DE250600C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G1/00—Stretchers
- A61G1/013—Stretchers foldable or collapsible
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 250600 -KLASSE 3Oe. GRUPPE
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zusammenlegbare Tragbahre, bei welcher die
Tragholme teleskopartig zusammenschiebbar sind und an ihren Verbindungsstellen mit
Stützen versehen sind. An diesen Holmen kann ein Tragtuch befestigt werden. Bei derartigen Tragbahren ist es bereits bekannt,
die Holme, die an den Verbindungsstellen zweier Röhren zu schwach sind und hier bei
ίο einer Belastung sehr leicht brechen können,
nach Art eines Brückenträgers abzusteifen, indem jede Verbindungsstelle mit einer Stütze
versehen wird, deren untere Enden durch einen Draht oder Gurt unterzugartig unterspannt
werden, wobei die Enden dieses bei einer Belastung auf Zug beanspruchten Organes
an den Enden des Holmes befestigt sind.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die beiden· mittleren Stützen jeden Holmes
gleichzeitig als Füße ausgebildet, die ebenso wie die anderen Stützen an den Holmen anlegbar
sind. Um ein leichtes Anlegen dieser Stützen an die Holme beim Zusammenschi eben
derselben zu ermöglichen, sind die Zuggurte an den Enden der beiden mittleren Fußstützen nicht unmittelbar befestigt, sondern
über Rollen geführt, die von den Stützen getragen werden und auf ihren Achsen unter
einem solchen Einfluß von Federn sitzen, daß die beim Abrollen des Gurtes angespannte
Feder den Gurt wieder aufzuwickeln anstrebt. Ferner dienen erfindungsgemäß die Versteifungen
der beiden Holme, die in an sich bekannter Weise gegeneinander an je zwei sich gegenüberliegenden Füßen angelenkt und zusammenlegbar
sind, im aufgestellten Zustande der Bahre gleichzeitig als Sperrvorrichtung für die unter dem Einfluß der Federn stehenden
Rollen. Auf diese Weise ist, ohne eine Schraube zu lösen oder irgendeine andere umständliche
Manipulation ' vorzunehmen, ein .leichtes Aufstellen der Tragbahre ermöglicht,
indem die Holme von zwei Personen an jedem Ende erfaßt, auseinandergezogen und dem
Boden näher gebracht werden. Hierbei wird die zusammengelegte Versteifung auseinandergeklappt,
die Rollen werden gesperrt und die Holme voneinander entfernt, worauf die Gelenkstelle
der Versteifungen durch Uberschieben eines Rohres starr gemacht wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht,
und zwar zeigt:
Fig. ι einen Aufriß der Tragbahre im aufgestellten
Zustande,
Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 eine Profilansicht,
Fig. 4 die Bahre halb zusammengelegt in einer Ansicht von der Stirnseite,
Fig. 5 eine Seitenansicht der zusammengelegten Bahre in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 6 eine Ansicht der Rollensperrvorrichtung,
Fig. 7 eine Seitenansicht derselben mit einem Schnitt durch eine Rolle.
