DE2527331C2 - Horizontal aufhängbare elektrische Insektenvertilgungsvorrichtung - Google Patents

Horizontal aufhängbare elektrische Insektenvertilgungsvorrichtung

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Description

nachbarten Gehäuseseitenwänden ohne Berührung mit dem Gitter an die Lichtquelle gelangen. Sie werden also nicht in jedem Fall vertilgt
Der Erfindung lieigt die Aufgabe zugrunde, eine Insektenvertilgungsvomchtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß· sie bei einfacher Wartung wahlweise horizontal und vertikal aufgehängt werden kann, wobei trotz der geschlossenen Auffangwanne möglichst viele Insekten angelockt, zuverlässig getötet und in jeder Aufhängelcge der Vorrichtung ohne besonderen Aufwand aus dieser entfernt werden können.
Diese Aufgabe wiird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst
Infolge der starken Lichtquelle mit der erfindungsgemäßen Abschirmung wird eine große Lichtmenge gleichmäßig diffus im Raum zerstreut und reflektiert, wodurch von allen Seiten Insekten angelockt werden können. Durch die Verwendung der reflektierenden Abschirmung kann das Licht trotz der Auffangwanne in hohem Maße auch im unteren Bereich der Vorrichtung abgestrahlt werden, wodurch die Vorrichtung eine äußerst wirksame Anlockung der Insekten sicherstellt, se daß diese auch noch in großem Umkreis vor der Vorrichtung optimal angelockt werden können. Das von der Lichtquelle ausgesendete weiße diffuse Licht verhindert außerdem, daß eine unangenehme Blendung verursacht wird. Die allseitig um die Lichtquelle angeordneten leitenden Gitter haben den Vorteil, daß die Lichtquelle von allen Seiten nur über das elektrische Feld zwischen den beiden Gittern zugänglich ist, so daß eine größtmögliche Zahl von Insekten vernichtet werden kann. Da die Auffangwanne durch den Boden des Schutzgitters gebildet und abklappbar mit der einen Verschlußklappe verbunden ist, entfällt ein zusätzliches Gehäuseunterteil zur Aufnahme der Auffangwanne, so daß die Vorrichtung konstruktiv einfach ausgebildet ist. Außerdem können die toten Insekten einfach und schnell durch Abklappen der Auffangwanne aus der Vorrichtung entfernt werden. Schließlich ist durch die grobmaschige Ausbildung des Schutzgitters eine hohe Sicherheit gegen ungewollten Zugriff gegeben, da die Gittermaschen lediglich so groß sein müssen, daß die Insekten ungehindert an die leitenden Gitter gelangen können, wobei aber der Zugriff zu den Gittern durch Menschen und Tiere vermieden ist Da eine der Verschlußklappen eine schwenkbar gelagerte Auffangwanne bildet, kann die Vorrichtung nicht nur horizontal, sondern auch vertikal aufgehängt werden. Bei vertikaler Aufhängung bildet dann diese Verschlußklappe an der Stirnseite der Vorrichtung die entsprechenden Auffangwanne für die getöteten Insekten. Sie kann nach Entriegeln weggeschwenkt werden, so daß sich die Insekten mühelos aus der Vorriciaung entfernen lassen. Da die elektrischen Bauteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung an der abnehmbaren Bcfestigungsplatte abgeordnet sind, können zu Reparaturzwecken die Bauteile ohne Schwierigkeiten aus der Vorrichtung entfernt und repariert oder ausgetauscht werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand mehrerer in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße elektrische Insektenvertilgungsvorrichtung in perspektivischer Darstellung und teilweise in Explosivdarslellung;
F i g. 2 die Vorrichtung nach F i g. 1 im Längsschnitt; F i g. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 im Querschnitt;
F i g. 4 und 5 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit U-förmigen Röhren in einer Darstellung entsprechend F i g. 1.
