DE250600C - - Google Patents

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DE250600C
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stretcher
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • A61G1/013Stretchers foldable or collapsible

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 250600 -KLASSE 3Oe. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1912. ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zusammenlegbare Tragbahre, bei welcher die Tragholme teleskopartig zusammenschiebbar sind und an ihren Verbindungsstellen mit Stützen versehen sind. An diesen Holmen kann ein Tragtuch befestigt werden. Bei derartigen Tragbahren ist es bereits bekannt, die Holme, die an den Verbindungsstellen zweier Röhren zu schwach sind und hier bei
ίο einer Belastung sehr leicht brechen können, nach Art eines Brückenträgers abzusteifen, indem jede Verbindungsstelle mit einer Stütze versehen wird, deren untere Enden durch einen Draht oder Gurt unterzugartig unterspannt werden, wobei die Enden dieses bei einer Belastung auf Zug beanspruchten Organes an den Enden des Holmes befestigt sind.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die beiden· mittleren Stützen jeden Holmes gleichzeitig als Füße ausgebildet, die ebenso wie die anderen Stützen an den Holmen anlegbar sind. Um ein leichtes Anlegen dieser Stützen an die Holme beim Zusammenschi eben derselben zu ermöglichen, sind die Zuggurte an den Enden der beiden mittleren Fußstützen nicht unmittelbar befestigt, sondern über Rollen geführt, die von den Stützen getragen werden und auf ihren Achsen unter einem solchen Einfluß von Federn sitzen, daß die beim Abrollen des Gurtes angespannte Feder den Gurt wieder aufzuwickeln anstrebt. Ferner dienen erfindungsgemäß die Versteifungen der beiden Holme, die in an sich bekannter Weise gegeneinander an je zwei sich gegenüberliegenden Füßen angelenkt und zusammenlegbar sind, im aufgestellten Zustande der Bahre gleichzeitig als Sperrvorrichtung für die unter dem Einfluß der Federn stehenden Rollen. Auf diese Weise ist, ohne eine Schraube zu lösen oder irgendeine andere umständliche Manipulation ' vorzunehmen, ein .leichtes Aufstellen der Tragbahre ermöglicht, indem die Holme von zwei Personen an jedem Ende erfaßt, auseinandergezogen und dem Boden näher gebracht werden. Hierbei wird die zusammengelegte Versteifung auseinandergeklappt, die Rollen werden gesperrt und die Holme voneinander entfernt, worauf die Gelenkstelle der Versteifungen durch Uberschieben eines Rohres starr gemacht wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Aufriß der Tragbahre im aufgestellten Zustande,
Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 eine Profilansicht,
Fig. 4 die Bahre halb zusammengelegt in einer Ansicht von der Stirnseite,
Fig. 5 eine Seitenansicht der zusammengelegten Bahre in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 6 eine Ansicht der Rollensperrvorrichtung,
Fig. 7 eine Seitenansicht derselben mit einem Schnitt durch eine Rolle.
