DE55882C - Sechsgliedrige Geradführung - Google Patents
Sechsgliedrige GeradführungInfo
- Publication number
- DE55882C DE55882C DENDAT55882D DE55882DA DE55882C DE 55882 C DE55882 C DE 55882C DE NDAT55882 D DENDAT55882 D DE NDAT55882D DE 55882D A DE55882D A DE 55882DA DE 55882 C DE55882 C DE 55882C
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- DE
- Germany
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- straight line
- fixed rail
- pantograph
- part straight
- articulated
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H21/00—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
- F16H21/04—Guiding mechanisms, e.g. for straight-line guidance
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
/M
KLASSE -4T: M
aschinenelemente.
JOHANN GERHARD DAMMANN in BERLIN. Sechsgliedrige Geradführung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. April 1890 ab.
Die bisher gebräuchlichen Geradführungen für Pantographen u. dergl. zeigen den Uebelstand,
dafs die Bewegung des Zeichenstiftes nicht gleich leicht vor sich geht, sondern bei
gewissen Stellungen des Pantographen in den Führungen Reibungen auftreten, welche eine
gleichmäfsige Bewegung und ein genaues Arbeiten verhindern. In der dargestellten Geradführung
tritt nirgends Druck oder Zug auf, welcher der Führungslinie entgegenwirkt. Sie findet am vortheilhaftesten bei solchen Vorrichtungen
Verwendung, welche nicht eine genaue Wiedergabe der Vorlage in gröfserem oder kleinerem Mafsstabe ausführen sollen,
sondern bei denen unter Vergrößerung oder Verkleinerung auch eine Veränderung in den
Längen- oder Breitenverhältnissen bewirkt werden soll. Sie kann auch für sich allein, in
entsprechender Wiederholung ausgeführt, selbst ein Zeichengeräth bilden, welches z. B. zur genauen
Vervielfältigung der Vorlage benutzt werden kann.
Die Geradführung kommt auch beim Pantographen in doppelter Ausführung zur Anwendung;
die eine der Geradführungen, Fig. 1, ist der Deutlichkeit wegen schraffirt. Sie besteht
aus der festen Schiene A und den mit dieser und unter sich gelenkig verbundenen.
Stäben BCDEF. Die dieser ersten Geradführung
entsprechenden Theile der zweiten Geradführung sind mit A1 B1 C1 D1 E1 F1 bezeichnet,
und die Schiene A* ist mit der Schiene A fest verbunden. In den Gelenkpunkten
der Stäbe C D und C1 D1 ist dann der Pantograph P gelenkig angeschlossen.
Um bei jeder Stellung des Pantographen ein Klemmen der Gelenke α b zu verhindern und
ebenso ein leichtes Spiel der Gelenkpunkte der Geradführungen zu ermöglichen, stehen die
Gelenkstangen jeder Geradführung in einem bestimmten Verhältnisse zu einander, und zwar
ist B = C und D=E=F, aufserdem ist D = 3/4 B, und der Gelenkpunkt c für E
und F ist um Y8 B von dem Gelenkpunkt d
der beiden Stangen D F entfernt. Die zweite Geradführung hat genau dieselben Verhältnisse
wie die erste.
Wird nun mit dem Pantographen P gearbeitet, so finden bei demselben in keinem
Punkte Klemmungen statt, und er arbeitet bei jeder Bewegung gleich leicht;
In Fig. 2 ist die Geradführung in vierfacher Ausführung dargestellt, so dafs sie ohne Anfügung
eines der bekannten Pantographen selbst als Vervielfältigungsgerät]! dienen kann. Mit
der festliegenden Schiene A ist an einer Seite die Geradführung BCDEF und an der anderen
die gleiche Geradführung B3 C3 D3 J?3' F3
verbunden. Die Gelenkpunkte α der Stäbe CD und b-der Stäbe C3D5 sind durch eine
Schiene A* verbunden. Zu beiden Seiten dieser Schiene sind nun zwei weitere Geradführungen
B1 C1 D1 Ελ F1 und B- C2 D2E* F2
angefügt, bei denen der Gelenkpunkt a1 der Stäbe C D1 mit dem Gelenkpunkt b1 von der
Gleitstange A"2 geführt ist und mit dieser hin- und hergleiten kann.
Ist nun in oder an a1 der Führungsstift angefügt
, so folgt jeder der Gleitstange A2 starr
angefügte Zeichenstift genau den Bewegungen des Führungsstiftes und giebt somit eine genaue
Nachbildung der vom Führungsstift nachge-
zogenen Zeichnung, so dafs so viele genaue Nachbildungen gleichzeitig angefertigt werden,
als Zeichenstifte der Stange ä2 angefügt sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Geradführung für sich oder in Verbindung mit einem Pantographen, einer Nürnberger Scheere u. s. w., bestehend aus einer festen Schiene A, an der ein Arm eines gelenkigen gleichschenkligen Winkels B C drehbar befestigt ist, während der andere Arm dieses Winkels mit der festen Schiene A ebenfalls durch einen gelenkigen gleichschenkligen Winkel D F verbunden ist, dessen einer Schenkel F mit dem an der festen Schiene A angeschlossenen Schenkel B des anderen Winkels durch eine Gelenkstange E in Verbindung steht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55882C true DE55882C (de) |
Family
ID=330377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55882D Expired - Lifetime DE55882C (de) | Sechsgliedrige Geradführung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55882C (de) |
-
0
- DE DENDAT55882D patent/DE55882C/de not_active Expired - Lifetime
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