DE252189C - - Google Patents

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DE252189C
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Germany
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nun
stone
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stones
monk
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/02Grooved or vaulted roofing elements
    • E04D1/04Grooved or vaulted roofing elements of ceramics, glass or concrete, with or without reinforcement
    • E04D1/045Vaulted roofing elements laid alternately side-up and side-down, e.g. monks and nuns tiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M252189 -KLASSE 37c. GRUPPE
versehen ist
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1910 ab.
Zur Herstellung von Klosterdacheindeckungen werden bereits Nonnensteine verwendet, die mit ebenen Randleisten versehen sind, mit denen die einzelnen Pfannen der Länge nach stumpf aneinanderstoßend sich gegenseitig stützen. Man hat aber diese von der Mulde der Nonnensteine wagerecht abgebogenen Leisten nicht durchgeführt, vielmehr kurz vor dem oberen Ende der Nonnensteine abgeschnitten, um an den hierdurch gebildeten Einsprängen der Leisten die Mönchsteine aufzuhängen. Dadurch entstanden am oberen Ende je zweier benachbarten Pfannen Ausschnitte, die zwar von den Mönchsteinen hohl überdeckt wurden, was aber das Eindringen von Regen und Schnee in das Dach nicht vollkommen hinderte.
Dieser Übelstand wird durch die besonders gestalteten Klosterdachsteine gemäß der Erfindung beseitigt.
Die wagerecht abgebogenen Ansatzleisten sind an den Nonnensteinen gerade und parallel bis zum Kopfende durchgeführt, so daß bereits die verlegten Nonnendachsteine eine geschlossene Dachdeckung ergeben. Damit aber ein Abzug für das Schwitzwasser, das sich unter einem solchen Dach ohne Öffnungen bilden muß, geschaffen wird, ist nach der Erfindung an dem unteren Ende des Nonnensteines eine hohlgestaltete Feder vorgesehen. Die Mönchsteine müssen notgedrungen am oberen Ende der neuen Nonnensteine aufgehängt werden; für die Sicherheit dieser Aufhängung ist dadurch gesorgt, daß die obere Stirnwand der Nonnensteine schräg abgeschnitten ist und der Mönchstein eine entsprechend spitzwinklig abgeschrägte Stirnwand besitzt. Außerdem sind die Seitenwandungen des Mönchsteines am oberen Teil etwas abgeflacht. .
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Aufsicht des Nonnensteines,
Fig. 2 den Längsschnitt hierdurch nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 den Querschnitt nach der Linie B-B der Fig. 1,
Fig. 4 eine Unteransicht des Nonnendachsteines,
Fig. 5 die Aufsicht des Mönchsteines,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch ihn nach der Linie C-C der Fig. 5 und
Fig. 7 die Aufsicht auf eine Eindeckung mit solchen Dachsteinen.
Die Nonnensteine tragen seitlich die wagerechten und in eine gerade Kante auslaufenden Leisten a. Am unteren Ende befindet sich in der Mitte der Unterseite des Nonnensteines die hohle Feder d mit dem Kanal f. Ihr entspricht in bekannter Weise am oberen Ende auf der oberen Steinseite die Aussparung e. In dem durch diese Aussparung auf

Claims (1)

  1. der Unterseite verursachten Wulst sind drei Rinnen g vorgesehen, die vor der hohlen Fe ■ der d zusammenlaufen und das Schwitzwasser von der Unterfläche der Nonnensteine durch den Kanal f auf die Oberfläche des Steines der nächst unteren Reihe leiten.
    Der obere Rand der Nonnensteine b ist schräg geschnitten, damit eine spitzwinklige, nach oben gerichtete Unterstützungsfläche entsteht, an der der Mönchstein sicher hängt. Dementsprechend ist auch bei dem Mönchstein eine schräg gebogene oder spitzwinklig eingeschnittene Stirnwand c vorgesehen. Damit sich der Mönchstein recht dicht schließend über die Nonnensteine legt, sind außerdem seine Seitenwände innen in ihrem oberen Teil etwas abgeflacht.
    Pate ν t-An SPRU CH :
    Klosterdachdeckung, bei welcher der Nonnenstein an den Seitenwänden mit geraden Leisten und der Mönchstein am oberen Ende mit einer Abschlußwand versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten des Nonnensteines bis zum Kopfende durchgeführt sind, der Nonnenstein selbst am unteren Ende seiner Unterfläche mit einer hohlgestalteten Feder versehen und an seiner oberen Stirnwand schräg abgeschnitten ist, während der Mönchstein eine der schrägen Stirnwand der Nonne entsprechend unterschnittene Abschlußwand und außerdem im oberen Teil abgeflachte Seitenwandungen besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE808159C (de) * 1950-01-11 1953-11-05 Wilhelm Neuhoefer Flachdachabdeckung
DE913104C (de) * 1947-01-14 1954-06-08 Rene Berthet Nach Moench- und Nonnenart zu verlegender Dachziegel, insbesondere aus Beton
FR2640305A1 (fr) * 1988-12-08 1990-06-15 Tuileries Briqueteries Lauraga Tuile canal de courant a talons d'accrochage perfectionnee

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913104C (de) * 1947-01-14 1954-06-08 Rene Berthet Nach Moench- und Nonnenart zu verlegender Dachziegel, insbesondere aus Beton
DE808159C (de) * 1950-01-11 1953-11-05 Wilhelm Neuhoefer Flachdachabdeckung
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