Die elektrische Insektenvertilgungsvorrichtung 10 nach den F i g. 1 bis 3 besteht im wesentlichen aus einem sich horizontal erstreckenden, länglichen Gehäuse mit einem Schutzgitter 12 und einem Innenteil mit einer darin angeordneten Lichtquelle 14. Sie weist vier Fluoreszenzröhren 16', vorzugsweise Schwarzlicht-Fluoreszenzröhren, auf, die sich horizontal über die gesamte Länge des Schutzgitters 12 erstrecken und mit ihren Enden in Röhrensockeln 18 und 19 befestigt sind. Vier der Röhrensockel 18 sind auf einer Befestigungsplatte 20 und vier weiitere Röhrensockel 19 auf einer Befestigungsplatte 22 befestigt Das Innenteil hat ferner eine flache, reflektierende Abschirmung 24, z. B. eine kunststoffbeschichtete Papierfolie, die gleiche Ausdehnung wie die Fluoreszenzröhren 16 hat und mit ihren Enden an den Befestigungsplatten 20 und 22 befestigt ist
Die Fluoreszenzröhren 16 sind von einem als zylindrisches Drahtnetz ausgebildeten ersten leitenden Gitter 26 im wesentlichen vollständig umgeben. Das Gitter 26 kann auch eine andere Form besitzen ^s umgibt jedoch zusammen mit den. Befestigungsplati*.·" 20 und 22 stets die Fluoreszenzröhren 16 oder eine entsprechend gleichwertige Lichtquelle im wesentlichen ■ vollständig. Das erste leitende Gitter 26 ist von einem zweiten leitenden Gitter 28 umgeben. Die Gitter 26 und 28 sind zylindrisch ausgebildet und liegen koaxial zueinander, so daß zwischen den Gittern ein Luftspalt 27 gebildet ist.
Die Befestigungsplatte 22 ist an einem Träger 30 angeschweißt odeir angenietet. Die Gitier 26 und 28 werden durch vier atls Träger dienende, längliche, isolierende Abstandshalter 32 aus Tetrafluorethylen oder dergleichen sowie durch einige, an der Befestigungsplatte 20 und dem Träger 30 befestigte Verbinder voneinander getrennt
Das Schutzgitter 12 weist ein gerüstartiges Gestell 36 auf, das aus der quadratischen Befestigungsplatte 20, einem quadratischen, aus Winkeln gebildeten, offenen Rahmen 40 und vier Winkeln oder Streber- 42 besteht, die an den Ecken der Befestigungsplatte 20 und des offenen Rahmens 40 angebracht sind. Die Ränder der Befv-stigungsplatte 20 sind rechtwinklig nach innen umgebogen, so daß ein umlaufender Rand 44 gebildet ist Die Streben 42 erstrecken sich horizontal zwischen dem Rahmen 40 und den Ecken der Befestigungsplatte 20 und sind an dessen Rand 44 befestigt.
Die Streben 42 ragen über den Rahmen 40 und die Befestigungsplatte 20, so daß ihre überstehenden Enden als Führungen und Träger für stirnseitige Verschlußkappen 46 und 47 dienen können. Die Verschlußkappen 46 und 47 bestehen jeweils aus stirnseitigen Platten 48 mit rechtwinklig abgewinkelten umlaufenden Rändern. Die Verschlußkappe 46 und 47 werden so an den Strtben 4?. befestig!:, daß die durch aneinanderschließende Ränder 50 gebildeten Ecken der Verschlußkappen mit den Enden der Streben 42 fluchten. Die Verschlußkappen 46 und 47 gleiten bei ihrer Montage über die Enden der Streben 42, wobei die Außenfläche der Streben 42 an den Innenwänden der Ränder 50 anliegen. Die Verschlußkappen 46 u,id 47 können durch Punktschweißen oder anderweitig mit den Streben 42 verbunden sein.
Zwischen der Befestigungsplatte 20 und der Verschlußkappe 47 sind an der Befestigungsp'atte 20 elektrische Bauteile, wie ein Transformator 52 und Ausgleichsgewichte 54, befestigt.
Das Schutzgitter 22 ist vorzugsweise quader- oder würfelförmig ausgebildet. Eine obere Wand 55 und Seitenwände 57 und 58 sind aus einem grobmaschigen
Drahtgitter 56 gebildet, das an den Streben 42 befestigt und von diesen gehalten wird, so daß es die drei benachbarten, offenmaschigen Seitenwände des Schutzgitters 12 bildet. Die anderen drei Seitenwünde des sechsseitigen Schutzgitters 12 bestehen aus Folienmaterial und ί bilden eine Auffangwanne 60 sowie die beiden nach oben ragenden Verschlußkappen 46 und 47.
Wie F i g. 2 zeigt, ist die Bodenwanne 60 über ein Gelenk 62 an der Verschlußkappe 47 befestigt, die sämtliche elektrische Bauteile enthält. Das andere Ende 61 der Auffangwanne 60 ist über eine Verriegelung 64 mit der anderen Verschlußkappe 46 verbunden. Die Auffangwanne 60 befindet sich üblicherweise in geschlossener Lage, in der ein elektrischer Schalter 66 geschlossen ist und dadurch die Gitter 26 und 28 an Spannung legt, is Wenn die Verriegelung 64 gelöst und die Auffangwanne 60 vom Schutzgitter 12 nach unten geklappt ist, wird der elektrische Schalter 66 geöffnet, so daß die Spannungsversorgung für die Gitter 26 und 28 unterbrochen wird. Auf diese Weise kann das Schutzgitter 12 zum Reinigen der Vorrichtung sicher geöffnet werden, wobei die Gefahr eines Stromschlages durch die spannungsführenden Gitter 26,28 vermieden ist.