Jeder Holm der vorliegenden Tragbahre besteht aus einem mittleren Rohr α und
sechs weiteren in das mittlere und ineinander einschiebbaren Rohren b, an welchen durch
Ringe c das Tragtuch d befestigt ist. An . den Enden jedes mittleren Rohres α sind
zwei Arme e angelenkt, welche die Füße der aufgestellten Bahre bilden, und die zur Lagerung
von Rollen f dienen. Jede dieser Rollen, die in in den Fig. 6 und 7 näher veranschaulicht
sind, ist als Doppelrolle ausgebildet, deren beide Rollen verschiedene Durchmesser
haben und zwei Gurte g und h aufnehmen. Die Rolle f sitzt auf ihrer festen Achse i
drehbar unter Einfluß einer um die Achse i herumgewundenen Feder k, deren Enden derart
mit der Rolle und der Achse verbunden sind, daß beim Abziehen der Gurte oder Bänder g und h ein Spannen der Feder k
erfolgt. Während nun die Bänder g zweier zu einem Holm gehörigen Rollen f vereinigt
sind, laufen die Bänder h zu den Enden der Holme und sind hier beispielsweise
am Ende des zweiten Rohres b befestigt. An der nächsten Verbindungsstelle
zweier Rohre, also am Ende des dritten Rohres b, ist ein Arm I angelenkt, dessen Ende
derart an dem Gurt h befestigt ist, daß letzterer den darüberliegenden Punkt des Holmes
bei einer Belastung unterstützt. Es bilden somit die beiden Gurte h und der Gurt g die
Versteifung des Holmes a, b nach Art eines Unterzuges. Die Innenseite jeder Rolle f ist
mit Zähnen m versehen, so daß die Rolle durch Einlegen einer Gabel η in diese Zähne m
gesperrt werden kann. Diese Gabel η ist aber durch einen Verbindungsarm 0 an einem
Arm p befestigt, der drehbar an dem Fuß e angebracht ist. Diese Arme p von zwei sich
gegenüberliegenden Füßen e sind in einem Gelenk q miteinender vereinigt und werden
in der ausgestreckten Lage durch das Überschieben eines Rohres >
versteift (Fig. 3). In dieser Stellung erfolgt auch ein Sperren der Rollen f durch Eingriff der Gabelenden in
die Zähne m, so daß die Tragbahre fest aufgestellt ist.
Das Zusammenlegen erfolgt nun dadurch, daß zunächst das Rohr r zur Seite geschoben
wird, so daß das Gelenk q frei wird. Sodann werden die beiden Holme an den Enden erfaßt,
aufgehoben und einander genähert, wobei das Gelenk q nach unten durchknickt
und die Gabelenden η aus den Zähnen m
ausgehoben werden (Fig. 4). Hierbei werden die Holme nach Lösung von geeignet angebrachten
Federstiften, die ein selbsttätiges Zusammenschieben der Holme verhüten, zusammengeschoben,
wobei sich selbsttätig die Arme e an den mittleren Teil α der Holme
anlegen, so daß die Bahre, wie Fig. 5 zeigt, zusammengelegt ist. Für größere Transporte
kann dann noch das Tragtuch d an einer Seite gelöst und um beide Holme einmal
herumgeschlagen werden, so daß ein Bündel entsteht und ein Beschädigen der einzelnen
Teile nicht möglich ist.
Claims (2)
1. Zusammenlegbare Tragbahre mit teleskopartig zusammenschiebbaren, an
ihren Verbindungsstellen mit Stützen versehenen Holmen, an der diese Stützen von Drähten oder Gurten bei aufgestellter
Bahre unterspannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden der Mitte zunächst
liegenden Verbindungsstützen auf jeder Seite der Bahre als Füße ausgebildet sind, deren jeder eine Doppelrolle (f)
trägt zur Aufnahme je eines nach der anderen Fußstütze und nach dem Ende der Bahre hinführenden Unterzuggurtes (g, h),
der beim Aufstellen der Bahre entgegen einer auf die Rollen wirkenden Feder (k)
abrollt und beim Zusammenlegen unter der Wirkung der gespannten Feder aufgewickelt
wird.
2. Zusammenlegbare Tragbahre nach Anspruch 1, bei welcher je zwei in einer
Querschnittsebene gegenüberliegende Füße oder Stützen durch eine in der Mitte einknickbare
Versteifung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der einknickbaren Versteifungsteile (p) durch
einen Tragarm (0) mit einer dem nächstliegenden Fuße zugewandten Gabel (n)
derart fest verbunden ist, daß die Gabelenden bei der aufgestellten Bahre in entsprechend
auf der Innenseite der Rollen (f) eingefräste Zähne (m) eingreifen, und
daß auf diese Weise nicht nur die Holme bei der aufgestellten Bahre in geeigneter
Entfernung voneinander festgelegt werden, sondern gleichzeitig auch die zur Aufwickelung
der Gurte dienenden, unter Einfluß der Federn (k) stehenden Rollen (f) gesperrt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250600C true DE250600C (de) |
Family
ID=509117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250600D Active DE250600C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250600C (de) |
-
0
- DE DENDAT250600D patent/DE250600C/de active Active
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