DE808159C - Flachdachabdeckung - Google Patents

Flachdachabdeckung

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Publication number
DE808159C
DE808159C DEN385A DEN0000385A DE808159C DE 808159 C DE808159 C DE 808159C DE N385 A DEN385 A DE N385A DE N0000385 A DEN0000385 A DE N0000385A DE 808159 C DE808159 C DE 808159C
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DE
Germany
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pans
flat roof
edge
roof covering
stones
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Expired
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DEN385A
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DE1623718U (de
Inventor
Wilhelm Neuhoefer
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/02Grooved or vaulted roofing elements
    • E04D1/04Grooved or vaulted roofing elements of ceramics, glass or concrete, with or without reinforcement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

  • Flachdachabdeckung Die bisher für die Abdeckung flacher Dächer gewählten Anordnungen, welche aus großflächigen Platten, aus Beton und anderen Kunstmassen bestanden, kranken an dem Übelstand, daß die Abdeckungen unter dem Einfluß der Witterung und den Bewegungen der tragenden Konstruktion Risse und Sprünge bekommen und daß die Fugenabdichtung mit der Zeit leck wird. Beides führt zu Undichtigkeiten und erfordert oftmalige Instandsetzungsarbeiten oder Neuerungen des Daches. Werden Dichtungsestriche oder Dachpappen verwandt, so gilt sinngemäß dasselbe.
  • Gemäß der Erfindung wird eine flache Abdeokung von Gebäuden dadurch erzielt, daß das Grundprinzip der Ziegeleindeckung des Steildaches auf das Flachdach übertragen wird, d. h. die einzelnen Teile der Abdeckung sind nur konstruktiv miteinander verbunden und gestatten daher Bewegungen der Dachfläche, ohne daß überhaupt irgendwelche Risse in den Fugen auftreten können. Für Dachabdeckungen mit einer Neigung von etwa 30° sind Ziegel in Gebrauch, welche als Flachziegel bezeichnet werden. Im Gegensatz dazu wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung unter einem Flachdach ein Dach mit geringerer Neigung verstanden bis herunter zu Neigungswerten, bei denen nur gerade so viel Gefälle vorhanden ist, wie zum sicheren Abfluß des Wassers erforderlich ist.
  • Die beiden Grundelemente, welche gemäß der Erfindung die Flachdachabdeckung bilden, sind eine Dachpfanne mit Randerhöhungen und ein Deckstein mit unteren Randleisten, der über die Erhöhungen je zweier Pfannen greift. Diese Grundelemente weisen eine gewisse Ähnlichkeit mit der bekannten Mönch- und Nonnenabdeckung auf, bei der konvexe und konkave Teile von Zylinder- oder Kegelmänteln zusammengefügt werden. Bei der geringen Maßhaltigkeit, mit derman bei gebrannten Ziegeln infolge der Trocken- und Brennschwin.dung rechnen m-uß, ergibt sich bei der Mönch- und Nonnenabdeckung kein dichtes Auflager, sondern es bleiben vieler Orte Schlitze in den Überdeckungen, die bei einem flachen Dach zu einem Durchblasen des Wassers führen.
  • Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß einmal die verwendeten Dachpfannen und Decksteine entweder völlig eben oder nur sehr schwach muldenförmig ausgebiIdet sind, zum anderen darin, daß die an den seitlichen Rändern liegenden Erhöhungen der Pfannen und die über diese Erhöhungen greifenden Randleisten der Decksteine senkrecht oder nahezu senkrecht stehen. Auf diese Weise ergibt sich eine Aufeinanderfolge mehrerer Dichtungen, gleichsam eine Laby#rinthdichtung, die auch bei geringem Gefälle des Daches das Hindurchblasen des ablaufenden Wassers unmöglich macht.
  • Die Pfannen können nicht nur an den seitlichen Rändern, sondern auch -am obere Rand im wesentlichen senkrechte Erhöhungen besitzen, über welche die Pfannen der Barüberliegenden Reihen mit unteren, ebenfalls im wesentlichen senkrechten Randvorsprüngen greifen.
  • Das Auflager der Pfannen auf den sich quer zur Ablaufrichtung erstreckenden Dachpfetten erfolgt in der bei Dachziegeln bekannten Weise, daß sich am oberen Ende auf der Unterseite der Pfannen Krallen befinden, mit denen sie hinter die Pfetten greifen.