In F i g. 3 sind die an der Befestigungsplatte 22 montierten Sockel 19 und der hinter der Befestigungsplatte 22 verlaufende Träger 30 deutlich erkennbar. Der Träger 30 ist ferner an beiden Enden mit dem Rahmen 40 verbunden. An den Ecken des Rahmens 40 sind vier Streben 42 angeordnet, die von der Verschlußkappe 46 umgeben sind. F i g. 3 zeigt außerdem zwei der Ab- jo Standshalter 32, rmi denen die Gitter 26 und 28 auf Abstand gehalten und an dem Träger 30 befestigt sind.
Wenn die Vorrichtung 10 nach F i g. 1 bei geschlossener Auffangwanne 60 eingeschaltet wird, werden beide Fluoreszenzröhren 16 und die Gitter 26 und 28 an Spannung gelegt. Die Verschlußkappen 46 und 47, die Auffangwanne 60 und das spannungsfreie Drahtgitter 56 umschließen die Gitter 26 und 28, die Fiuoreszenzröhren 16 und die reflektierende Abschirmung 24 vollständig. Die Maschen des Drahtgitters 56 sind ausreichend groß, damit die meisten Insekten hindurchfliegen und die Gitter 26 und 28 erreichen können. Die Fluoreszenzröhren 16 sind so gewählt, daß die Abschirmung 24 ein weiches weißes Licht abstrahlt, das die Insekten anlockt und gleichzeitig für das menschliche Auge angenehm ist. Die Abschirmung 24 besteht aus reflektierendem Material, wie z. B. kunststoffbeschichtetem Papier, das zur Reflexion und Streuung des Lichtes der Fluoreszenzröhren 16 dient, so daß sie das Licht gleichmäßig über einen weiten Bereich verteilen. Durch die offene, obere Wand 55 und die offenen Seitenwände 57 und 58 sind die Fluoreszenzröhren 16 und die Abschirmung 24 für die fliegenden Insekten sichtbar.
Im Betrieb werden durch das Leuchten der ■Fluoreszenzrohren 16 und das diffuse Leuchten der Abschirmung 24 Insekten angelockt, die durch das Drahtgitter 56 fliegen, wenn sie sich den Fluoreszenzröhren 16 nähern. Es ist wichtig, daß die Gitter 26 und 28 so um die Fluoreszenzröhren 16 angeordnet sind, daß sich die Insekten den Fluoreszenzröhren 16 nur über den Hilfsspalt 27 nähern können, in dem sie getötet werden. Dabei fallen die vertilgten Insekten oder Teile davon in die Auffangwanne 60, die aus der sie anschließend beseitigt werden können.
Wenn zwei elektrisch geladene, leitende Bauelemente nahe beieinander angeordnet sind, bildet sich dazwischen ein energiespeicherndes elektrisches Feld aus. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Gitter 26, 28 elektrisch parallel zu der Sekundärwicklung des Transformators 52 ties Stromversorgungsteiles angeordnet, so daß die Induktivität des Transformators 52 und die Kapazität der Gitter einen Speicherkreis bilden, in dem eine beträchtliche elektrische Energie gespeichert werden kann.
Wenn nun ein niederohmiger Gegenstand, wie z. B. ein Insekt, beide Elektroden gleichzeitig berührt, fließt ein großer elektrischer Strom durch diesen Widerstand, in dem die gespeicherte Energie in einem sehr kurzen Zeitintervall verteilt wird. Wenn in ähnlicher Weise ein kleines Insekt zwischen die Elektroden fliegt, ohne diese zu berühren, wird die Isolation des Dielektrikums zwischen den Elektroden verringert, und ein Entladungsstrom fährt durch das Insekt. In jedem Fall wird also das Insekt durch den himltirchfließenden elektrischen Strom vertilgt. Der über das Insekt entladene Strom übersteigt die Stromkapazität des den Speicherkreis speisenden Stromversorgungsteils. Es kann daher ein Schwachstrom-Versorgungsteil zur Aufladung des Speicherkreises verwendet werden. Dies gestattet wiederum die Verwendung eines Stromversorgungsteils ohne Strombegrenzung. Fails eine Person oder ein kleines Tier versehentlich beide Gitter berühren sollte, erhalten sie einen kurzen Hochspannungsschlag, der jedoch harmlos ist.
