DE2512940C2 - N-Benzoyl-N-halogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung - Google Patents

N-Benzoyl-N-halogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung

Info

Publication number
DE2512940C2
DE2512940C2 DE2512940A DE2512940A DE2512940C2 DE 2512940 C2 DE2512940 C2 DE 2512940C2 DE 2512940 A DE2512940 A DE 2512940A DE 2512940 A DE2512940 A DE 2512940A DE 2512940 C2 DE2512940 C2 DE 2512940C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
benzoyl
found
ber
acid ester
wind
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2512940A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2512940A1 (de
Inventor
Ernest Sheppey Kent Haddock
William John Sittingbourne Kent Hopwood
Peter Maidstone Kent Kirby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shell Internationale Research Maatschappij BV filed Critical Shell Internationale Research Maatschappij BV
Publication of DE2512940A1 publication Critical patent/DE2512940A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2512940C2 publication Critical patent/DE2512940C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/12Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by halogen atoms or by nitro or nitroso groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

in der R für Chlor und/oder Fluor und π für 1 oder 2 stehen und Y eine durch ein Fluor- oder Chloratom oder mehrere dieser Atome substituierte Alkyl- oder Alkcnylgruppe mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen bedeutet
2. Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Benzolring in 4-Stellung oder in 3- und 4-Stellung halogensubstituiert ist.
3. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine 2-Aminoprop".onsäure der allgemeinen Forme!
COC6H5
CHCOOH
CH,
in an sich bekannter Weise mit dem entsprechenden Halogenalkohol umsetzt.
4. Verwendung der Verbindungen nach Anspruch 1 bei der Bekämpfung von Windhafer in Nutzgetreide, insbesondere Gerste.
COR'
(D
R'Y
tuiert sein kann.
Obwohl die aus der obigen GB-PS bekannten Verbindungen bei der Bekämpfung von Windhafer in Weizenfeldern gute selektive Herbizideigenschaften aufweisen, haben sie sich doch als weniger zuverlässig erwiesen, wenn sie zum gleichen Zweck in Gerstenfeldern angewandt werden, da sie eine Tendenz zeigen, nicht nur. im Windhafter sondern auch in den Nutzpflanzen phytotoxische Symptome hervorzurufen.
ίο Es wurde nun gefunden, daß eine Gruppe von mit den bekannten Wirkstoffen eng verwandten Verbindungen interessante selektive Eigenschaften aufweiset!, die sie für die Bekämpfung von Windhafer in Getreide, insbesondere in Gerstebeständen, geeignet machen.
Die Erfindung betrifft somit N-Benzoyl-N-halogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester der allgemeinen Formel