  • Die Decksteine überlappen sich ebenso treppenförmig wie die Dachpfannen selbst; dabei ist jedoch die Überlappungsstelle der Decksteine gegenüber der Überlappung der Dachpfannen in Richtung des Wasserablaufs versetzt. Um ein Abrutschen der Deckleisten in der Ablaufrichtung mit Sicherheit auszuschließen, verbreitern sich die seitlichen Randerhöhungen der Pfannen in der Ablaufrichtung nach innen zu, und die Pfannen der äußeren Randleisten der Decksteine sind .dieser Verbreiterung angepaßt. Durch die Schwerkraft wird also vermöge dieser Anordnung ein keilartiges Festklemmen der Decksteine auf den Pfannen erreicht. Die Randerhöhung auf der Oberseite der Dachpfannen kann aus einem einzelnen Falz bestehen, ebenso können die unteren Randleisten der Decksteine einfach sein und die aneinanderstoßenden Pfannen an den oberen und unteren Rändern mit einem einfachen Falz ineinandergreifen. Um den Spalt zwischen den Seitenrändern der Dachpfannen noch sicherer abzudecken und das Eindringen von Feuchtigkeit durch das Dach völlig unmöglich zu machen, können die oberen Randerhöhungen der Dachpfannen als Doppelfalze ausgebildet sein, über welche die ebenfalls doppelt ausgeführten Randleisten der Decksteine und die ebenfalls doppelt ausgeführten Randvorsprünge der Barüberliegenden Pfannen greifen.
  • Um auch in der Ablaufrichtung einen festen Verband zwischen Dachpfannen und Decksteinen zu erreichen, sind bei den Decksteinen am oberen Rand Federn vorgesehen, welche in entsprechende Nuten der beiden sich in ansteigender Richtung anschließenden Dachpfannen eingreifen. Die Decksteine tragen auch am unteren Rand eine Randleiste, welche über eine Erhöhung am oberen Rand des folgenden Decksteins faßt.
  • Beim Ineinan.dersetzen cler abdichtenden Falze können sowohl in der Längs- als auch in der Querrichtung Füllungen aus nachgiebigem Material eingelegt werden, welche einen winddichten Abschluß bewirken. Obwohl auch, ohne daß eine Ausschmierung der Fugen durch -Mörtel erforderlich ist, durch die Formgebung der Pfannen und Decksteine ein fester Verband erzielt wird. können einzelne .der Decksteine noch mit Drahtankern an der Dachkonstruktion befestigt sein. Die Decksteine haben gewöhnlich eine ge-,völbte Oberfläche, damit das Wasser seitlich auf die Pfannen läuft. Diese wiederum sind nach der -litte zu muldenförmig vertieft, um dem ablaufenden @@'asse.r einen bestimmten Weg vorzuschreiben. Auch die durch die Falze gebildeten Vertiefungen in den Seitenrändern der Dachpfannen munden derart ineinander, daß unerwarteterweise hier eindringendes Wasser störungsfrei ablaufen kann.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung sind erläutert an Hand der Zeichnungen, auf denen Abb. i eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des neuen Flachdaches zeigt; Abb. 2 ist eine Draufsicht auf ein Flachdach mit breiteren Pfannen und entsprechend größerem Abstand der Decksteine; Abb. 3 zeigt .die treppenartige Überlappung der Dachpfannen und der Decksteine in einem senkrechten Schnitt entsprechend 111-11I von Abb. i, und zwar in größerem -Iaßstabe; Abb. 4 zeigt das Übergreifen der Decksteine über zwei benachbarte Pfannen in einem senkrechten Schnitt entsprechend IV-IV von Abb. i in ebenfalls größerem Maßstabe; Abb. 5 zeigt in einer Ansicht von oben, Abb. 6 in einer Ansicht von unten eine einzelne Dachpfanne; Abb. 7 zeigt in einer Ansicht von oben, Abb. 8 in einer Ansicht von unten einen einzelnen Deckstein.
  • Das eine Element des neuen Flachdaches ist die Dachpfanne i, welche auf der Oberseite mit einer um die beiden Seitenränder und den oberen Rand laufenden äußeren Randleiste 2 und einer inneren Randleiste 3 versehen ist. Das obere Ende jeder Pfanne ruht auf einer quer zur Ablaufrichtung des Wassers liegenden Dachpfette bzw. einer Dachlatte 9 und hinterfaßt diese mit einer Längskralle io, welche. auch in einzelne Zapfen aufgeteilt sein kann. Am unteren Ende sind auf der Unterseite der Dachpfannen Randvorsprünge 5 und 6 vorgesehen, zwischen die die Randleiste 3 des nächsttieferen Steines zu liegen kommt.
  • In die Rinne 4, welche an den Seitenrändern der Dachpfannen i zwischen den Randleisten 2 und 3 verbleibt, greifen die inneren Randleisten 12 auf der Unterseite der Decksteine i i ein, welche auf diese Weise den zwischen den Dachpfannen i verbleibenden Längsspalt 17 überdecken. Die auf der Unterseite der Decksteine ii vorgesehenen äußeren Randleisten 13 legen sich mit ihrer Innenseite an die Außenseite der Randleisten 3 der Dachpfannen. Die Randleisten 3 sind nach der Mitte der Dachpfannen zu verbreitert. Dieser Verbreiterung 18 sind die entsprechend schräg verlaufenden Innenränder der äußeren Randleisten 13 der Decksteine i i angepaßt, wodurch ein Abrutschen der Decksteine unmöglich gemacht wird.
