DE250513C - - Google Patents

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DE250513C
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DE
Germany
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rivet
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punch
spindle
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DENDAT250513D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/10Machines or tools for setting lacing-hooks in shoes

Landscapes

  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
NTSCHRIFT
^ M 250513 -■ KLASSE 71 c. GRUPPE
■V.St.A.
Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Einsetzen von zweiteiligen Nieten, die entweder als Befestigungsmittel, Schnürköpfe o. dgl. Anwendung finden. Jeder der Nietenteile ist mit einem Schaft versehen, und zwar wird der Schaft des oberen Nietenteiles teleskopisch in den Schaft des unteren Nietenteiles eingeführt und innerhalb des letzteren umgenietet.
ίο Die vorliegende Erfindung bezweckt, Maschinen der erwähnten Gattung so auszubilden, daß der Vorschub der Nietenteile ohne weiteres Zutun des Arbeiters in verläßlichster Weise bewirkt wird.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß einer der Nietenteile selbsttätig einem feststehenden Gegenstempel zugeführt wird, wenn die zuletzt eingesetzte Niete von der Einsetzstelle entfernt wird.
Zweckmäßig wird der obere Nietenteil von einer in den hohlen Schaft desselben eintretenden Spindel konzentrisch in den hohlen Schaft des unteren Nietenteiles eingeführt, ehe die beiden Nietenteile vereinigt werden.
Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht; doch ist es klar, daß anderweitige Ausführungsformen möglich sind, ohne aus dem Bereich der Erfindung zu treten.
Fig. ι ist eine Seitenansicht.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Einsetzwerkzeuge in derjenigen Lage, die sie kurz vor dem Einsetzvorgange einnehmen.
Fig. 4 ist ein Schnitt in vergrößertem Maßstäbe; die Einsetz\verkzeuge sind in der Lage dargestellt, die sie nach Vollendung des Einsetzvorganges einnehmen.
Fig. 5 ist ein Grundriß der unteren Teile der Maschine.
An dem Maschinengestell 1 sind Behälter 2 und 3 angebracht, in denen die Nietenteile untergebracht sind. An dem vorderen Teil des Maschinengestelles ist der Einsetzstempel 4 angeordnet, der mit einem an der Grundplatte vorgesehenen, ortsfesten Gegenstempel 5 oder Amboß zusammenwirkt. Die Nietenteile werden den Einsetzwerkzeugen durch Leitrinnen 6 und 7 zugeführt.
Der Einsetzstempel schließt eine in Lagern 8, 8 des Maschinengestelles senkrecht bewegbare Stange 4 ein, die für gewöhnlich von einer Feder 9 in angehobener Lage gehalten wird. Die Stange 4 wird durch einen Hebel 10 bewegt, der mit einem nicht dargestellten Trethebel oder mit einem geeigneten Kraftantrieb verbunden ist.
An dem unteren Ende der Stange 4 ist eine Spindel 11 angebracht. Das obere gespaltene Ende 12 der Spindel 11 wird federnd gegen die Wandungen der Ausbohrung 14 der Stange 4 gepreßt und durch den auftretenden Reibungswiderstand in seiner Lage gehalten. An dem unteren Ende der Stange 4 ist ein zum Umbördeln der Niete dienender Stempel 15 angebracht. Die Spindel 11 tritt in den Schaft 17 des Nietenteiles ein, so daß der Schaft 17 während der Abwärtsbewegung der
Stange 4 und des Stempels 15 mit Genauigkeit in den hohlen Schaft 19 des auf dem Gegenstempel 5 aufliegenden Nietenteiles eingeführt wird.
Die die Nietenteile bergenden Behälter und die Leitrinnen 6 und 7. können üblicher Bauart sein und sind demzufolge nicht näher behandelt.
Die Behälter 2 und 3 schwingen um in das Maschinengestell eingesetzte Zapfen 21 und 22, und zwar werden dieselben durch geeignete Verbindungen mit dem Hebel 10 bewegt. Der Behälter 2 ist durch ein Lenkstück 23 mit dem Hebel 10 verbunden, während der Behälter 3 eine Stift- und Schlitzverbindung 24 mit dem Hebel 10 besitzt. Die Nietenteile sind lose in den betreffenden Behältern untergebracht. Wenn die Behälter um ihre Zapfen geschwungen werden, so fallen einige Nietenteile durch Löcher der Böden der Behälter hindurch.
Die offenen oberen Enden der Leitrinnen 6, 7 münden in Öffnungen der an den Böden der Behälter 2 und 3 angebrachten Anschläge.
Die Nuten 25 werden durch Zusammenfügen zweier oder mehrerer Teile der Leitrinnen gebildet. Der Flansch der Nietenteile 18 gleitet in der unterschnittenen Nut 25 herab. Die Schäfte oder Stiele 17 der Teile 18 ragen durch die Nut 25 hindurch (Fig. 1 und 2). Die Köpfe 20 der unteren Nietenteile gleiten in ähnlicher Weise in den Nuten 25 der Leitrinnen 6 herab (Fig. 1, 2 und 5), und zwar werden sie in zum Einsetzen bereiter Stellung der Einsetzstelle zugeführt. Oberhalb der bei 27 (Fig. 2) erweiterten Eintrittsöffnung der Leitrinne 6 befindet sich eine verstellbare Platte 26, die die Köpfe der von dem Behälter 2 entnommenen Nietenteile aufnimmt und verhindert, daß die Nietenteile ihre Lage vor dem Eintreten in die Nut 25 der Leitrinne 6 verändern. Desgleichen treten die Nietenteile 18 so aus dem Behälter 3 aus, daß die Schäfte oder Stiele derselben beim Eintreten in die Leitrinne 7 durch die Nut 25 hindurchragen.