Zur Reinigung der Vorrichtung 10 kann die Auffangwanne 4H) nach unten geklappt und die Insekten in einen geeigneten Aufnahmebehälter gebürstet werden. Wenn das Schutzgitter 12 geöffnet wird, wird auch der Schalter 66 geöffnet, so daß die Gitter 26 und 28 nicht mehr unter Spannung stehen. Dadurch ist sichergestellt, daß sich Menschen beim Reinigen der Vorrichtung nicht verletzen können. Vorzugsweise hat die Auffangwanne 60 trichterförmige Führungen 68 und 69, um die Insektenrückstände in den Aufnahmebehälter abstreifen zu können.
Wie Fig.4 zeigt, ist die Vorrichtung iö horizontal unter der Decke 70 einer Küche, eines Restaurants oder dergleichen aufgehängt, um die in der Nähe der Decke schwirrenden Insekten zu vertilgen, wobei zur Aufhängung der Vorrichtung 10 zwei ösenhaken 72 vorgesehen sind. Als Lichtquelle sind zwei U-förmige Fluoreszenzröhren 74 vorgesehen, die in Sockeln 76 auf einer abnehmbaren Befestigungsplatte 78 gehalten sind. Wie Fig.5 zeigt, begrenzt die Verschlußkappe 80 einen Hohlraum, so daß die Vorrichtung 10 nicht nur horizontal, sondern auch vertikal im Freien aufgehängt werden kann. Dabei dient die Verschlußkappe 80 als Auffangwanne, die angdenkt und verriegelt ist Alle elektrischen Bauteile werden von der dann oberen Ver chlußkappe 82 aufgenommen, in der sie geschützt untergebracht sind. Mit einem an der Verschlußkappe 82 vorgesehenen ösenhaken 84 kann die Vorrichtung 10 im Freien aufgehängt werden, wobei das gebogene Ende der U-förmigen Fluoreszenzröhren 74 mit einer Federklammer 86 an einer Querstrebe 88 befestigt ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

1 2 Verschlußkappe (82) und deren gekrümmtes Ende Patentansprüche: mit einer Federklammer (86) elastisch gehalten sind. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
1. Horizontal aufhängbare elektrische Insekten- dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangwanne (60) Vertilgungsvorrichtung mit einem ersten leitenden 5 eine trichterförmige Führung (68,69) für die bei geGitter, das zwischen stirnseitigen Befestigungsplat- öffneter Wanne aus der Vorrichtung zu entfernenten liegt und eine Lichtquelle umgibt, mit einer ge- den getöteten Insekten aufweist schlossenen Auffangwanne für die getöteten Insekten, mit einem das leitende Gitter umgebenden und
zwischen stirnseitigen Verschlußkappen eines Ge- 10
. häuses verlaufenden Schutzgitter und mit einem
Stromversorgungsteil, dadurch gekenn- Die Erfindung betrifft eine horizontal aufhängbare
zeichnet, daß die Lichtquelle (16) aus mindestens elektrische Insektenvertilgungsvorrichtung nach dem zwei zueinander parallelen und mit Abstand vonein- Oberbegriff des Anspruches 1.
ander liegenden Fluoreszenzröhrein besteht, zwi- « Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der US-PS sehen denen eine reflektierende Abschirmung (24) 24 65 574 bekannt, bei der das erste leitende Gitter aus angeordnet ist, daß die Auffangwanne (60) einen Bo- benachbarten Gitterstäben besteht, die eine längliche den des aus grobmaschigem Draht bestehenden Lampe nur teilweise umgeben und im Bodenbereich der Schutzgitters ist, der abklappbar mit einer der Ver- Vorrichtung an die Auffangwanne anschließen. Bei dieschlußkappen (46,47; 80,82) verbunden ist, daß das 20 ser Vorrichtung ist die Abstrahlung wegen der einfaerste, aus Drahtnetz bestehende leitende Gitter (26) chen Lichtquelle und des geschlossenen Bodens nach in an sich bekannter Weise von einem zweiten, ais unten erheblich beeinträchtigt Das licht kann daher Drahtnetz ausgebildeten leitenden Gitter (28) mit nicht allseitig und gleichmäßig von der Vorrichtung ab-Abstand umgeben ist, derart, daß zwischen den Git- strahlen, so daß die Insekten nicht aus allen Richtungen tern ein energiespeicherndes elektrisches Feld (27) 25 wirksam angelockt werden können. Ferner muß der Abgebildet ist, daß beide Gitter die Lichtquelle (16) stand der Gitterstäbe stets so klein sein, daß die Insekvollständig umgeben, daß eine der beiden stirnseiti- ten beim Durchfliegen des Gitters einander benachbargen Verschlußkappen (46,47; 82) eine abnehmbare te Gitterstäbe berühren.
