DE155448C - - Google Patents

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DE155448C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L3/00Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
    • B21L3/02Machines or devices for welding chain links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Ketten, welche die Stoß- bezw. Schweißfugen auf der Längsseite der Kette zeigen, und welche nachher auf einer anderen Maschine elektrisch geschweißt werden sollen. Auf den bis jetzt bekannt gewordenen Maschinen dieser Art lassen sich nur langgliedrige Ketten erzeugen. Neuerdings werden
ίο aber Kran- und Schiffsketten verlangt, bei welchen die lichte Länge des Kettengliedes nur 272mal so groß ist als der Drahtdurchmesser, und bei denen die lichte Breite der Glieder nur um ι bis 2 mm größer ist als die Drahtstärke.
Da nun bei einer Kettenmaschine vorgenannter Art der Dorn, um welchen herum die Kettenglieder gebogen werden sollen, den lichten Raum des Gliedes nicht ausfüllen kann, weil zur Aufnahme des bereits gebogenen vorhergehenden Gliedes bezw. der bereits gebogenen Kette am Dornprofil eine Aussparung von etwas mehr als Drahtquer-Svchnitt vorhanden sein muß, so wird zur
a5 Herstellung kurzgliedriger Ketten der Dorn zu schwach. Der Dorn wird auch bei dem neuen, kleinsten Kaliber selbst dann zu schwach, wenn diese vorerwähnte Aussparung nicht nötig sein sollte, da die Glieder sofort auf die richtige Gliedlänge; gebogen werden. Die vorliegende Erfindung nun erzielt die Herstellung eines jeden Kettenkalibers bis zu den engsten und kürzesten Kran- und Schiffs-, kettenkalibern dadurch, daß an einem starken Dorn 6 (Fig. i, 2 und 3) ein Kettenglied auf größere Gliedlänge als erforderlich weit geöffnet vorgebogen wird, alsdann an anderer Stelle der Maschine der bereits fertig gebogenen Kette angefügt und ohne Biegedorn fertig gebogen wird. Ein weiterer Übelstand bei den bis jetzt bekannt gewordenen Maschinen dieser Art ist der, daß die erzeugten Ketten die Stoßfugen auf allen vier Längsseiten der Kette zeigen, weshalb zum Zweck des Schweißens die Ketten viermal durch die Schweißmaschine hindurchgeführt werden müssen. Bei der vorliegenden neuen Konstruktion ist eine Zange 22 angeordnet worden (Fig. 3 und 4), welche bei jedem zweiten Arbeitsgange der Maschine die Kette um i8o° dreht, so daß nunmehr Ketten erzeugt werden, welche die Stoß- bezw. Schweißfugen nur an zwei Seiten zeigen (Fig. 3 und 4) und welche also nur zweimal durch den Schweißapparat hindurchgeführt zu werden brauchen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die neue Maschine in ihren wichtigsten Teilen, und zwar veranschaulichen Fig. 1 die Vorderansicht, Fig. 2 den Grundriß, Fig. 3 den Längsschnitt, Fig. 4 die Vorderansicht der Zange und die Fig. 5 bis 10 einzelne Details in größerem Maßstabe als die Hauptfiguren.