Die Leitrinne 6 führt die von dem Behälter 2 entnommenen Nietenteile derart dem Gegenstempel 5 zu, daß die Köpfe 20 auf den Gegenstempel zu liegen kommen. Zweckmäßig bildet der Amboß oder Gegenstempel 5 eine ununterbrochene Fläche mit dem unteren Ende der Leitrinne 6. Wenn die Nietenteile auf den Gegenstempel übertreten, so greifen die breiten Köpfe 20 derselben unter eine Platte oder einen Flansch 29 (Fig. 4 und 5), der eine zur Aufnahme des Schaftes geeignete Gestalt besitzt, so daß der Schaft des unteren Nietenteiles in eine der Spindel 11 gegenüberliegende Lage gebracht wird. Die Platte 29 hält den Kopf des unteren Nietenteiles dem Gegenstempel oder Amboß 5 gegenüber in der erforderlichen Lage und bildet auch einen Anschlag, der verhindert, daß die in dem Gleitweg 6 angesammelten Nietenteile austreten. Der Gleitweg 6 schwingt um den Zapfen 21 und kann im Notfalle von dem Amboß hinwegbewegt werden. Für gewöhnlich wird er jedoch von einer verhältnismäßig starken Feder 30 gegen den Amboß gehalten.
Der Gleitweg 7, der die Nietenteile 18 von dem Behälter 3 der Einsetzstelle zuführt, ist in Fig. 2 dargestellt. Das untere Ende des Gleitweges ist abgebogen, so daß die Nietenteile 18 mit abwärts gerichteten Schäften gerade unter die Stange 4 gelangen. An dem Ende des Gleitweges 7 ist eine federbelastete Klinke 31 angebracht, die verhindert, daß die in der Leitrinne 7 angesammelten Nietenteile austreten können.
Das untere Ende des Nietenteiles 18 wird in genügender Entfernung von dem Schaft 19 des auf dem Gegenstempel 5 aufliegenden Nietenteiles gehalten, damit das Werkstück 32 zwischen die beiden Nietenteile eingeführt werden kann (Fig. 3). Das Werkstück wird so eingeführt, daß das vorgestanzte Loch 33 gerade über dem Schaft des unteren Nietenteiles zu liegen kommt. Der Arbeiter kann aber das Werkstück auch so einführen, daß der Schaft des Nietenteiles 18 in das Loch des Werkstückes eintritt.
Die um den Zapfen 22 schwenkbare Leitrinne 7 wird durch eine Feder 34 nachgiebig in der in Fig. 2 dargestellten Lage gehalten. An der Stange 4 ist eine Kurvenfläche 35 ausgebildet, die auf eine Rolle 36 einwirkt. Die Rolle 36 ist in Fortsätzen der Leitrinne 7 untergebracht. Durch die Einwirkung der Kurvenfläche 35 auf die Rolle 36 wird der Gleitweg 7 von der Einsetzstelle hinweggeschwungen, wenn die Stange 4 so weit herabbewegt wurde, daß die Spindel 11 mit dem oberen Nietenteil in den hohlen Schaft des unteren Nietenteiles eingedrungen ist.
Nachdem die Nietenteile 18 und 20 in die Einsetzstellung vorgeschoben wurden (Fig.3) und nachdem das Werkstück 32 in der erforderlichen Weise zwischen die Nietenteile ein- u.o geführt wurde (Fig. 5), wird der Hebel 10 betätigt, um die Abwärtsbewegung der Stange.4 und des Einsetzstempels 15 herbeizuführen. Die Spindel 11 tritt dann in den hohlen Schaft des Nietenteiles 18 ein, und die Leitrinne 7 wird selbsttätig aus ihrer Lage herausbewegt. Zu dieser Zeit wird der unterste, aus der Leitrinne entnommene Nietenteil durch die fortgesetzte Abwärtsbewegung der Spindel 11 in den hohlen Schaft 10 des Nietenteiles 20 eingeführt. Die Abwärtsbewegung der Spindel 11 wird fortgesetzt,
bis sie mit der inneren Seite des Nietenteiles 20 zusammentrifft. Der Einsetzstempel 15 bewirkt dann das Utnnieten des Schaftes 17 des oberen Nietenteiles. Während des Umnietens kann die Spindel 11 innerhalb der Stange 4 nachgiebige Bewegungen ausführen. Wenn die Stange 4 wieder aufwärts bewegt wird, so wird die seitlich bewegbare Leitrinne 7 von der Feder 34 in ihre normale Lage zurückgeführt. Wenn der Kopf 20 der eingesetzten Niete von dem Amboß 5 hinwegbewegt wird, so gelangt der nächste Nietenteil von der Leitrinne 6 in die zum Einsetzen bereite Lage. ■
Wenn der Nietenteil 18 von der Leitrinne 7 hinwegbewegt wird, so bewegen sich die in der Leitrinne angesammelten Nietenteile herab, und der unterste Nietenteil gelangt in eine Lage, in der er sich gerade unter der Spindel 11 befindet. Die Leitrinne 7 kann mittels eines drehbar an derselben angebrachten Hebels 38 aus ihrer Ablieferungsstellung herausgehalten werden. Die Leitrinne 6 kann in ähnlicher, nicht dargestellter Weise aus ihrer Ablieferungsstellung herausgehalten werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Einsetzen von zweiteiligen Nieten, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Nietenteile einem feststehenden Gegenstempel selbsttätig zugeführt wird, wenn die zuletzt eingesetzte Niete von der Einsetzstelle entfernt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Nietenteil von einer in den hohlen Schaft desselben eintretenden Spindel konzentrisch in den hohlen Schaft des unteren Nietenteiles eingeführt wird, ehe die beiden Nietenteile vereinigt werden.
Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
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