DE2505133C2 - Präzisions-MeBuhr - Google Patents

Präzisions-MeBuhr

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DE2505133C2
DE2505133C2 DE19752505133 DE2505133A DE2505133C2 DE 2505133 C2 DE2505133 C2 DE 2505133C2 DE 19752505133 DE19752505133 DE 19752505133 DE 2505133 A DE2505133 A DE 2505133A DE 2505133 C2 DE2505133 C2 DE 2505133C2
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DE
Germany
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housing
dial gauge
bearing
measuring
pinion
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Expired
Application number
DE19752505133
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DE2505133B1 (de
Inventor
Hellmuth 7220 Schwenningen Würthner
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Kaefer Messuhrenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Johannes Kaefer Messuhrenfabrik
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Description

Das Hauplpatent 23 33 332.6 betrifft eine Präzisions-Meßuhr mit einem Gehäuse, in dem ein Mcßbolzen mit einer Verzahnung längsverschiebbar geführt ist, bei der die Verzahnung im Mcßbolzen mil einem Zahnstangenritzel zusammenarbeitet, das die •Meßbewegung auf ein den Meßzeiger tragendes Zeigcrritzel überträgt, und die eine Platine aufweist, die für jedes dieser Zahnräder ein Lager besitzt, wobei das aus Kunststoff bestehende Gehäuse ein Lager für das Zahnslangenritzel besitzt und wobei ein ebenfalls aus Kunststoff bestehender Gchäusccinsatz, der ein Lager für das Zeigerritzel trägt, vorgesehen ist, der unmittelbar im Gehäuse aufgenommen und zentriert ist und seinerseits eine Aufnahme und Zentrierung für die Platine bildet, die an der dem Meßbolzcn abgekehrten Seite des Gehäusecinsatzes eingesetzt ist.
Das Hauplpatent bezweckt, eine Präzisions-Meßuhr zu schaffen, bei der die Anzahl der Einzelteile reduziert ist und bei der zahlreiche dieser Einzelteile einfach im Sprit/gußvr-ri'>rc-n lic» i«-'ll· ir sind Aufgabe der vorliegenden Erfindung isl es. die Meß uhr nach dem Hmiplpiitent im Sinne dieser Aufgabe noch weiter /u vervollkommnen,
D/oso Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß der Gehüuseeinsal/ in d,is Gehäuse mit cinbc/ogen und einstückig mit diesem ausgebildet isl.
Das Gehäuse und der Gehäuseeinsatz bilden also eine in einem Stück herstellbare Einheit, während sie bei dem Hnuplpalenl getrennt hergestellt und bei der Montage zusammengefügt wurden. Es wird somit gegenüber dem Haupipalent noch ein weiteres Teil cingespart, was die Herstellungskosten weiter verringert und die Montage vereinfacht.
Der Gchiluseeinsal/ kann vorteilhaft eine Ausnehmung aufweisen, durch welche sich ein brückenartiger Steg liindurchersircckt, der in der Mitte einen Durchbruch zur freien Aufnahme des Meßbolzcns aufweist.
Der brückcnarlige Steg kann dabei vorteilhilft mittig über dem Mcßbol/en das Lager der Zeigerwelle tragen. Dadurch kann trotz des vereinfachten Aufbaus eine Meßuhr mi! zentrischem Meßbolzcn und relativ kurzer Zeigerkelle geschaffen werden, d. h. eiü·.· Meßuhr, bei der die Achse der Zeigerwclle die des Meßbolzens kreuz'. Ferner kann für eine besonders präzise Lagerung des Zeigerrilzels gesorgt werden.
Bei einer weiteren vorlei'haftcn Weiterbildung ist es auch möglich, die zweiteilige Ausführung der Füh rungsbahn für die Verdrehsicherung des Meßbolzcns trotz der Zusammenfassung des Gehäusecinsatzes mit dem Gehäuse beizubehalten, wenn nämlich an der einstückigen Einheit Gehäuse/Gehäuseeinsalz eine Flanke-SS einer Führungsbahn für einen eine Verdrehsicherung des Meßbolzens bildenden Stift angeformt und die· andere Flanke an einem damit zusammenwirkenden Vorsprung der Platine ausgebildet ist. Um die erwähnte bevorzugte mittige Anordnung des brückenartigen Sieges beizubehalten, kann dabei die Führungsbahn auf einer Seite des brückenartigen Steges angeordnet sein. Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeich nung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Meßuhr nach der Erfindung (nach der Linie l-l in F 1 g. 3),
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Meßuhr nach der Erfindung (nach der Linie H-Il in Fig. 3, jedoch ohne den Skaleneinstellring) und
