DE251995C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE251995C DE251995C DENDAT251995D DE251995DA DE251995C DE 251995 C DE251995 C DE 251995C DE NDAT251995 D DENDAT251995 D DE NDAT251995D DE 251995D A DE251995D A DE 251995DA DE 251995 C DE251995 C DE 251995C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- draw
- slide
- length
- rod
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 18
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 9
- 241000295146 Gallionellaceae Species 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K27/00—Handling devices, e.g. for feeding, aligning, discharging, Cutting-off means; Arrangement thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 251995 KLASSE 49 g·. GRUPPE
Verstellung verändert werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1911 ab.
Bei Stauchpressen mit selbsttätigem Vorschub des erhitzten Eisenstabes kommen die
kleinen Differenzen des Eisendurchmessers, die Differenzen von oval gewalztem Eisen als
auch die Differenzen, die ein ungleichmäßig erhitzter Stab zeigt, insofern zur Geltung, als
der Einzug bei größerem Durchmesser mehr, bei dünneren Stellen weniger Eisen bringt, so
daß der zu bildende Kopf entweder starken
ίο Grat erhält oder der Kopf unvollkommen ausgebildet
wird. Um diese Ubelstände zu beseitigen, ist zwar schon vorgeschlagen worden, den Angriffspunkt der Kraft an den um einen
festen Drehpunkt schwingenden, als Kulisse ausgebildeten Ubertragungshebel durch Schraube
und Mutter derart zu verstellen, daß dadurch die Hebelarmlänge verändert wird. Diese
bekannte Stellvorrichtung schwingt aber mit dem Übertragungshebel mit. Ein so rasches
Verstellen, wie es im Interesse möglichster Vermeidung von Ausschuß nötig ist, ist daher
während des Betriebes der Maschine nicht möglich, da man den raschen Schwingungen
des Hebels (8o bis 120 pro Minute, bei einer Hublänge von 100 bis 200 mm) mit der Hand
nicht so folgen kann, daß die Verstellung mit Sicherheit um das richtige Maß bewirkt
wird. Das Mitschwingen der Hand verursacht vielmehr gerade unrichtige Einstellung, wie
die Praxis erwiesen hat. Außerdem ist es bei dem raschen Gang der Maschine für den
Arbeiter gefährlich. Ferner kommt bei Benutzung einer solchen Einstellvorrichtung der
Arbeitsdruck bei größeren Verstellungen unter Winkeln zur Wirkung, die praktisch vermieden
werden müssen, will man nicht ungewöhnlich lange Triebstangen verwenden.
Aus allen diesen Gründen ist man genötigt, behufs Veränderung der Hebelarmlänge die
Maschine für kurze Zeit stillzusetzen. Dadurch wird aber erfahrungsgemäß wieder eine
neue Ursache für Unregelmäßigkeiten geschaffen. Wenn die Maschine auch nur kurze
Zeit stillsteht, so kühlt sich der erhitzte Eisenstab hierbei doch schon um so viel ab,
daß sich nach dem Wiederingangsetzen der Maschine sehr bald wieder neue Ubelstände
bemerkbar machen. Außerdem entstehen durch das Stillsetzen der Maschine Zeitverluste,
die bei den heutigen billigen Preisen, des Arbeitsproduktes
durch ihre häufige Wiederholung die Vermeidung von Ausschuß wieder aufwiegen, ja übertreffen. Deshalb ist es von
größter Wichtigkeit, daß der bedienende Arbeiter die Einzugslänge je nach Erfordernis
schnell und sicher regeln kann, während die Presse in voller Tätigkeit weiterarbeitet.
Diese Aufgabe wird durch vorliegende Erfindung in einfacher und eine Gefährdung des
Arbeiters ausschließender Weise gelöst.
DieErfindung besteht in der Hauptsache darin, daß nicht der Angriffspunkt der Triebstange an
dem Hebel, durch dessen Vermittlung die Einzugsvorrichtung ihre Bewegung erhält, sondern
55
60
der Drehpunkt dieses Hebels verschiebbar angeordnet ist, so daß durch Verschiebung
des Hebeldrehpunktes selbst während des Betriebes die Hebelarmlänge und damit der Hub
der Einzugsvorrichtung verändert werden kann, weil es eben durch diese Anordnung erst möglich
wird, die Einstellvorrichtung fest, d. h. nicht mitschwingend zu lagern.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt, welche eine sichere und genaue
Verstellung des Hebeldrehpunktes während des Betriebes ermöglicht.
Fig. ι zeigt diese Ausführungsform in der Seitenansicht,
Fig. 2 in der Kopfansicht,
Fig. 3 im Grundriß;
Fig. 3 im Grundriß;
Fig. 4 ist ein Querschnitt A-B durch das
Hebeldrehlager,
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Einzugslänge bei zwei verschiedenen Lagen
des Drehpunktes.
Die Anordnung der Einzugszange für den Eisenstab α ist bekannt. Die Einzugszange
ist gebildet aus dem Einzugsschlitten b mit fester Backe c und dem Hebel d mit bewegter
Backe e. Der Hebel d hat seinen festen Drehpunkt f auf dem Einzugsschlitten b.