Jeder Holm der vorliegenden Tragbahre besteht aus einem mittleren Rohr α und
sechs weiteren in das mittlere und ineinander einschiebbaren Rohren b, an welchen durch Ringe c das Tragtuch d befestigt ist. An . den Enden jedes mittleren Rohres α sind zwei Arme e angelenkt, welche die Füße der aufgestellten Bahre bilden, und die zur Lagerung von Rollen f dienen. Jede dieser Rollen, die in in den Fig. 6 und 7 näher veranschaulicht sind, ist als Doppelrolle ausgebildet, deren beide Rollen verschiedene Durchmesser haben und zwei Gurte g und h aufnehmen. Die Rolle f sitzt auf ihrer festen Achse i drehbar unter Einfluß einer um die Achse i herumgewundenen Feder k, deren Enden derart mit der Rolle und der Achse verbunden sind, daß beim Abziehen der Gurte oder Bänder g und h ein Spannen der Feder k erfolgt. Während nun die Bänder g zweier zu einem Holm gehörigen Rollen f vereinigt sind, laufen die Bänder h zu den Enden der Holme und sind hier beispielsweise am Ende des zweiten Rohres b befestigt. An der nächsten Verbindungsstelle zweier Rohre, also am Ende des dritten Rohres b, ist ein Arm I angelenkt, dessen Ende derart an dem Gurt h befestigt ist, daß letzterer den darüberliegenden Punkt des Holmes bei einer Belastung unterstützt. Es bilden somit die beiden Gurte h und der Gurt g die Versteifung des Holmes a, b nach Art eines Unterzuges. Die Innenseite jeder Rolle f ist mit Zähnen m versehen, so daß die Rolle durch Einlegen einer Gabel η in diese Zähne m gesperrt werden kann. Diese Gabel η ist aber durch einen Verbindungsarm 0 an einem Arm p befestigt, der drehbar an dem Fuß e angebracht ist. Diese Arme p von zwei sich gegenüberliegenden Füßen e sind in einem Gelenk q miteinender vereinigt und werden
in der ausgestreckten Lage durch das Überschieben eines Rohres > versteift (Fig. 3). In dieser Stellung erfolgt auch ein Sperren der Rollen f durch Eingriff der Gabelenden in die Zähne m, so daß die Tragbahre fest aufgestellt ist.
Das Zusammenlegen erfolgt nun dadurch, daß zunächst das Rohr r zur Seite geschoben wird, so daß das Gelenk q frei wird. Sodann werden die beiden Holme an den Enden erfaßt, aufgehoben und einander genähert, wobei das Gelenk q nach unten durchknickt und die Gabelenden η aus den Zähnen m ausgehoben werden (Fig. 4). Hierbei werden die Holme nach Lösung von geeignet angebrachten Federstiften, die ein selbsttätiges Zusammenschieben der Holme verhüten, zusammengeschoben, wobei sich selbsttätig die Arme e an den mittleren Teil α der Holme anlegen, so daß die Bahre, wie Fig. 5 zeigt, zusammengelegt ist. Für größere Transporte kann dann noch das Tragtuch d an einer Seite gelöst und um beide Holme einmal herumgeschlagen werden, so daß ein Bündel entsteht und ein Beschädigen der einzelnen Teile nicht möglich ist.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Zusammenlegbare Tragbahre mit teleskopartig zusammenschiebbaren, an ihren Verbindungsstellen mit Stützen versehenen Holmen, an der diese Stützen von Drähten oder Gurten bei aufgestellter Bahre unterspannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden der Mitte zunächst liegenden Verbindungsstützen auf jeder Seite der Bahre als Füße ausgebildet sind, deren jeder eine Doppelrolle (f) trägt zur Aufnahme je eines nach der anderen Fußstütze und nach dem Ende der Bahre hinführenden Unterzuggurtes (g, h), der beim Aufstellen der Bahre entgegen einer auf die Rollen wirkenden Feder (k) abrollt und beim Zusammenlegen unter der Wirkung der gespannten Feder aufgewickelt wird.
2. Zusammenlegbare Tragbahre nach Anspruch 1, bei welcher je zwei in einer Querschnittsebene gegenüberliegende Füße oder Stützen durch eine in der Mitte einknickbare Versteifung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der einknickbaren Versteifungsteile (p) durch einen Tragarm (0) mit einer dem nächstliegenden Fuße zugewandten Gabel (n) derart fest verbunden ist, daß die Gabelenden bei der aufgestellten Bahre in entsprechend auf der Innenseite der Rollen (f) eingefräste Zähne (m) eingreifen, und daß auf diese Weise nicht nur die Holme bei der aufgestellten Bahre in geeigneter Entfernung voneinander festgelegt werden, sondern gleichzeitig auch die zur Aufwickelung der Gurte dienenden, unter Einfluß der Federn (k) stehenden Rollen (f) gesperrt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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