5" Fig.3 eine Draufsicht auf die wie in Fig. 1 ohne Zeiger, Zifferblatt und Glas dargestellte Meßuhr.
Die in Fig. 1 gezeigte Meßuhr U besitzt cm aus einem Kunststoff-Spritzgußtcil bestehendes Gehäuse 12, das den Boden 20 und die Seitenteile der Meßuhr bildet. Durch seine mittlere, einseitig offene Ausneh mung 13 hindurch läuft ein Meßbolzen 14. der in Rieh lung seiner Achse 15 verschiebbar ist Dieser Mcßbol zcn läufi in Führungen 52 und ragt auf beiden Seiten aus dem Gehäuse hinaus. Er ist durch eine Feder 55 in F i g. I nach rechts gedrückt und sein rechtes Ende bildet den Meßtaster.
Über ein Teil seiner Länge besitzt der Meßbolzen 14
eine Verzahnung 16, die mit einem Zahnstangcnritzcl 17 in Eingriff ist. Ferner besitzt der Meßbolzen 14 als Verdrehsicherung einen quer an ihm befestigten Stift 18, der in einer Führungsbahn 19 geführt ist.
In einer kreisrunden Ausnehmung bzw. Stufe des Gehi'uscs 12 an dem der Skalen^eitc.· 23 /u^e-wandten
linde des Ge hit uses ist eint· kreisrunde, uns Kunststoff-Spnl/guß bestehende Platine 24 angeordnet. Diese SCh1X1IJt das (Jeliiln.se zur Skalenseitc 23 hin üb und bildet cm Lager für die Welle 25 des /ahnstaiigenrii/els 17 und des Zahnsliingcnradcs 26, die .'.lif der Welle 25 drehiesl angebnichi sind. Außer diesem Lager 27 bildet die Platine 24 ein Lager 28 fur die Zcigerwellc 29, auf der ebenfalls drehfest ein Zeigcrrit/el 30 und ein nicht dargestellter Zeiger angebracht .sind. Es sei noch bemerkt, daß aiK'h u ,f der Welle 25 ein ebenfalls nicht dargestellter kleinerer Zeiger angebracht ist, der entsprechend den' Übersetzungsverhältnissen erheblich geringer überset/t ist und dessen Skala beispielsweise eine Unterteilung in ganze Millimeter (d.h. 10 mm pro Umdrehung), während die Übersetzung auf die Zeigerweile 29 1 :10 beträgt, so du 13 dort bei I mm pro Umdrehung ein Skalcnsirich '7100 mm anzeigt.
Die Platine hat an ihrem iiußeren Umfang federnde .Ansätze 47 (Fig.2) in Form von am Umfang vorstehenden Segmenten die, wie aus F ί g. I zu erkennen ist, zo den Skaicncinstcllring 43 mit Reibschluß gegen das Ge häuse drücken, so daß die nicht dargestellte bewegliche Skala einstellbar ist. An dieser Skalenscile 23 der Platine 24 ist ferner eine Aufnahme in Form einer sehr flachen Vertiefung und einiger kleiner Vorsprünge für eine feste Skala vorgesehen. Die Platine ist außer ihrer Zentrierung im Gehäuse durch eine Zapfenverbindung 50 festgelegt, die aus drei aus den F i g. 2 und 3 zu erkennenden Zapfen 50 am Gehäuse bestehen, die in entsprechende Ausnehmungen der Platine eingreifen. Fei ner erfolgt die Befestigung durch selbstschneidende Schrauben nach Art von Holz- oder Blechschrauben 51. die durch Löcher in der Platine hindurchgesteckt und in das Gehäuse eingeschraubt sind,
Wie aus F i g. 2 zu erkennen ist, ist an der Unterseite der Platin«· 24 ein Vorsprung 57 angeformt, der in die Gchäuspjusnehmung 56 hineinragt und mit seiner unteren ebenen Fläche die obere Flanke 39 der Führungsbahn 19 für den Stift 18 bildet. Die unlere Flanke 40 ist am Gehäuse ausgebildet. Es ist zu erkennen, daß dadurch die Montage vereinfacht wird, da der Stift in die (■ührungsbahn erst beim Aufsetzen der Platine eingeschlossen wird.
Aus F i g. 3 ist zu ersehen, daß die Führungsbahn 19 auf einer Seile eines brückcnarligen Stegs 22 angeordnet ist, der aus der Gchäuseausnehmung 56 vorspringt und sich quer /ur Achse 15 durch diese Ausnehmung hindurch erstreckt. Der Sieg 22 hat in der Mitte einen Durchbruch 58, durch den der Meßbolzen 14 hindurchgesteckt ist. Auf dem Steg 22 miltig über dem Meßbol-/en befindet sich das Lager iS der /eigerwclle 29, l's ist /u erkennen, daß durch den Steg 22 nicht nur das Lager IH an einer sehr gut versteiften Stelle aiifiebnulii ist. sondern auch das gesinnte Gehäuse- der Meßuhr versteift wird. Durch die cinseit'ge Anbringung der Führungsbahn 19 kann dieser Steg sehr massiv uiu\ mit nur einem kleinen Diirchbiuch für den Meßbol/en ausgeführt sein.