Befestigungsplatte (20) für sämtliche elektrische Aus der US-PS 11l 08 309 ist eine Insektenvertilgungs-
Bauteile (54) der Vorrichtung enthält, und daß die 30 vorrichtung mit stirnseitigen, auf einem unteren Sockel andere Verschlußkappe (80) zum vertikalen Aufhän- befestigten Befestigungsplatten für ein leitendes Gitter gen der Vorrichtung eine schwenkbar gelagerte, aus Gitterstäben bekannt, das zwei einander horizontal verriegelbare Auffangwanne bildet gegenüberliegende Lampen umgibt. Die stirnseitigen
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Platten und der Sockel verhindern eine allseitige, gleichzeichnet, daß das Schutzgitter {12) an einem Gestell 35 mäßige Abstrahlung des Lichts, so daß keine wirkungs-(36) befestigt ist voile Vertilgung der Insekten sichergestellt ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- Die Vorrichtung nach der US-PS 34 73 251 kann nur zeichnet, daß das Gestell (36) die Befestigungsplatte vertikal aufgehängt werden. Sie weist eine einzelne (20) für sämtliche elektrische Bauteile (54) und einen Lampe auf, die von einem Gkter umgeben und mit dieoffenen Rahmen (40) mit über diese ragenden Stre- 40 sem in einem zylindrischen Gehäuse angeordnet ist, das ben (42) zur Halterung der Verschlußkappen (46,47) längs seines Umfangs offen ist Bsi dieser Vorrichtung aufweist. kann das Licht nur umfangsseitig, nicht aber nach oben
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bl^3, und unten abstrahlen.
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappen Aus der AT-PS 2 50 734 ist eine Insektenvertilgungs-
(46, 47) mit rechtwinklig zur stirnseitigen Befesti- 45 vorrichtung mit einem ersten und zweiten leitenden Git-
gungsplatte (48) abgewinkelten Rändern (50) auf den ter bekannt, die parallel und mit Abstand voneinander
Streben (42) geführt und gehalten sind. eine Leuchtstoffröhre umgeben. Diese Gitter sind auf
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, einem Sockel befestigt, wobei die Insekten an den Seidadurch gekennzeichnet, daß die Auffangwanne (60) ten der Vorrichtung ungehindert an die Leuchtstoffröh- und die Verschlußkappen (46,47) aus Folie bestehen. 50 re gelangen können. Infolge des Sockels und der einfa-
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, chen Lichtquelle ist auch bei dieser Vorrichtung keine dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangwanne (60) allseitige gleichmäßige Abstrahiung sichergestellt
an der einen Verschlußkappe (47) über ein Gelenk Aus der DE-OS 22 39 781 ist eine Insektenvertil-
(62) befestigt und mit der anderen Verschlußkappe gungsvorrichtung bekannt, die mit einem länglichen, lei-
(48) über eine Verriegelung (64) verbunden ist. 55 stenartigen Gehäuse an einer Wand od. dgl. befestigt
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, werden kann, das eine ultraviolette Lichtquelle umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß in Schließstellung der die von einem zylindrischen Hochspannungsgitter um-Auffangwanne (60) ein elektrischer Schalter (66) ge- geben ist. Dieses Gitter ist von außen frei zugänglich, so schlossen ist, derart, daß die Gitter (26,28) an Span- daß die Gefahr einer Berührung gegeben ist Ferner nung gelegt sind. 60 können die getöteten Insekten durch das offene Gitter
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, nach unten in den umgebenden Raum fallen, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierende Ab- Die US-PS 36 80 251 zeigt eine lnsektenvertilgungsschirmung (24) aus kunststoffbeschichtetem Papier vorrichtung, bei der eine Lampe an einem Gehäuse mit besteht gitterartig ausgebildetem Boden und Seitenwänden an-
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, 65 geordnet ist Die zueinander parallelen >:nd vor der dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fluores- Lampe angeordneten Gitterelektroden können aber zenzröhren (74) Teile einer U-förmigen Lichtquelle nicht verhindern, daß die in das Gehäuse eindringenden sind, deren freie Enden in Sockeln (76) der einen Insekten zwischen den Gitterelektroden und den be-
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