  • Die in der Gefällerichtung aufeinanderfolgenden Decksteine i i werden noch dadurch zusamanengehalten, daß die äußere Randleiste 13 -nicht nur an den Seitenrändern., sondern auch am unteren Rand vorhanden ist und über eine Randerhöhung 14 des nächsttieferen Decksteines greift. In Verlängerung der inneren Randleisten 12 sind am oberen Ende der Decksteine Federn 7 vorgesehen, welche in entsprechende Nuten 8 der Dachpfannen i eingreifen und so eine seitliche Verschiebung der einzelnen Reihen der Dachpfannen und Decksteine noch weiter ausschließen und das Dach winddicht machen.
  • Die Spalte 17 zwischen den Seitenrändern der Dachpfannen i sind überdeckt durch eine nachgiebige Füllung 15. Eine ähnliche Füllung 16 ist auf der äußeren Leiste 2 am oberen Rand der Dachpfannen vorgesehen.
  • Obgleich bei den dargestellten AusfÜhrungsformen die Abdichtung und der Verband zwischen Dachpfannen und Decksteinen durch Doppelpfalze vorgesehen ist, läßt sich die Erfindung auch mittels einfacher Randerhöhungen durchführen. Als Werkstoff für die Dachpfannen und Decksteine können alle diejenigen Werkstoffe in Frage kommen, welche für Dachziegel und Abdeckplatten Verwendung finden können, insbesondere gebrannter Ton, die verschiedenen Arten von Beton vornehmlich unter Zusatz von Füllstoffen, welche wasserabweisend wirken oder das Raumgewicht herabsetzen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flachdachabdeckung, bestehend aus reihenweise angeordneten ebenen oder schwach muldenförmigen Pfannen (i), welche sich treppenförmig überlappen und an den in der Ablaufrichtung liegenden (seitlichen) Rändern im wesentlichen senkrechte Erhöhungen (Stehfalze 2, 3) besitzen, und ebenen oder schwach gewölbten Decksteinen (i i), welche mit ebenfalls im wesentlichen senkrechten Randleisten (12, 13) über die Erhöhungen (2, 3) je zwei aneinanderstoßender Pfannen (i) greifen.
  2. 2. Flachdachabdeckung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die an sich bekannte Anordnung von Krallen (io) im oberen Rand der Pfannen (i), mit welchen diese hinter quer zur Ablaufrichtung liegende Dachpfetten (9) fassen.
  3. 3. Flachdachabdeckung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfannen (i) nicht nur am seitlichen, sondern auch am oberen Rand Erhöhungen (2, 3) besitzen, über welche die Pfannen (i). der darü.berliegenden Reihe 'mit unteren Rändervorsprüngen (5, 6) greifen.
  4. 4. Flachdachabdeckung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Randerhöhungen (3) der Pfannen (i) in der Ablaufrichtung sich nach innen zu verbreitern und die Form der äußeren Randleisen (13) der Decksteine (l i) dieser Verbreiterung (18) angepaßt ist.
  5. 5. Flachdachabdeckung nach Anspruch i his 4, daduzch gekennzeichnet, daß die Decksteine (11) sich ebenso treppenförmig überlappen wie die Dachpfannen (i), die Überlappungsstelle jedoch in Richtung des Wasserablaufs gegenüber der Überlappung der Dachpfannen (i) versetzt ist.
  6. 6. Flachdachabdeckung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Randerhöhungen der Dachpfannen (i) als Doppelfalze (2, 3) ausgebildet sind, über welche die ebenfalls doppelt ausgeführten Randleisten (12, 13) bzw. Randvorsprünge (5, 6) der Decksteine (ii) bzw. der darüberliegenden Pfannen (i) greifen.
  7. 7. Flachdachabdeckung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB die Decksteine (i i) mit am oberen Rande vorgesehenen Federn (7) in Nuten (8) der beiden sich in ansteigenden Richtung anschließenden Dachpfannen (i) eingreifen.. B. Flachdachabdeckung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daB die Decksteine (i i) auch am unteren Ende eine Randleiste (13) tragen, welche über eine Erhöhung (14) asn oberen Rande des folgenden Decksteines faßt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. =8614, 252189.
DEN385A 1950-01-11 1950-01-11 Flachdachabdeckung Expired DE808159C (de)

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DE808159C true DE808159C (de) 1953-11-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2893048A1 (fr) * 2005-11-10 2007-05-11 Imerys Tc Soc Par Actions Simp Tuile canal de couvert

Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE228614C (de) *
DE252189C (de) *

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ES2310458A1 (es) * 2005-11-10 2009-01-01 Imerys Tc Teja canal de cubierta.

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