Das zum Kettenglied erforderliche Drahtstück wird durch das im Hauptschlitten 1 gelagerte Messer 2 an dem festen Messer 3 abgeschnitten. Während desAbschneidens preßt der an dem Schieber 4 angeschraubte Festhalter 5 das Drahtstück gegen den Biegedorn 6 und biegt dasselbe hierbei gleichzeitig sehr schwach ein (Fig. 2). Die im Schlitten 1 gelagerten Biegestähle 7 und 8 und hierauf die seitlichen
Biegestähle 9 und 10 biegen alsdann das Drahtstück um den Dorn 6 herum und erzeugen so die erste vorgebogene Form des Kettengliedes (Fig. 1, 2 und 3). In dem Werkzeughalter 11 ist außer dem Biegestahl 9 noch das Messer 3 und in dem Werkzeughalter 12 außer dem Biegestahl 10 noch der zur genauen Einstellung der Länge des abzuschneidenden Drahtstückes erforderliche Anschlag 13 gelagert. Wenn der Festhalters, das Messer 2 und die Biegestähle 9 und 10 zurückgezogen sind, schiebt der Abstreifer 14 das vorgebogene Kettenglied von dem oberen Dorn 6 auf den unteren Transportdorn 15 hinunter. Letzterer ist an dem Schieber 16 festgeschraubt, welcher in dem Schlitten 17 geführt wird (Fig. 1 und 3). Der Schlitten 17 bringt alsdann das auf dem Dorn 15 ruhende Kettenglied zwischen die in den Schlitten 20 bezw. 21 befestigten Backen 18 und 19. Da nun das vorgebogene Kettenglied vorn offen ist, bildet das in der Zange 22 hängende, beim vorhergehenden Arbeitsgange fertig gebogene Kettenglied kein Hindernis beim Transport, so daß beim nunmehr erfolgenden Zusammengehen der Backen 18 und 19 die Enden des offenen, vorgebogenen Gliedes von beiden Seiten in das Loch des fertigen, in der Zange 22 hängenden Gliedes eindringen und sich aneinander schließen, wodurch der durch die Zange 22 gehaltenen Kette ein neues Glied angefügt wird. Fig. 5 und 6 zeigen . den Dorn 15 in größerem Maßstabe in zwei Ansichten. Die Aussparung vorn inmitten des Transportdorns 15 ist nötig, damit derselbe nicht an das in der Zange 22 hängende Kettenglied anstößt; derselbe kann überhaupt sehr schwach ausgebildet sein, weil er nur das Kettenglied zu transportieren, nicht aber als Biegedorn zu dienen braucht. Sobald nämlich die Backen 18 und 19 das Kettenglied erfassen, also noch während des Schließens, wird der Schieber 16 mit dem Dorn 15 nach unten gezogen, wodurch der· Dorn 15 aus dem Kettenglied heraustritt. Hierauf geht Schlitten 17 in seine Anfangsstellung zurück, während Schieber 16 mit Dorn 15 sich wieder hebt. Beim Schließen der Backen 18 und 19 geben die in den-
selben Schlitten 20 und 21 unter den Backen sitzenden Werkzeuge 37 bezw. 38 dem auf das in der Zange sitzende Kettenglied folgenden Gliede 39 (Fig. 3) seitlich eine geringe Pressung zur etwa nötigen Geradrichtung und genauen Schließung. Wenn der Schlitten 17 nach hinten zurückgeführt wird, geht gleichzeitig der Schlitten 23 mit dem Haken 24 vor in die in Fig. 2 und 3 gezeichnete Stellung, welche dem Zeitpunkte entspricht, in welchem die Backen 18 und 19 anfangen, auseinander zu gehen. Die Fig. 7 und 8 zeigen den Haken 24 vergrößert in zwei Ansichten. Damit beim Auseinandergehen der Backen 18 und 19 das Kettenglied nicht in denselben hängen bleibt, greift in diesem Augenblicke von oben her eine Gabel 25, welche an der im Werkzeughalter 12 gelagerten Drehachse 26 befestigt ist, in die öffnung des Gliedes ein (Fig. 1,2 und 3).
Größerer Deutlichkeit halber ist in Fig. 2 die Gabel 25 abgebrochen gezeichnet und dieselbe durch die Fig. 9 und 10 in größerem Maßstabe dargestellt.