worin R ein Halogenatom oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe vertritt und worin η für O oder eine Zahl von 1 bis 5 steht, wobei, falls η größer als 1 ist, die R-Gruppen gleich oder verschieden sein können; R' vertriit eine Alkylengruppe, R" eine Alkyl-, Alkoxy-, Aryl- oder Aryloxyalkylengruppe und Y eine Carboxylgruppe oder den Rest eines Salzes oder Esters der betreffenden Säure, oder eine Carbamoylgruppe, die gegebenenfalls am Stickstoffatom mono- oder disubsti-
COC6H5
CH-COOY
CH3
in der R für Chlor und/oder Fluor und η für 1 oder 2 stehen und Y eine durch ein Fluor- oder Chloratom oder mehrere dieser Atome substiluierte Alkyl- oder
JO Alkenylgruppe mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen bedeutet.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind gekennzeichnet durch die Anwesenheit von mindestens einem Fluor- und/oder Chloratom in der Alkyl- bzw. Alkenylgri'ppe Y. Die 2-Chloräthylgruppe ist besonders wirksam.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können hergestellt werden mit Hilfe eines Verfahrens, das darin besteht, daß man eine 2-Aminopropionsäure der Formel
Die Erfindung betrifft neuartige selektive Herbizide, ein Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung bei der Bekämpfung von Windhafer in Nutzgetreide, entsprechend den vorstehenden Patentansprüchen.
In der GB-PS 1164 160 sind Verbindungen mit selektiver Herbizidwirkung beschrieben, die der folgenden allgemeinen Formel entsprechen:
On)
COC6H5
CHCOOH
CH,
so in an sich bekannter Weise mit dem entsprechenden Halogenalkohol umsetzt. Die Veresterung kann durchgeführt werden in Anwesenheit eines geeigneten Veresterungskatalysators, z. B. einer anorganischen Säure, wie Schwefelsäure, oder einer organischen Säure, wie p-Toluolsulfonsäure. Die Säure (III) kann auf verschiedenen Wegen hergestellt werden; ein zweckmäßiger Weg ist z. B. die Benzoylierung des entsprechenden Aminosäureesters mit anschließender Hydrolyse, bei der die Säure in Freiheit gesetzt wird.
fco Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen, die eine besonders gute Selektivwirkung gegenüber Windhafer in Getreidefeldern aufweisen, sind:
2-Chloräthyl-N-benzoyl-N-(3,4-dichlorphenyl)-
2-amino-propionat,
hr> 2Chloräthyl-N-benzoyl-N-(4-fluorphenyl)-
2-amino-propionat und
2-Chloräthyl-N-benzoyl-N-(3-chlor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionat.
Die Verbindungen können auf für Herbizide übliche Weise angewendet werden und die Erfindung umfaSt daher Mittel mit Herbizidwirkung, die neben einem Träger oder einem oberflächenaktiven Mittel oder beiden als Wirkstoff eine erfindungsgemäße Verbindung enthalten. Zur Bekämpfung von Flug- oder Windhafter in Getreidefeldern an Ort und Stelle verwendet man entweder die betreffende Verbindung allein in als selektives Herbizid wirksamer Menge oder aber ein entsprechend zusammengesetztes Mittel, das sie als Wirkstoff enthält