An den Hebel d greift die Stange g an. Bewegt sich letztere in der Richtung des Pfeiles,
so dreht sich Hebel d, bis Arm h sich gegen Schlittennocke i legt,. wobei gleichzeitig die
bewegte Backe e den Eisenstab freigibt; dann geht infolge der weiteren Bewegung in, Pfeilrichtung
der Einzugsschlitten b zurück. Bei entgegengesetzter Bewegung dreht sich Hebel d,
bis Backe e den Eisenstab wieder faßt und denselben bei der weiteren Bewegung vorzieht.
Die Stange g greift an dem genannten, auf verschiedene Hebelarmlänge einstellbaren Hebel
k an, der an seinem anderen Ende durch Vermittlung einer Stange I eine gleichbleibende
Hin- und Herbewegung von einer Kurvenscheibe der Maschinenhauptwelle erhält.
Der Angriffspunkt der Stange I am Hebel k
ist bei der dargestellten Ausführungsform mit einer Rolle m oder mit einem Gleitstück in
einer Führung η, η gerade geführt, wodurch
dem Hebel k eine feste Stützung gegeben ist. Zwischen den beiden Angriffspunkten der
Stangen g und I gleitet der Hebel k in einem Drehlager 0. Dieses ist in einem Schieber -p
gelagert. Mittels Handrad q und Schraubenspindel r kann dieser Schieber p in der Geradführung
s, s während des Betriebes leicht, sicher und genau verschoben werden.
Wie Fig. 5 zeigt, ist die Einzugslänge (die Bewegung des Einzugsschlittens b) dadurch
genau und schnell regulierbar, da die Stellung des Drehlagers bei I eine Einzugslänge t, die
Stellung bei II eine solche von t1 ergibt.
Durch die dargestellte Ausführungsform sind natürlich die Ausführungsmöglichkeiten der
vorliegenden Erfindung nicht erschöpft. So kann beispielsweise der Hebel k ähnlich wie
bei der bekannten Einstellvorrichtung als Kulisse ausgebildet sein, jedoch mit dem Unterschiede,
daß statt des Angriffspunktes der Triebstange im Kulissenstein der Hebeldrehpunkt
drehbar gelagert ist; das Drehlager kann an einem drehbaren Bogenstück befestigt sein, das seinerseits mittels Schneckenradverzahnung
und Schnecke behufs Verstellung verdreht wird usw.
Claims (3)
1. Einzugsvorrichtung an selbsttätigen Bolzen- und Nietenstauchmaschinen, bei
der die Hebelarmlänge des zwischen Antriebswelle und Einzugsvorrichtung angeordneten
Übertragungshebels zwecks Veränderung der Einzugslänge durch Verstellung verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet,
daß nicht der Antriebspunkt (m), sondern der Drehpunkt (0) des Übertragungshebels
(k) verschiebbar angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (k)
in einem drehbaren Stein (0) eines Schlittens (P) schwingbar angeordnet ist, der
seinerseits während des Betriebes verstellt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hebel (k) in der Gleitbahn (n, n) gerade geführt und
gestützt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE251995C true DE251995C (de) |
Family
ID=510388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT251995D Active DE251995C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE251995C (de) |
-
0
- DE DENDAT251995D patent/DE251995C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE903396C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Richten drahtartigen Werkstoffes auf einer selbsttaetign Drehbank | |
| DE251995C (de) | ||
| WO2010006572A1 (de) | Stranggranulator mit schneidspaltverstellung | |
| DE538634C (de) | Einrichtung an Material- Zufuehrungs-Vorrichtungen fuer Pressen, Stanzen, Scheren undsonstige Arbeitsmaschinen zur Erzeugung einer periodischen, durch die Antriebsbewegung zwanglaeufig herbeigefuehrten Steuerbewegung | |
| DE296482C (de) | ||
| DE885666C (de) | Schaerfapparat fuer Schleifscheiben | |
| DE1906651A1 (de) | Vorrichtung zum stufenlosen Einstellen des Gleichlaufes zwischen den Aggregaten einer Werkzeugmaschine,insbesondere zwischen dem umlaufenden Korb einer Richtmaschine und den der Richtmaschine vor- und nachgeordneten Vorschubmitteln bei wechselnden Drehzahlen des Korbes | |
| DE1091842B (de) | Stoffvorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE218844C (de) | ||
| DE699182C (de) | Verstellvorrichtung fuer den Biegewangenhub einer Abkantmaschine | |
| DE284014C (de) | ||
| DE98331C (de) | ||
| DE125295C (de) | ||
| DE213656C (de) | ||
| DE220740C (de) | ||
| DE269812C (de) | ||
| DE18047C (de) | Frässupport für Wirkstuhlnadeln | |
| DE162359C (de) | ||
| DE143504C (de) | ||
| DE288886C (de) | ||
| DE119245C (de) | ||
| DE253792C (de) | ||
| DE102341C (de) | ||
| DE155448C (de) | ||
| AT162672B (de) | Sägeschränkvorrichtung |