DE25056C - Sehnenspanner für Klavierspieler - Google Patents
Sehnenspanner für KlavierspielerInfo
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- tensioner
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H1/00—Apparatus for passive exercising; Vibrating apparatus; Chiropractic devices, e.g. body impacting devices, external devices for briefly extending or aligning unbroken bones
- A61H1/02—Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising
- A61H1/0274—Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising for the upper limbs
- A61H1/0285—Hand
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
JOHANN OTTOMAR BOEHNCKE in TILSIT. Sehnenspanner für Klavierspieler.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1883 ab.
Der Sehnenspanner besteht aus zwei senkrecht stehenden gepolsterten Wänden A A,
10 cm hoch, 7 cm breit, welche man mittelst zweier Stellschrauben B B einander nähern oder
von einander entfernen kann, und zwei Flügelwänden CC, 10 cm hoch, 10 cm breit, welche
mit einander durch ein Scharnier so verbunden sind, dafs man sie in Form eines Keiles gegen
einander stellen kann, dessen Spitze an die Fingerwurzeln gebracht wird und dessen Rücken
man schmaler oder breiter machen kann.
In der Mitte dieses Keiles steht die Zunge D von S cm Höhe und 14,6 cm Länge, welche
an beiden Seiten mit einer Verzahnung E versehen ist, um den Stellstock F aufzunehmen,
welcher zur Stellung des Keiles dient.
Nachdem man die Stellschraube B geöffnet hat, bringt man die Hand, deren Finger gespannt
werden sollen, zwischen die gepolsterten Wände A A, stellt letztere mittelst der beiden
Stellschrauben BB fest, jedoch so, dafs der vierte Finger auf die eine, die übrigen Finger
auf die andere Seite der Flügelwände zu liegen kommen. Zunächst sollen nun die Flügelwände
einen ganz spitzen Winkel bilden. Die Stellstöcke liegen dann in den mit 12 bezeichneten
Zähnen der Zunge D. Fühlt man bei dieser Stellung des Keiles keine Beschwerde mehr, so
stellt man die Stellstöcke in die Einschnitte 11 und behält diese Stellung so lange bei, bis dem
Finger auch diese Lage bequem geworden ist. Die übrigen Finger müssen in der angenommenen
Stellung so lange gehalten werden, bis der vierte Finger die gröfstmögliche Spannung erhalten
hat.
Nach Ansicht des Erfinders wird man bei Gebrauch dieses Sehnenspanners, indem man
die Breite des Keiles stufenweise vergröfsert, in ι oder i'/2 Jahren dahin gelangen, dafs
man mit den Fingern mehr oder weniger vollständig zwei rechte Winkel darstellen kann,
deren einer durch den vierten Finger und den Rücken der Hand, deren anderer durch die
drei anderen Finger und den Rücken der Hand gebildet wird, so dafs, wenn die Hand frei ist
und man sie auf die Tasten eines Pianofortes bringt, man den vierten Finger ebenso hoch
heben kann, als den dritten oder zweiten Finger.
Durch den Sehnenspanner werden die Sehne des muse, extensor digit, min. und die Sehnen
des muse, extensor digit, commun., sowie deren
Zwischenbänder in erhöhte Spannung versetzt, durch welche allmälig eine völlige Unabhängigkeit
der genannten Finger von einander erzielt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Sehnenspanner, bestehend aus den durch die Stellschrauben B gegen einander verstellbaren Backen A A und den beiden durch Scharniere mit einander verbundenen Flügeln C C, welche letztere durch die in die Zähne der Zunge D eingreifenden Stellstöcke F unter verschiedenen Winkeln zu einander gestellt werden können.Hierzu I Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25056C true DE25056C (de) |
Family
ID=301524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25056D Active DE25056C (de) | Sehnenspanner für Klavierspieler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25056C (de) |
-
0
- DE DENDAT25056D patent/DE25056C/de active Active
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