Unter dem Ausdruck »in als Herbizid wirksamer Menge« ist eine Menge der Verbindung bzw. des Mittels zu verstehen, die dazu ausreicht das Wachstum von Windhafer wesentlich zu unterdrücken, während sie is gleichzeitig auf das Getreide eine höchstens nur eine unbedeutende phytotoxische Wirkung hat Die selektiven Herbizideigenschaften der Verbindungen gehen aus den Beispielen hervor.
Der Ausdruck »Träger« bedeutet hier ein festes oder flüssiges Material von synthetischer oder natürlicher Herkunft, mit dem die aktive Verbindung vermischt oder aufbereitet wird, um ihr Aufbringen auf die Pflanze, den Samen, den Boden oder andere zu behandelnde Objekte oder die Lagerung, den Transport oder die Handhabung des Mittels zu erleichtern.
Das zugesetzte oberflächenaktive Mittel kann ein Emulgier- oder Dispergier- oder ein Netzmittel sein, das nicht-ionisch oder ionisch sein kann.
Die mit den erfindungsgemäßen Wirkstoffen anzusetzenden Herbizide können als Träger oder oberflächenaktive Zusätze alle für Pestizide bekannte Stoffe enthalten beispielsweise diejenigen, die in den GB-PS 12 89 283 und 11 64 16OaIs besonders geeignet beschrieben sind. «
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können angesetzt werden als benetzbare Pulver, Stäubmittel, Granulate, Lösungen, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen, Suspensionskonzentrate oder Aerosole. Benetzbare Pulver werden gewöhnlich so angesetzt, daß sie 25, w 50 oder 75 Gew.-% Wirkstoff enthalten, wobei üblicherweise noch außer dem festen Träger 3 bis 10Gew.-% eines Dispergiermittels und gegebenenfalls bis zu 10 Gew.-% Stabilisatoren und/oder andere Zusätze, wie Mittel zur Erleichterung des Eindringens oder Haftmittel anwesend sind. Stäubmittel werden gewöhnlich angesetzt als Konzentrate von gleicher Zusammensetzung wie die benetzbaren Pulver, jedoch ohne Dispergiermittel und werden an Ort und Stelle mit weiterem festem Träger verdünnt, so daß man ein Mittel >< > mit gewöhnlich 0,5 bis 10Gew.-% Wirkstoff enthält. Granulate haben gewöhnlich eine Korngröße von etwa 0,15 bis 1,7 mm und können durch Agglomerations- oder Imprägnierungsmethoden erzeugt werden. Im allgemeinen enthalten Granulate 0,5 bis 25 Gew.-% Wirkstoff « und bis zu 10Gew.-% Zusätze, wie Stabilisatoren, Verzögerungsmittel und/oder Bindemittel. Emulgierbare Konzentrate enthalten gewöhnlich außer dem Lösungsmittel und gegebenenfalls einem Hilfslösungsmittel 10 bis 50% Gew./Vol. Wirkstoff, 2 bis ω 20% Gew./Vol. Emulgatoren und 0 bis 20% Gew7Vol. entsorechende Zusätze, wie Stabilisatoren und Mittel zur Erleichterung des Eindringens oder zur Verhinderung der Korrosion.
Suspensionskonzentrate werden so angesetzt, daß man ein stabiles, sich nicht absetzendes, fließbares Produkt erhält und enthalten gewöhnlich 10 bis 75 Gew.-% Wirkstoff, 0,5 bis 15 Gew.-% Dispergiermittel, 0,1 bis 10 Gew.-% Suspendiermittel, wie Schutzkolloide und thixotrope Mittel, bis zu 10Gew.-% entsprechender Zusätze, wie Stabilisatoren, Mittel zum Entschäumen, zur Verhinderung der Korrosion, zur Erleichterung des Eindringens und zur besseren Haftung, sowie als Träger Wasser oder eine organische Flüssigkeit, in welcher der Wirkstoff praktisch unlöslich ist Im Träger können dabei gewisse organische Feststoffe oder anorganische Salze gelöst sein, die das Absetzen oder, falls Wasser vorhanden ist das Gefrieren verhindern.
