webschützenspindel ausgenutzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Ein- und Ausschalten der Bewegung des Preßbechers (k) zwischen dem Hebel (e h) und
der Stange (i) eine mittels Schnurzugs (p) umklappbare Sperrklinke (0) angeordnet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189010C true DE189010C (de) |
Family
ID=452589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189010D Active DE189010C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189010C (de) |
-
0
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