Sind die Schlitten 20 und 21 bezw. die Backen 18 und 19 auseinander gegangen, dann fällt das neugebogene Kettenglied und hängt sich, infolge gleichzeitigen Loslassens der Zange 22, mit der Kette an dem Haken 24 auf, wobei sich die Kette um 90 ° dreht. Durch diese Umdrehung der Kette bei jeder Umdrehung der Hauptachse der Maschine erscheinen die Stoß- bezw. Schweißfugen an allen vier Längsseiten der Kette, was durch die in der Einleitung erwähnte und unten beschriebene Drehung der Zange 22 vermieden wird. Die Gabel 25 entfernt sich nun und Haken 24 transportiert das zuletzt gebogene' Glied mit der daran hängenden Kette in die Zange 22. Die gleichzeitig nach der Seite, nach vorn und nach oben gerichtete Bewegung des Hakens wird durch gleichzeitige, entsprechende Bewegung der Schlitten 23, 27 und 30 erzielt (Fig. 2 und 3). Es führt sich der horizontale Schlitten 23 von vorn nach hinten und umgekehrt auf dem horizontalen Schlitten.27 und letzterer in seitlicher Richtung auf dem Schlitten 30-, welcher im Maschinenkörper in vertikaler Richtung geführt wird. Vermittels des ebenfalls im Körper geführten Schlittens 29 erhält Schlitten 27 eine seitwärts gerichtete Bewegung. In Fig. 1 ist der Deutlichkeit wegen die Zange 22 nicht dargestellt und dafür in Fig. 4 besonders veranschaulicht worden. Der Zangenhebel 33 ist in einem durch Schraube 34 verstellbaren, bügeiförmigen, an der Zangenachse 22 befestigten Lagerauge 35 gelagert. Wie ausN Fig. 3 und 4 ersichtlich, paßt der Haken 24 in entsprechende Aussparungen der an der Zange 22 sitzenden festen Zangenbacke 31 und der am Hebel 33 angebrachten losen Zangenbacke 31 und der. am Hebel 33 angebrachten losen Zangenbacke 32 hinein. Befindet sich der Haken 24 in seiner höchsten Stellung (Fig. 4), so schließt sich die Zange durch Niedergehen der auf den Hebel 33 wirkenden Büchse 36, wodurch das Kettenglied von den Backen 31 und 32 oben erfaßt und zur Einführung des inzwischen vorgebogenen neuen Gliedes bereit gehalten wird. Nunmehr muß sich der Haken 24 mit Hilfe des Schlittensystems 23, 27, 29 und 30 aus

Claims (1)

  1. dem Kettengliede entfernen, um dem Transportdorn 15 mit dem inzwischen vorgebogenen Gliede Platz zu machen; die Backen 18 und 19 fügen letzteres der Kette als neues Glied an usw. fort in der oben beschriebenen Weise. Die Zange bezw. Zangenachse 22 trägt an ihrem oberen Ende ein Zahnrad, an welchem mittels Zahnstange bei jedem zweiten Arbeitsgange der Maschine die Zangenachse und damit die Kette um i8o° gedreht wird, um so die Schweißfugen, wie oben erklärt, nur an zwei Längsseiten der Kette erscheinen zu lassen.
    t Patent-Ansprüche:
    i. Eine Maschine zur Herstellung von zur elektrischen Schweißung bestimmten Ketten mit den Stoßfugen auf ihrer Längsseite, dadurch gekennzeichnet, daß das um einen Dorn (6) vorgebogene, weit geöffnete Kettenglied mittels eines Transpor'tdornes(i5) den das Schließen der Kettenglieder vollendenden Biegebacken (18 und 19) zugeführt wird, welche ohne
    Biegedorn das Glied schließen und es gleichzeitig der in einer vertikalen Drehzange (22) hängenden Kette als neues Glied anfügen, wobei besondere Backen (37 und 38) das vorletzte Glied (39) der bereits fertigen Kette seitlich richten bezw. justieren.
    . 2. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittels vier Schlitten (23, 27, 29 und 30) nach allen Richtungen hin beweglicher Haken (24) das fertig gebogene Kettenglied mit der daran hängenden Kette auffängt und in die über den Biegebacken (18 und 19) angeordnete Zange (22) hebt.
    3. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der drehbaren Zange (22) bei jeder zweiten Umdrehung der Hauptachse der Maschine die Kette um 180 Grad gedreht wird, um die Schweißfugen nur an zwei Längs-Seiten der Kette zu erhalten.
    4. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das die das Schließen der Kettenglieder ohne Anwendung eines" Domes bewirkenden Biegebacken (18 und 19) den Schmalseiten der Kettenglieder entsprechend halbrund ausgearbeitet sind, so daß durch einfaches geradliniges Verschieben der Backen (18 und 19) zu einander das Schließen der Kettenglieder erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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