Wäßrige Dispersionen und Emulsionen, z. B. Mittel, die man erhält durch Verdünnen eines erfindungsgemäßen benetzbaren Pulvers oder eines Konzentrats fallen ebenfalls unter die Erfindung. Die Emulsionen können vom Wasser-in-öl-Typ oder vom öl-in-Wasser-Typ sein und können eine dicke, mayonnaiseartige Konsistenz aufweisen.
Die Beispiele erläutern die Erfindung näher.
Beispiel 1
2-Chloräthyl-N-benzoyl-N-(3-chlor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionat
N-Benzoyl-N-(3-chlor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionsäure (3,215 g, 0,01 Mol) wurde in 25 ml 2-Chloräthanol gelöst, worauf durch die Lösung 6 Stunden lang unter Rühren trockener Chlorwasserstoff hindurchgeleitet wurde. Das Gemisch wurde dann 3 Stunden auf l00GC gehalten, worauf die Lösungsmittel abgetrieben wurden. Der Rückstand wurde in 100 ml Äther gelöst und die Ätherlösung mit Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen. Nach Trocknen der abgetrennten Ätherschicht über Na2SO4 und Abdampfen des Äthers blieb ein Öl zurück, das bei Behandlung mit Hexan weiße Krislalle von 2-ChloräthyI-N-benzoyl-N-(3-chlor-4-fluorphenyI)-2-aminopropionat ergab; Ausbeute 3,1 g (80%), Fp. 78-800C
Analyse: C18H16CI2FNOj
ber.: C 56,3 H 4,2 N 3,6%
gef.: C 56,2 H 4,2 N 3,6%
Beispiele 2 bis 15
Mit Hilfe des Verfahrens nach Beispiel 1 wurden die in der Tabelle aufgeführten Verbindungen hergestellt. Sie genügen der allgemeinen Formel
COC6H5
Ri R2 5 Y 25 12 940 6 %C %H %N
59,0 4,6 3,8
Beispiel Cl H CH,CH2C1 F. Analysenwerte 59,2 4,8 3,7
Nr. ber.: 55,2 4,4 3,4
2 CI H CH(CH2CI)2 44-46° C C18H17Cl2NO3 gef.: 55,7 4,6 3,1
ber.: 60,0 5,0 3,7
3 Cl H CH2CH2CH2Cl 68-70° C C19H18Cl3NO3 gef.: 59,3 5,1 3,2
ber.: 55,3 3,9 3,4
4 Cl Cl CH2C(Cl)=CH2 Gummi C19H19ClNO3 gel.: 55,0 4,0 3,5
ber.: 53,9 4,0 3,5
5 Cl Cl CH2CH2Cl Öl C19H16Cl3NO3 gef.: 53,7 4,2 3,1
ber.: 51.4 3,3 3,3
6 Cl Cl CH2CF3 86-87° C C18H16Cl3NO3 gef.: 51,6 3,4 3,0
ber.: 55,0 4,3 3,4
7 Cl Cl CH(CH- )CH2CI Öl CI8HMC12F3NO, gef.: 55,7 4,7 3,3
ber.: 55,0 4,3 3,4
8 Cl Cl CH2CH2CH2CI Öl C19H18Cl3NO3 gef.: 54,8 4,4 3,6
ber.: 61,8 4,9 4,0
9 F H CH2CH2CI 34-360C C19H18Cl3NO3 gef.: 61,7 4,9 3,9
ber.: 62,7 5,2 3,7
10 F H CH2CH2CH2Cl 76-78° C C18HpFNO3 gef.: 62,2 5,1 3,5
ber.: 58,5 4,1 3,8
Π F H CH2CF, 51-530C C19H19ClFNO., gef.: 59,4 4,4 4,2
ber.: 57,8 4,0 3,5
12 F Cl CH2C(Cl)=CH2 56-59° C C18H15F4NO3 gef.: 56,0 4,4 3,7
ber.: 53,5 3,5 3,5
13 F Cl CH2CF3 Öl C19H16Cl2FNO3 gef.: 52,7 3,8 3,3
ber.: 49,7 3,4 3,2
14 Cl Cl CH2CHCl, 48-49°C C18H14ClF4NO3 gef.: 50,0 3,6 3,4
ber.:
15 Öl C18H15Cl4NO3 gef.:
Beispiel 16
Auswertung der selektiven Herbizideigenschaften
gegenüber Windhafer in Gerste