Zum Ausgleich des Zahnspiels besitzt die Meßuhr ein Zaliiispielausglcichs-Zahnrad 34, das mit dem /eigerrii· /el in F.ingriff steht und durch eine als Schraubenfeder 35 ausgebildete Drehfeder in einer Richtung drehend vorgespannt ist, so daß es dafür sorgt, daß die Zahnflanken stets nur auf einer Seite anliegen. Dieses Zahnrad 34 ist drehbar auf einer festen Achse 33 angeordnet, die aus Kunststoff besteht und einstückig mit dem Gehäuse gespritzt ist. Diese Achse führt sich an ihrem oberen freien Ende in einer Ausnehmung 39 der Platine, so daß sie beidseitig festgelegt ist. Die Achse 33 steht in einer ringförmigen Ausnehmung 60 des Gehäuses, die eine Führung für einen Teil ucr Schraubenfeder 35 bildet. Der andere Teil wird durch einen an dem Zahnrad 34 befestigten Käfig 61 gebildet. Das obere Ende der Schraubenfeder 35 ist an dem Zahnrad 34 befestigt. Das untere Ende liegt in einer aus F i g. 3 /u erkennenden Halterung 62, die aus einer Ausbuchtung der Ausnehmung 60 mit einem Stift 1: der Mitte be steht, um den eine Schlaufe des Scnraubenfedercndes gelegt wird.
Durch diese Anordnung der Achse 33 am Gehäuse und die vorteilhafte Anbringung des festen Endes der Schraubenfeder 35 isl es möglich, das Gehäuse 12 hinten geschlossen auszubilden, da die Schraubenfeder nicht mehr nachträglich aufgezogen werden muß. Sie wird vielmehr gleich bei der Montage aufgezogen.
Durch die zweckmäßige Möglichkeil der Herstellung der Platine aus Kunststoff ist außer dem Mcßbolzen und seinen Führungen kein aus Metall bestehendes, spanabhebend zu bearbeitendes Teil mehr vorhanden, was eine wesentliche Vereinfachung der Fertigung mit sich bringt. Gerade die Lager für das Zeiger- und Zahnstangenritzcl, die in der Platine angeordnet sind, hatten die Präzisionsanforderungen an die spanabhebende Bearbeitung der Platine sehr hochgetrieben, da die Achsabslände außerordentlich genau eingehalten werden müssen. Es hat sich nun herausgestellt, daß bei einer Fertigung aus Kunststoff diese Achsabstände mit der erforderlichen Genauigkeit eingehalten werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. Körner soll die Meßuhr besonders einfach /ti montieren
    l'iileniiinsprik'hü:
    I. Priizisions-Meßuhr mit einem Gehäuse, in dem ein Mcßbolzen mil einur Vcr/.übniing liliigsver· schiebbar geführt isl, bei der die Verzahnung im Meßbolzen mit einem Ziihnsiangcnritzcl /usam menarbeilct, das die Meßbewegung mif ein den Meßzeiger tragendes Zcigcrritzel überträgt, und die eine Platine aufweist, die for jedes dieser cJahnräcler ein Lager besitzt, wobei das aus Kunststoff bestehende Gehäuse ein Lager für das Zahnstangenrilzel besitzt und wobei ein ebenfalls aus Kunststoff bestehender Gehäuseeinsatz, der ein Lager für das Z^igerritzel trägt, vorgesehen ist, der unmittelbar im Gehäuse aufgenommen 'ind zentricri ist und seinerseits eine Aufnahme und Zentrierung für die Platine bildet, die an der dem Mcf/bolzen abgekehrten Seite des Gehäuseeinsatzes eingesetzt ist (Patent 23 33 332.6), dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseeinsiit/ in das Gehäuse i\2) mit einbezogen und einstückig mit diesem ausgebildet isl.
  2. 2. Meßuhr nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehauseeinsatz eine Ausnehmung
    (56) aufweist, durch welche sich ein brückenai liger Steg (22) hindurcherstreckt, der in der Mitte einen Durchbruch (58) zur freien Aufnahme des Meßbolzens (14) aufweist.
  3. 3. Meßuhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der brückeiiurtigc Steg (22) mittig über dem Meßbolzen (14) das Lager (38) der Zeigcrwelle (29) trägt.
  4. 4. Meßuhr n'ich einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der einsiückigen Einheit Gehäusc/Gehäusecinsatz (12) eine Flanke (40) einer Führungsbahn (19) für einen eine Verdrehsicherung des Meßbolzens (14) bildenden Stift (18) angeformt und die andere Flanke (39) an einem damit zusammenwirkenden Vorsprung
    (57) der Platine (24) ausgebildet ist.
  5. 5. Meßuhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (19) auf einer Seite des brückenartigen Siegs angeordnet isl.
    sein.
DE19752505133 1975-02-07 Präzisions-MeBuhr Expired DE2505133C2 (de)

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DE19752505133 DE2505133C2 (de) 1975-02-07 Präzisions-MeBuhr

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DE2505133B1 DE2505133B1 (de) 1975-12-18
DE2505133C2 true DE2505133C2 (de) 1976-08-26

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