25 Samenkörner von Gerste (Var. Imber) bzw. 30 Samenkörner von Windhafter (Avena fatua) wurden in Töpfe von 7 cm Durchmesser mit John Innes-No. 1-Komposterde eingebracht. Nach Entwicklung von 1 V2 bis 2V2 Blättern wurden die Pflänzchen mit einer Lösung der zu bewertenden Verbindung in einem Gemisch aus gleichen Teilen Aceton und Wasser, dem Netz- und Haftmittel zugesetzt waren, besprüht. Bei den Gerstenpflanzen war die Dosierung 10 bis 0,6 kg/ha, beim Windhafer 2,0 bis 0,15 kg/ha. Das Besprühen wurde jeweils 4mal wiederholt, worauf die Töpfe bei ungefähr 21°C im Gewächshaus gehalten wurden wo sie täglich 16 Stunden belichtet wurden.
Die Auswertung erfolgte 10 bis 14 Tage nach dem r>i Besprühen. Die Gerstenpflänzchen wurden über dem Boden abgeschnitten und ihr Gewicht, ausgedrückt in °/o gegenüber unbehandelten Gerstenpflänzchen, bestimmt. Die prozentuale Unterdrückung des Wachstums bei den Windhaferpflänzchen wurde visuell geschätzt. Die so erhaltener Werte wurden dann benützt, um die Dosierungen zu bestimmen, die eine Wachstumshemmung verursachten, wobei die Dosierung, die zu einer lO°/oigen Hemmung bei Gerste führte (GIDm), verglichen wurde mit derjenigen, die zu einer 90%igen Hemmung bei Windhafer führte (GID90). Der Selektivfaktor für die betreffende Verbindung läßt sich dann berechnen mit Hilfe des Ausdrucks:
GIDm Gerste
GID90 Windhafer
Die Versuchsresultate gehen aus der folgenden Tabelle hervor, bei der zum Vergleich auch die Resultate für die eng verwandte Verbindung Äthyl-N-benzoyl-N-{3,4-dichlorphenyl)-2-aminopropionat aufgenommen wurden. Diese Verbindung ist bekannt aus der GB-PS 11 64 160.
Tabelle
COC6H5
R,<>
— Ν
\
Cl Y UID10
Gerste
GlD90
Windhafer
Selektivitäts
faktor
R2 CiiiCi' C! 6,49 4,1 1
1 ,U
\
CHCOOY
CH2CH2CI 0,44 0,60 0,73
Beispiel Nr. CH3 CH2CH2Cl 1,02 1,98 0,51
0 Verbindung
Ri Rj
CH2CH2CH2Cl 26,0 8,60 3,0
1 Cl Cl C2H5 0,09 2,45 0,037
10 F Cl
π F H
Vergleichs-
^indg.
F H
Cl
Aus diesen Resultaten geht klar hervor, daß die erfindungsgemä&en Verbindungen in ihrer Selektivität der eng verwandten Vergleichsverbindung wesentlich überlegen sind.
Versuchsbericht
In der folgenden Tabelle sind Ergebnisse von Versuchen angegeben, bei denen die herbizide Wirksamkeit einer Anzahl von erfindungsgemäßen Verbindungen gegenüber Windhafer, Reis und Mais untersucht wurde. Bei der Bewertung der Verbindungen wurden die Blätter mit der angegebenen Menge besprüht und
Tabelle
nach einer 0 bis 9 Skala bewertet, bei der 0 keine Wirkung und 9 den Tod der Pflanzen bedeutet.
Aus diesen Daten geht hervor, daß das Verhältnis von Aktivität gegenüber Unkraut zu Phytotoxizität gegenüber Nutzgetreide bei den erfindungsgemäßen Verbindungen wesentlich besser ist als bei der Vergleichsverbindung.
Beispiel Verbindung Rj Y Dosis Ergebnisse Reis Mais
R. Cl CH2C(Cl)=CH2 (kg/ha) Windhafer 2
0
5
0
5 Cl H CH2CF3 10
1
6
3
3
1
5
0
12 F Cl CH2C(Cl)=CH2 10
1
8
7
2
0
3
0
13 F er CH2CF3 10
1
7
7
5
0
1
0
14 F Cl C2H5 5
1
Os Ov - 3
2
Vergleich Cl 10
1
6
4

Claims (1)

Patentansprüche:
1. N-Benzoyl-N 'aalogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester der allgemeinen Formel
COC6Hs
CH-COOY
CHj
DE2512940A 1974-03-25 1975-03-24 N-Benzoyl-N-halogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung Expired DE2512940C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB13088/74A GB1498411A (en) 1974-03-25 1974-03-25 2-haloalkyl-aminopropionates and their use as selective herbicides

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2512940A1 DE2512940A1 (de) 1975-10-09
DE2512940C2 true DE2512940C2 (de) 1984-04-19

Family

ID=10016622

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2512940A Expired DE2512940C2 (de) 1974-03-25 1975-03-24 N-Benzoyl-N-halogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung

Country Status (13)

Country Link
JP (1) JPS6124361B2 (de)
BE (1) BE827046A (de)
CA (1) CA1052386A (de)
CH (1) CH616653A5 (de)
DD (1) DD117333A5 (de)
DE (1) DE2512940C2 (de)
ES (1) ES435952A1 (de)
FR (1) FR2265728B1 (de)
GB (1) GB1498411A (de)
HU (1) HU172883B (de)
IL (1) IL46907A (de)
IT (1) IT1049376B (de)
NL (1) NL181163C (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS63172770U (de) * 1987-04-30 1988-11-09

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS-ERMITTELT

Also Published As

Publication number Publication date
JPS50160234A (de) 1975-12-25
CH616653A5 (en) 1980-04-15
DD117333A5 (de) 1976-01-12
AU7943175A (en) 1976-09-30
GB1498411A (en) 1978-01-18
IL46907A (en) 1978-03-10
NL181163B (nl) 1987-02-02
ES435952A1 (es) 1976-12-16
FR2265728A1 (de) 1975-10-24
IL46907A0 (en) 1975-05-22
DE2512940A1 (de) 1975-10-09
JPS6124361B2 (de) 1986-06-10
FR2265728B1 (de) 1977-04-15
NL7503464A (nl) 1975-09-29
NL181163C (nl) 1987-07-01
BE827046A (nl) 1975-09-24
HU172883B (hu) 1978-12-28
CA1052386A (en) 1979-04-10
IT1049376B (it) 1981-01-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2219710C2 (de) Fungizide Mittel
EP0004334B1 (de) Carbaminsäureester, Schädlingsbekämpfungsmittel, die diese Ester als Wirkstoffe enthalten, Verfahren zur Herstellung dieser Ester sowie deren Verwendung zur Bekämpfung von Schädlingen
DE1643527B2 (de) N,N-Disubstituierte Alanine und deren Verwendung als Herbicide
DE2609280A1 (de) Schaedlingsbekaempfungsmittel
DE1667979C3 (de) 13-Benzodioxolcarbamate sowie Verfahren zu deren Herstellung und Schädlingsbekämpfungsmittel mit einem Gehalt dieser Verbindungen
DE2920182A1 (de) Salze von thiazolyliden-oxo-propionitrilen, insektizide mittel enthaltend diese salze sowie verfahren zu ihrer herstellung
CH429757A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen organischen Carbonsäureestern
DE2512940C2 (de) N-Benzoyl-N-halogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE2349970C2 (de) N-Benzoyl-N-(3-chlor-4-fluorphenyl)-alanin-methylester und -isopropylester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE2210540C2 (de) Cyanphenylcarbonate, Verfahren zu deren Herstellung sowie diese enthaltende herbizide Mittel
DE2460691C2 (de) N-Benzoyl-N-(3,4-difluorphenyl)-alanin, dessen Salze und Ester und ihre Verwendung
DE2504319C2 (de) N,N-Disubstituierte Alaninderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Herbizide
DE2302029C2 (de) N,N-disubstituierte &amp;alpha;-Aminothiopropionsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE2061133A1 (de) Pestizide Verbindung,Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung
DE1944525C3 (de) Anilinoalkanohydroxamsäureverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als herbicide Mittel
DE2163381A1 (de) Herbizide Komposition
DE2244745C3 (de) Thiocarbaminsäureester, ihre Herstellung und diese Ester enthaltende pestizide Mittel
DE2553270A1 (de) Ektoparasitizide mittel enthaltend diphenylcarbodiimide
EP0016731B1 (de) Meta-Cyanoalkoxy-Phenylharnstoffe mit herbizider Wirkung, deren Herstellung und sie enthaltende Mittel
DE1801279C (de) 2 Methyl 5 sek bzw tert butyl phenyl N methylcarbamat und ihre Verwen dung als Insektizide
AT318294B (de) Herbizide Mischungen
AT275236B (de) Herbizides Mittel und Verfahren zu dessen Herstellung
CH421136A (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen zur Bekämpfung von Schädlingen
DE2304789C3 (de) Benzyliden-Semicarbazide, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende isektizide Mittel
CH418055A (de) Beständiges Herbizid

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee